Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
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Meritra
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Da kann ich mich auch einreihen, dieses Thema nervt mich so sehr. Ich komme mir manchmal echt dämlich vor, weil ich permanent am Hetzen und Antreiben bin. Ich habe aber auch das Problem, dass ich einen Zug erwischen muss. Morgens stresst es mich schon etwas, da geht es aber noch. Wenn ich sie im Kindergarten abgeliefert habe, geht für mich das Gehetze zumindest an meinen Arbeitstagen ja noch weiter, weil ich dann sehr schnell zum Bahnhof rennen muss und dann vom Zielbahnhof zur Arbeit. Nach der Arbeit renne ich dann wieder zum Bahnhof und dann nach der Fahrt zum Kindergarten. Dort wird dann rum gealbert, hin und her gerannt und alles gemacht, nur nicht sich umgezogen. Ich würde das gerne übernehmen, aber das will sie auch nicht und so zieht es sich.
Irgendwann können wir dann doch mal los. Der Weg nach Hause sind normal 8 Minuten zu Fuß und wir sind manchmal auch erst eine Stunde nachdem ich im Kindergarten angekommen bin wieder zuhause. Da bin ich aber ja schon wesentlich länger unterwegs. Theoretisch haben wir an den meisten Tagen ja auch Zeit, aber ich muss dann ja auch immer noch so viel Zeugs umher schleppen und will dann irgendwann nur noch nach Hause, um alles loszuwerden.
Donnerstags hole ich sie früher ab und dann geht es etwas später noch zum Ballett und irgendwann drehe ich da komplett durch. Wir haben da dann schon für den Weg nach Hause nicht so ewig Zeit und ich muss sie ständig antreiben. Dann isst sie zuhause eine Kleinigkeit und könnte sich theoretisch ein paar Minuten bis eine Stunde ausruhen (das macht sie natürlich selten) und dann laufen wir zum Bahnhof und es geht zum Ballett. Würde uns jemand beobachten, würde er vermutlich denken, dass das arme kleine Mädchen gezwungen wird Ballett zu tanzen und gar nicht hin will, weil ich wirklich alle paar Minuten drängen muss, dass wir zum Zug müssen und dass wir sonst die Ballettstunde verpassen. In Wirklichkeit frage ich sie jedes Mal ob sie hin möchte. Heute habe ich sie krampfhaft versucht zu überreden, dass wir es ausfallen lassen, weil ich heute im Kindergarten schon fast umgekippt bin. Nicht einmal die Alternative Puppentheater hat gezogen (das wäre zumindest im Ort gewesen) und sie wollte unbedingt hin.
Wenn wir dann in der Stadt angekommen sind, geht es weiter. Wir haben dann eine halbe Stunde Zeit (wenn der Zug pünktlich ist), um zur Ballettschule zu laufen, vier Treppen hoch zu laufen und sie umzuziehen. Ich weiß, dass das für sie echt eine super Leistung ist, wie viel sie läuft, aber sie möchte es ja auch. Wenn mein Mann uns mal fahren kann, protestiert sie jedes Mal und möchte Zug fahren. Nach der Ballettstunde geht das Ganze für den Rückweg natürlich von vorne los und wenn wir dann endlich nach Hause kommen, bin ich fix und fertig und sie möchte dann noch Laufrad fahren oder Ähnliches.
Irgendwann können wir dann doch mal los. Der Weg nach Hause sind normal 8 Minuten zu Fuß und wir sind manchmal auch erst eine Stunde nachdem ich im Kindergarten angekommen bin wieder zuhause. Da bin ich aber ja schon wesentlich länger unterwegs. Theoretisch haben wir an den meisten Tagen ja auch Zeit, aber ich muss dann ja auch immer noch so viel Zeugs umher schleppen und will dann irgendwann nur noch nach Hause, um alles loszuwerden.
Donnerstags hole ich sie früher ab und dann geht es etwas später noch zum Ballett und irgendwann drehe ich da komplett durch. Wir haben da dann schon für den Weg nach Hause nicht so ewig Zeit und ich muss sie ständig antreiben. Dann isst sie zuhause eine Kleinigkeit und könnte sich theoretisch ein paar Minuten bis eine Stunde ausruhen (das macht sie natürlich selten) und dann laufen wir zum Bahnhof und es geht zum Ballett. Würde uns jemand beobachten, würde er vermutlich denken, dass das arme kleine Mädchen gezwungen wird Ballett zu tanzen und gar nicht hin will, weil ich wirklich alle paar Minuten drängen muss, dass wir zum Zug müssen und dass wir sonst die Ballettstunde verpassen. In Wirklichkeit frage ich sie jedes Mal ob sie hin möchte. Heute habe ich sie krampfhaft versucht zu überreden, dass wir es ausfallen lassen, weil ich heute im Kindergarten schon fast umgekippt bin. Nicht einmal die Alternative Puppentheater hat gezogen (das wäre zumindest im Ort gewesen) und sie wollte unbedingt hin.
Wenn wir dann in der Stadt angekommen sind, geht es weiter. Wir haben dann eine halbe Stunde Zeit (wenn der Zug pünktlich ist), um zur Ballettschule zu laufen, vier Treppen hoch zu laufen und sie umzuziehen. Ich weiß, dass das für sie echt eine super Leistung ist, wie viel sie läuft, aber sie möchte es ja auch. Wenn mein Mann uns mal fahren kann, protestiert sie jedes Mal und möchte Zug fahren. Nach der Ballettstunde geht das Ganze für den Rückweg natürlich von vorne los und wenn wir dann endlich nach Hause kommen, bin ich fix und fertig und sie möchte dann noch Laufrad fahren oder Ähnliches.
Mit Tochter, geboren am 28.10.2013
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Maja
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Meine besten Abholtage sind die, wo ich mit dem Auto unterwegs bin. Da schnappe ich mir einfach das Kind in Hausschuhen, stopfe taschejackemützestiefelkunstwerkeelternbriefe in den Beutel, einmal winken und ab geht's. Im Auto Decke drüber, zuhause nix ausziehen müssen, ach, wie schön entspannt das Leben sein kann 
Zum Buggy-Abholen schaffe ich es an guten Tagen eine Brezel oder Keksdose mitzuhaben. Die kriegt das Kind schon im Kiga in die Hand. Wer kaut, kann nicht gleichzeitig schreien
und wenn ich es schaffe, schneller das Kind in Jacke im Fußsack zu verstauen als es aufessen kann, hab ich gewonnen
Morgens klappt das natürlich nicht so. Außer das Kind hat noch nicht gefrühstückt. Ich brauche ziemlich genau eine Riegel-Esslänge um es anzuziehen, wenn keine Schleifchen an den Sachen sind...
Zum Buggy-Abholen schaffe ich es an guten Tagen eine Brezel oder Keksdose mitzuhaben. Die kriegt das Kind schon im Kiga in die Hand. Wer kaut, kann nicht gleichzeitig schreien
Morgens klappt das natürlich nicht so. Außer das Kind hat noch nicht gefrühstückt. Ich brauche ziemlich genau eine Riegel-Esslänge um es anzuziehen, wenn keine Schleifchen an den Sachen sind...
2004/2006/2014
- Mirimama
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Vielen Dank für eure Anteilnahme und eure Erlebnisberichte! Ja, ich habe den Eindruck, das Problem ist bekannt...
Als ich den Thread eröffnet habe, kam ich natürlich direkt aus einer konkreten Situation heraus und war total erledigt. Zum Glück ist es nicht immer so. Aber derzeit durchaus ein häufiger Begleiter.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte keinesfalls herablassend klingen, aber ich bin besonders dankbar für die Erfahrungsberichte derer mit mehreren Kindern. Mit einem Kind allein hatte ich dieses Problem eigentlich gar nicht, da ich viel stärker im Kontakt mit diesem einen Kind sein konnte. Ich konnte mich auf seine Stimmung einstellen, mitschwingen und so könnten wir gut gemeinsam starten. Und klar, das Kind dann mal eben anziehen ist natürlich kein Problem. Aber ich habe drei Kinder mittlerweile. Zwei davon sind wild und laut und kontaktfreudig und ständig mit irgendwas beschäftigt. Das dritte ist ein Baby und kann noch nicht mal sitzen. In der Garderobe habe ich es also entweder in der Trage und bin dadurch unbeweglicher oder ich habe es auf dem Arm. Anderenfalls müsste ich es auf den Boden legen, was ich bei dem Trubel in der Garderobe nicht möchte. Auch einfach warten ist keine Option, denn das Baby ist dazu meist nicht bereit und die Großen verlieren dann auch jeglichen Drive. Mindestens das schnellere Kind wendet sich dann neuen Tätigkeiten zu, wenn wir noch ewig auf das andere warten. Doch selbst bei einzelnen Kindern finde ich es nicht so gut. Denn wenn ich rumsitze, und dabei ggf. sogar noch auf mein Handy gucken würde, wäre das Kind garantiert nicht mehr im "Sog des Aufbruchs", denn ich signalisiere damit ja "Verweilen". Etwas anderes ist natürlich ein gemütlicher Spaziergang nach Hause, im Tempo und Rhythmus des Kindes. Da kann man schon mal länger verweilen, irgendwo eine Pause machen o.ä. Das funktioniert sogar mit allen Dreien recht gut. Aber diese Zwischensituationen, Aufbruch, zielgerichtetes Fertigmachen, das sind schwierige Situationen.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte keinesfalls herablassend klingen, aber ich bin besonders dankbar für die Erfahrungsberichte derer mit mehreren Kindern. Mit einem Kind allein hatte ich dieses Problem eigentlich gar nicht, da ich viel stärker im Kontakt mit diesem einen Kind sein konnte. Ich konnte mich auf seine Stimmung einstellen, mitschwingen und so könnten wir gut gemeinsam starten. Und klar, das Kind dann mal eben anziehen ist natürlich kein Problem. Aber ich habe drei Kinder mittlerweile. Zwei davon sind wild und laut und kontaktfreudig und ständig mit irgendwas beschäftigt. Das dritte ist ein Baby und kann noch nicht mal sitzen. In der Garderobe habe ich es also entweder in der Trage und bin dadurch unbeweglicher oder ich habe es auf dem Arm. Anderenfalls müsste ich es auf den Boden legen, was ich bei dem Trubel in der Garderobe nicht möchte. Auch einfach warten ist keine Option, denn das Baby ist dazu meist nicht bereit und die Großen verlieren dann auch jeglichen Drive. Mindestens das schnellere Kind wendet sich dann neuen Tätigkeiten zu, wenn wir noch ewig auf das andere warten. Doch selbst bei einzelnen Kindern finde ich es nicht so gut. Denn wenn ich rumsitze, und dabei ggf. sogar noch auf mein Handy gucken würde, wäre das Kind garantiert nicht mehr im "Sog des Aufbruchs", denn ich signalisiere damit ja "Verweilen". Etwas anderes ist natürlich ein gemütlicher Spaziergang nach Hause, im Tempo und Rhythmus des Kindes. Da kann man schon mal länger verweilen, irgendwo eine Pause machen o.ä. Das funktioniert sogar mit allen Dreien recht gut. Aber diese Zwischensituationen, Aufbruch, zielgerichtetes Fertigmachen, das sind schwierige Situationen.
Ich und my little lovers of life (07/11, 07/14, 07/17 und 02/22)
- Mirimama
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Und Maja, ja, genauso mach ich es auch oft. Unser Auto ist immer voll mit allerhand Zeug, weil ich oft einfach alles zusammenraffe und mit allen ins Auto springe. Das ist natürlich dann deutlich entspannter. Aber selbst dabei gibt es mittlerweile oft Schwierigkeiten, weil wir noch die Fahrräder verladen müssen, ich in der Zeit darauf hoffe, dass meine Tochter sich schonmal im Sitz bereit macht (was sie meist nicht tut) weil mein Sohn sich schonmal anschnallen soll( was immer häufiger gut klappt), und weil ich dabei die ganze Zeit das Baby jonglieren muss und den richtigen Moment zum Anschnallen erfühlen muss: Das Ganze darf nicht zu lange dauern, sonst wird sie unleidlich. Ich muss sie aber irgendwann schonmal in die Schale tun, damit ich Kind 2 anschnallen kann. Sobald sie aber in der Schale ist und das Auto noch nicht fährt, sinkt die Stimmung rapide ab. Fängt sie erstmal an, zu weinen, krieg ich das meist nicht mehr in den Griff bis wir zuhause sind, sprich: die Fahrt wird stressig.
Also, alles in allem kann man sich vielleicht vorstellen, dass der Stresspegel an manchen Tagen ganz schön hochkocht.
Also, alles in allem kann man sich vielleicht vorstellen, dass der Stresspegel an manchen Tagen ganz schön hochkocht.
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Maja
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Die Sache ist: Das Leben mit drei kleinen Kindern IST einfach irre anstrengend. (Also überhaupt mit kleinen Kindern, denen man in Unterzahl gegenüber steht. Qualitativ hast Du eh verloren wenn sie mehr sind als Du, quantitativ geht es halt nur noch immer schneller
).
Es ist völlig ausgeschlossen, es auch nur annähernd immer allen Recht zu machen. Irgendeins hat immer irgendwas. Oder hatte grad was. Oder wird gleich was haben.
Und völlig egal, wie alt sie sind, man wünscht sich permanent, dass doch wenigstens eines von ihnen (wechselnd...) gerade ein bisschen reifer, weiser und rationaler wäre.
Zum Glück macht Schlafmangel ein bisschen vergesslich. Zehn Jahre später machen sie dann schon deutlich mehr alleine, als einem manchmal lieb ist...
Es ist völlig ausgeschlossen, es auch nur annähernd immer allen Recht zu machen. Irgendeins hat immer irgendwas. Oder hatte grad was. Oder wird gleich was haben.
Und völlig egal, wie alt sie sind, man wünscht sich permanent, dass doch wenigstens eines von ihnen (wechselnd...) gerade ein bisschen reifer, weiser und rationaler wäre.
Zum Glück macht Schlafmangel ein bisschen vergesslich. Zehn Jahre später machen sie dann schon deutlich mehr alleine, als einem manchmal lieb ist...
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sandra86
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Mal ein solidarischer Gruß! Die Aufbruchsituationen sind neben dem Zubettbringen das was mich schweiß nass werden und motzen lässt. Man halt halt nur zwei Arme! Das was man vorbereiten machen kann, machst du ja wahrscheinlich schon? Ich kann ja mal erzählen, was bei mir geholfen hat. Alles am Vorabend raus legen (Klamotten mit Kindern raussuchen), wirklich bis aufs kleinste Detail, auch meine eigenen. So musst man darüber nicht noch nachdenken und ist voll bei den Kindern. Dann vielleicht fürs Baby einen Platz schaffen in der Garderobe wo es gern liegt, mit extra spannenden Spielzeug, Handy oder so. Dann mit dem wuseligsten Kind anfangen und ganz wichtig war für mich ein Kind nach dem anderen, dh die anderen möglichst ausbleibenden. Man kann sich einfach nicht gleichzeitig um drei Kinder kümmern. Notfalls ist das Baby ein paar Minuten motzig, besser als selbst auszuflippen.
Dann Bestechung, im Auto gibt es bei uns deswegen stets Bonbons. Und ich bringe die Kinder nur an sehr guten Tagen zu Fuss, ansonsten nutze ich leider viel das Auto, weil ich so nicht drauf angewiesen bin, ob sie den Weg auch fahren, gehen...
Dann Bestechung, im Auto gibt es bei uns deswegen stets Bonbons. Und ich bringe die Kinder nur an sehr guten Tagen zu Fuss, ansonsten nutze ich leider viel das Auto, weil ich so nicht drauf angewiesen bin, ob sie den Weg auch fahren, gehen...
mit dem Großen 03/12, der Mittleren 11/13 und dem Mini 12/15
Don't waste your time or time will waste you
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08u11
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Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Mirimama, ich weiß nicht, ob Dich das tröstet: Aber ich merke gerade: Ich habe sowas ganz schnell wirklich vergessen.
Als ich Deinen Threat sah, habe ich überlegt: Wie mache ich das? Und dachte: Ist doch kein Problem: Minimaus schnappen, selbst anziehen, in Auto oder Buggy setzen. Okay, ein bisschen generve, aber das kostet höchstens 5 Min.
Ähm ja, sorry, dann habe ich genauer nachgelesen und mein Gehirn eingeschaltet: Wie war das vor 3 Jahren? Minimaus im TT und zwei Jungs in der Kita: ganz ehrlich, ich weiß es nicht mehr wirklich. Wenn ich tatsächlich länger darüber nachdenke fällt mir auch wieder ein, wie stressig das war, weil anziehen helfen mit Baby vorm Bauch geht nicht so gut, Unmengen Gepäck, zu schleppen, ect, pp.
Es war nicht lustig und wirkliche Tipps habe ich auch nicht. Aber irgendwie ist es schnell besser geworden, ich glaube schon, als der Große in die Schule kam und nicht mehr zwei auf einmal waren (obwohl ich den Großen da auch immer noch im Schlepptau hatte).
Also: Keine wirklichen Tipps aber Hoffnung auf baldige Besserung
.
Als ich Deinen Threat sah, habe ich überlegt: Wie mache ich das? Und dachte: Ist doch kein Problem: Minimaus schnappen, selbst anziehen, in Auto oder Buggy setzen. Okay, ein bisschen generve, aber das kostet höchstens 5 Min.
Ähm ja, sorry, dann habe ich genauer nachgelesen und mein Gehirn eingeschaltet: Wie war das vor 3 Jahren? Minimaus im TT und zwei Jungs in der Kita: ganz ehrlich, ich weiß es nicht mehr wirklich. Wenn ich tatsächlich länger darüber nachdenke fällt mir auch wieder ein, wie stressig das war, weil anziehen helfen mit Baby vorm Bauch geht nicht so gut, Unmengen Gepäck, zu schleppen, ect, pp.
Es war nicht lustig und wirkliche Tipps habe ich auch nicht. Aber irgendwie ist es schnell besser geworden, ich glaube schon, als der Große in die Schule kam und nicht mehr zwei auf einmal waren (obwohl ich den Großen da auch immer noch im Schlepptau hatte).
Also: Keine wirklichen Tipps aber Hoffnung auf baldige Besserung
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Lösche Benutzer 9567
Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Ich glaub der Knackpunkt liegt beim Baby.
Ich gebe den größeren Kindern den maximalen Support , damit das Baby es nicht ausbaden muss .(Dick angezogen in der Schale liegend,raus wollend,schwitzend,müde,stillen wollend obwohl grad gestillt,auf den Arm wollend,wie auch immer)
Deutlich besser wurde es wirklich als das Baby Kleinkind wurde.
Es ist weiterhin anstrengend,aber ich finde dieser „Adrenalin -gleich Schreit das Baby“ Zustand ist am unangenehmsten von allen Stresszuständen mit mehreren Kindern.
Also bin ich da vollständig bei Maja.
Ich werde meine Kinder zur Eigenständigkeit erziehen wenn ich nicht mehr mit gefühlt mit Überleben beschäftigt bin.
Sie werden es lernen ihre Müdigkeit/Hunger /Frustration auszuhalten wenn es nicht mehr auf Kosten meiner Nerven ist.(Stichwort Essen und Trinken bereithalten um Eskalation zu vermeiden)
Deeskalierendes Verhalten im Umgang mit kleinen Kindern.
Nicht weil ich so lasch bin wie die Erzieherinnen vermuten habe ich die Manduca dabei um meine Mittlere aufzulesen.
Nicht weil ich so lasch bin wie die Erzieherinnen vermuten habe ich eine Wäschewanne dabei in die ich dreckige Matschhosen,Jacken,Spielzeug,Freundebücher
(geschützt in Jutebeutel)
,Trinkflaschen...packe.
Sondern weil ich es mir schlichtweg nicht leisten kann meine Nerven mittags im Kindergarten zu lassen während sowohl noch ein Nachmittag mit diversen Terminen allein mit den drei Kindern vor mir liegt als auch ein Abend allein mit ihnen und dreifacher Einschlafbegleitung. Entschuldigt den Roman , es ist möglich , dass ich ein wenig *Hust* Druck habe die Brisanz des Themas deutlich zu machen.
Ich gebe den größeren Kindern den maximalen Support , damit das Baby es nicht ausbaden muss .(Dick angezogen in der Schale liegend,raus wollend,schwitzend,müde,stillen wollend obwohl grad gestillt,auf den Arm wollend,wie auch immer)
Deutlich besser wurde es wirklich als das Baby Kleinkind wurde.
Es ist weiterhin anstrengend,aber ich finde dieser „Adrenalin -gleich Schreit das Baby“ Zustand ist am unangenehmsten von allen Stresszuständen mit mehreren Kindern.
Also bin ich da vollständig bei Maja.
Ich werde meine Kinder zur Eigenständigkeit erziehen wenn ich nicht mehr mit gefühlt mit Überleben beschäftigt bin.
Sie werden es lernen ihre Müdigkeit/Hunger /Frustration auszuhalten wenn es nicht mehr auf Kosten meiner Nerven ist.(Stichwort Essen und Trinken bereithalten um Eskalation zu vermeiden)
Deeskalierendes Verhalten im Umgang mit kleinen Kindern.
Nicht weil ich so lasch bin wie die Erzieherinnen vermuten habe ich die Manduca dabei um meine Mittlere aufzulesen.
Nicht weil ich so lasch bin wie die Erzieherinnen vermuten habe ich eine Wäschewanne dabei in die ich dreckige Matschhosen,Jacken,Spielzeug,Freundebücher
Sondern weil ich es mir schlichtweg nicht leisten kann meine Nerven mittags im Kindergarten zu lassen während sowohl noch ein Nachmittag mit diversen Terminen allein mit den drei Kindern vor mir liegt als auch ein Abend allein mit ihnen und dreifacher Einschlafbegleitung. Entschuldigt den Roman , es ist möglich , dass ich ein wenig *Hust* Druck habe die Brisanz des Themas deutlich zu machen.
- Mirimama
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4537
- Registriert: 22.12.2011, 06:50
Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Ich versteh dich absolut!!! Genau das ist es! Ich nehm auch immer gerne einen Ikea-Sack und werd da einfach alles rein.
Ich und my little lovers of life (07/11, 07/14, 07/17 und 02/22)
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Plueschwuschel
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2099
- Registriert: 17.07.2010, 13:24
Re: Leidiges Thema: Anziehen und Loskommen
Ich bin ganz überwältigt, in so vielfacher Ausführung unser Problem zu lesen
Dieses Getrööööödel! Wir brauchen absolut gute Lockmittel, um überhaupt aus dem Kindergarten rauszukommen. Und trotzdem tut sie keinen Handschlag ohne fünffache Aufforderung, quatscht sich ständig mit irgendwelchen Kindern/Eltern/Erziehern fest...
Das Baby hasst die Hitze und Stickigkeit dort, ich auch. Wir flippen beide regelmäßig aus
Noch schlimmer ist allerdings das morgendliche Zurechtmachen und Loskommen. Das funktioniert vielleicht einmal im Monat stressfrei!
Hätten wir ein Auto, würde ich das Kind da einfach reinschaffen, wie es grad ist. Die Wäschewannen-/Ikeatütenlösung ist der Hammer!!! Wir fahren allerdings Fahrrad und sind entsprechend auch noch ständig darauf angewiesen, dass das Kind noch so ein klein bisschen kooperiert... zu oft erlebt, dass dann einfach nicht gefahren oder sogar wild abgedampft wird
Ich freue mich so sehr auf die Einschulung im Sommer: Schule in Sichtweite, Hort auch auf dem Schulgelände - ein Traum! Obwohl uns dann natürlich das noch frühere Aufstehen beschäftigen wird...
Dieses Getrööööödel! Wir brauchen absolut gute Lockmittel, um überhaupt aus dem Kindergarten rauszukommen. Und trotzdem tut sie keinen Handschlag ohne fünffache Aufforderung, quatscht sich ständig mit irgendwelchen Kindern/Eltern/Erziehern fest...
Das Baby hasst die Hitze und Stickigkeit dort, ich auch. Wir flippen beide regelmäßig aus
Noch schlimmer ist allerdings das morgendliche Zurechtmachen und Loskommen. Das funktioniert vielleicht einmal im Monat stressfrei!
Hätten wir ein Auto, würde ich das Kind da einfach reinschaffen, wie es grad ist. Die Wäschewannen-/Ikeatütenlösung ist der Hammer!!! Wir fahren allerdings Fahrrad und sind entsprechend auch noch ständig darauf angewiesen, dass das Kind noch so ein klein bisschen kooperiert... zu oft erlebt, dass dann einfach nicht gefahren oder sogar wild abgedampft wird
Ich freue mich so sehr auf die Einschulung im Sommer: Schule in Sichtweite, Hort auch auf dem Schulgelände - ein Traum! Obwohl uns dann natürlich das noch frühere Aufstehen beschäftigen wird...
Nur drei können einander in die Mitte nehmen: Schulkind E. (12/11), Kindergartenkind H. (07/17), Baby P. (03/19)
und Sternenkind Jannis (07/10)
und Sternenkind Jannis (07/10)