Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?
Verfasst: 27.12.2012, 23:03
Hallo Nicole,
Sorry, dass ich mich auch noch mal in deinen Strang schummele, aber die hiergeführte Begriffsklärung hat mir einen Knoten in den Magen gemacht..
jusl schreibt:
"Das Wort "Entscheidung" passt nicht - es ist keine rationale Entscheidung, wenn ein Kleinkind sich für Schnuller oder Brust entscheidet, sondern ein rein
impuls-orientiertes "Fühlt sich besser an!"-Ding. Und wenn es beim Schnuller zum "Fühlt sich besser an!" gekommen ist, fand offensichtlich eine ganz
profane Umgewöhnung statt."
Bei uns war es so, dass der Kleine immer und immer so lange er wollte die Brust haben konnte. Mit vier Wochen hat er sich abends nach dem Trinken abgedockt und geschrien und nur ganz schwer und langwierig manchmal wieder angedockt, beruhigt, abgedockt geschrien etc. Tagsüber ist er immer friedlich an der Brust schnullernd eingeschlafen. Nach einer Woche jeden Abend zwei bis drei Stunden Qual für den Kleinen hat unsere Hebamme gesagt, wie wärs mit einem Nuckel? (Ich hatte das vorher für mich ausgeschlossen). Wir haben also einen gekauft, ihm gegeben und von der ersten Sekunde an hat er ihn genommen und nicht mehr geweint.
Nun meine Frage: Wo ist denn da die Umgewöhnung/ Angewöhnung? Da ist doch gar kein zeitlicher Aspekt bei gewesen.
Ich habe so sehr mit dem blöden Nuckel gehadert. Ich habe geweint, wollte das nicht, habe ihm immer die Brust angeboten, hab ihn auch mal schreien lassen auf meinem Arm, alles andere vesucht ihn zu trösten, aber: nur der Nuckel hat ihn sofort beruhigt.
Dann dachte ich, dass es egoistisch ist, ihm den nicht zu geben, wenn er ihm doch so sehr hilft, nur weil ich gern hätte, dass er die Brust zum Nuckeln nimmt...
Inzwischen ist er bestimmt an ihn gewöhnt, aber in diesen ersten zwei Wochen, da habe ich alles andere versucht, aber er "wollte" den Nuckel.
Hach, bin grad wieder traurig darüber. Der Strang hat das für mich nochmal alles aufgewühlt.
Sorry nochmal fürs reinplatzen, ich wünsche dir und der kleinen Entdeckerin alles alles Gute!
Sorry, dass ich mich auch noch mal in deinen Strang schummele, aber die hiergeführte Begriffsklärung hat mir einen Knoten in den Magen gemacht..
jusl schreibt:
"Das Wort "Entscheidung" passt nicht - es ist keine rationale Entscheidung, wenn ein Kleinkind sich für Schnuller oder Brust entscheidet, sondern ein rein
impuls-orientiertes "Fühlt sich besser an!"-Ding. Und wenn es beim Schnuller zum "Fühlt sich besser an!" gekommen ist, fand offensichtlich eine ganz
profane Umgewöhnung statt."
Bei uns war es so, dass der Kleine immer und immer so lange er wollte die Brust haben konnte. Mit vier Wochen hat er sich abends nach dem Trinken abgedockt und geschrien und nur ganz schwer und langwierig manchmal wieder angedockt, beruhigt, abgedockt geschrien etc. Tagsüber ist er immer friedlich an der Brust schnullernd eingeschlafen. Nach einer Woche jeden Abend zwei bis drei Stunden Qual für den Kleinen hat unsere Hebamme gesagt, wie wärs mit einem Nuckel? (Ich hatte das vorher für mich ausgeschlossen). Wir haben also einen gekauft, ihm gegeben und von der ersten Sekunde an hat er ihn genommen und nicht mehr geweint.
Nun meine Frage: Wo ist denn da die Umgewöhnung/ Angewöhnung? Da ist doch gar kein zeitlicher Aspekt bei gewesen.
Ich habe so sehr mit dem blöden Nuckel gehadert. Ich habe geweint, wollte das nicht, habe ihm immer die Brust angeboten, hab ihn auch mal schreien lassen auf meinem Arm, alles andere vesucht ihn zu trösten, aber: nur der Nuckel hat ihn sofort beruhigt.
Dann dachte ich, dass es egoistisch ist, ihm den nicht zu geben, wenn er ihm doch so sehr hilft, nur weil ich gern hätte, dass er die Brust zum Nuckeln nimmt...
Inzwischen ist er bestimmt an ihn gewöhnt, aber in diesen ersten zwei Wochen, da habe ich alles andere versucht, aber er "wollte" den Nuckel.
Hach, bin grad wieder traurig darüber. Der Strang hat das für mich nochmal alles aufgewühlt.
Sorry nochmal fürs reinplatzen, ich wünsche dir und der kleinen Entdeckerin alles alles Gute!