Re: "Super"Foods
Verfasst: 19.04.2016, 23:13
Ich habe gelesen, Leinsamen lieber geschrotet (oder gequollen vermutlich), weil die spitzen harten Körner sonst den Darm verletzen können...
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dree hat geschrieben:Ich habe gelesen, Leinsamen lieber geschrotet (oder gequollen vermutlich), weil die spitzen harten Körner sonst den Darm verletzen können...
Danke für die Infos. Das mit den Privatgärten hatte ich schon gewusst. Aber ich glaube, da verwenden die Hobbygärter die Mittel eher für ihre Blumen.feuerdrache hat geschrieben:Nein, ich muss da fachlich wiedersprechen.Kekks hat geschrieben: Übrigens wird Bio neu angebaut auf einem Feld, dass 1 Jahr zuvor noch mit Pestiziden vollgepumpt wurde, hat das Bio natürlich auch automatisch einen hohen Anteil Pestizide. Es dauert Jahre, bis die Giftstoffe zum Großteil aus dem Boden verschwunden sind.
Wird bio angebaut auf einem Feld das im Vorjahr noch mit Pestiziden behandelt wurde, so darf es nicht als bio verkauft werden sondern nur als konventionell oder auch als Umstellerware.
Erst nach absolvierung der Umstellugnsphase darf bio als bio verkauft werden. Dazu kommen Boden und Ernteproben. die sind auch unangekündigt. Ich hab da immer noch das Rückstellmuster der plötzlichen und unangemeldeten Kontrolle liegen die letztes Jahr da aufgetaucht ist. Und einfach eine Probe gezogen hat, die auf alle möglichen Pflanzenschutzmittel ect getestet wird.
Die Mittel die nach Jahren noch im Boden sind, die sind in der Landwirtschaft bei uns schon lange verboten.
Kennst du die am stärksten belasteten Böden? Nein? Es sind Bahndämme und Privatgärten. Jeder LAndwirt der irgendein Unkrautvernichtungsmittel kaufen will muss einen "Sachkundenachweis" haben, der besagt das er sich damit auskennt. Muss entsprechende verschliessbare Behältnisse am Fahrzeug haben um die Mittel sicher heimzubringen.
Und wenn du in den Baumarkt gehst, bekommst du alles ohne Sachkundenachweis, ohne Sicherheitsmassnahmen beim Transport ect.
Wo ich beipflichte: die modernen Sorten sind hochgezüchtet, damit wurden zB auch Bitterstoffe weggezüchtet. Die gehen oft Hand in Hand mit wertvollen sekundären Inhaltsstoffen. Und die sind das was wir jetzt alle gerne als Superfoods essen. Ich zweifle aber an allen hochgejubelten Produkten, meistens ist es ein hype der schnell zusammenfällt weil dann festgestellt wird, dass das alles doch nicht so ist.
Nicht geschrottete sind einfach länger haltbar. Das Leinöl ist sehr emfpindlich und wenn da Sauerstoff oder Licht heran kommt (bei geschrotteten, zersetzt es sich innerhalb weniger Wochen (schmecken dann bitter).Seerose hat geschrieben:Also da ich gerade eben einen Joghurt mit frischer Zitrone und viel Leinsamen gegessen habe, weil ich das schon immer gerne gegessen habe, eine Frage zu Leinsamen:dree hat geschrieben: Ich mag Chia und Leinsamen gemischt, mit Obst und Joghurt und Quark und Kokos und Kürbiskernöl ist das mein Frühstücksmüsli. Lecker.
Gibt es da Unterschiede? Es gibt doch die dunklen, dann die goldgelben, dann geschrotete, nicht geschrotete...
Weiß das jemand?
@ Seerose: Wenn es dir bei Leinsamen um die Omega-3-Fettsäuren geht, würde ich dir empfehlen, die Leinsamen roh zu essen. Omega-3 ist hitzeempfindlich und zersetzt sich bei zu langem und hohem Erhitzen (zumindest teilweise, ein Teil bleibt sicher erhalten), wie es bei Gebäck oft der Fall ist. Schmeckt halt sehr lecker geröstet auf Gebäckfeuerdrache hat geschrieben: geschrotet- wenn Leinsamen geschrotet ist und eingeweicht wird kann sich da der Schleim besser entwickeln, was bei Verstopfung ja wichtig ist.
Nachdem ich persönlich das Schleimzeug widerlich finde- ess ich ihn ungeschrotet auf Gebäck und so.