3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Elena
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Elena »

Skima hat geschrieben: Mit 1 kann ich mich am besten anfreunden. Habe allerdings auch Angst, dass das dann zu spät ist und evt. Der Beikosstart auch nicht im Juli beginnen kann, weil das Kind noch nicht soweit ist.
Willst du früh mit Beikost anfangen, weil du wieder arbeiten gehst? So war das bei mir, aber meine Kinder haben alle erst mit gut 7 Monaten überhaupt Beikost genommen. Und wenn man heir mal quer liest, ist das eher die Regel als die Ausnahme. Es kann also - egal wie du eure jetzige Situation löst - durchaus so sein, dass dein Kind mit 4 Monaten noch lange keinen Brei nimmt.
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Skima
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

@Elena,
es gibt mehrere Gründe wesshalb ich mit der Beikost so früh wie möglich anfangen will. Zum einen möchte ich von der Pre-Milch wegkommen, zum anderen muss ich bald wieder arbeiten gehen und ich will das nicht meinen Mann alleine machen lassen ;-). Mir ist bewußt, dass das nicht sofort klappen wird und ich froh sein kann, wenn ich überhaupt etwas in ihn hineinbekomme so früh. Aber ich will es versuchen und ich denke auch, dass es nix schadet, wenn er das ein oder andere "richtige" Essen in den Mund bekommt und darauf rumlutschen kann. Letztendlich bestimmt der kleine Bursche natürlich wann er soweit ist und so lang müssen wir eben warten.
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SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo Skima,
Jetzt nochmal ausführlicher und ja, du kannst uns gerne dabei helfen und mir meine Ängste nehmen. Dafür bin ich sehr dankbar! :lol:
Das mache ich gerne.
Nein, Beikost bekommt der Kleine noch nicht. Ich wollte zwar so schnell wie möglich damit anfangen, aber dazu muss er erst den 4. Monat hinter sich habe, d.h. ich möchte im Juli anfangen es auszuprobieren.
Gibt es einen bestimmten Grund, warum du möglichst schnell damit beginnen möchtest? Kennst du schon die Grundinfos Beikosteinführung? Dort sind viele Informationen zum Start mit Beikost zu finden.
Okay, ich wollte ja nur den Ratschlag des KiA folgen. Ich versuche es jetzt erst gar nicht im Tee oder Wasser anzubieten.
Sehr gut.
Okay, früher hat er es uns deutlich gezeigt, wenn er satt war. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass er nie richtig satt ist. Ich habe jetzt auch angefangen ihm immer mal eine Flasche mit nur 100ml anzubieten. Zwar macht er das gut mit, kommt aber pünktlich zwei Stunden später und will wieder eine Flasche, auch nachts. Mit einer 130ml-Menge kam er nur alle 3-4 Stunden. Aber durch die geringere Flaschen-Menge stille ich automatisch mehr.
Welche Sauger benutzt ihr? Versucht ihr ihn anderweitig zu beruhigen, wenn er nach einer ausführlichen Mahlzeit noch unruhig ist, z.B. durch Tragen?
Dass du häufiger stillst ist doch toll.
Ich finde, dass er am Anfang gut trinkt. Ich habe auch schon eine Osteopathin und mehrere Hebammen drüber schauen lassen, weil ich mir unsicher war, ob er richtig saugt, aber alle fanden, dass er gut trinkt und saugt. Ich höre ihn anfangs gut schlucken, nach jedem kräftigen Sauger einen Schluck. Das hört allerdings schnell auf. Insbesondere an der linken Brust. Di produziert ca. 1/3 weniger als die rechte. Meist merke ich, dass er saugt und saugt und immer weniger schluckt und dann wird er auch schon unruhig und dockt im Sekundentakt an und ab.
Kannst du sagen, wie lange das gute Trinken in etwa dauert? Hast du es schonmal mit Brustkompression versucht? Auch vor dem Stillen wärmen fördert einen guten Milchfluss.
Morgens habe ich immer gut Milch in der Brust und das reicht ihm dann ca. 30-60min. Abends reicht ihm das gar nicht mehr. Er weint dann oft an der Brust
Dann versuche ihn morgens häufiger zu stillen.
Ja, ich kann es mir vorstellen, aber nicht alle 2 Stunden. Im Moment kommt er alle 2 Stunden.
Nachts ist das Stillen alle 3 Stunden auch ausreichend. Ansonsten ist es absolut normal, dass ein Baby alle 2 Stunden Hunger hat.
Er ist z.B. gestern gegen 21 Uhr ins Bett hatte vorher eine 130 ml Flasche bekommen. Dann um 0 Uhr 100ml, um 2 Uhr 100ml, um 4 Uhr 100ml, um 6 Uhr 100ml und ab 8 Uhr habe ich Ihn dann gestillt bist ca. 10 Uhr, dann hat es ihm wieder nicht mehr gereicht und ich habe ihm eine 130ml-Flasche gemacht.
Diese Trinkmengen sind hoch, innerhalb von 12 Stunden hat er dann schon 660ml plus die Milch vom Stillen getrunken. Es ist möglich, dass dein Baby von der vielen Milch Bauchweh hat und pieseln muss, so dass er unruhig wird und versucht, sich mit Saugen zu beruhigen. Erkennst du den Kreislauf?

Eine durchschnittliche Stillmahlzeit liegt mit drei Monaten und 10x stillen bei 70-95 ml. Wenn du deiner Milchbildung eine Chance geben willst, dann ist es empfehlenswert PRE nicht mehr nach Portionsempfehlung der Packung zu füttern, sondern die Portionsgröße dem eines Stillkindes anzupassen.
Mir kommt es nicht vor als hätte er eine Saugverwirrung. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er an der Brust besser trinkt als an der Flasche. Früher konnte er gar nicht an der Flasche trinken, da mussten wir ihm immer helfen. Er hat nur genuckelt an der Flasche. Das ist heute besser. Das Saugen an der Brust ist allerdings so geblieben vom Gefühl her, hat sich also nicht geändert, ist nur kräftiger geworden mit der Zeit und eben viel, viel kürzer.
Dein Baby ist von der Flasche her gewöhnt, dass die Milch auch ohne große aktive Beteiligung läuft. Das ist beim Stillen anders, er muss aktiv saugen. Es kann sein, dass er deshalb weniger ausdauernd an der Brust trinkt.
Ja, diese Sorge habe ich und der KiA hat mich total verunsichert.
Das kann ich verstehen. Hat er dir denn noch Begründungen an die Hand gegeben?
Allerdings frage ich mich auch, ab wann man von Übergewicht spricht bei einem so kleinen Wurm. Wieviel müsst er denn wiegen, damit er als normalgewichtig gilt?
Die WHO-Standarts bilden die Norm für das Wachstum aller Babys. Man schaut etwas genauer, wenn die Gewichtskurve nach oben hin verläuft. Dies wird dein Arzt vielleicht gesehen haben. Dein Baby ist aber normalgewichtig. Er hat in der letzten Zeit überdurchschnittlich viel zugenommen, was für eine zu hohe Zufüttermenge spricht.
Mit 1 kann ich mich am besten anfreunden. Habe allerdings auch Angst, dass das dann zu spät ist und evt. Der Beikosstart auch nicht im Juli beginnen kann, weil das Kind noch nicht soweit ist.
Was meinst du mit: "..., dass es dann zu spät ist."
Mit 2 könnte ich mich im Notfall auch anfreunden. Muss mir dann nur überlegen wie ich das mit meiner Waage mache, denn ich wohne an zwei Wohnorten und die Waage will ich eigentlich nicht andauernd mitschleppen.
Es wäre auch möglich, nur alle zwei Tage zu wiegen, allerdings dauert es dann länger eine verlässliche Messreihe aufzustellen. Das Wiegen an unterschiedlichen Orten ist nicht empfehlenswert.


Hilft dir das weiter?

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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Ilaina »

Skima hat geschrieben:@Elena,
es gibt mehrere Gründe wesshalb ich mit der Beikost so früh wie möglich anfangen will. Zum einen möchte ich von der Pre-Milch wegkommen, zum anderen muss ich bald wieder arbeiten gehen und ich will das nicht meinen Mann alleine machen lassen ;-). Mir ist bewußt, dass das nicht sofort klappen wird und ich froh sein kann, wenn ich überhaupt etwas in ihn hineinbekomme so früh. Aber ich will es versuchen und ich denke auch, dass es nix schadet, wenn er das ein oder andere "richtige" Essen in den Mund bekommt und darauf rumlutschen kann. Letztendlich bestimmt der kleine Bursche natürlich wann er soweit ist und so lang müssen wir eben warten.
Die Begründung finde ich persönlich irgendwie unsinnig. Ob er nun Flasche richtet (abgepumpt/Pre) oder Brei kocht/warm macht/Essen herrichtet, kommt aufs gleiche raus an Aufwand. Plus, dass Milch auch mit dem 4. Monat Hauptnahrungsmittel sein sollte.
Ein Beikoststart vor Beikostreife bringt Dir gar nichts, denn die Beikostreife tritt erst ein wenn Dein Baby körperlich soweit ist (und es auch einen Mehrbedarf hat, den die Milch nicht mehr decken kann). Nahrung die vor Beikostreife zugeführt wird, z.B. diverse Breie, die es da gibt, wird unverdaut wieder ausgeschieden, der Körper holt sich daraus Null, weil er es schlicht noch nicht kann. Es kann Dir sogar passieren, dass er dann eher noch mehr Milch haben will, weil noch nichts verwertet wird und ihm Nährstoffe und Kalorien (und Flüssigkeit, weil auch Trinken erst gelernt werden muss) fehlen (ging einigen in meinem Bekanntenkreis so). Die wenigsten Babies sind wirklich mit dem vollendeten 4. Lebensmonat wirklich so weit, sowohl körperlich, als auch geistig, sprich, dass sie verstehen, dass es ums Essen geht.
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo Ilaina,

Die Entscheidung zur Einführung von Beikost ist sehr individuell und muss von allen Eltern unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten abgewogen werden. Zugefütterte Babys sind oft früher beikostreif und es ist nicht so, dass gegessener Brei ungenutzt wieder ausgeschieden wird.
Letztendlich kann Skima nur ausprobieren, ob ihr Baby die Beikost jetzt bald schon nimmt, oder sie noch ablehnt. Die Grundinfos zur Beikosteinführung hatte ich ja schon für sie verlinkt.
Ich finde den Grund, durch die Beikost von der Fütterung der hohen PRE-Mengen wegzukommen, und der baldige Arbeitsbeginn, durchaus nachvollziehbar.

Pauschalisierungen helfen Skima eher nicht, es ist daher besser, sie auf ihrem Weg zu unterstützen, egal, welche Entscheidung sie trifft.

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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Elena »

SchneFiMa hat geschrieben:
Ich finde den Grund, durch die Beikost von der Fütterung der hohen PRE-Mengen wegzukommen, und der baldige Arbeitsbeginn, durchaus nachvollziehbar.
Ich auch, mir ging es mit dem Arbeitsbeginn ja ähnlich - wobei ich das zusätzliche Problem hatte, dass das Kind bis dahin nur Muttermilch direkt aus der Brust bekommen und genommen hatte. Wenn man im Kopf behält, dass Milch im ersten Lebensjahr Hauptnahrungsmittel ist, wird der Vater trotz frühem Beikoststart sicher noch viele Fläschchen machen müssen! Denn auch wenn man die Pre-Milch durch Beikost reduzieren kann - ohne vermehrtes Stillen wird sie die Pre-Milch viele Monate lang nicht ganz loswerden.
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo Skima,

Wie geht es euch?

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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

Gibt es einen bestimmten Grund, warum du möglichst schnell damit beginnen möchtest?
Ich würde einfach gern frühzeitig starten wollen, auch wenn er vielleicht nur erstmal auf den Sachen rumlutscht und nicht wirklich viel essen wird. Ich werde bald wieder arbeiten gehen und dann will ich das nicht alles meinen Mann alleine machen lassen. Prinzipiell könnten wir aber auch noch warten, wenn etwas dagegen sprechen würde.
Welche Sauger benutzt ihr? Versucht ihr ihn anderweitig zu beruhigen, wenn er nach einer ausführlichen Mahlzeit noch unruhig ist, z.B. durch Tragen?
Wir benutzen die Avent naturnah Sauger in der Größe 1. Ich habe aber auch noch die Größe 0 und 2 in Gebrauch, aber die 1er Größe finde ich am besten.
Wenn er nach einer Flaschenmahlzeit noch unruhig ist, dann hilft meist auf dem Arm etwas herumtragen. Viel schlimmer finde ich es, wenn er nach einer ausgiebigen Mahlzeit kurze Zeit später wieder Rabatz macht und sich kaum beruhigen lässt. Herumtragen in der Manduca ist eine gute Alternative, da pennt er meist 2 Stunden, oder auch länger. Leider schläft er tagsüber selten alleine. Immer muss einer von uns mit ihm ins Bett gehen und ihn auf die Brust nehmen, was sehr anstrengend auf die Dauer ist, denn man kommt einfach zu nichts mehr. Er ist halt sehr anhänglich. Nachts geht es mittlerweile sehr gut, dass er in seinem Bettchen schläft.
Dann versuche ihn morgens häufiger zu stillen.
Ich habe ja jetzt wieder angefangen nachts 2 Mal zu stillen, daher habe ich morgens nicht mehr so viel Milch. Es reicht ihm nicht lang – maximal 30 min mit viel Ablenkung. Ich habe jetzt aber angefangen ihm fast ausschließlich nur noch 100 ml Fläschchen statt 130 ml anzubieten. Er kommt dann zwar früher, aber er verträgt die geringere Menge anscheinend besser und spuckt nicht mehr so viel. Nachts ist er jetzt auch viel ruhiger.
Kannst du sagen, wie lange das gute Trinken in etwa dauert? Hast du es schon mal mit Brustkompression versucht? Auch vor dem Stillen wärmen fördert einen guten Milchfluss.
Gutes Trinken insbesondere morgens dauert ca. 15 min. Am Anfang höre ich ihn immer gut schlucken, das lässt aber dann schnell nach, wenn er ruhig bleibt dann kann er auch noch eine ganze Weile nuckeln. Manchmal nehme ich das Stillen zum Beruhigen und zum Einschlafen, aber dann darf er nicht riesigen Hunger haben, sonst wird er nervös. Brustkompression beim Stillen habe ich noch nicht versucht nur beim Abpumpen. Wie funktioniert das an der Brust? Ich kann da meist nicht so gut drücken wie an der Pumpe und ich benötige gefühlt eine dritte Hand.
Diese Trinkmengen sind hoch, innerhalb von 12 Stunden hat er dann schon 660ml plus die Milch vom Stillen getrunken. Es ist möglich, dass dein Baby von der vielen Milch Bauchweh hat und pieseln muss, so dass er unruhig wird und versucht, sich mit Saugen zu beruhigen. Erkennst du den Kreislauf?
Ich habe mir seit Dienstag die mengen aufgeschrieben:
11.05. 1010 ml
12.05. 780 ml
13.05. 890 ml
14.05. 760 ml
15.05. 670 ml
16.05.700 ml
Das sind im Schnitt 800 ml Pre pro Tag. Ich denke auch, dass er ab und zu Bauchweh hat. Besonders merke ich das, wenn ich ihm 130 ml gebe. Ich versuche das jetzt bewusster anzugehen, aber es fällt mir schwer mein Baby richtig zu verstehen.
Eine durchschnittliche Stillmahlzeit liegt mit drei Monaten und 10x stillen bei 70-95 ml. Wenn du deiner Milchbildung eine Chance geben willst, dann ist es empfehlenswert PRE nicht mehr nach Portionsempfehlung der Packung zu füttern, sondern die Portionsgröße dem eines Stillkindes anzupassen.
Ich habe nicht nach Packungsanleitung versucht zu füttern, sondern nach Bedarf. Denn es heißt ja eigentlich immer, dass man mit Pre-Nahrung nicht überfüttern kann, und dass man das genauso wie Mumi nach Bedarf geben kann. Das wir dann bei so großen Mengen gelandet sind, lag nur daran, dass ich das Gefühl hatte, dass das mein Baby braucht und tagsüber viel ausgeglichener und zufriedener ist.
Gern würde ich die Mengen so anpassen, dass er zufrieden ist, aber nicht überfüttert wird. Aber welche Menge ist das? Mir fällt das schwer herauszufinden…
Dein Baby ist von der Flasche her gewöhnt, dass die Milch auch ohne große aktive Beteiligung läuft. Das ist beim Stillen anders, er muss aktiv saugen. Es kann sein, dass er deshalb weniger ausdauernd an der Brust trinkt.
Ja, das stimmt. Daher habe ich versucht auch immer Sauger zu nehmen, aus denen es nicht einfach so herausfließt, sondern welche zu nehmen an denen er aktiv saugen muss. Ein paar Leute habe schon gesagt, dass er ja so langsam an der Flasche trinkt…Mittlerweile hat er aber den Dreh raus und kann auch ganz schnell an der Flasche trinken. Früher hat er lang an der Brust und an der Flasche gebraucht. Jetzt ist er viel kräftiger und saugt daher auch wesentlich schneller. Ich denke das das auch an der Brust der Fall ist. Wenn er sehr hungrig ist, dann findet er es natürlich blöd erst an der Brust trinken zu müssen, aber meist beruhigt er sich dann und trinkt ordentlich. Aber am Anfang ist das ein kleiner Kampf. Wie Du schon merkst, verläuft das Stillen nicht immer gleich. Es kommt halt immer darauf an wie der kleine drauf ist.
Hat er dir denn noch Begründungen an die Hand gegeben?
Nein, der KiA hat nicht viel dazu gesagt. Ich war nur überrascht und war dann ohne Fragen. Die sind erst später aufgetaucht.
Was meinst du mit: "..., dass es dann zu spät ist."
Naja, ich habe halt Angst, dass jetzt die Weichen gestellt werden für Übergewicht, dass man nicht so lang damit warten kann das Thema anzugehen. Oder dass sich Übergewicht schon eingestellt hat und man es kaum noch los wird.
Es wäre auch möglich, nur alle zwei Tage zu wiegen, allerdings dauert es dann länger eine verlässliche Messreihe aufzustellen. Das Wiegen an unterschiedlichen Orten ist nicht empfehlenswert.
Oh, okay, dann wird es schwierig mit dem Wiegen, denn wir wohnen in zwei verschiedenen Städten und sind mal 14 Tage hier und mal 3 Wochen dort…Wie lang würde denn das Aufstellen einer Messreihe ca. dauern?
SchneFiMa hat geschrieben:Hallo Skima,
Wie geht es euch?
Viele Grüße von SchneFiMa
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Wir haben im Moment etwas mit Verstopfung zu kämpfen. Sonntag und Montag hatte er einen aufgeblähten Bauch und Bauchweh und viele Pupsungen. Normalerweise hat er ja jeden Tag Stuhlgang, aber die letzten vier Tage nicht mehr….Liegt es vielleicht daran, dass ich die Pre-Milch nicht mehr verdünne? Vorher habe ich ja ab und zu die Pre-Milch minimal verdünnt. Das mach ich ja jetzt nicht mehr, weil ich wegen der „Wasservergiftungsmöglichkeit und der Überbelastung der Nieren“ unsicher geworden bin.

Danke für Deine Hilfe und einen schönen Wochenstart!
Skima
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

Hallo,

ich habe gerade beim Stöbern durch die Foren folgenden Beitrag gefunden:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 0#p1832968
Hier geht es darum, dass man bei Übergewicht auch auf die 1er Nahrung umsteigen kann, denn die sättigt mehr liefert aber gleiche kcal wie die Pre. Wäre das evt. eine Alternative? Ich dachte immer, dass die 1er Nahrung noch dicker macht, sowie die 2er und 3er Nahrungen. Hier steht auch, dass bei zu viel Flüssigkeit die Organe überbelastet werden.

LG Skima
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Eskimofrau
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Eskimofrau »

Hallo Skima
Ich les hier bisher still mit und ich glaube du hast diesen Abschnitt von SchneFiMa überlesen:
SchneFiMa hat geschrieben:Dein Baby ist aber normalgewichtig. Er hat in der letzten Zeit überdurchschnittlich viel zugenommen, was für eine zu hohe Zufüttermenge spricht.
dein Baby ist nicht übergewichtig! :)
Skima hat geschrieben:Leider schläft er tagsüber selten alleine. Immer muss einer von uns mit ihm ins Bett gehen und ihn auf die Brust nehmen, was sehr anstrengend auf die Dauer ist, denn man kommt einfach zu nichts mehr. Er ist halt sehr anhänglich. Nachts geht es mittlerweile sehr gut, dass er in seinem Bettchen schläft.
Hilft es dir wenn du weisst dass es ganz viele Babys gibt die auch so sind? Sich nicht ablegen lassen, nur mit Körperkontakt schlafen?

Alles Gute, Eski
Lg, Eski mit grossem Sohn (04/11) & kleinem Sohn (03/14)
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