Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

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Dickkopf-Mama
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Dickkopf-Mama »

anne-gretel hat geschrieben:
Dickkopf-Mama hat geschrieben:@anne-gretel Glückwunsch zur Einsicht :lol:
Oh ja, ich bin wirklich zu beglückwünschen, noch etwas Verstand in meinem scheinbar doch so kleinen Hirn zu haben.
Och, wir alle kommen zwischendurch mal auf merkwürdige Ideen aber manchmal ist man dann geneigt lieber mit etwas rotem Kopf im Erdboden zu verschwinden statt öffentkich zu sagen: Stimmt war Blödsinn. Insofern waren die Glückwünsche durchaus ernst gemeint und nicht böse oder verunglimpfend
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
Lerche

Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Lerche »

Elena hat geschrieben:
Das finde ich schlicht total egoistisch. Das Leben des Babys aufs Spiel setzen, weil die Mutter irgendeiner Geburtsmode hinterherhechelt... Wenn man den Aufwand für die Geburt schon treibt und es einem so wichtig ist, kann man sich ja auch aufraffen und den Zug nehmen.
Andere Leute, andere Meinungen. Ich betrachte es auch als fahrlässig unangeschnallt im Auto zu sitzen, oder nicht gg. manche Krankheiten zu impfen, trotzdem gibt es nunmal Leute, die die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu bauen oder sich eine Krankheit einzufangen für das kleinere Übel halten angesichts der anderen Schäden die da drohen könnten.
Lerche

Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Lerche »

Edit: mit Schäden wäre in diesem Fall gemeint, dass ein spezielles "Bonding" verpasst wird.
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anne-gretel
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von anne-gretel »

Dickkopf-Mama, das habe ich durchaus zugegeben. Dazu bin ich reflektiert genug.
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Die Arme einer Mutter sind aus Zärtlichkeit gemacht und Kinder schlafen sicher in ihnen.
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Dickkopf-Mama
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Dickkopf-Mama »

Ja, und ich habe dazu gratuliert weil ich es gut fand. (Bin im moment häufig eher mit gegenteiligen Verhaltensweisen konfrontiert und da hab ich mich einfach gefreut, das es auch anders geht :D .
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Elena
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Elena »

Lerche hat geschrieben:Edit: mit Schäden wäre in diesem Fall gemeint, dass ein spezielles "Bonding" verpasst wird.
Und ich finde die Autofahrt bequem, nicht das Bonding. Das ließe sich ja viel ungefährlicher und gesetzeskonformer auch anders erzielen, z.B. durch eine Zugfahrt oder einen längeren Aufenthalt am KH-Ort. Die Mutter setzt ihr Kind einer durchaus realen Gefahr aus, weil sie für den Zug zu faul oder zu geizig ist, drastisch ausgedrückt. Ihr ist das Bonding wichtig genug, um ihr Kind in Lebensgefahr zu bringen, aber eine Zugfahrt würde sie dafür nicht in Kauf nehmen???
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Lerche »

Elena hat geschrieben:
Lerche hat geschrieben:Edit: mit Schäden wäre in diesem Fall gemeint, dass ein spezielles "Bonding" verpasst wird.
Und ich finde die Autofahrt bequem, nicht das Bonding. Das ließe sich ja viel ungefährlicher und gesetzeskonformer auch anders erzielen, z.B. durch eine Zugfahrt oder einen längeren Aufenthalt am KH-Ort. Die Mutter setzt ihr Kind einer durchaus realen Gefahr aus, weil sie für den Zug zu faul oder zu geizig ist, drastisch ausgedrückt. Ihr ist das Bonding wichtig genug, um ihr Kind in Lebensgefahr zu bringen, aber eine Zugfahrt würde sie dafür nicht in Kauf nehmen???
Ich möchte diese Mutter nicht verteidigen.
Aber so pauschal kann man nicht sagen, dass öffentliche Verkehrsmittel ungefährlicher sind.
Meine Mutter war bei einem Verkehrsunfall der Straßenbahn dabei, und wurde auch verletzt. Ein abgestellter Kinderwagen flog durch die Gegend. Ein Baby darin wäre bestimmt rausgeflogen und verletzt gewesen. Die Mutter hatte es zum Glück vorher rausgenommen und hielt es auf dem Schoß. Alle standen unter Schock als ihnen bewusst wurde wie das hätte ausgehen können.

Ich hab schon so manche Vollbremsung miterlebt, auch im ICE. Da braucht man schon auch Glück, dass man da nicht gerade steht oder mit Gepäck rumhantiert.
Im Bus kommt sehr darauf an wo man sitzt. Am sichersten ist es wohl rückwärts gerichtet zu sitzen, wenn man das Kind in einer Bauchtrage trägt. Hab ich mir sagen lassen. Manche Busfahrer fahren auch sehr schlecht, bremsen völlig gefühllos ohne an ihre Fahrgäste zu denken.

Nichtsdestotrotz ist es im Auto am sichersten sein Baby anzuschnallen und die TE wird das ja auch tun.
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Binelein
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Binelein »

Festhalten kann einen natürlich niemand im Krankenhaus. Und auf Entlassung warten muss man auch nicht prinzipiell.
Ist kein Gefängnis. Man gibt seine Mündigkeit nicht am Empfang ab und ist jederzeit frei zu gehen.
Es gibt nur sehr sehr wenige Gründe, mit denen ein Arzt einen Zwangseinweisen kann.
Die Leute im kh stellen das zwar gerne so hin, als sei man abhängig von deren Entscheidung-ist aber nicht so.


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anne-gretel
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von anne-gretel »

Dickkopf-Mama hat geschrieben:Ja, und ich habe dazu gratuliert weil ich es gut fand. (Bin im moment häufig eher mit gegenteiligen Verhaltensweisen konfrontiert und da hab ich mich einfach gefreut, das es auch anders geht :D .
Entschuldige, ich habe es anders interpretiert.

Außerdem distanziere ich mich von dem unbedingten Bonding um jeden Preis, das hier grad diskutiert wird.
Meine erste Geburt war ein Kaiserschnitt, es dauerte 2 Std bis ich meinen Sohn nach der Geburt sehen konnte, da ich zur Kontrolle im Wachraum ans EKG musste. Wir haben eine sehr innige Beziehung trotz der fehlenden ersten Stunden nach der Geburt. Es ging mir nicht ums Bonding. Es war einfach ein nächtliches unüberlegtes Gefühl, so nah wie möglich bei meinem Neugeborenen zu sein.
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Re: Nach ambulanter Geburt im TT nach hause?

Beitrag von Regenbogen82 »

Es hat sich ja schon herauskristallisiert, dass die Babyschale benutzt werden wird. :)

Was ich noch ergänzen wollte: ich hatte auch eine ambulante Geburt und weder meine Tochter noch wir als Eltern wollten, dass die Kleine innerhalb der Klinik in der Babyschale transportiert wird. Aber ich selbst (hatte einen etwas erhöhten Blutverlust) war etwas wackelig auf den Beinen und musste mich auf dem Weg runter und ins Auto echt mehrfach hinsetzen, weil mir schwindlig war (mein Mann hat dann die Kleine getragen und die Hebamme die Babyschale). Es wäre echt nicht gut gewesen, wenn ich sie im Tuch gehabt hätte, auch nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, weil durchaus die Gefahr bestanden hätte, dass ich umkippe und je nachdem, wie ich gelandet wäre...
Zuhause wurde dann sofort im Bett gekuschelt und im Tuch war sie mit drei Tagen das erste Mal.
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)
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