26.11. 3280 g Geburt
28.11. 3020 g U2
29.11. 3020 g Entlassung 60 ml PRE
30.11. 3080 g ab hier Hebamme
02.12. 3120 g
04.12. 3120 g kein Stuhl
05.12.......... kein Stuhl, wenig Urin
06.12. 3180 g ab hier 90 ml PRE
09.12. 3200 g
11.12. 3280 g ab hier 120-180 PRE
Ja, genau.
Urin hatte sie von Anfang an wenig. Heute wog sie 3340 g. Also sie hat jetzt (mit etwa 120 ml Zufüttern pro Tag) 60 ml in 2 Tagen zugenommen. Hebamme und ich sind zufrieden, auch was die nassen Windeln angeht. Nur würde ich es eben langfristig gerne OHNE BES schaffen. Heute waren es bisher nur 70 ml Zufüttern.
Gut, kannst Du diese Liste bitte täglich weiterführen? Also Datum - Babygewicht - Stillhäufigkeit - Zufüttermenge - Ausscheidungen.
Dann haben wir alles auf einen Blick, damit arbeiten wir dann weiter.
Was sagst Du zu dem Nuckeln? Auch wenn es gar kein Hunger ist (sie also gleich nach 2 Minuten Saugen anfängt zu Nuckeln?): dann immer wechseln? Ist das kein Stress für sie, der evtl zum Ablehnen der Brust führen könnte?
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Grundsätzlich macht es keinen Sinn, bei Babys zwischen "richtigem Stillen wg. Hunger" und "nur nuckeln" zu unterscheiden! Dein Baby sollte mindestens 8-12 mal in 24 Stunden KRÄFTIG saugen (und zwar deutlich länger als nur 2 Minuten). Wechselstillen ist eine geeignete Maßnahme, Dein Baby genau dabei zu unterstützen.
Sollte ich mich diesbezüglich untersuchen lassen? WAS genau müsste ich untersuchen lassen?
Wenn Milchmengenprobleme bleiben, ist das sinnvoll. Üblicherweise wird ein Checkup beim Hausarzt, Gyn und Endokrinologen, um allgemeine Sachen, Brustauffälligkeiten und Hormonstörungen auszuschließen.
Und Stress wirkt sich auch nicht negativ auf den Milchspendereflex aus?
Stress kann den MSR verzögern, also auf die Oxytocinausschüttung wirken, aber nicht die Milchmenge als solche verringern (Prolaktinausschüttung, diese wird bei Stress eher höher statt niedriger).
Aber die Natur hat dieses System nicht allzu anfällig konzipiert - es ist NORMAL, dass man sich bei Geschwisterbabys nicht mehr so intensiv kümmern kann, einfach weil schon ältere Kinder da sind und ebenfalls versorgt werden müssen.
Hat das Einfluss auf die Stillbeziehung? Habe den Eindruck, dass das Anlegen dann nicht so entspannt ist.
Naja, also klar ist, dass das Anlegen eines aufgeregten, schreienden Babys deutlich schwieriger sein kann als das Anlegen eines Babys, das noch gute Laune hat und entspannt bei der Sache ist.
Mit dem Anlegen hatten wir ja anfangs keine Probleme und ich war total angetan von ihrer (und dadurch auch meiner) Geduld. Inzwischen, nachdem sie ein paar Mal die Flasche hatte, ist sie da anders: momentan überstreckt sie sich leider jedes Mal und hat ständig ihre Hände im Weg (Abwehrhaltung der Hände). Sie dreht ihren Kopf in alle möglichen Richtungen, aber nicht zur Brust. Was ist da los?
Dies könnte in Zusammenhang mit der Flaschenfütterung stehen: Obwohl sie die BW vor der Nase hat, "sucht" sie weiter (Stichwort: "Saugverwirrung", siehe auch unsere
Linksammlung Stillwissen zu dem Thema). Günstig ist hier das konsequente Verbeiden künstlicher Sauger und die Verwendung stillfreundlicher Zufütternmethoden (wie das BES z.B.).
Das Wegtrinken der 40 ml Milch mit BES dauerte etwa 10 Minuten. Das ist für die Kleine sehr schnell, da sie ja sonst locker 20-30 Minuten pro Seite trinkt/nuckelt
10 Minuten ist schon OK. Du kannst auch zwischendrin immermal den Trinkschlauch für 1-2 Minuten o.ä. abklemmen und dann wieder dazuschalten, oder mit abgeklemmten Schlauch die Mahlzeit beginnen und dann nach 5 Minuten o.ä. dazuschalten - je nach dem wie's passt.
gibt es noch Tips für meine Brustwarzen? Das Anlegen selbst tut immer noch verdammt weh!!!
Kannst Du das genauer beschreiben? (Hattest Du das schon erwähnt?!? Sorry, dann hab ich's überlesen)
Wo genau tut's weh (an der Spitze, an den Seiten, in der Brust selbst,...), hast Du äußerlich sichtbare Wunden? Lässt der Schmerz während der Mahlzeit nach? Wie sieht die BW nach dem Stillen aus?
Das zeigt aber doch, dass sie wohl keine Saugschwäche hat, oder?
"Saugschwäche" ist ein recht umfassender Begriff - normalerweise ist damit gemeint, dass ein Baby zu muskelschwach und/oder zu müde zum Saugen ist. Wie kommst Du denn darauf (oder jemand anderes), dass Dein Baby eine Saugschwäche haben könnte?
Bin allerdings nicht sicher, ob sie den Mund weit genug öffnet. Meistens macht sie so ein kleines Schnütchen und es braucht einige Anläufe, bis ich mit ihrer Mundöffnung zufrieden bin. Ganz selten ist er richtig weit, dann tut es mir auch nicht so weh.
Gut, dass Du auf einen ausreichend geöffneten Mund achtest, das ist auch genau richtig so. Gib Euch da noch ein bisschen Zeit - Dein Baby ist noch mitten in der Neugeborenenzeit, Ihr seid noch in der Lernphase. Das wird schon.
Zumal sie aktuell sozusagen alle halbe Stunde kommt, da KANN ich wirklich nicht immer sofort springen. Das wäre Selbstaufgabe, so weit möchte ich es nicht wieder kommen lassen.
Selbstaufgabe verlangt absolut niemand - damit wäre auch niemandem geholfen. Aber Dein Zweitbaby kann auch nichts dafür, dass die große Schwester als Baby so anstrengend war und Du Angst vor einer Wiederholung hast.
jeweils für 5 Minuten, dann hat sie wieder nur genuckelt und ist eingedöst. Da war auch mit Wechselstillen nichts zu machen.
Dranbleiben!.. Kennst Du schon die Wecktechniken aus unserer
Linksammlung Stillwissen? Nimm es sportlich und hindere Dein Baby mit Hilfe der Wecktechniken am Einschlafen. Schläft sie OFT schon nach wenigen Minuten beim Stillen ein?
Beim Anlegen ist es jetzt echt kompliziert (hat IMMER die Hand vorm Mund, eben weil sie an irgendwas saugen möchte)
Wie wäre es, wenn Du Dein Baby zum Stillen puckst? Also recht stramm in eine dünne Decke einwickelst, damit es nicht mit den Ärmchen rudern kann?
LG
Julia