Hihihi, das ist ja ein interessantes Thema.
Ganz aktuell gerade, weil ich gerade 2 gute Freundinnen habe, die erst vor 6 Monaten Mutter geworden sind - und auch so etwas mit dem Thema konfrontiert war. Ich kann Dir sagen, wie ich es gemacht habe:
da es MEINE Freundinnen sind, habe ich ganz klar mehr mit den Frauen gesprochen, die Männer ....hm, war irgendwie nicht Thema.
Ich habe dann einfach oft erzählt, wie ich es gemacht und empfunden habe, aber immer versucht ohne Wertung! Sie wissen z.B. beide, was ich für eine Still-Mami bin und und meine eine Freundin konnte dann tatsächlich nicht stillen. Sie hat sich total aufgeopfert, war fix und alle, wollte es so gerne "so toll" wie ich machen

das wollte ich natürlich überhaupt nicht, dass sie dann so unglücklich damit wird. Das habe ich ihr dann auch ganz klar gesagt und habe versucht sie aufzubauen (...dass sie keine schlechtere Mutter ist, nur weil sie nicht stillt etc.). Interessanterweise hat dann gerade die Aufbauarbeit durch mich ihr gut getan und sie konnte ihren Frieden damit schliessen. Ich denke, dass man da echt ziemlich aufpassen muss, offen zu bleiben - und wie die vielen Vorschreiberinnen sagen: jede Familie hat ihren eigenen Weg.
Ich biete weiterhin gerne Infos an, auch Bücher, Flyer, Internetseiten etc., insbesondere da jetzt das Thema Beikost ansteht, und hier ist es mir wichtig, ihnen zu zeigen, dass es mehr als "08/15-Schema-Brei" gibt - das wusste ich vorher nämlich auch nicht und es hatte mich massiv gestört, nach dem "Fahrplan" gehen zu müssen, weil es einem niemand sonst sagt.
Natürlich sickert da auch meine Einstellung durch - aber ich habe mittlerweile gelernt zu sehen, dass andere Eltern ihre Kinder genauso lieben, auch wenn sie sie schreien lassen, alleine ins Bett stecken, früh abstillen usw. !!! Das wichtige meiner Meinung nach, ist es, dahinter zu stehen - dann passt es auch für die Kinder.
Ich würde v.a. nicht vor der Geburt mit Infos ankommen - was dachte ich vorher, wie ich alles mache!!! Und jetzt? Alles anders!

Wenn das Würmchen da ist, ändert sich ja häufig ganz viel, dann ist auch oft ganz schnell das "Kind schläft im anderen Zimmer" vom Tisch!
Also lass sie ihre eigenen Erfahrungen machen, stehe mit Rat und Tat zur Seite, aber akzeptier auch, dass sie vielleicht einen anderen Weg haben!
Alles Gute!
(Aber schön dass Du Dir solche Gedanken um Deine Freunde machst)