ist es ohne stillen leichter?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

Sakura hat geschrieben:Meine Große hat mit ca. 2,5 Jahren nachts durchgeschlafen, obwohl sie da noch gestillt hat. Sie hat bis zum 1. Geburtstag alle 2-3 Stunden gestillt, und irgendwann nach dem 1. Geburtstag wurde die erste Schlafphase länger, mit 15 Monaten hat sie 6-8 Stunden am Stück geschlafen, ehe sie das erste mal Stillen wollte.
sakura, und es wurde "einfach so" besser? sie hat ganz plötzlich, ohne dass du einen grund nennen könntest, auf einmal 6-8 stunden geschlafen? traumhaft.
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sk3001
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sk3001 »

Ich glaube, dass es eher einen Zusammenhang zwischen Schnuller und Schlafen gibt. Wenn ein Baby nachts nuckeln möchte und keinen Schnuller nimmt, stillt es. Einen Schnuller können sie die meisten ja selbst nehmen (hier liegen im Bett immer gaaaanz viele Schnuller). Da werden die Kleinen auch wach aber helfen sich sozusagen selbst. Dadurch fällt das Mama wecken zum Nuckeln weg und die Nächte sich dadurch “besser“.
samoe
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von samoe »

Ich habe keinen Vergleich. Ich kann nur sagen, IRGENDWANN wird es besser. Mein Großer schlief ab 3 Monaten auch grottenschlecht...wurde mit 15 Monaten besser, schlief ab ca. 2,5 durch und wurde mit knapp 2,75 abgestillt. Jetzt der Kleine schläft nachts nicht ganz so schlecht wie damals der Große, aber das Einschlafen bzw. der Abend ist immer so lala und das nervt mich auch gerade wieder sehr...vor allem weil ich weiß, wie laaaaang sich sowas ziehen kann...
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Lösche Benutzer 17774 »

Also bei uns wurde das Schlaf verhalten im ersten halben Jahr immer schlechter, bis zu stündlichen Wachwerden und dann ab dem 1. Jahr vielleicht immer besser... Mit Stillen.
Und er hat auch schon durchgeschlafen, hab das irgendwann gar nicht mehr weiter verfolgt, wie oft und wann und wieso er wach war. Würde sagen ab 2 Jahre kam durchschlafen phasenweise vor, weiterhin mit stillen... Jetzt mit 2,5 ists eben so, dass es mal Phasen gibt, da pennt er bis morgens, mal wird er noch mal kurz abends wach, wenn wir ins Bett kommen oder es gibt auch schlimme Phasen, wo wir kaum zu Schlaf kommen, ist dann so bei Krankheit oder werweißwas...
Ich möchte nochmal gerne zum Ausgangspost sagen, dass ich nicht finde, dass man seinem Kind was Falsches angewöhnt, wenn man es zum Schlafen, Weiterschlafen oder bei jedem Mucks stillt. Ich finde, dass das natürlich ist, solange, wie es sich für die Familie passend und schön anfühlt. Ich finde es falsch, dass man oft vermittelt bekommt, dass ich als Mama dafür sorgen müsse, dass Kind lernt, ohne Brust ein- und weiterzuschlafen, sich zu beruhigen, ...
Ist meine Meinung, ich will damit keinesfalls Mamas angreifen, die Gründe haben, irgendwas zu ändern oder Flasche geben. Ich meine nur, dass es keinerlei Grund gibt, weniger zu stillen, um damit eventuell irgendetwas zu erreichen, wenn alle zufrieden sind, bzw. aus Angst, irgendetwas falsch zu machen...

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MamaMonster
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von MamaMonster »

sk3001 hat geschrieben:Ich glaube, dass es eher einen Zusammenhang zwischen Schnuller und Schlafen gibt. Wenn ein Baby nachts nuckeln möchte und keinen Schnuller nimmt, stillt es. Einen Schnuller können sie die meisten ja selbst nehmen (hier liegen im Bett immer gaaaanz viele Schnuller). Da werden die Kleinen auch wach aber helfen sich sozusagen selbst. Dadurch fällt das Mama wecken zum Nuckeln weg und die Nächte sich dadurch “besser“.
Das kann ich nicht bestätigen, mein Kleiner hat einen Schnuller und nimmt den auch selbst, auch nachts. Er will aber trotzdem noch nachts Stillen, dann wird er sehr wütend, wenn ich versuche, ihn mit dem Schnuller "abzuspeisen".


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Sakura
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Sakura »

sk3001 hat geschrieben:Ich glaube, dass es eher einen Zusammenhang zwischen Schnuller und Schlafen gibt. Wenn ein Baby nachts nuckeln möchte und keinen Schnuller nimmt, stillt es. Einen Schnuller können sie die meisten ja selbst nehmen (hier liegen im Bett immer gaaaanz viele Schnuller). Da werden die Kleinen auch wach aber helfen sich sozusagen selbst. Dadurch fällt das Mama wecken zum Nuckeln weg und die Nächte sich dadurch “besser“.
Mein Schnullerkind findet noch heute den Schnuller nachts nicht selbst. Und wenn sie als Baby nachts wach wurde, und wir ihr den Schnuller gegeben haben, dann hat sie den entweder genommen (= wollte nur Nuckeln), oder wütend quer durchs Schlafzimmer geschmissen (=wollte Stillen). Nachts würde mein Schnullerkind vermutlich immer noch stillen.

Will heißen: auch gestillte Schnullerkinder wollen nachts nicht nur Nuckeln, sondern auch mal Stillen. Allerdings vermute ich auch, dass Schnullerkinder nachts deutlich weniger stillen, weil eben der Nuckelaspekt am Schnuller befriedigt werden kann, und Stillen nur bei Hunger und Durst eingefordert wird.
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Sakura »

sonnenkäferlein hat geschrieben:
Sakura hat geschrieben:Meine Große hat mit ca. 2,5 Jahren nachts durchgeschlafen, obwohl sie da noch gestillt hat. Sie hat bis zum 1. Geburtstag alle 2-3 Stunden gestillt, und irgendwann nach dem 1. Geburtstag wurde die erste Schlafphase länger, mit 15 Monaten hat sie 6-8 Stunden am Stück geschlafen, ehe sie das erste mal Stillen wollte.
sakura, und es wurde "einfach so" besser? sie hat ganz plötzlich, ohne dass du einen grund nennen könntest, auf einmal 6-8 stunden geschlafen? traumhaft.
Ja, es wurde von allein besser. Meine Babys wurden nach Bedarf gestillt, und der Bedarf der Großen war deutlich höher als der der Kleinen. Im zweiten Lebenshalbjahr haben hier auch beide Kinder grottig geschlafen, die Große hat ständig gestillt, die Kleine hatte Wachphasen, was ich deutlich anstrengender fand, als alle Stunde im Halbschlaf die Brust rausrücken. Um den 1. Geburtstag rum haben beide dann besser geschlafen, und als die Große 16 Monate alt war, hat die erste Schlafphase 6-8 Stunden gedauert. Die Große ging 20 Uhr ins Bett, heißt, sie hat dann bis 2 Uhr - 4 Uhr morgens ohne Stillen geschlafen. Ab dann aber gern wieder stündlich bis zweistündlich 8) . Dann war ich mit der Kleinen schwanger und konnte nicht mehr stillen.

"Ohne, dass ich einen Grund nennen könnte": sie wurde einfach älter. Und sie hat sich sicher(er) gefühlt. War immer deutlich merkbar, wenn wir in den Urlaub gefahren sind. Die ersten 2 bis 3 Nächte dort hat sie dann nachts im Halbstundentakt gestillt, also in jeder Leichtschlafphase aufgewacht und sich rückversichert, dass ich noch da bin. Und dann wieder wie gewohnt bis 2-4 Uhr geschlafen.
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eva85
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von eva85 »

Ich glaube nicht, dass es ohne stillen leicht ist. Es spielt mehr rein, als nur stillen oder Fläschchen. Bei uns hat sich das Schlafverhalten verändert, als wir sie in ihr eigenes Zimmer gelegt haben. Ich habe lange gezögert, weil sie irgendwann auch nachts alle 2 Stunden kam und es für mich natürlich einfacher ist, einfach die Brust rauszuholen und dann einfach weiter zu schlafen, anstatt ins Nebenzimmer zu gehen und dort im Sessel im Sitzen zu stillen. Nachdem sie aber nun in ihrem eigenen Bett schläft, haben wir auch gemerkt, dass sie sehr viel Platz braucht und das wohl ein Grund war, dass sie nachts irgendwann ständig aufgewacht ist. Jetzt kann sie rumkugeln wie sie will und wacht mittlerweile viel seltener auf und hat dann aber wirklich auch Hunger, trinkt manchmal sogar beide Brüste.
Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Ruhe in ihrem eigenen Zimmer das bessere Schlafen fördert. Nachts stehen bei uns zwar die Kinderzimmertür und unsere Schlafzimmertür offen, damit wir sofort hören wenn etwas ist (wir haben kein Babyphone) aber trotzdem ist es nicht so unruhig, wie wenn sie direkt neben unserem Bett liegt.
Vielleicht werden Kinder, die die Flasche bekommen mal ehr ins eigene Zimmer ausquatiert und deswegen scheint es so, dass sie ehr durchschlafen??
LG
Eva mit Mausi (3/2015)
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romina
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von romina »

Es ist glaube ich schwierig hier Parallelen finden zu wollen die sich durchsetzen. Bei jedem Kind spielt so viel individuelles zusammen.
Meine Tochter zB würde im eigenen Zimmer total Grottig schlafen wenn sie da alleine wäre. Vermutlich würde sie sich daran gewöhnen mit der Zeit, aber in unserem Fall, gegen ihren Willen. Ich konnte auch keinen Großen Unterschied zwischen den Zeiten erkennen wo sie den Schnuller nahm und als Nicht. Weder im still noch im schlafverhalten. Wenn sie nachts aufwacht und sich selber den Schnuller nimmt möchte sie auch trotzdem bitte bekuschelt werden ;-)
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
EhMiwL

Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von EhMiwL »

Liebe Eva,
warum sollten Flaschenkinder eher ausquartiert werden, den Zusammenhang verstehe ich nicht ganz?
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