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Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 09:24
von Totoro
Ich würde das vermutlich tatsächlich, wenn er nur 30ml zuzeln würde und sich auch anders beruhigen ließe. Wir hätten eine gewisse Erholungsphase nämlich mal bitter nötig.
Er zieht die Pulle aber wenigstens 3/4 leer und brüllt Zeter und Mordio wenn man es sich wagt ohne Flasche aufzuschlagen. Ablenken, anders trösten, etc kann man da voll vergessen. Das hat nichts mit meiner Einstellung zu tun.
Die Flasche vor dem Schlafengehen haben wir irgendwann einfach wegfallen lassen, das war wiederum gar kein Thema.
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 09:30
von Ginevere
Ich glaube das kommt vor allem auf das BABY an!
Meine große Tochter hat jetzt vor ein paar Wochen das erste Mal durchgeschlafen, die Kleine ebenfalls.
Die Große hatte einen Schnuller und später auch die Milchflasche und sie schlief trotzdem nicht durch. Die Kleine hingegen hat keinen Schnuller, wird gestillt, schläft seit dem ersten Tag gut, meldet sich 1-2 mal in der Nacht und schläft dann weiter, auch mal 5-6 Stunden am Stück.
So unterschiedlich kann das sein.
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 09:42
von Fraumaulwurf
meine kleine hat mit knapp 2 urplötzlich durchgeschlafen, ohne das ich irgendetwas verändert habe, davor wurde sie nachts komplett nach bedarf gestillt und das auch gerne mal stündlich. danach wars dann zum einschlafen und dann im morgengrauen wieder.
ich weiß auch nicht warum sie plötzlich durchschlief, sie war ja auch so eine "ich schlafe nicht länger als 3 h am stück" schläferin.
ich hatte mal gehört das sich das schlafverhalten um den 2. geburtstag verändern kann.
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 11:53
von Carlotta
hm, das eigentliche Fazit aber: Ein sanftes Schlafprogramm hat bisher bei keinem so wirklich funktioniert oder? Also wirklcih vom Schlecht- zum Gutschläfer mit Hilfe eines sanften Programmes. Bei Johana, aber war wohl eher kein Schlafprogramm als nach eigenem Gusto.
Ich denke eine meiner Vorschreiberinnen hat nicht unrecht mit der Meinung, dass die Kinder besser schlafen die nicht gleich mit der Brust beruhigt wurden. Also entweder nicht daneben liegen oder eben mit Schnuller etc. auch beruhigt werden. Meine Freundin hat ja ein Schlafwunderbaby, voll gestillt, nicht ferbert, ca. 4,5 Monate alt, schläft von 9-8 durch. Aber: schläft im eigenen Bett, gleiches Zimmer aber nicht direkt am Elternbett. Wenn er sich nachts gemeldet hat wurde erstmal schnulli etc. versucht (so nach dem Motto, kann ja kein Hunger jetzt sein) und nicht wie bei mir: Zack Brust, arme Maus hat bestimmt Hunger. Und so ist das bei uns geblieben, außer dass ich langsam zweifel dass sie Hunger hat
und dann kommt noch sehr viel aufs Baby an. Meine schläft eh sehr unruhig und wältzt sich durchs Bett, machen andere nicht und wachendaher bestimmt auch weniger auf, a ls wenn die Maus ständig irgendwo dagen dozt.
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 12:31
von Sakura
Carlotta hat geschrieben:hm, das eigentliche Fazit aber: Ein sanftes Schlafprogramm hat bisher bei keinem so wirklich funktioniert oder? Also wirklcih vom Schlecht- zum Gutschläfer mit Hilfe eines sanften Programmes.
GENAU DAS MEINTE ICH.
Ich denke eine meiner Vorschreiberinnen hat nicht unrecht mit der Meinung, dass die Kinder besser schlafen die nicht gleich mit der Brust beruhigt wurden.
hm.... damit wider sprichst du dir jetzt aber zu oben, oder?
wenn es wirklich relativ elternunabhängig ist, dann kann stillen nachts ja auch nichts mehr verderben, oder? oder wie es eine andere schreiberin in einem anderen thread schrieb: ihr baby schläft nicht schlecht, weil sie einschlafstillt, sondern sie einschlafstillt, weil ihr baby sonst nicht einschläft.
ich habe übrigens lange versucht, nachts sanft abzustillen. ging nicht. ging gar nicht. uns geht es wieder besser, seit ich nachts die brust auspacke und ruhe ist. mäusel trinkt kurz und alle schlafen schnell und ruhig weiter. und obwohl ich nichts anders mache als sonst habe ich das gefühl, dass sie seit einiger zeit nachts DEUTLICH seltener trinkt als noch vor ein paar wochen.
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 12:51
von alessi_a
mayra hat geschrieben:Ich habe Freundinnen, die ihr Kind stillten, die recht früh lange Schlafphasen hatten und auch dann durchschliefen. Warum das geklappt hat? Ich denke, weil sie "nur zur Ernährung" gestillt haben. Beide Kinder hatten einen Schnuller. Beide Kinder wurden nicht einschlafgestillt. Beide Kinder wurden, wenn es noch nicht "Zeit" war, rumgetragen. Nicht auf Biegen und Brechen, nicht weinen gelassen, das nicht. Aber dennoch erstmal wurde es "so" mit dem weiterschlafen probiert. Beide Kinder schliefen nicht im FB. Einmal in der Wiege im Elternzimmer, dann recht flott im Kinderzimmer, einmal von Anfang an im Kinderzimmer.
Und ja, ich finde, es macht einen Unterschied. Liegt man zusammen im Bett, reagiert man von selbst auf jeden Pieps. Aber liegt das Kind nicht dabei, dann hört man den Pieps vielleicht nicht und das Kind schläft letztendlich doch selbst weiter. Und lernt das somit wahrscheinlich schneller. Soweit meine Theorie.
Trotzdem liegen meine Beiden immer noch bei uns

Ich kann sonst gar nicht gut schlafen.

ich sehe das genauso. ich kenne viele gleichaltrige, gestillte Babies (mittlerweile abgestillt) die nicht zum stillen mit mama im Bett lagen. mama ist dann nachts zum stillen aufgestanden und hat das Kind danach wieder abgelegt. ich hab den, auf den 1. Blick bequemeren weg gewählt. hier wird mit Brust statt mit Schnuller beruhigt und ich hab bisher auch noch keinen anderen beruhigungsversuch ausprobiert. kein Wunder, dass mein Kind auch nur die Brust akzeptiert, oder? es kennt nix anderes. bei meinen Freundinnen ist das ganz anders. die kennen auch SuT nicht. trotzdem oder vielleicht deshalb schlafen ihre kinder besser. versteht das jemand, wen ich das mal so sage? die schreiben nicht den ganzen Tag in ihrer Freizeit oder Ferien im schlafforum.... vielleicht tut es die Portion Gelassenheit oder sogar Unwissenheit, denn unter Renz-Polster stellen die sich allenfalls einen Sofa-hersteller vor und halten Posth für einen Schreibfehler

Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 12:56
von Carlotta
[/quote]
Carlotta hat geschrieben:hm.... damit wider sprichst du dir jetzt aber zu oben, oder?
da sieht man mal wieder wie ambivalent meien Gefühel/Gedanken hier sind. Und dass es Zeit wird wieder strukturiert zu denken
Ach, man sollte einfach mal fragen können was so in denKöpfen der Kleinen voreght.
Aber manchmal ist es ja auch so: Je mehr man rumdoktort, desto schlimmer. Je ahnungsloser desto besser (nicht immer). Aber ans Stillen bin ich total unbedarft ran, nach dem Motto: wird schon klappen, klappt ja bei allen anderen auch. Und sonst gibts halt Flasche. Hat ohne Probleme geklappt. Komischerweise war ich total auf ds 'richtige' Schlafen fixiert, Rhythmus etc. Naja, hat nicht so dolle geklappt. Deshalb werde ichjetzt auch nichts mehr lesen, außer hier das Forum

Und einfach machen was ICH denke. Vielleicht wird das ja dann besser.
und ich sehe Alessi ist da auch meiner Meinung!
Sakura hat geschrieben:die schreiben nicht den ganzen Tag in ihrer Freizeit oder Ferien im schlafforum.... vielleicht tut es die Portion Gelassenheit oder sogar Unwissenheit, denn unter Renz-Polster stellen die sich allenfalls einen Sofa-hersteller vor und halten Posth für einen Schreibfehler
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 12:56
von Carlotta
irgendwas ist seltsam an den Zitaten bzw. von wem ich zitiere, das erstemal nicht michselber sonder Sakura, und dann sollte Alessi stehen....
Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 13:06
von SophiesWelt
Ich habe Pantley nicht gelesen, weiß also nicht, wie diese sanfte Methode geht aber ich kann mal erzählen, wie es bei uns lief:
Mit ca. 13 Monaten hatte die Kleine tagsüber kaum noch Interesse am Stillen und da hab ich dann begonnen, nachts langsam abzustillen, was problemlos geklappt hat. Die ersten Tage hat einfach Papa mit ihr gekuschelt, wenn sie aufgewacht ist und sie ist recht schnell wieder eingeschlafen. Nach ein paar Tagen ging es dann auch, dass ICH sie ohne Stillen wieder zum Schlafen bringe. Habe jede Woche ca eine Stillmahlzeit mehr ausfallen lassen. Eigentlich wollte ich das morgendliche Stillen noch beibehalten, aber das wollte die Kleine dann auch nicht mehr - das "richtige" Frühstück war ihr wichtiger.
Jetzt schläft sie so von 19:00 - 8:00 Uhr durch, manchmal wird sie munter, weil sie auf's Klo muss, da halte ich sie ab und leg sie dann wieder in ihr Bett.
Also es geht auch ohne Schreienlassen. Aber durchschlafen ohne nächtliches Abstillen geht eigentlich doch gar nicht, weil sich das Kind ja, selbst wenn es von alleine durchschläft auch gewissermaßen nachts abstillt

Re: Ferbern oder Stillen, dazwischen gibt es nichts
Verfasst: 04.07.2012, 13:08
von Suppentopf
Meine Kleine hat schon mit 6 Wochen durch geschlafen und nein ich habe NICHT geferbert ich habe nach Bedarf gestillt, auch einschlafgestillt und auch nuckeln lassen. Sie schläft im Familienbett, ich lege sie Abends rein, sie wird gestillt und schläft ein. Das ist dann meistens zwischen 19-21 Uhr und dann schläft sie so bis 1 Uhr alleine im Bett. Dann gehen wir auch ins Bett und sie wird nochmal gestillt, weil sie da meistens aufwacht. Und dann schläft sie bis morgens um 9/ 10 Uhr durch.
Ich habe keine Ahnung woran das liegt, aber es ist so auch ohne ruppige Erziehungsmethoden.