Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das werden
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EliseG
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Das dachte ich auch!! Dann kam Kind zwei und war von Stund seiner Geburt (und die war sicher alles andere als fein für ihn) ein super zufriedenes Baby, das gerne im Stubemwagen gelegen ist und in Wachphasen schon nach einigen Tagen begann, seine Umgebung zu betrachten. Er wollte gar nicht die ganze Zeit getragen werden, schlief eindeutig besser, wenn er zu Hause im Stubenwagen (im gleichen Zimmer wie wir) lag. Also verschwendete ich daran dann bei Kind 3 keine Gedanken. Wieder wars anders. Die Kleine wollte immer, immer bei mir sein. Aber wehe man kam mit Tuch oder Trage. Sie wollte stets nach vorne getragen werden, in einem ganz eigenartigen gestützten Griff. Naja nach einiger Zeit durfte dann eine Physiotherapeutin feststellen, dass sie leider einfach eine besondere Muskelschwäche hat und das Tragetuch falsch gestützt hat. Für die Größeren fand sich aber so oder so immer wieder mal Zeit. Anfangs sicher weniger, dann wieder mehr und irgendwann saß ich dann alleine in der Küche und hab mich gefragt, warum gerade keiner was von mir will (ok, zugegeben das ist jetzt langsam wieder der Fall ab und an).
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- tania
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
ich hab den kleinen ab tag 10 auf dem ruecken gehabt. da kann ich den grossen herzen und druecken, mit ihm reden, sachen fuer ihn hochheben, schuhe zubinden, alles. aber meine kinder waren so frueh mobil (mit 4 bzw 5 monaten krabbeln, laufen mit 8 bzw 10), dass die voll-trage-phase eh nur kurz war. und so richtig draussen lief mein grosses kind natuerlich schon.
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- Sakura
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Das grosse Kind wollte bei Geburt der Kleinen ja nicht mehr Vollzeit getragen werden. Daher ging das 
Ansonsten waren beide Babys klassische Traglinge. Die Kleine hat sich manchmal ablegen lassen, das hat es vereinfacht. Geschlafen hat sie im KiWa aber nie. Leider. Aber wach war für kurze Strecken ok. Geschlafen haben als Baby beide nur im Tuch. Ich hatte bei der Kleinen auf ein KiWa Baby gehofft, aber es ging auch so. Ich bin immer mit Kombi KiWa ohne Wanne losgezogen. Da konnte ich die Lehne zum Buggy hoch stellen oder eben auch flach stellen und das Wache, zufriedene Satte Baby kurz reinlegen. Wenn die Kleine müde wurde, kam sie wieder ins Tuch. Bei uns war Sommer, da war das ganz unkompliziert. Das Kind, was es dringender brauchte, wurde getragen, das andere wurde geschoben und dann wurde getauscht. Die Grosse war in dem Sommer auch viel mit dem Laufrad unterwegs. Wenn sie nicht mehr selbst fahren wollte, habe ich das Laufrad auf den Kombi-KiWa gepackt und wie gehabt ein Kind getragen und eines geschoben.
Baby auf den Rücken mit Tuch binden habe ich leider nie geschafft. Aber vorm Bauch ging auch. Ich wurde Meister darin, die Große mit Baby vorm Bauch abzuhalten, anzuziehen.... Geht wenn es gehen muss.
Zu Hause zum Kochen hatten wir eine mehrfach gefaltete, weiche Fleecedecke in der Küche liegen. Da fand es die Kleine meist ziemlich ok. Vor allem war sie da ja nicht allein: die Große saß oder lag bei ihr, hat sie gestreichelt oder bekuschelt oder Spaß mit ihr gemacht... Das war immer zuckersüß. Stubenwagen Laufgitter oä hatten wir bei der Großen haben es aber nicht benutzt. Bei der Kleinen haben wir es gar nicht aufgebaut. Wir hatten dicke, weiche Decken auf dem Boden, und die Mädels Haben dort zusammen gekuschelt.
Mein Handy leistet sich eine eigene Meinung zur Rechtschreibung...
Ansonsten waren beide Babys klassische Traglinge. Die Kleine hat sich manchmal ablegen lassen, das hat es vereinfacht. Geschlafen hat sie im KiWa aber nie. Leider. Aber wach war für kurze Strecken ok. Geschlafen haben als Baby beide nur im Tuch. Ich hatte bei der Kleinen auf ein KiWa Baby gehofft, aber es ging auch so. Ich bin immer mit Kombi KiWa ohne Wanne losgezogen. Da konnte ich die Lehne zum Buggy hoch stellen oder eben auch flach stellen und das Wache, zufriedene Satte Baby kurz reinlegen. Wenn die Kleine müde wurde, kam sie wieder ins Tuch. Bei uns war Sommer, da war das ganz unkompliziert. Das Kind, was es dringender brauchte, wurde getragen, das andere wurde geschoben und dann wurde getauscht. Die Grosse war in dem Sommer auch viel mit dem Laufrad unterwegs. Wenn sie nicht mehr selbst fahren wollte, habe ich das Laufrad auf den Kombi-KiWa gepackt und wie gehabt ein Kind getragen und eines geschoben.
Baby auf den Rücken mit Tuch binden habe ich leider nie geschafft. Aber vorm Bauch ging auch. Ich wurde Meister darin, die Große mit Baby vorm Bauch abzuhalten, anzuziehen.... Geht wenn es gehen muss.
Zu Hause zum Kochen hatten wir eine mehrfach gefaltete, weiche Fleecedecke in der Küche liegen. Da fand es die Kleine meist ziemlich ok. Vor allem war sie da ja nicht allein: die Große saß oder lag bei ihr, hat sie gestreichelt oder bekuschelt oder Spaß mit ihr gemacht... Das war immer zuckersüß. Stubenwagen Laufgitter oä hatten wir bei der Großen haben es aber nicht benutzt. Bei der Kleinen haben wir es gar nicht aufgebaut. Wir hatten dicke, weiche Decken auf dem Boden, und die Mädels Haben dort zusammen gekuschelt.
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Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- romina
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Wo ich mir aktuell am meisten Sorgen mache:
Meine große Maus (15 Monate) verweigert derzeit komplett den buggy. Sie will immer selbst laufen. Wenn Sie dann gar nicht mehr kann hab ich sie in die trage auf den Rücken gepackt. Das war bis jetzt okay. (Meist möchte sie jetzt auch kaum noch in die trage sondern lieber ein kurzes Stück auf der Hüfte getragen werden. Da sie ziemlich schwer ist , fordert mich das grad ganz schön). Selbst kurze Strecken mit der Straßenbahn sind grad extrem anstrengend da sie nicht einsieht mal kurz auf meinem Schoß still zu sitzen anstatt in der Bahn rum zu laufen. (Sie ist ein sehr neugieriges Kind)
Was mir echt Sorgen macht ist, dass ich sie ja schon mal nicht mehr mit der trage (FB) tragen kann wegen meinem wachsenden Bauch. Ein onbu o. Ä. Kommt leider auch nicht in Frage. Da bekomm ich von Rückenschmerzen denke ich wegen der schulterbelastung. ( hab nen kaputten Rücken)
Also schwanger mit Lauf/tragling in schwer. Das bereitet mir grad etwas Kopfzerbrechen. Alle Versuche sie derzeit in den buggy zu verfrachten werden mit herzzerreißendem lautem Geschrei kommentiert.
Meine große Maus (15 Monate) verweigert derzeit komplett den buggy. Sie will immer selbst laufen. Wenn Sie dann gar nicht mehr kann hab ich sie in die trage auf den Rücken gepackt. Das war bis jetzt okay. (Meist möchte sie jetzt auch kaum noch in die trage sondern lieber ein kurzes Stück auf der Hüfte getragen werden. Da sie ziemlich schwer ist , fordert mich das grad ganz schön). Selbst kurze Strecken mit der Straßenbahn sind grad extrem anstrengend da sie nicht einsieht mal kurz auf meinem Schoß still zu sitzen anstatt in der Bahn rum zu laufen. (Sie ist ein sehr neugieriges Kind)
Was mir echt Sorgen macht ist, dass ich sie ja schon mal nicht mehr mit der trage (FB) tragen kann wegen meinem wachsenden Bauch. Ein onbu o. Ä. Kommt leider auch nicht in Frage. Da bekomm ich von Rückenschmerzen denke ich wegen der schulterbelastung. ( hab nen kaputten Rücken)
Also schwanger mit Lauf/tragling in schwer. Das bereitet mir grad etwas Kopfzerbrechen. Alle Versuche sie derzeit in den buggy zu verfrachten werden mit herzzerreißendem lautem Geschrei kommentiert.
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Ich habe bis zum 7. oder 8. Monat in der Manduca getragen. Und was bei so kleinen Kindern heute nicht geht, geht morgen vielleicht problemlos. Wenn es nicht problemlos geht aber sein muss, und die intellektuelle Schiene mit Erklärung noch nicht greift, finde ich persönlich Bestechung ok. Brötchen? Schokolade? Süßes Teilchen?
Anderen Buggy? Neuen Fußsack rein? Angekettetes Spielzeug rein? Kannst du die Fahrtrichtung variieren?
Und selbst wenn man denkt, das Kind versteht noch nicht, trotzdem erklären. Langsam sprechen. Kurze Sätze. Einfach Worte. Sagen, wie es ist, ohne Entschuldigung in der Stimme. Die Zwerge verstehen mehr, als wir denken. Auch mit 15 Monaten schon.
Bis dein Baby dann da ist, ist das große Kind 2, und vielleicht nicht immer kooperativ aber versteht dich, wenn du was erklärst.
Mein Handy leistet sich eine eigene Meinung zur Rechtschreibung...
Anderen Buggy? Neuen Fußsack rein? Angekettetes Spielzeug rein? Kannst du die Fahrtrichtung variieren?
Und selbst wenn man denkt, das Kind versteht noch nicht, trotzdem erklären. Langsam sprechen. Kurze Sätze. Einfach Worte. Sagen, wie es ist, ohne Entschuldigung in der Stimme. Die Zwerge verstehen mehr, als wir denken. Auch mit 15 Monaten schon.
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Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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- romina
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Danke sakura für deine ganzen Ideen.
[emoji3]
Verstehen tun sie mit 15 Monaten eigentlich schon alles. Nur trotzt meine Maus auch schon ordentlich und hat halt ihren eigenen Willen [emoji6] bzw nicht so die Einsicht.
Essen klappte früher immer gut um sie in den buggy zu kriegen. Wir hatten die Fahrtrichtung extra schon geändert da sie gern nach vorne schauen wollte. Vielleicht hat sich das geändert und sie will mich wieder ansehen? Wobei sie schon schreit wenn wir das Ding mit zum Spaziergang nehmen. [emoji20]
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Verstehen tun sie mit 15 Monaten eigentlich schon alles. Nur trotzt meine Maus auch schon ordentlich und hat halt ihren eigenen Willen [emoji6] bzw nicht so die Einsicht.
Essen klappte früher immer gut um sie in den buggy zu kriegen. Wir hatten die Fahrtrichtung extra schon geändert da sie gern nach vorne schauen wollte. Vielleicht hat sich das geändert und sie will mich wieder ansehen? Wobei sie schon schreit wenn wir das Ding mit zum Spaziergang nehmen. [emoji20]
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elamshin
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
@Romina: Meinen Großen habe ich ungefähr bis zur 30 Woche getragen. Danach ging nur noch kurz auf der Hüfte, weil ich mit Rückenschmerzen zu tun hatte. Ich habe ihm erklärt, das ich ihn gerne kurz trage, er danach aber laufen/in den KiWa soll. Am Anfang habe ich ihn häufig, aber kurz hochgenommen. Dann wurde es seltener, er hat es gut akzeptiert. Nach der Geburt habe ich dann noch einmal ganz bewusst auf dem Rücken getragen, das war wunderschön und kuschelig. Haben wir beide sehr genossen.
Deine Maus wird sich bestimmt gewöhnen. Und vielleicht ist in einem Monat wieder alles anders und sie liebt den Buggy. Einfach ausprobieren! Bei uns hat bei Komplettverweigerung oft geholfen, das abgelehnte Ding eine Weile nicht zu erwähnen oder zu zeigen - sofern möglich. Irgendwann ging es dann wieder stressfrei.
@Tragen allgemein: Mein Großer war ein Dauerkontaktbaby bis er krabbeln konnte. Die Kleine hat sich am Anfang immer mal kurz ablegen lassen, dann immer weniger. Ich habe sie so schnell wie möglich auf den Rücken gepackt und versucht die Hände frei zu kriegen. Das half viel, aber je nach Temperament der Kinder nicht immer. Der Große hat sich sehnsüchtig gewünscht das ich mich zu ihm auf den Boden setze. Das ging auch mit Baby auf dem Rücken nicht. Aber ich konnte fangen spielen, Ball spielen, kitzeln, tanzen..aber es gab auch Situationen in denen es eben nicht das war was er wollte. Oder das Baby hat geweint/war hungrig/konnte nicht schlafen. Die Anfangszeit war schwierig und hat uns Eltern viel Kraft gekostet. Aber es ist eine begrenzte Zeit, wirklich schaffbar. Und es ist eine echte Bereicherung, trotz aller Schwierigkeiten und kleinen Nervenzusammenbrüche. ;D
Deine Maus wird sich bestimmt gewöhnen. Und vielleicht ist in einem Monat wieder alles anders und sie liebt den Buggy. Einfach ausprobieren! Bei uns hat bei Komplettverweigerung oft geholfen, das abgelehnte Ding eine Weile nicht zu erwähnen oder zu zeigen - sofern möglich. Irgendwann ging es dann wieder stressfrei.
@Tragen allgemein: Mein Großer war ein Dauerkontaktbaby bis er krabbeln konnte. Die Kleine hat sich am Anfang immer mal kurz ablegen lassen, dann immer weniger. Ich habe sie so schnell wie möglich auf den Rücken gepackt und versucht die Hände frei zu kriegen. Das half viel, aber je nach Temperament der Kinder nicht immer. Der Große hat sich sehnsüchtig gewünscht das ich mich zu ihm auf den Boden setze. Das ging auch mit Baby auf dem Rücken nicht. Aber ich konnte fangen spielen, Ball spielen, kitzeln, tanzen..aber es gab auch Situationen in denen es eben nicht das war was er wollte. Oder das Baby hat geweint/war hungrig/konnte nicht schlafen. Die Anfangszeit war schwierig und hat uns Eltern viel Kraft gekostet. Aber es ist eine begrenzte Zeit, wirklich schaffbar. Und es ist eine echte Bereicherung, trotz aller Schwierigkeiten und kleinen Nervenzusammenbrüche. ;D
2/2012, 8/2014 und 9/2019
- romina
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Mädels ihr seid klasse!
Wenn ich mit euch hier meine Sorgen Teile und ihr mir erzählt wie es bei euch war pumsen mir echt kleine Steine vom Herzen [emoji5]️
Elamshin
Womit hast du so lang tragen können? Weil irgendwann schneidet ja der bauchgurt ein.
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Elamshin
Womit hast du so lang tragen können? Weil irgendwann schneidet ja der bauchgurt ein.
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- Schokoflocke
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Ich habe in der Schwangerschaft nur noch mit Sling getragen. Aber irgendwann gings nicht mehr bzw. ich sollte auch nicht mehr.
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
- Sakura
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we
Ich hatte wie gesagt Manduca und die sitzt ja sehr tief. Du kannst vermutlich aber auch jeden anderen Full Buckle versuchen, unterm Bauch zu tragen. Mit 15 Monaten wollte meine Kleine übrigens auch uuuuuunbedingt laufen oder auf den Arm, was anderes gab es nicht. Anstrengend, aber geht vorbei.
Und: ich sage nicht, es war einfach, das alles. Aber ich habe gelernt, wenn es gehen muss, dann geht es. Dann schläft die Große mittags ein, obwohl der Dachdecker auf dem Dach hämmert oder die Kleine weint oder ich mit umgebundenem Baby nur neben ihr sitzen kann statt kuschelnd mit im Bett zu liegen. Dann sitzt die Große im Buggy, obwohl sie lieber getragen würde.
Und dann konnte auch ich 17kg Tandem tragen. Und noch das Laufrad in der Hand. Tandem stillen. Kinder jonglieren
. Wenn es gehen muss, dann geht es.
Meine wertvollste Lektion, wenn ich kurz vorm durchdrehen war: singen statt schreien. Ich rufe die Große, dass wir gehen. Sie kommt nicht. Ich werde lauter, ärgerlicher... Völlig sinnlos. Ich stimme das Lied "Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus" an. Kind kommt und macht mit. Ich will die Große anziehen, sie will nicht. Anschreien sinnlos. Ich singe das Anziehlied "Jetzt steht Hampelmann aus seinem Bette auf". Kind lässt sich freudig anziehen. Kind hat vor dem Essen schlechte Laune wegen Hunger. Ehe wir uns gegenseitig vollmotzen, mache ich die Kinderlieder-CD an, und kann mit singendem Kind schnell fertig kochen. Lieder haben mir in der Neugeborenenzeit den Alltag und den Verstand gerettet, und wirken auch heute noch täglich Wunder. Singen statt schreien ist mein Lebensmotto mit den Kids geworden.
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Und: ich sage nicht, es war einfach, das alles. Aber ich habe gelernt, wenn es gehen muss, dann geht es. Dann schläft die Große mittags ein, obwohl der Dachdecker auf dem Dach hämmert oder die Kleine weint oder ich mit umgebundenem Baby nur neben ihr sitzen kann statt kuschelnd mit im Bett zu liegen. Dann sitzt die Große im Buggy, obwohl sie lieber getragen würde.
Und dann konnte auch ich 17kg Tandem tragen. Und noch das Laufrad in der Hand. Tandem stillen. Kinder jonglieren
Meine wertvollste Lektion, wenn ich kurz vorm durchdrehen war: singen statt schreien. Ich rufe die Große, dass wir gehen. Sie kommt nicht. Ich werde lauter, ärgerlicher... Völlig sinnlos. Ich stimme das Lied "Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus" an. Kind kommt und macht mit. Ich will die Große anziehen, sie will nicht. Anschreien sinnlos. Ich singe das Anziehlied "Jetzt steht Hampelmann aus seinem Bette auf". Kind lässt sich freudig anziehen. Kind hat vor dem Essen schlechte Laune wegen Hunger. Ehe wir uns gegenseitig vollmotzen, mache ich die Kinderlieder-CD an, und kann mit singendem Kind schnell fertig kochen. Lieder haben mir in der Neugeborenenzeit den Alltag und den Verstand gerettet, und wirken auch heute noch täglich Wunder. Singen statt schreien ist mein Lebensmotto mit den Kids geworden.
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