Hallo Zusammen!
Verständnisfrage, hast du vorher versucht, sie auf diese Zeiträume zu ziehen, also hinzuhalten?
Nein, das nicht. Aber es war schon so, dass ich, wenn sie nach einer Stunde wieder gesucht hat gesagt hab "das kann doch nicht sein, sie hat doch vor 30 Minuten erst aufgehört zu trinken!" und nicht sofort wieder gestillt habe. Habe dann natürlich aber nicht gewartet, bis die 3/4 Std rum waren und sie ggf. eher hergenommen. Es waren seit jeher 8-11 Mahlzeiten am Tag, einmal waren es nur 7.
Hatte das mit dem Rhythmus eigentlich einen bestimmten Grund?
Der Grund war, dass sie selbst länger schlief am Anfang und sich manchmal 5-6 Std tagsüber oder in der Nacht nicht meldete. Abends war immer gehäuft. Daher habe ich sie eben in dem Rhythmus geweckt, anfangs 4 Std. Später entschieden wir uns für 3 Stunden, als sie schon schlecht zunahm. Wie gesagt, falls sie eher kam, hab ich sie nicht unnötig hingehalten, aber auch nciht bei jedem Piep die Brust gegeben. Ich hatte ja auch mit wunden BW und dem Ansaugschmerz zu kämpfen.
Und mal davon abgesehen, was die Planbarkeit angeht: braucht man ja auch nicht, denn man hat die Milch ja immer bereit, in der richtigen Menge und Temperatur. Brust raus und stillen, das kann man auch beim Bäcker oder beim Friseur.
An sich ist es richtig, es ist sogar planbarer. Aber ich bin kein Freund davon, in aller Öffentlichkeit zu stillen. Ich brauch dafür auch Ruhe und ein wenig Diskretheit. Das ist, glaube ich, Ansichtssache.
@Wochenbett: es war mir selbst irgendwie wichtig, nicht nur zu liegen oder zu sitzen. So ein paar kleine Dinge im Haushalt zu machen, Dankeskarten schreiben, den Formalienkram, das alles in ganz kleinen Schritten, wollte ich einfach gemacht haben. Das hat nichts mit "ich fühlte mich gezwungen" zu tun, sondern für meinen Geist war es wichtig. Ich weiß, das ist auch Ansichtssache und mein Körper hat mich ja sowieso immer wieder selbst gebremst. Die Besucher zurückzuhalten, gestaltete sich schon schwieriger. Aber nun ist das erstmal durch und ich bin froh, dass wir uns auf uns konzentrieren können. Meine Bewegung brauch ich trotzdem. So ganz mit nur Liegen, das entspricht meines Erachtens nicht der Realität. Ein paar Pflichten hat man ja auch, und wenn es die Rezepte aus der Apotheke sind, neue Vorlagen besorgen etc. Mein Mann arbeitet seit dem 7. wieder und kommt nach 18 Uhr heim. Ich denke, irgendwann kommt der Punkt, wo es mich definitiv raustreibt, ich muss nur ein paar Stillgelegenheiten ausmachen.
@Pumpe: ich versuch das mal mit der Technik, aber ich glaube, so gut fließt meine Milch nicht. Ich laufe auch seltenst aus. Werde mir erstmal eine manuelle Pumpe holen, und nä. Woche nach einem Rezept für die elektrische fragen, wenn es notwendig erscheint. Das Füttern mit dem Löffel scheint ganz nett zu sein.
Update Tabelle: vorhin wurde wieder gewogen, sie wiegt jetzt 3350 g, d.h. Geburtsgewicht ist erstmal erreicht
@Honigtopf, ich ergänze die Stillmahlzeiten später und ab heute guck ich mal nach Urin und Stuhl bzw. schreib es auf. Ich weiß aber, dass jedes Mal was drin ist, Stuhl mal mehr mal weniger. Ist es daher auch wichtig, es zu notieren?
19.9. 3300 g KH Geburtsgewicht, 51 cm und KU 35 cm
20.9. 3150 g KH U1
21.9. 3050 g KH
22.9. 2950 g KH U2 --> danach Stillgewicht gemacht, Zunahme 12 g nach 10 min trinken, durften entlassen werden
23.9. 2900 g H/ebamme/
24.9. 2950 g H
25.9. 2950 g H
27.9. 2950 g H
30.9. 3000 g H
3.10. 3050 g H
7.10. 3150 g H
9.10. 3225 g KiÄ
10.10. 3250 g H
14.10. 3250 g H
16.10. 3350 g H
Was sollte sie denn optimalerweise zur U3 wiegen? Bzw soll ich mich an den WHO Werten für die Zunahme orientieren, ausgehend von ihrer bisherigen Situation?
Die Hebamme meinte, dass zufüttern nur, wenn sie stundenlang an der Brust hängt, so gut wie nichts rauskommt dabei (war samstag ja so!) und sie trotzdem so viel schreit. Ich brauchte meine Pause am Samstag auch und sie verbrauchte scheinbar sehr viel Energie beim Schreien.
Sie hat jetzt fast eine Stunde getrunken
