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Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 21:19
von Nusserl
Meine Freundin war fest entschlossen lange zu stillen, so wie ihre Mutter (3 Jahre pro Kind)
Ich habe ihr auch das Lothrop Buch geborgt.

Und dann wurde sie im Spital dermassen schlecht beraten (zufüttern nach nur einem Tag), dass sie nach 2 Wochen abgestillt hatte.
Ihr hätte es mit grosser Wahrscheinlichkeit wahnsinnig geholfen, wenn das Fachpersonal richtig geschult gewesen wäre und nicht nur von Babymilchherstellern gesponserte Fortbildungen besucht hätte.

Und in den Tagen und Wochen nach der Geburt nimmt man Tipps von Fachpersonal oft einfach an ohne viel zu hinter fragen. Da gibt es soviele neuen Situationen, dass man schlicht nicht die Zeit hat zu allem 2-3 Meinungen einzuholen. Und bis eine Mutter erkannt hat, dass ihre Hebamme nicht viel Ahnung vom Stillen hat, Ostes vielleicht schon zu spät.

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 21:27
von EinfachIch
Was bei den Eltern die in Deinem Szenario den Kopf zur Gehirnwäsche hinhalten aber nicht ganz stimmt ist dass

a) viele Leute davon ausgehen, dass Ärzte und Pflegepersonal sachlich und evidenzbasiert beraten. Das können sie nur in sehr begrenztem Rahmen leisten, wenn gelder fließen und Fortbildungen von der industrie veranstaltet werden. Kann man von Eltern erwarten, dass sie grundsätzlich anzweifeln sollen, was das Fachpersonal sagt? Kritisch, ok, das traut sich vielleicht noch ein Teil der engagierten Eltern mit entsprechendem Reflektionsverhalten. Aber wenn x Ärzte und Hebammen im Bekanntenkreis ähnlich sprechen? Da muss man sich selbst schon verdammt sicher sein
b) sind Wöchnerinnen in einer Ausnahmesituation. Die ersten Tage sind so krass, sowas kann man mit nix vergleichen. Körperlich nicht in bestform, hormonell gebeutelt und mit schlafentzug konfrontiert bekommst du mit jeder schicht einen frischen Verkünder der Flasche. Mal ein bisschen Ruhe? Nur ein paar Stunden schlaf? Ihr Kind hungert...
c) zu den Flaschen zu Hause... Ich bin ein neugieriger Mensch, probiere alles mögliche aus und ich fände es spanned, ob Fröschli aus den Dingern trinkt. Nenn es Spieltrieb. In meinem Umfeld hat niemand außer meinem Mann, nicht die Hebi und niemand anders Verständnis fürs Bechern. Mein Mann ist erstaunlicherweise bereit, mit Becher ewig zu füttern und alles milchig zu machen weil ee weiß, was mir die Stillbeziehung bedeutet. Und das obwohl er von allein Seiten hört, dass es ja nur ab und zu und nur ein bisschen Flasche wäre, wenn ich 1x die Woche 3h weg bin. 90% der Männer im Umkreis würden das nicht machen und von den Frauen auch eher wenige, wenn das Zu füttern mit Flasche so viel einfacher ist und ja auch nicht schadet, machen ja alle.
d) muss sowas in meinen augen so formuliert werden, dass es eher die Flaschenmuttis benachteiligt, denn dass die Flasche die Norm ist, ist viel zu weit verbreitet. Ich saß mal stillend im Restaurant, ein 3jahriger am Nebentisch zu seiner Mutter: gugg mal, baby. Die mutter schaut her und sagt: ja, das baby isst seine Flasche. fast richtig... Flaschenmilch hat eine riesen Lobby, ich sehe keine Gefahr, dass flaschenmuttis irgendwie zu kurz kommen.

Und Pflastersteine sind so unkonstruktiv... ;)

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 21:41
von Prilblume
jusl hat geschrieben:
Ich finde es sehr schade, dass die Mütter, die wirklich gerne diese Hürden überwunden hätten, um weiter zu stillen, nicht die Unterstützung hatten, die es gebraucht hätte.
Allerdings frage ich mich, wieso man in so einer Situation nicht eine Möglichkeit sucht, Unterstützung zu finden bei einer Stillberaterin, einer Hebamme, die sich auskennt oder anderswo.
:lol: "Sich auskennen" ist ein gutes Stichwort - was meinst Du denn, wer die "Stillfortbildungen" sponsert, den medizinische Personengruppen häufig besuchen?
Ehrenamtlich arbeitende Stillberaterinnen machen einen wichtigen Job, aber die paar Hundert Frauen, die diesen Job nebenbei in ihrer spärlichen Freizeit ohne Bezahlung machen, können auf keinen Fall die Versäumnisse des Gesundeheitspersonals ausbügeln, das die zig Tausend junge Mütter primär betreut. Das ist nicht leistbar.
Auch wenn es Dich wundert, ich bin nicht überrascht davon, dass die Industrie die Fortbildung sponsert :wink: .
Aber mal ehrlich: Wenn mir bei meinem Frauenarzt zu viel Pillenwerbung rumliegt, dann suche ich mir eine Praxis, in der das nicht so ist. Wenn meine Tierärztin mir rät, mein Haustier mit Ekelfutter zu füttern, dann gehe ich da nicht mehr hin. Wenn es mir wichtig ist, zu stillen, dann suche ich mir doch eine Anlaufstelle, die das ebenso befürwortet, wie ich und dazu über fachliche Kompetenz verfügt.
Nochmal: Ich sage nicht, dass in dieser Richtung nichts getan werden muss. Viel mehr als ein Verbot von Werbegeschenken finde ich aber eine Änderung der Aus- und Fortbildungsbedingungen sinnvoll. Ein Verbot von kostenlosen Zuwendungen verlagert das Problem m.E. nur.
Wir leben in einem Zeitalter, in dem all diese Informationen jedem zugänglich sind
Ja - jedem, der genug Mediennutzungs- und -rezeptionskompetenz dazu hat. Aber was ist mit allen anderen? Ein staatliches Gesundsheitssystem hat auch dieser (großen!..) Personengruppe gegenüber eine Fürsorgepflicht.
Diese Problematik streite ich nicht ab. Letztlich sind aber auch diese Menschen in der Pflicht, sich selbst zu informieren. Wir haben freie Arztwahl und (fast) jede junge Familie hat einen Internetanschluss. Nicht zuletzt gibt es auch Beratungsstellen von verschiedenen Trägern, die unterstützen.

Viele Menschen verbringen viel Zeit im Internet viel Zeit damit, nach der besten Waschmaschine oder einer Problemlösung für den DVD-Player zu suchen. Und dann ist es nicht zumutbar, wenn man einmal nach einer möglichen Lösung für Stillprobleme googlen soll?! (ziemlich sicher wäre dieses Forum auf der ersten Ergebnisseite)
man muss sie nur nutzen und auch mal hinter das schauen, was Ärzte, Hebammen oder andere "Fachkräfte" sagen oder verteilen.
Je nach Kontext wirkt diese Aussage recht zynisch. Wenn Du einen Arzt aufsuchst, z.B. weil Du Brustkrebs hast, und der empfielt Dir das Medikament XY als wirksamste Therapie, dann bist Du dankbar, dass Dir geholfen wird. Du holst als superinformierter und medienkritischer Patient noch eine Zweitmeinung ein, und der zweite Arzt empfielt Dir ebenfalls Medikament XY. Dann wirst Du dieser Empfehlung folgen, 100%ig, in bestem Vertrauen. Dass Firma XY allerdings beide Ärzte "fortgebildet" hat (und darüberhinaus deren Praxisausstattung bezahlt hat), und dass in echt Medikament Z eigentlich besser wäre, Firma Z aber leider ein geringeres Marketing-Budget hat und deshalb am Markt keine Chance, bekommst Du nicht mit.
In diesem Fall geht es jedoch nicht um Medikamente verschiedener Hersteller, sondern um den "Stillen" oder "Nicht-Stillen". "Stillen" hat kein Marketingbudget.

Und wenn doch, dann muss bitte auch das Verteilen von Stilleinlagen durch Krankenhäuser unterbunden werden :wink: . (Den konnte ich mir nun nicht verkneifen, sorry.)
Ich finde, wie schon geschrieben, dass die Mütter das selbst entscheiden sollen. Und dazu gehört, dass sie auch über Flaschennahrung informiert werden, wenn sie es wünschen.
Selbstverständlich sollen Mütter über Flaschennahrung informiert werden, wenn sie dies wünschen. INFORMIERT. Das ist ganz etwas anderes, als von Personen zu diesem Thema beraten zu werden, die von Babynahrungsfirmen durch Zuwendungen beeinflusst werden.
Same here...ich habe nicht gesagt, dass das System so fehlerfrei oder gut ist...

Hast Du vielleicht Quellen für mich bzgl. der Untergrabung des Stillerfolgs? Das würde mich sehr interessieren.
Ja, aber ich bin sicher, mit Deiner Medienkompetenz wird es Dir ein leichtes sein, dies selbst zu ergoogeln (sorry, den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, nichts für ungut).
Klar, denn googlen kann jeder. Aber mich interessierte ja, woher DU diese Daten beziehst, nicht wo ich sie überall finden könnte.
Dass Zufüttern ohne Absprache geht natürlich gar nicht, das steht wohl völlig außer Frage.
Nein, wieso steht das außer Frage?? Das Fachpersonal lernt dies so auf den entsprechenden "Fortbildungen".
Ich nehme mal an, dass dies ein Scherz ist :| .
Ich bin positiv überrascht von den sachlichen Einträgen hier - ich hatte mit Pflastersteinen gerechnet :oops:
;-) Herzlich willkommen hier im SuT.

LG
Julia
Danke.

PS.: Ich weiß, dass Produktproben keine Zeichen der Wohltätigkeit sind - wohltätig sein lässt sich nämlich nur sehr schwer mit dem Erwirtschaften von Gewinnen vereinbar :wink: .

Edit: EinfachIch hat geantwortet...aber ich muss jetzt noch ein wenig arbeiten und dann ins Bett.

Re: AW: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 21:59
von Nautilus
Ich habe im Kopf dass in GB die Bemühungen um hohe Stillquoten erhöht werden sollen, da nach einer Studie so das Gesundheitswesen etliche Millarden einsparen kann(aufgrund aller Benefits des stillens). Insofern geht es nicht nur um die individuelle Entscheidung Einzelner, zumal beide "Systeme" nicht gleichberechtigt nebeneinander stehen-stillen hat wesentliche Vorteile für Mutter und Kind und jeder hat ein Recht darauf die gesundheitlich vorteilhaftere Variante direkt vom Fachpersonal vermittelt zu bekommen.
Ich unterschreibe bei Jusi Wort für Wort und bin ein bisschen fassungslos darüber, dass hier Energie in die Verteidigung von Industrinahrung gesteckt wird, bei allem, was nicht gestillten Kindern nunmal entgeht...:evil:

LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)

Re: AW: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 22:00
von Nautilus
Ersetze Industrienahrung --> Industriewerbung war natürlich gemeint

LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 22:09
von EinfachIch
Wenn man nach der Lösung für Stillprobleme googelt bekommt man das Forum hier, in dem eine Handvoll anonymer Menschen Ratschläge geben. Und man bekommt, wenn man z.b. auf google "baby milch reicht nicht mehr" sucht auf der ersten trefferseite das Angebot des hipp babyforums und der nestle stillberatung. Und dazwischen viele Foreneinträge in denen ebenso anonyme Mütter oder Beraterinnen jeglicher Art das weitergeben, was sie mal wo aufgeschnappt haben. Die Chancen stehen gut, dass sie das in einer Broschüre der Babymilchindustrie gelesen haben. Aber wie dem auch sei, die junge Familie muss also alle links auf Glaubwürdigkeit checken und dann feststellen, dass sie hier am besten aufgehoben ist. Das kann man im Frühwochenbett nicht, dazu hat man gar keine Kapazitäten. Und vorher informiert sich der Großteil der Frauen auch nicht, wo es gute Stillberatung gibt. Auf die Notwendigkeit weist niemand hin, Hipp ist es ja glaub ich auch die damit werben, die natur habe das stillen eingerichtet - dann wirds schon laufen, oder? Derweil bekommt man vom Gyn aber schon den Muttermilchaufbewahrungsbehälter mit Teesauger ;)

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 22:25
von EUfqtw
Prilblume hat geschrieben: Aber mal ehrlich: Wenn mir bei meinem Frauenarzt zu viel Pillenwerbung rumliegt, dann suche ich mir eine Praxis, in der das nicht so ist. Wenn meine Tierärztin mir rät, mein Haustier mit Ekelfutter zu füttern, dann gehe ich da nicht mehr hin. Wenn es mir wichtig ist, zu stillen, dann suche ich mir doch eine Anlaufstelle, die das ebenso befürwortet, wie ich und dazu über fachliche Kompetenz verfügt.
Ich möchte dir nicht zu nahetreten, aber genau diese leicht überhebliche Ansicht hatte ich vor meinem ersten Kind auch. 8)

In unserem Freundeskreis waren wir die ersten, die ein Baby bekamen. Ich hatte also niemanden, den ich um Rat fragen konnte. Auch die Familie fiel komplett weg. Die einzige, die überhaupt gestillt hatte, ist meine Schwiegermutter: 3 Monate lang.

Meine FÄ war dann auch vom Typ "Lieber einen Kaiserschnitt, Geburt tut so weh". Aber wie du so schön schriebst, man ist ja mündig, also war für mich klar: Da geh ich nicht mehr hin. Und da ich in einer Grün-links-öko-Stadt lebe, habe ich mir das Geburtshaus angeguckt. Super, natürliche Geburt und Stillen natürlich oberste Priorität.
Das Geburtshaus IST auch super, finde ich noch immer.

Nur hatte meine Nachsorgehebamme keine Ahnung vom Stillen. Aber wie hätte ich das erkennen sollen? Ich habe von Anfang an voll gestillt, alles super. Nach 2,5 Monaten jedoch fing meine Tochter an, das Stillen zu verweigern. Sie schrie, bog sich durch und war mit viel Glück zumindest im Halbschlaf an die Brust zu bekommen. Das ging einige Tage so. Als ich morgens alleine zum Rückbildungskurs war, schrie sie alles zusammen vor Hunger. Meine Stillbemühungen waren nämlich seit dem vorigen Abend erfolglos gewesen. Also macht der Papa ihr eine Flasche. Milchpulver hatten wir besorgt, weil die Hebamme uns das vorher riet "Falls plötzlich die Milch ausbleibt". Schien mir damals sehr vernünftig. Flasche hatten wir auch - die gab es von ihr geschenkt. Gesponsored von der bekannten Firma.

Unsere Tochter nahm die Flasche anstandslos. Was für uns der Beweise war, dass sie meine Milch nicht verträgt. Wir riefen die Hebamme an, die nicht mal vorbeikam, sondern nur sagte, ja, das kann schon sein. dann sollen wir halt Flasche geben, ist genau so gut.
Natürlich habe ich mich aber nicht nur auf eine Ansicht verlassen. In meinem damaligen Stammforum, wo eine selbsternannte "Ernährungsberaterin" mit eigener Homepage Tipps gab (und gibt), fragte ich natürlich auch nach. Viele Mütter schrieben mir von Babys, die ja auch mit Flasche groß werden. Und von der "Fachfrau" dann das Totschlagargument: "Dein Kind wird von deiner Milch nicht satt, es HUNGERT und verweigert die Brust daher ganz instinktiv!"

Puh, also als (Erst-) Mutter gesagt zu bekommen, dass man sein Kind HUNGERN lässt ... nur weil man so unbedingt stillen will ...das war hart und natürlich wollte ich NICHT, dass sie hungern muss und habe sofort auf Flasche umgestellt. Auch der KiA war der Meinung, dass es schon sein kann, dass sie meine Milch nicht verträgt und deshalb so weint. EINE Mutter aus diesem anderen Forum verwies mich übrigens hierhin, sogar mit der richtigen Verdachtsdiagnose (KiSS). Aber ich war so beeinflusst von der Aussage, dass Still-Übermütter ja ihre Kinder lieber hungern lassen als Flasche zu geben, dass ich nicht mal in Erwägung gezogen habe, mich hier beraten zu lassen.


Schade, dass meine Nachsorgehebamme keine Ahnung vom Stillen hatte. Natürlich auch schade, dass ICH dachte, Hebammen hätten automatisch Ahnung davon.

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 03.12.2013, 22:34
von emm
Nautilus hat geschrieben:Ich habe im Kopf dass in GB die Bemühungen um hohe Stillquoten erhöht werden sollen, da nach einer Studie so das Gesundheitswesen etliche Millarden einsparen kann(aufgrund aller Benefits des stillens). Insofern geht es nicht nur um die individuelle Entscheidung Einzelner, zumal beide "Systeme" nicht gleichberechtigt nebeneinander stehen-stillen hat wesentliche Vorteile für Mutter und Kind und jeder hat ein Recht darauf die gesundheitlich vorteilhaftere Variante direkt vom Fachpersonal vermittelt zu bekommen.
Ich unterschreibe bei Jusi Wort für Wort und bin ein bisschen fassungslos darüber, dass hier Energie in die Verteidigung von Industrinahrung gesteckt wird, bei allem, was nicht gestillten Kindern nunmal entgeht...:evil:

LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)
Davon kann ich mit zwei in GB geborenen Kindern, eins davon ein spaetes Fruehchen mit schwierigem Stillstart, berichten. Aber lieber morgen, nachdem ich ein bisschen geschlafen habe. (;

...tap-a-talking...

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 04.12.2013, 08:43
von Selina79
Aber mal ehrlich: Wenn mir bei meinem Frauenarzt zu viel Pillenwerbung rumliegt, dann suche ich mir eine Praxis, in der das nicht so ist. Wenn meine Tierärztin mir rät, mein Haustier mit Ekelfutter zu füttern, dann gehe ich da nicht mehr hin. Wenn es mir wichtig ist, zu stillen, dann suche ich mir doch eine Anlaufstelle, die das ebenso befürwortet, wie ich und dazu über fachliche Kompetenz verfügt.
Ich bin gespannt wie du über diese Aussage - und ihre Möglichkeit zur Umsetzung in der Praxis- denkst, wenn Du mal die persönliche Erfahrung hinter Dir hast.

Re: Petition, bitte unterzeichnen und weitergeben!

Verfasst: 04.12.2013, 09:13
von Regenbogen82
...und selbst wenn man sich Hilfe sucht, die nach außen hin kompetent erscheint, kann es noch schief gehen. Ich bin beim ersten Kind von einer IBCLC dermaßen schlecht beraten worden, das ist Wahnsinn und war sehr, sehr schade, da ich wirklich unbedingt stillen wollte und mir Hilfe gesucht habe - leider die falsche. :( Die hat zwar keine Babynahrung, dafür aber alles von Medela, inklusive des Calmasaugers, der natürlich keine Saugverwirrung machen kann *grrr* angepriesen.