Ja, die Seitenlage wurde wohl auch schon empfohlen. Man könnte ja Wetten abschließen was als Nächstes wieder dran ist
Wenn aufgrund solch einer Empfehlung Kinder in manchen Ländern dann aber ans Bett festgebunden werden, dass sie sich aus der Position nicht heraus bewegen können, dann hört es bei mir eindeutig auf.
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
dass hier niemand zugang zum originalartikel hat, unterstreicht ja auch die wichtigkeit des journals, wenn es keine uni für nötig hält den zugang zu kaufen
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
schlim find ich, das jetzt in den medien unqualifiziert als Studie beschrieben und gedruckt wird. eine werdende Mutter die kriegt nur zu hören, oh gott nicht ins familienbett, da stirbt Dir dein Kind!!! Schlimm!
Meiner schläft schon seit dem 3 Monat nur in Seitenlage, da hab ich ja nochmal Glück gehabt ! Ich weis nicht wie tief der Schlaf anderer Mütter ist, aber wenn meiner nur nen Furz lässt oder tief durchschnauft oder sich umdreht bin ich wach und schau nach ihm. er hat auch eine Decke, kuschelt aber immer unter meine so halb mit rein. mit nem Schlafsack hätte er sich mal halb erwürgt, die hasst er.
Man kann nur hoffen, das werdende Mütter nicht auf diese "studien" hören. Wir schlafen weiter im Familienbett, basta
Weiß jemand Näheres über Goldwater? Der behauptet, dass im Elternbett zu viele Bakterien seien, die zu SIDS führen.
Mirjam mit Tochter (Mai 06) und Sohn (Februar 08) und Minimann (März 10) "The longer I live, the more I dislike hearing someone telling a mother what she ‘ought’ to do."- Naomi Stadlen
Ich war am WE auf einer Fortbildung mit einem Vortrag von Helen Ball www.isisonline.org.uk
Ihre Hauptkritik an Carpenter et al. war, dass die verwendeten Daten so alt sind und ein fünffaches (wie in der Studie behauptet) von einem winzigen Risiko noch immer ein winziges Risiko ist. Sie sagte, wenn die Studie überhaupt eine Schlussfolgerung zuließe, dann dass /vor zwanzig Jahren/ das SIDS-Risiko beim Cosleeping um ein fünffaches erhöht /war/. Die Studie sage nichts über heute aus.
Der Vergleich hinkt jetzt vielleicht ziemlich, aber ich denke mir, wenn ich z.B. mein Baby allein essen lasse, steigt auch die Gefahr, dass es sich an einem Stueck verschluckt, im Vergleich dazu, wenn ich es ausschliesslich mit vollstaendig pueriertem Brei fuettere. Die Gefahr, dass es sich tatsaechlich so verschluckt, dass es gefaehrlich wird, ist erhoeht, aber trotzdem extrem gering. Die Vorteile liegen auf der Hand, Baby lernt selber essen, hat mehr Spass am essen, kann besser mit Textur und Geschmack experimentieren etc. Da ist fuer mich (und ich spreche jetzt erstmal nur von mir) der Weg klar. Genauso geht es mir beim Familienbett. Das hat fuer uns so viele Vorteile, dass ich die Erhoehung des SIDS-Risikos von winzig gering auf winzig gering mal 5 bewusst auf mich genommen habe.
Es liessen sich sicher noch so einige Beispiele finden. Wenn ich ein Schulkind allein zur Schule gehen lasse, steigt natuerlich die Gefahr, dass es unterwegs entfuehrt wird. Aber wieviele Kinder werden insgesamt auf dem Schulweg entfuehrt? Und wie gross sind die Vorteile fuer mich oder mein Kind?
Als Eltern muss man staendig solche Dinge abwaegen.
nido56, genau so hat Renz-Polster mal in einem Gespräch mit mir argumentiert: Das Risiko, dass wir unser Kind mal fallen lassen oder mit ihm auf dem Arm hinfallen, ist klein, aber existent. Der sicherste Schutz davor wäre, das Baby den ganzen Tag in seinem Bettchen liegen zu lassen und nur ganz vorsichtig zum Füttern rauszuholen. Trotzdem rät kein Mensch dazu, weil der Kontakt mit den Eltern einfach so wichtig ist, dass man dafür das minimale Risiko des Fallenlassens oder Stürzens in Kauf nimmt.
Sehe ich ganz genauso und gilt in fast allen Bereichen.
Das Leben selbst birgt ein (tödliches) Risiko
Wenn ich allen Risiken entgehen will, muß ich mich zuhause dauerhaft allein einschließen.
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013
***ClauWi-Trageberaterin (Grundkurs 2007, Aufbaukurs 2008)***[/i] Mitglied im TRAGENETZWERK e.V.