Gründe gegen das Stillen
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- Peppa
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Re: Gründe gegen das Stillen
Ja, man wird aber schnell falsch verstanden... akzeptieren ist das Eine, nach Gründen fragen/suchen ist ja eine Andere. Und wenn es Vorurteile sind, die primär zum Nicht-Stillen führen, dann finde ich es schon legitim, die auch zu brennen bzw. danach zu fragen. Gerade, wenn das Kind ja noch mal da ist und für die Mama schon feststeht, dass sie nicht stillen will. Ich finde die Gründe schon interessant... und klar, diese Mutter wird man nicht überzeugen/ muss man auch nicht... Aber wenn man weiß, worauf diese Entscheidungen beruhen, kann man vielleicht generell etwas dagegen tun. Das ist ja auch mit ein Grund, warum Prenahrung nicht beworben wegen darf z. B.
LG Peppa+ Wutz (06/13)+ Löwe in progress (08/16)
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- Peppa
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Re: Gründe gegen das Stillen
Kind ja noch nicht mal da ist... Ich gebe auf und gehe jetzt Handy verschrotten..
(
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Sturmkind
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Re: Gründe gegen das Stillen
Hallo,
Das Webeverbot und die Kampagnen für das Stillen finde ich auchrrichtig und das mindeste was getan wird. Ich versuche auch viele Vorurteile auszuräumen, ich habe recht früh wieder gearbeitet mit langen Arbeitszeiten, war auf Fortbildungen, habe wieder viel Sport gemacht. Ganz häufig kam die Frage, DU stilst? Später: DU stillst immer noch? Einige konnte ich überzeugen dass Stillen überhaupt nicht unpraktisch im Alltag von aktiven Frauen ist. Nichts spricht gegen ein bisschen Werbung und Überzeugung fürs Stillen! Ich finde es nur wichtig, trotzdem die Standpunkte zu akzeptieren, so wie ich und meine Einstellung akzeptiert werden will.
Das Webeverbot und die Kampagnen für das Stillen finde ich auchrrichtig und das mindeste was getan wird. Ich versuche auch viele Vorurteile auszuräumen, ich habe recht früh wieder gearbeitet mit langen Arbeitszeiten, war auf Fortbildungen, habe wieder viel Sport gemacht. Ganz häufig kam die Frage, DU stilst? Später: DU stillst immer noch? Einige konnte ich überzeugen dass Stillen überhaupt nicht unpraktisch im Alltag von aktiven Frauen ist. Nichts spricht gegen ein bisschen Werbung und Überzeugung fürs Stillen! Ich finde es nur wichtig, trotzdem die Standpunkte zu akzeptieren, so wie ich und meine Einstellung akzeptiert werden will.
Großer Krümel 02/14 & Kleiner Krümel 11/15
- bienenmeister
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Re: Gründe gegen das Stillen
Ich würde mich als sehr umtriebig und lebhaft bezeichnen - für mich wäre es eine Katastrophe nicht zu stillen. Ich genieße die Freiheit und Unabhängigkeit in vollen Zügen '
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mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!
.... lost in translation ....
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Sturmkind
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Re: Gründe gegen das Stillen
Absolut, ich kann v.a. das Essen für Mini nicht vergessen wenn wir unterwegs sind.
Lg
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Großer Krümel 02/14 & Kleiner Krümel 11/15
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Holunderbeere
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Re: Gründe gegen das Stillen
... die Sorge Empfehlungen aussprechender Experten, nicht stillenden oder gestillt habenden Müttern auf den Schlips zu treten. Also Formulierungen in der Art: Stillen ist das Beste für Ihr Kind, und Säuglingsnahrung ist quasi genauso gut. / Wenn es nicht klappt, macht das auch nichts.
Es wird also impliziert, daß erfolgreiches Stillen in vielen Fällen Glückssache ist. Stimmt natürlich auch, aber die Häufigkeit wird dadurch verzerrt.
Schon viele tolle Antworten...
Es wird also impliziert, daß erfolgreiches Stillen in vielen Fällen Glückssache ist. Stimmt natürlich auch, aber die Häufigkeit wird dadurch verzerrt.
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Lösche Benutzer 22078
Re: Gründe gegen das Stillen
In meinem Familien- und Bekanntenkreis habe ich nur eine Frau, die absolut gegen das Stillen ist. Für sie ist aber auch schon die Vorstellung, dass ein Kind in einer Frau heranwächst, sehr schlimm. Sie fragte mich letztens, ob ich mich nicht wie im Film "Alien" fühle, wenn da so ein Ding in mir drin ist und sich bewegt. Dass ein Kind dann an den Brüsten nuckelt oder dort beim Abpumpen Milch rauskommt, ist für sie einfach nur noch abstossend und ekelerregend. Ihr wird schon anders, wenn in ihrer Umgebung nur darüber gesprochen wird. "Es" zu sehen ist ganz schlimm. Allerdings bin ich mir manchmal nicht ganz sicher, ob sie sich selbst als Frau identifiziert oder doch eher als Mann oder zwischen den Geschlechtern (und ich traue mich nicht, sie zu fragen).
Alle anderen Frauen, die ich kenne, die in den letzten Jahren von Beginn an nicht gestillt haben, hatten medizinische Gründe. In einem Fall war es eine Brustverkleinerung mit versetzen Brustwarzen und in dem anderen ein Frühchen mit Not-KS und lokaler Trennung von der Mutter über mehrere Tage. Als sie nach 2 Wochen endlich wieder bei ihrem Kind sein konnte, hat der Körper die Milchproduktion eingestellt und wollte nicht mehr neu anfangen.
Wenn ich allerdings die ältere Generation anschaue, gibt es scheinbar viele, die Stillen als überbewertet betrachten.
Meine SchwiMu hat alle 4 Kinder mit Formula grossgezogen, weil man das damals halt so gemacht hat und es so praktisch war. Und die Mutter und Grossmutter meiner Schwägerin haben mir allen Ernstes gesagt, dass man in Zeiten von Formula nun wirklich nicht mehr Stillen müsse, da es nur anstrengend sei und dem Kind nichts bringen würde. Formula sei mindestens genauso gut für das Kind, vielleicht sogar besser, immerhin seien ja alle notwenigen Mineralstoffe usw mit drin.
Meine Mutter hat uns nur aus finanziellen Gründen gestillt, weil sie sich Formula nicht auf Dauer leisten konnte, musste sich aber damals auch viele Vorwürfe dafür anhören.
Durch die Bank weg herrscht bei eigentlich allen älteren Frauen, die ich im Familienkreis habe, die Vorstellung vor, dass man mit spätestens mit 6 Monaten abgestillt haben sollte. Die Empfehlungen der WHO seien ja nur für nicht so weit entwickelte Länder, in denen es keine ausreichende Nahrung und Probleme mit Hygiene und Krankheiten gebe.
Alle anderen Frauen, die ich kenne, die in den letzten Jahren von Beginn an nicht gestillt haben, hatten medizinische Gründe. In einem Fall war es eine Brustverkleinerung mit versetzen Brustwarzen und in dem anderen ein Frühchen mit Not-KS und lokaler Trennung von der Mutter über mehrere Tage. Als sie nach 2 Wochen endlich wieder bei ihrem Kind sein konnte, hat der Körper die Milchproduktion eingestellt und wollte nicht mehr neu anfangen.
Wenn ich allerdings die ältere Generation anschaue, gibt es scheinbar viele, die Stillen als überbewertet betrachten.
Meine SchwiMu hat alle 4 Kinder mit Formula grossgezogen, weil man das damals halt so gemacht hat und es so praktisch war. Und die Mutter und Grossmutter meiner Schwägerin haben mir allen Ernstes gesagt, dass man in Zeiten von Formula nun wirklich nicht mehr Stillen müsse, da es nur anstrengend sei und dem Kind nichts bringen würde. Formula sei mindestens genauso gut für das Kind, vielleicht sogar besser, immerhin seien ja alle notwenigen Mineralstoffe usw mit drin.
Meine Mutter hat uns nur aus finanziellen Gründen gestillt, weil sie sich Formula nicht auf Dauer leisten konnte, musste sich aber damals auch viele Vorwürfe dafür anhören.
Durch die Bank weg herrscht bei eigentlich allen älteren Frauen, die ich im Familienkreis habe, die Vorstellung vor, dass man mit spätestens mit 6 Monaten abgestillt haben sollte. Die Empfehlungen der WHO seien ja nur für nicht so weit entwickelte Länder, in denen es keine ausreichende Nahrung und Probleme mit Hygiene und Krankheiten gebe.
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Lösche Benutzer 22078
Re: Gründe gegen das Stillen
Nachtrag: Mir selbst wurde bereits jetzt vor der Geburt von verschiedenen Seiten aus geraten, doch rechtzeitig vor der Krippe (die Kleine geht mit 4 Monaten dahin) abzustillen und sie schonmal an Formula zu gewöhnen. Alles andere sei viel zu unpraktisch und würde ausserdem nur zu Problemen führen, weil ein Kind nicht gleichzeitig mit Flasche und Brust ernährt werden kann.
Komisch nur, dass ich viele Kolleginnen habe, die genau das erfolgreich praktizieren: Flasche in der Krippe, Brust zu Hause.
Komisch nur, dass ich viele Kolleginnen habe, die genau das erfolgreich praktizieren: Flasche in der Krippe, Brust zu Hause.
- Pelufer
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8081
- Registriert: 09.07.2013, 14:59
Re: Gründe gegen das Stillen
In meinem direkten Umfeld habe ich eine Mama mit sehr schwerer Wochenbettdepression die wegen der Medikamente abgestillt hat, und meine Schwester, die auf Grund zwei parallel laufenden degenerierenden Erkrankungen definitiv nicht stillen darf. Für die Schwangerschaft wurden die Dosierungen auf ein Minimum gesetzt und der Fötus engmaschig kontrolliert.
Gesendet von meinem GT-I9195 mit Tapatalk
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Räuberhauptmann *5/13, Zaubermaus *4/16, Sternenprinzessin *+9.8.2019
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Sturmkind
- schreibt ganz schön oft
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- Registriert: 21.11.2015, 18:28
Re: Gründe gegen das Stillen
Hallo,
bei uns in der Krippe füttern die Erzieher ganz problemlos sie auch abgepumpte Mumi bei den kleinen zu.
Lg
bei uns in der Krippe füttern die Erzieher ganz problemlos sie auch abgepumpte Mumi bei den kleinen zu.
Lg
Großer Krümel 02/14 & Kleiner Krümel 11/15