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Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 27.02.2015, 21:09
von Teazer
Das müsst Ihr ausprobieren. Manche Babys lassen sich nicht von Mama füttern, andere schon.
Der Tagesbedarf liegt aktuell statistisch zwischen 610 und 954 ml in 24 h. Das musst Du wirklich ausprobieren.
Ich möchte Dir auch empfehlen erst einmal das Bechern zu üben und das Stillen langsam runter zu fahren. Vielleicht entlastet es Dich ja schon, wenn Du nur gelegentlich aussetzt.
Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 28.02.2015, 08:40
von Unamay
vielen dank teazer, ich werd mich mal dran versuchen.
Liebe Grüße
Unamay
Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 20:14
von Unamay
Hey,
ich hab mal eine Frage. Kann es sein, dass meine Kleine einfach nicht satt wird?
Ich hab heute mal abgepumpt und hatte aus beiden Brüsten 90ml herausbekommen und da ich noch keinen Becher hier habe mit der Flasche die Mumi gegeben.
Die hat sie getrunken ohne Schreien, Zerren usw. Nachdem sie die Flasche alle hatte, fing sie wieder an zu schreien und zeigte Hungeranzeichen, also legte ich sie nach Bäuerchen nochmal an und sie machte wieder genau das gleiche wie vorher und trank ab und zu. Hab ich sie abgenommen, meckerte sie wieder lauthals.
Nun frag ich mich ob sie wirklich satt wird, ob ich nicht zu wenig Mumi habe. Ich lege sie trotz schmerzen alle 2 Std. an wenn sie hunger hat und auch früher wenn sie das möchte.
Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 21:28
von Teazer
Das Ziehen an der Brustwarze kann von ihrer Ungeduld kommen, dass ihr der MSR nicht schnell genug einsetzt. Durch ihr Verhalten dauert es aber noch länger.
Gegen zu wenig Milch spricht Dein gutes Pumpergebnis (das fällt eher geringer als die Trinkmenge aus) und das problemlose Stillen bei Nacht.
Meine Tochter hatte das übrigens auch mit 8 Wochen. Es ging wieder ohne Intervention von meiner Seite.
Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 21:57
von Unamay
Okay, dann ist ja gut. wahrscheinlich mache ich mir viel zu viele Gedanken und kann meine Kleine einfach nicht unzufrieden sehen.
Ich hoffe, dass die Phase bald vorbei ist, heute hat sich kurz nach dem andocken, schon gezerrt und geschrien, hab das Gefühl das es schlimmer wird statt besser.
Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 22:02
von Teazer
Ja, Babys sind manchmal echt ungeduldig.

Meine Kleine hat gerade 3h an- und abgedockt um dann an die Brust gekuschelt einzuschlafen.

Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 22:30
von Unamay
oh das ist ja auch anstrengend, meine schläft gerade auf papas arm.
hast du noch einen tipp wie ich es schaffen kann dass sie tagsüber besser in den schlaf findet, z.b. im laufgitter oder beistellbett?
nachts schläft sie nur seelenruhig an meiner Seite, so bald ich sie ins beistellbett tue, wacht sie auf und ich krieg sie dann nur beruhigt wenn sie stillend neben mir schlafen darf.
ich bin dir sehr sehr dankbar für deine mühe und beruhigenden worte.
Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 22:35
von Teazer
Drittes Kind: kein schlauer Tipp. Ganz im Ernst: Ich versuche es nicht mehr ernsthaft.
Wir haben Babys mit Steinzeitgenen. Die sagen ihnen: "Wenn Du nicht ganz nah bei einem Erwachsenen bist, bist Du tot." Das klingt für uns krass, ist aber in der kindlichen Wahrnehmung so.
Deshalb trage ich mein Baby mehr als es mein Bedürfnis wäre und einsame Toilettengänge sind eine vage Erinnerung. Aber diese sehr intensive Zeit geht sehr schnell rum und dann rennt man hinter ihnen her.

Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 22:47
von Unamay
das hört sich toll an.

Re: stillfrust- Unruhe,schreien und schmerzen
Verfasst: 01.03.2015, 23:30
von ZuckerZitrone
Ich will mich auch kurz melden, da ich genau die gleichen Probleme habe und nach einem schlimmen Tag mit viel Schreien und Zerren an der Brust von meiner Kleinen nun auch so einen Thread erstellen wollte. Ich kann da sehr mit dir mitfühlen. Dabei waren wir gerade in einem guten Rhythmus angekommen und nun ist's wieder vorbei. Ich habe auch schon oft gedacht, dass ich so nicht weiter machen will/kann - da hilft es ungemein zu wissen, dass es anscheinend gar nicht so unnormal ist.