hallo,
ich finde es gut,wenn sich schwangere frauen informieren udn gleichzeitig sich eine gute nachsorgehebamme suchen,die bei stillfragen nicht gleich überlastet ist und am besten schauen,ob es eine stillberaterin in der nähe gibt und die nr. norieren für den fall der fälle...denn leider empfehlen viele hebammen den müttern keine stillberatung -- sie erzählen ja nicht mal,das es solche gibt...
ich kenne mehrere frauen,denen die hebammen innerhalb der ersten 8 wochen sehr merkwürdige empfehlungen gaben (z.b. milch abpumpen um diese dann per flasche zu füttern oder babynahrung zu füttern,diese aber mit mumi anzurühren oder nach 3 wochen schon abzustillen,weil die frau wunde brustwarzen hatte)...
bei mir war es so:
1. Kind: geburt im KH,kind leider nur kurz auf den bauch und dann alle möglichen routine-sachen inkl. baden...ich bekam nach ca. 30min ein "steril-verpacktes" baby zurück,was viel zu müde war für einen stillversuch...

zum glück sagte mir eine hebamme,das die babys oft noch fruchtwasser geschluckt hätten und damit die zeit bis zum milcheinschuss überbrücken können...so war ich entspannter und habe mir keinen druck wegen zufüttern machen lassen---und ich hatte 24h-rooming in...denn die gaben den babys immer glukoselösung im baby-stationszimmer...und nuckel...zum ersten mal stillen sollte ich ins stillzimmer kommen,wo es mir gezeigt werden sollte...dort war ich schon mal erschrocken wie mit einem anderen baby umgegangen wurde...eine andere mama war auch da um es sich zeigen zu lassen,und deren baby schlief auf dem arm...die schwester nahm es und begann es zu schütteln mit den worten "hier wird nicht geschlafen,es wird gegessen" ...

die mutter stand wie gelähmt daneben...ich dachte nur: "ich denke mal soll babys nicht schütteln,was macht die schwester dnen da?" ---doch dann war ich schon "dran"...

ich nahm stillposition ein,die schwester umfasste den kopf meiner großen vom nacken aus wie im "karnickelgriff" und sperrte ihr den mund gewaltsam auf--meine brust umfasste sie,als wenn es ein feuerwehrschlauch sei und versuchte den mund und die brust zusammen zu brngen...meine große brüllte wie wild...die schwester sah mich an,sagte:" IHRE brustwarze ist viiiiiiiiel zu groß,die kann das kind gar nicht fassen" - sprang auf -rannte raus und kam mit einem stillhütchen zurück...

das stülpte sie mir über und versuchte es nochmal---meine große bekam den totalen würgereiz und ich dachte :"wenn meine brustwarze zu groß sei,dann ist es total bescheuert diese noch zu vergrößern mit einem silikon-ding" ---die schwester bekam fast nen anfall,weil es mit ihrer gewalrt nicht ging...ich sah sie an und sagte ganz ruhig: "ich gehe jetzt ins zimmer zurück und werde es einfach immer wiedre mit RUHE und GEDULD üben"...die schwester sah mich an und sagte:"ICH habe auch RUHE und GEDULD!" ...ich habe sie dann einfach stehen lassen und bin gegangen...meine große war freitag vormittag geboren und das erste mal richtig geklappt hat es dann mitternacht von samstag zu sonntag...ich war so stolz...

(gelesen hatte ich vorher das stillbuch) ...leider war meine nachsorgehebamme eine "vom alten schlag",also aller 4 stunden anlegen und schreien lassen und so...

und ich habe es mir hart erkämpft nach bedarf zu stillen und meinen weg zu gehen...leider wußte ich nichts von stillberaterinnen,und so kämpfte ich mich echt durch...brustentzündung-milchstau und ein baby,was zu wenig zunahm...auch da bekam ich null unterstützung...die kinderärztin sah mich nur,das erste mal udn war sofort der meinung,ich hätte nicht genug miclh und drückte mir zur U3 babynahrungsproben in die hand und ich sollte täglich zum wiegen kommen...die hat mich nie wieder gesehen,denn einmal lag meien große damals nackt fast 30min da,weil sie telefonieren mußte und dann sah sie meine große an,sah die dünnen hautfalten (kein babyspeck) und sagte: "das kind hat keine fettpolster-wie soll ich da impfen-ich habe ja nichts zum reinstechen"... meine große schlief immer ein beim stillen,laut hebamme sollte ich nur max. 10min stillen und sie eben 3-4 stunden "verdauen" lassen...und sie sah echt schlimm aus...

da habe ich mir meine "mast-stillung" überlegt...ich habe meine große nur noch angelegt,wenn sie einschliefmdann eben gewickelt oder bespaßt und bei jeder mahlzeit beide seiten gegeben...innerhalb kurzer zeit sah sie aus wie das michelin-männel und ich hatte milch,da hätte ich sicher 2-3 babys gleichzeitig satt bekommen...mußte dann mich im reduzieren üben...

ab da nahm meine große super zu und wuchs wie wild...sie ist jetzt 6,5 jahre,wurde ca. 5,5 jahre gestillt...sie hat ab ca. 9 monate angefangen zu essen und wiegt heute ca. 33kg-ist 1,34m lang- KU ca. 56cm - kleidungsgr. 140 - schuhgr. 37 ...
heute kan ich schreiben,der start war wenig günstig und mit einer guten hebamme und/oder stillberaterin wäre das anders gewesen...leider habe ich erst von stillgruppen und stillberaterinnen erfahren,als sie ca. 8 monate war und dann andere mütter kennen gelernt,denen es ähnlich ging...
Kind 2: von anfang an stand fest,das wird eine hausgeburt und ich wollte außer messen/wiegen und test keine routinehandlungen...da meine kleine schneller als die hebi war (nun eine andere vom GH) hatten wir ca. 15 min für uns nach der geburt und meine kleine habe ich mir selbst auf den buch gelegt und dann gestillt...sie war also schon gefüttert als die hebi erschien...diese machte dann nur was sie sollte und mein kind wurde auch nicht gebaden und angezogen...ich bekam sie wieder im handtuch und ins bett...dort haben wir dann das erste mal tandem gestillt und als ich fit war nachmittags,da habe ich mein baby selbst angezogen und war also von geburt an die erste,die sie berührt hatte...das stillen und zunehmen klappte viel besser,auch weil der milcheinschuß anders war,da ich ja seit der geburt meiner großen gestillt hatte...einen milchstau und brustentzündung hatte ich mal,aber das lag daran,das ich mir streß gemacht hatte und keien ruhe gönnte...ab da lernte ich eine gewisse gelassenheit und wir haben über 3 jahre gestillt...also die kleine...ab ihrer geburt stillte ich beide kinder bis vor 1 jahr und 3,5 monaten...meine kleine wächst nicht ganz so schnell wie die große und wiegt auch nicht so viel...sie ist eher zarter und ich glaube,da ich ganz andere infos hatte,dazu eben stillberaterinnen kannte und stillgruppen und dank hausgeburt der start schon anders war--deswegen klappte es viel natürlicher ohne eingreifen von außen...
ich wünsche dir eine wunderbare rest-kugelzeit und dann eine geburt,wie sie für euch passt...und das du gute fachleute an der seite haben wirst,die deinen weg begleiten und unterstützen...
