Mondenkind hat geschrieben:Nonsense. Natürlich kannst Du weiter stillen. Aber bitte den Arzt wechseln. Mit der ausdrücklichen Begründung "ich such mir jemanden, der sich auskennt und Interesse hat an den Bedürfnissen seiner Patienten".
"Naja, aber wir sind ja hier nicht in der Sahelzone.
Aber leider sind unsere Ärzte z.T. trotzdem schlechter ausgebildet als in manchem Entwicklungsland.
*lach* da musste ich jetzt grad echt losprusten ... wenn es nicht so traurig wäre, da es der Wahrheit entspricht
nalahh, auch von mir nochmal die Bestätigung:
mit einer Schilddrüsen-Problematik kann man ganz wunderbar umgehen - und natürlich auch stillen

Ich nehme auch schon seit vielen Jahren L-Thyroxin, und bin damit total problemlos schwanger geworden, habe ein Kind geboren und stille es nun seit 17 Monaten

Ich bin bei einem ausgewiesenen Schilddrüsen-Spezialisten, zu dem die Leute auch von weiter weg extra anreisen und der den ganzen Tag nur "Schilddrüse" macht, und für den ist Stillen überhaupt kein Diskussionspunkt!
Wie bereits erwähnt, ist L-Thyroxin ja ein körpereigenes Hormon, das nur zusätzlich von außen zur Unterstützung/zum Ausgleich der Schilddrüse gegeben wird.
Die Frage ist einfach nur,
wieviel davon gegeben werden muss - und das kann halt aufgrund der Hormonlage variieren, je nachdem, ob man nicht schwanger, schwanger oder stillend ist. Die richtige Dosierung zu finden und zu überprüfen, ist aber völlig unabhängig davon notwendig, in welchem der drei Zustände man sich befindet - höchstens die Überprüfungssequenz kann sich mal ändern
Und nochmal zum Thema "wir sind ja nicht in der Sahelzone": nein, sind wir nicht, zum Glück!
Wieso wir aber deshalb unseren Kindern etwas vorenthalten sollten, was so in dieser genialen Form und Zusammenstellung bis heute von keiner Erste-Welt-Land-Industrie nachgebildet und produziert werden kann, entzieht sich meiner Ansicht nach jeglicher Logik.
Muttermilch ist und bleibt
während des gesamten ersten Lebensjahres die empfehlenswerte
Hauptnahrungsquelle des Kindes.
Hinter allen anderen Aussagen steckt auf direktem oder indirektem Weg immer das finanzielle Interesse der Ersatzprodukt-Industrie.
Leider trifft
das sowohl die Mütter bei uns als auch in den Entwicklungsländern gleichermaßen negativ.