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Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 14.12.2013, 12:31
von Lösche Benutzer 7240
Kurz zum Saugbedürfnis: Kleiner Finger (Deiner) zum Saugen geben, Baby ins Tragetuch? Nicht "anstatt stillen", aber für die Pausen? Hat hier immer den Tag gerettet, v.a. mein Großer hatte ein Mega-Saugbedürfnis.

Zum ablegen: Aus meiner Sichtweise sind Babies, die man ablegen kann und die dann glücklich daliegen oder gar schlafen seeeehr seltsam. Also meine Kinder waren nie so. Ich rede mir ein, dass das auch irgendwelche Vorteile haben muss, die ich nur noch nicht entdeckt habe. Vielleicht ne tolle Pubertät oder so ...

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 14.12.2013, 15:57
von Flügelchen
Ich rede mir ein, dass das auch irgendwelche Vorteile haben muss, die ich nur noch nicht entdeckt habe. Vielleicht ne tolle Pubertät oder so ...
:lol:
Ich behaupte ja immer, mein (Schreibaby)-Kind sei intelligenter als andere. :oops: Sie nimmt eben ALLES sehr intensiv auf und verarbeitet, ist sehr feinfühlig. Und das war eben vom ersten Tag an so und musste damals auch verarbeitet werden. Und: vom ersten Tag an musste "Input" sein, eben NICHT nur "doof daliegen".
Eines Tages habe ich dann mal gelesen, dem sei wirklich so... :roll: :mrgreen: (man muss es sich schön reden :wink: )

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 14.12.2013, 20:13
von mafe
Flügelchen hat geschrieben: Ich behaupte ja immer, mein (Schreibaby)-Kind sei intelligenter als andere. :oops: Sie nimmt eben ALLES sehr intensiv auf und verarbeitet, ist sehr feinfühlig. Und das war eben vom ersten Tag an so und musste damals auch verarbeitet werden. Und: vom ersten Tag an musste "Input" sein, eben NICHT nur "doof daliegen".
Eines Tages habe ich dann mal gelesen, dem sei wirklich so... :roll: :mrgreen: (man muss es sich schön reden :wink: )
Haha, kenn ich, DAS sag ich auch immer ;)

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 15.12.2013, 14:23
von jusl
26.11. 3280 g Geburt
28.11. 3020 g U2
29.11. 3020 g Entlassung 60 ml PRE
30.11. 3080 g ab hier Hebamme
02.12. 3120 g
04.12. 3120 g kein Stuhl
05.12.......... kein Stuhl, wenig Urin
06.12. 3180 g ab hier 90 ml PRE
09.12. 3200 g
11.12. 3280 g ab hier 120-180 PRE

Ja, genau.
Urin hatte sie von Anfang an wenig. Heute wog sie 3340 g. Also sie hat jetzt (mit etwa 120 ml Zufüttern pro Tag) 60 ml in 2 Tagen zugenommen. Hebamme und ich sind zufrieden, auch was die nassen Windeln angeht. Nur würde ich es eben langfristig gerne OHNE BES schaffen. Heute waren es bisher nur 70 ml Zufüttern.
Gut, kannst Du diese Liste bitte täglich weiterführen? Also Datum - Babygewicht - Stillhäufigkeit - Zufüttermenge - Ausscheidungen.
Dann haben wir alles auf einen Blick, damit arbeiten wir dann weiter.
Was sagst Du zu dem Nuckeln? Auch wenn es gar kein Hunger ist (sie also gleich nach 2 Minuten Saugen anfängt zu Nuckeln?): dann immer wechseln? Ist das kein Stress für sie, der evtl zum Ablehnen der Brust führen könnte?
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Grundsätzlich macht es keinen Sinn, bei Babys zwischen "richtigem Stillen wg. Hunger" und "nur nuckeln" zu unterscheiden! Dein Baby sollte mindestens 8-12 mal in 24 Stunden KRÄFTIG saugen (und zwar deutlich länger als nur 2 Minuten). Wechselstillen ist eine geeignete Maßnahme, Dein Baby genau dabei zu unterstützen.
Sollte ich mich diesbezüglich untersuchen lassen? WAS genau müsste ich untersuchen lassen?
Wenn Milchmengenprobleme bleiben, ist das sinnvoll. Üblicherweise wird ein Checkup beim Hausarzt, Gyn und Endokrinologen, um allgemeine Sachen, Brustauffälligkeiten und Hormonstörungen auszuschließen.
Und Stress wirkt sich auch nicht negativ auf den Milchspendereflex aus?
Stress kann den MSR verzögern, also auf die Oxytocinausschüttung wirken, aber nicht die Milchmenge als solche verringern (Prolaktinausschüttung, diese wird bei Stress eher höher statt niedriger).
Aber die Natur hat dieses System nicht allzu anfällig konzipiert - es ist NORMAL, dass man sich bei Geschwisterbabys nicht mehr so intensiv kümmern kann, einfach weil schon ältere Kinder da sind und ebenfalls versorgt werden müssen.
Hat das Einfluss auf die Stillbeziehung? Habe den Eindruck, dass das Anlegen dann nicht so entspannt ist.
Naja, also klar ist, dass das Anlegen eines aufgeregten, schreienden Babys deutlich schwieriger sein kann als das Anlegen eines Babys, das noch gute Laune hat und entspannt bei der Sache ist.
Mit dem Anlegen hatten wir ja anfangs keine Probleme und ich war total angetan von ihrer (und dadurch auch meiner) Geduld. Inzwischen, nachdem sie ein paar Mal die Flasche hatte, ist sie da anders: momentan überstreckt sie sich leider jedes Mal und hat ständig ihre Hände im Weg (Abwehrhaltung der Hände). Sie dreht ihren Kopf in alle möglichen Richtungen, aber nicht zur Brust. Was ist da los?
Dies könnte in Zusammenhang mit der Flaschenfütterung stehen: Obwohl sie die BW vor der Nase hat, "sucht" sie weiter (Stichwort: "Saugverwirrung", siehe auch unsere Linksammlung Stillwissen zu dem Thema). Günstig ist hier das konsequente Verbeiden künstlicher Sauger und die Verwendung stillfreundlicher Zufütternmethoden (wie das BES z.B.).
Das Wegtrinken der 40 ml Milch mit BES dauerte etwa 10 Minuten. Das ist für die Kleine sehr schnell, da sie ja sonst locker 20-30 Minuten pro Seite trinkt/nuckelt
10 Minuten ist schon OK. Du kannst auch zwischendrin immermal den Trinkschlauch für 1-2 Minuten o.ä. abklemmen und dann wieder dazuschalten, oder mit abgeklemmten Schlauch die Mahlzeit beginnen und dann nach 5 Minuten o.ä. dazuschalten - je nach dem wie's passt.
gibt es noch Tips für meine Brustwarzen? Das Anlegen selbst tut immer noch verdammt weh!!!
Kannst Du das genauer beschreiben? (Hattest Du das schon erwähnt?!? Sorry, dann hab ich's überlesen)
Wo genau tut's weh (an der Spitze, an den Seiten, in der Brust selbst,...), hast Du äußerlich sichtbare Wunden? Lässt der Schmerz während der Mahlzeit nach? Wie sieht die BW nach dem Stillen aus?
Das zeigt aber doch, dass sie wohl keine Saugschwäche hat, oder?
"Saugschwäche" ist ein recht umfassender Begriff - normalerweise ist damit gemeint, dass ein Baby zu muskelschwach und/oder zu müde zum Saugen ist. Wie kommst Du denn darauf (oder jemand anderes), dass Dein Baby eine Saugschwäche haben könnte?
Bin allerdings nicht sicher, ob sie den Mund weit genug öffnet. Meistens macht sie so ein kleines Schnütchen und es braucht einige Anläufe, bis ich mit ihrer Mundöffnung zufrieden bin. Ganz selten ist er richtig weit, dann tut es mir auch nicht so weh.
Gut, dass Du auf einen ausreichend geöffneten Mund achtest, das ist auch genau richtig so. Gib Euch da noch ein bisschen Zeit - Dein Baby ist noch mitten in der Neugeborenenzeit, Ihr seid noch in der Lernphase. Das wird schon.
Zumal sie aktuell sozusagen alle halbe Stunde kommt, da KANN ich wirklich nicht immer sofort springen. Das wäre Selbstaufgabe, so weit möchte ich es nicht wieder kommen lassen.
Selbstaufgabe verlangt absolut niemand - damit wäre auch niemandem geholfen. Aber Dein Zweitbaby kann auch nichts dafür, dass die große Schwester als Baby so anstrengend war und Du Angst vor einer Wiederholung hast.
jeweils für 5 Minuten, dann hat sie wieder nur genuckelt und ist eingedöst. Da war auch mit Wechselstillen nichts zu machen.
Dranbleiben!.. Kennst Du schon die Wecktechniken aus unserer Linksammlung Stillwissen? Nimm es sportlich und hindere Dein Baby mit Hilfe der Wecktechniken am Einschlafen. Schläft sie OFT schon nach wenigen Minuten beim Stillen ein?
Beim Anlegen ist es jetzt echt kompliziert (hat IMMER die Hand vorm Mund, eben weil sie an irgendwas saugen möchte)
Wie wäre es, wenn Du Dein Baby zum Stillen puckst? Also recht stramm in eine dünne Decke einwickelst, damit es nicht mit den Ärmchen rudern kann?

LG
Julia

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 15.12.2013, 18:23
von Flügelchen
jusl hat geschrieben:Gut, kannst Du diese Liste bitte täglich weiterführen? Also Datum - Babygewicht - Stillhäufigkeit - Zufüttermenge - Ausscheidungen.
Dann haben wir alles auf einen Blick, damit arbeiten wir dann weiter.
Gerne. Bekomme ich eine Waage in der Apotheke? Und brauche ich ein Rezept (KIA)?


Und Stress wirkt sich auch nicht negativ auf den Milchspendereflex aus?
Stress kann den MSR verzögern, also auf die Oxytocinausschüttung wirken, aber nicht die Milchmenge als solche verringern (Prolaktinausschüttung, diese wird bei Stress eher höher statt niedriger).
Aber die Natur hat dieses System nicht allzu anfällig konzipiert - es ist NORMAL, dass man sich bei Geschwisterbabys nicht mehr so intensiv kümmern kann, einfach weil schon ältere Kinder da sind und ebenfalls versorgt werden müssen.
Beruhigend, das zu lesen! :)
Mit dem Anlegen hatten wir ja anfangs keine Probleme und ich war total angetan von ihrer (und dadurch auch meiner) Geduld. Inzwischen, nachdem sie ein paar Mal die Flasche hatte, ist sie da anders: momentan überstreckt sie sich leider jedes Mal und hat ständig ihre Hände im Weg (Abwehrhaltung der Hände). Sie dreht ihren Kopf in alle möglichen Richtungen, aber nicht zur Brust. Was ist da los?
Dies könnte in Zusammenhang mit der Flaschenfütterung stehen: Obwohl sie die BW vor der Nase hat, "sucht" sie weiter (Stichwort: "Saugverwirrung", siehe auch unsere Linksammlung Stillwissen zu dem Thema). Günstig ist hier das konsequente Verbeiden künstlicher Sauger und die Verwendung stillfreundlicher Zufütternmethoden (wie das BES z.B.).
Mache ich, seit ich das BES habe!
Das Wegtrinken der 40 ml Milch mit BES dauerte etwa 10 Minuten. Das ist für die Kleine sehr schnell, da sie ja sonst locker 20-30 Minuten pro Seite trinkt/nuckelt
10 Minuten ist schon OK. Du kannst auch zwischendrin immermal den Trinkschlauch für 1-2 Minuten o.ä. abklemmen und dann wieder dazuschalten, oder mit abgeklemmten Schlauch die Mahlzeit beginnen und dann nach 5 Minuten o.ä. dazuschalten - je nach dem wie's passt.
Mache ich inzwischen, auch wenn es ziemlich "Fummelei" ist.
gibt es noch Tips für meine Brustwarzen? Das Anlegen selbst tut immer noch verdammt weh!!!
Kannst Du das genauer beschreiben? (Hattest Du das schon erwähnt?!? Sorry, dann hab ich's überlesen)
Wo genau tut's weh (an der Spitze, an den Seiten, in der Brust selbst,...), hast Du äußerlich sichtbare Wunden? Lässt der Schmerz während der Mahlzeit nach? Wie sieht die BW nach dem Stillen aus?
Wundern hatte ich eine Woche. Nun fühlen sie sich gespannt und wund an und sind in der Farbe hellrot. Ich benutze Wollwachs und noch eine "Beinwellsalbe", die mir die Hebamme empfohlen hat. Ich habe einen "spitzen" Schmerz im Moment des Anlegens, der genau in die Brustwarze hineinzieht. Etwa für 20 Sekunden. Inzwischen ist aber auch das besser, weil ich konsequent auf eine ausreichende Mundöffnung achte.
Das zeigt aber doch, dass sie wohl keine Saugschwäche hat, oder?
"Saugschwäche" ist ein recht umfassender Begriff - normalerweise ist damit gemeint, dass ein Baby zu muskelschwach und/oder zu müde zum Saugen ist. Wie kommst Du denn darauf (oder jemand anderes), dass Dein Baby eine Saugschwäche haben könnte?
Weil sie nur 2 Minuten saugt und dann ins Nuckeln verfällt, auch wenn sie noch Huger hat. Mit BES saugt sie aber deutlich weiter. Also vielleicht doch die Milchmenge, die dann nachlässt.
Bin allerdings nicht sicher, ob sie den Mund weit genug öffnet. Meistens macht sie so ein kleines Schnütchen und es braucht einige Anläufe, bis ich mit ihrer Mundöffnung zufrieden bin. Ganz selten ist er richtig weit, dann tut es mir auch nicht so weh.
Gut, dass Du auf einen ausreichend geöffneten Mund achtest, das ist auch genau richtig so. Gib Euch da noch ein bisschen Zeit - Dein Baby ist noch mitten in der Neugeborenenzeit, Ihr seid noch in der Lernphase. Das wird schon.
Ok, danke.
Zumal sie aktuell sozusagen alle halbe Stunde kommt, da KANN ich wirklich nicht immer sofort springen. Das wäre Selbstaufgabe, so weit möchte ich es nicht wieder kommen lassen.
Selbstaufgabe verlangt absolut niemand - damit wäre auch niemandem geholfen. Aber Dein Zweitbaby kann auch nichts dafür, dass die große Schwester als Baby so anstrengend war und Du Angst vor einer Wiederholung hast.
Ja, ich weiß. Ich kann diese Angst und auch die Erinnerung an damals nicht einfach abstreifen, aber ich merke auch, dass ich es mir und uns dadurch nicht leicht mache...
jeweils für 5 Minuten, dann hat sie wieder nur genuckelt und ist eingedöst. Da war auch mit Wechselstillen nichts zu machen.
Dranbleiben!.. Kennst Du schon die Wecktechniken aus unserer Linksammlung Stillwissen? Nimm es sportlich und hindere Dein Baby mit Hilfe der Wecktechniken am Einschlafen. Schläft sie OFT schon nach wenigen Minuten beim Stillen ein?
Sie döst dann eher so und nuckelt. Wenn ich sie dann zB zum Bäuerchen abnehme dann ist sie schnell wieder da und quengelt. An der Brust wird dann aber nur weiter genuckelt, vielleicht 2,3 Mal richtig gezogen. So nach dem Motto "ist ja nichts mehr da, also brauche ich mich ja nicht bemühen". :?: Oder aber - andere Version - sie zieht regelrecht an der Brustwarze (aua) und stößt Laute aus, die nach Wut/ Frust klingen.
Ab wann sollte sie den Mund bei jedem Anlegen weit öffnen können. Also wann hat sich sowas in etwa eingespielt? Ich frage deshalb, weil man mir schon in der Klinik auf mein Nachfragen zu ihrer Mundöffnung sagte, ich solle das mal zum Osteopathen. Das fand ich aber übertrieben und würde das höchstens in Erwägung ziehen, wenn es dauerhaft bleibt.

Ist meine Zufüttermenge und Frequenz (120 ml am Tag auf 3-4 Mahlzeiten am Nachmittag /Abend verteilt) so ok? Oder kannst Du das erst bei weiterer Protokollführung sagen?

Vielen Dank!!!

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 15.12.2013, 21:07
von Novalia
Ich hab bisher nur mitgelesen und wollte dir jetzt einfach mal Mut zusprechen. Ihr bekommt das bestimmt hin mit dem entspannten stillen. Ich find es beeindruckend, wie du dich für das Stillen einsetzt und dich nicht beirren lässt! Das wird schon noch. Und in ein paar Monaten hast du Kleinkind im TT und stillst, während du mit Großkind was bastelst oder auf der Schaukel anschiebst ;)

Wegen der Waage: die bekommst du auch ohne Rezept in der Apotheke, am besten vorher kurz anrufen, ob sie eine geeichte Babywaage dahaben zum Verleihen. Mit Rezept vom KiA kannst du dir aber evtl Gebühren sparen :)
Das kann man aber meist auch nachreichen...

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 15.12.2013, 21:25
von jusl
Bekomme ich eine Waage in der Apotheke? Und brauche ich ein Rezept (KIA)?
Siehe die Antwort meiner Vorschreiberin. Und zum korrekten Wiegen lies bitte noch unsere Grundinfo Gewichtsentwicklung und Gewichtskontrolle.
Wundern hatte ich eine Woche. Nun fühlen sie sich gespannt und wund an und sind in der Farbe hellrot. Ich benutze Wollwachs und noch eine "Beinwellsalbe", die mir die Hebamme empfohlen hat. Ich habe einen "spitzen" Schmerz im Moment des Anlegens, der genau in die Brustwarze hineinzieht. Etwa für 20 Sekunden. Inzwischen ist aber auch das besser, weil ich konsequent auf eine ausreichende Mundöffnung achte.
OK, also wenn der Schmerz im Laufe der Stillmahlzeit deutlich nachlässt, ist das auf jeden Fall schon mal ein gutes Zeichen (u.a. ein Zeichen dafür, dass Dein Baby wahrscheinlich nicht grundätzlich mit arg falscher Technik saugt o.ä.)-
Weil sie nur 2 Minuten saugt und dann ins Nuckeln verfällt, auch wenn sie noch Huger hat. Mit BES saugt sie aber deutlich weiter. Also vielleicht doch die Milchmenge, die dann nachlässt.
Ja, das ist möglich. Gut, dass Ihr jetzt per BES zufüttert.
Ab wann sollte sie den Mund bei jedem Anlegen weit öffnen können. Also wann hat sich sowas in etwa eingespielt? Ich frage deshalb, weil man mir schon in der Klinik auf mein Nachfragen zu ihrer Mundöffnung sagte, ich solle das mal zum Osteopathen. Das fand ich aber übertrieben und würde das höchstens in Erwägung ziehen, wenn es dauerhaft bleibt.
Naja, also eigentlich sollte ein Baby von Anfang an "richtig" saugen. Wenn es den Mund nicht weit genug aufmacht, kann man den Unterkiefer auch durch leichten Druck vorne aufs Kinn etwas runterdrücken (sollte leicht nachgeben - wenn der Unterkiefer aber tatsächlich kaum beweglich erscheint, ist sicher ein Gang zum Orthopäden/Osteopathen sinnvoll).
Auf der anderen Seite: Die ersten Lebenswochen sind IMMER Lernwochen, sowohl für Mama als auch fürs Baby. Wenn Du stetig Verbesserungen wahrnimmst, ist das auf jeden Fall schon mal gut.
Ist meine Zufüttermenge und Frequenz (120 ml am Tag auf 3-4 Mahlzeiten am Nachmittag /Abend verteilt) so ok? Oder kannst Du das erst bei weiterer Protokollführung sagen?
In der Tat: Ob diese Zufüttermenge "stimmt", sieht man an den Daten der nächsten Zeit. 120 ml scheint mir aber ein guter Startwert zu sein.

LG
Julia

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 17.12.2013, 11:09
von Flügelchen
Gut, kannst Du diese Liste bitte täglich weiterführen? Also Datum - Babygewicht - Stillhäufigkeit - Zufüttermenge - Ausscheidungen.
Dann haben wir alles auf einen Blick, damit arbeiten wir dann weiter.
So, die Waage hab ich, alles andere notiere ich eh schon.
Wie lang sollte nun der Zeitraum sein, den ich Dir dann als Übersicht hier posten kann, damit er aussagekräftig ist? (hoffe, ich hab das nicht irgendwo überlesen...)

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 17.12.2013, 12:14
von jusl
Wie lang sollte nun der Zeitraum sein, den ich Dir dann als Übersicht hier posten kann, damit er aussagekräftig ist? (hoffe, ich hab das nicht irgendwo überlesen...)
Bitte täglich posten. ;-)
(Wie lang der Zeitraum ist, hängt u.a. von den Daten selbst ab; deshalb ist es günstig, da möglichst immer gleich draufschauen zu können.)

LG
Julia

Re: Stillschwäche oder zu wenig Milch ???

Verfasst: 17.12.2013, 21:02
von Flügelchen
Ok, schön, dann mach ich mal weiter:

26.11. 3280 g Geburt ( 2 h nach Geburt erstmals angelegt, insgesamt 5 Mal angelegt an dem Tag / Mekonium)
28.11. 3020 g U2
29.11. 3020 g Entlassung 80 ml PRE
30.11. 3080 g ab hier Hebamme
02.12. 3120 g (9 Mal angelegt)
04.12. 3120 g kein Stuhl (9 Mal angelegt)
05.12.......... kein Stuhl, wenig Urin (9 Mal angelegt)
06.12. 3180 g ab hier 90 ml PRE (12 Mal angelegt)
09.12. 3200 g (8 Mal angelegt)
11.12. 3280 g ab hier 120-180 PRE (11 Mal angelegt)
13.12. 3340 g (11 Mal angelegt)
16.12. 3480 g (5 nasse Windeln, 1 Mal Stuhl/ 13 Mal angelegt)
17.12. 3510 g (ab hier neue Waage/

In der Klinik gab es schon ein Stillprotokoll, wo auch die Mindesthäufigkeit für Urin und Stuhl angegeben war. Wie lagen immer drunter. Dort stand auch, man solle sich melden, wenn man unter den Durchschnittswerten läge, was ich tat. Dabei sagte man mir dann aber, es seien nur Richtwerte und es gäbe zig Abweichungen. Ich habe inzwischen aber nun ein paar Mal gelesen, dass es in den ersten Wochen eben DOCH wichtig ist, dass täglich (2 Mal) Stuhl da ist. :| :?:

Die (inzwischen) 120 ml PRE werden ausschließlich über das BES gegeben. Ich stille vormittags und beginne erst so ab 16 Uhr mit dem Zufüttern. Oft ist es dann so, dass ich 50 ml in dem BES habe, sie aber (da ich es auch erst zuschalte, wenn sie mit dem Nuckeln anfängt) nur 20 ml oder 30 ml davon trinkt. Das finde ich schonmal gut.
Vorhin aber hat sie zB 50 ml "ge-ext", das könnte sie ja niemals von mir bekommen! :( Auch steigt ja ihr Bedarf mit jedem Tag (habe ich das Gefühl), so dass meine Produktion, selbst wenn sie gesteigert wird, gar nicht hinterherkommt. :oops:

Bei der Anzahl der Stillmahlzeiten ist es so, dass ich immer das Anlegen notiere, aber längst nicht immer das Gefühl habe, dass sie trinkt, sondern eben auch mal NUR (Einschlaf-)nuckelt. Insofern ist diese Angabe evtl nicht aussagekräftig (!?).

Ich habe jetzt auch mal beobachtet, dass sie selbst bei Hunger so 20-30 Mal kräftig saugt und auch schluckt....und dann wird genuckelt. Da bringt auch Wechselstillen oft nichts.


So, das wars erstmal von mir. :)





Im Moment sind leider unsere Nächte recht anstrengend (die waren ja zuvor die Erholung für mich). Seit ich beschlossen hatte, einen Wecker zu stellen, damit die Kleine nicht zu lange schläft, kommt sie nun seit einigen Tagen fast stündlich. Das schlaucht. Ich überlege, ob es daran liegen könnte, dass sie an der Brust einschläft und dann nachts merkt, dass sie nicht mehr an der Brust ist? Oder ist es der Hunger und ich habe nichts mehr, weil sie schon abends geclustert hat? Naja....ich weiß ja, es ist alles nur eine Phase und geht vorbei.