Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
Moderator: Giraeffchen
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kiska
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
http://www.youtube.com/watch?v=ztJISQajUWA hab jetzt auch nicht alles gelesen, aber das verlinkte interview sagt für mich schon einiges.
ich kenne auch einige kinder, die schreiengelassen wurden. ein junge zum beispiel; mit 11 jahren hat er angefangen, sich für selbstverletzendes verhalten zu interessieren und bilder zu sammeln, auf denen sich menschen ritzen. seine mutter (die ich so überhaupt nicht kenne!) sagte dazu nur, ich solle ihn bloß nicht darauf ansprechen und das verhalten ignorieren, er suche nur nach aufmerksamkeit oO. ich habe mich (bevor sie das gesagt hat) zu ihm gesetzt und ihm erklärt, dass menschen, die krank sind, sich selbst wehtun, dass das keineswegs zu beneiden und eine sucht ist und dass ich es sehr schön fände, wenn er diese bilder löschen und sich stattdessen mit mir beschäftigen würde. ich könnte heulen, wenn ich daran denke, wie freudestrahlend er mich angesehen und die bilder gleich vor meinen augen gelöscht hat, um mit mir ENGLISCH ZU LERNEN(!). bis heute sucht er permanent nach aufmerksamkeit und gleicht seine hobbys den seines vaters an. sicherlich liegt das nicht nur am schreien-lassen, aber ich finde das sehr erschreckend und ich bin mir sicher, dass das schreien-lassen viel bindung zwischen ihm und seiner mutter zerstört hat (sie hat ihn ein jahr lang gestillt und war auch so sehr liebevoll und hat ihn bis zu dem zeitpunkt auf den armen geschaukelt, bis er eingeschlafen war)
ein anderer junge, heute 8, wurde geferbert. seine mutter sagte vor kurzem, dass sie es sehr bereut und den grund für seine selbstzweifel, seine anhänglichkeit und sensibilität darin sieht.
viele beispiele könnte ich hier aufführen, aber ich beobachte das schreien-lassen vor allem in familien, in denen sowieso viel nach dem regiment der eltern läuft. da ist das schreien-lassen mit sicherheit ein faktor für das verhalten der kinder, aber nicht der einzige.
ich kenne auch einige kinder, die schreiengelassen wurden. ein junge zum beispiel; mit 11 jahren hat er angefangen, sich für selbstverletzendes verhalten zu interessieren und bilder zu sammeln, auf denen sich menschen ritzen. seine mutter (die ich so überhaupt nicht kenne!) sagte dazu nur, ich solle ihn bloß nicht darauf ansprechen und das verhalten ignorieren, er suche nur nach aufmerksamkeit oO. ich habe mich (bevor sie das gesagt hat) zu ihm gesetzt und ihm erklärt, dass menschen, die krank sind, sich selbst wehtun, dass das keineswegs zu beneiden und eine sucht ist und dass ich es sehr schön fände, wenn er diese bilder löschen und sich stattdessen mit mir beschäftigen würde. ich könnte heulen, wenn ich daran denke, wie freudestrahlend er mich angesehen und die bilder gleich vor meinen augen gelöscht hat, um mit mir ENGLISCH ZU LERNEN(!). bis heute sucht er permanent nach aufmerksamkeit und gleicht seine hobbys den seines vaters an. sicherlich liegt das nicht nur am schreien-lassen, aber ich finde das sehr erschreckend und ich bin mir sicher, dass das schreien-lassen viel bindung zwischen ihm und seiner mutter zerstört hat (sie hat ihn ein jahr lang gestillt und war auch so sehr liebevoll und hat ihn bis zu dem zeitpunkt auf den armen geschaukelt, bis er eingeschlafen war)
ein anderer junge, heute 8, wurde geferbert. seine mutter sagte vor kurzem, dass sie es sehr bereut und den grund für seine selbstzweifel, seine anhänglichkeit und sensibilität darin sieht.
viele beispiele könnte ich hier aufführen, aber ich beobachte das schreien-lassen vor allem in familien, in denen sowieso viel nach dem regiment der eltern läuft. da ist das schreien-lassen mit sicherheit ein faktor für das verhalten der kinder, aber nicht der einzige.
Annabell 08/10
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kiska
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
in dem interview fängt der passende part in der 6. minute an
Annabell 08/10
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Lorelai
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
ich hatte das thema auch grade mit meiner mutter und mit meiner schwester diskutiert, die auch beide der meinung waren, es würde nicht schaden. meine schwester und ich mussten damals auch von anfang an in unserm eigenen zimmer schlafen, und wurden sicher auch mal schreien gelassen.
meine schwester hat mir dann aber auch erzählt, das sie wieder so unter schuppenflechte leidet und ich habe mal in meinem rüdiger dahlke buch nachgeschaut "krankheit als symbol". dort steht dann drin, das es ein schutzpanzer ist, oft überzogenes sicherheitsbedüfnis, anpassungs- und anbiederungsversuche aus angst und schutzsuche, angst vor verletzungen.
na wenn das nicht passt, was dann?
da war sie dann still
meine schwester hat mir dann aber auch erzählt, das sie wieder so unter schuppenflechte leidet und ich habe mal in meinem rüdiger dahlke buch nachgeschaut "krankheit als symbol". dort steht dann drin, das es ein schutzpanzer ist, oft überzogenes sicherheitsbedüfnis, anpassungs- und anbiederungsversuche aus angst und schutzsuche, angst vor verletzungen.
na wenn das nicht passt, was dann?
da war sie dann still
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besucherritze
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
Ich bin überzeugt davon, dass Ferbern schadet!
Neben der Bindungstheorie, die Luna ja schon erwähnt hat, lassen auch die Erkenntnisse der Neurobiologie
einen solchen Schluss zu:
Editiert wegen Verstoß gegen die Werberegeln
Die frühen Erfahrungen, die ein Kind mit seinen Bezugspersonen macht, werden abgespeichert und dienen als Modelle
für das spätere Verhalten.
Das heißt:
- Wenn ein Kind die Erfahrung macht, dass die Menschen um es herum liebevoll,
verlässlich und fürsorglich sind, speichert es diese Erfahrung ab und begegnet seinen Mitmenschen auch im Erwachsenenalter
offener und zugewandter, da es eine positive Erwartungshaltung hat.
- Wenn ein Kind von seinen Eltern das Gefühl vermittelt bekommt, es ist liebenswert und es ist wert, dass man sich um es kümmert,
speichert es auch diese Erfahrung ab und hält sich selbst für einen liebenswerten Menschen. Im Erwachsenenalter wird es sich mehr
zutrauen und zuversichtlicher sein.
- Wenn die Bedürfnisse eines Kindes aber ignoriert werden, wenn die Bezugspersonen unberechenbar sind und wenn dem Kind das Gefühl
vermittelt wird, es sei nichts wert, hat es ein höheres Risiko psychisch zu erkranken und Schwierigkeiten im späteren Leben zu bekommen.
Diese Aussagen sind, insbesondere durch die Bindungstheorie, wissenschaftlich gut abgesichert.
Das Ferbern ist allerdings nur ein Aspekt des elternlichen Verhaltens. Wenn die Eltern sonst feinfühlig sind, wird das Kind wahrscheinlich weniger Probleme
bekommen. Es stellt aber bestimmt einen RIsikofaktor dar...
Neben der Bindungstheorie, die Luna ja schon erwähnt hat, lassen auch die Erkenntnisse der Neurobiologie
einen solchen Schluss zu:
Editiert wegen Verstoß gegen die Werberegeln
Die frühen Erfahrungen, die ein Kind mit seinen Bezugspersonen macht, werden abgespeichert und dienen als Modelle
für das spätere Verhalten.
Das heißt:
- Wenn ein Kind die Erfahrung macht, dass die Menschen um es herum liebevoll,
verlässlich und fürsorglich sind, speichert es diese Erfahrung ab und begegnet seinen Mitmenschen auch im Erwachsenenalter
offener und zugewandter, da es eine positive Erwartungshaltung hat.
- Wenn ein Kind von seinen Eltern das Gefühl vermittelt bekommt, es ist liebenswert und es ist wert, dass man sich um es kümmert,
speichert es auch diese Erfahrung ab und hält sich selbst für einen liebenswerten Menschen. Im Erwachsenenalter wird es sich mehr
zutrauen und zuversichtlicher sein.
- Wenn die Bedürfnisse eines Kindes aber ignoriert werden, wenn die Bezugspersonen unberechenbar sind und wenn dem Kind das Gefühl
vermittelt wird, es sei nichts wert, hat es ein höheres Risiko psychisch zu erkranken und Schwierigkeiten im späteren Leben zu bekommen.
Diese Aussagen sind, insbesondere durch die Bindungstheorie, wissenschaftlich gut abgesichert.
Das Ferbern ist allerdings nur ein Aspekt des elternlichen Verhaltens. Wenn die Eltern sonst feinfühlig sind, wird das Kind wahrscheinlich weniger Probleme
bekommen. Es stellt aber bestimmt einen RIsikofaktor dar...
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melbo
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
hallo,
ich möchte auch kurz was los werden. ich habe keine studien, aber auch ein paar schöne beispiele. ich möchte betonen, dass ich natürlich nicht weiß ob diese störungen durch das ferbern oder anders entstanden sind
mein mann wurde schreien gelassen (befürwortet das auch) und ist starker raucher und oft sehr gefühlskalt, er schreit mich an wenn ich mal weine und sowieso ist weinen eine schwäche.
meine mutter und ihre geschwister wurden schreien gelassen. meine mutter ist extrem sensibel, hat verlustängste und auch sonst ist sie psychisch sehr labil.. komischerweise hängt sie noch so sehr an ihrer mutter und lässt sich von ihr stark beeinflussen, wie ein kleines mädchen. mein onkel leidet regelmäßig unter depressionen.
meine halbgeschwister wurden schreien gelassen (hinzu kommt scheidung der eltern ) mein bruder nimmt drogen und schlug seine ex.meine schwester hat zig ängste, die ich gar nicht alle aufzählen kann, depressionen, selbstmordgeganken, verfolgungswahn.. sie hasst ihre mutter und doch hängt sie an ihr..sie war schon in anstalten etc..
mein neffe und meine nichten wurden schreien gelassen. alle 3 waren immer sehr schüchtern und zurückhaltend und irgendwie immer schon ZU artig. die älteste (15 jahre)leidet auch unter ängsten und steht kurz vor der magersucht, hängt extrem an den eltern und hat kein selbsrbewusstsein, redet sehr leise. bei den anderen beiden konnte ich nichts erkennen. ich war übrigens total perplex als meine tante mir erzählte sie habe geferbert..ich hielt die familie immer für eine aus dem bilderbuch..
so das von mir
ich möchte auch kurz was los werden. ich habe keine studien, aber auch ein paar schöne beispiele. ich möchte betonen, dass ich natürlich nicht weiß ob diese störungen durch das ferbern oder anders entstanden sind
mein mann wurde schreien gelassen (befürwortet das auch) und ist starker raucher und oft sehr gefühlskalt, er schreit mich an wenn ich mal weine und sowieso ist weinen eine schwäche.
meine mutter und ihre geschwister wurden schreien gelassen. meine mutter ist extrem sensibel, hat verlustängste und auch sonst ist sie psychisch sehr labil.. komischerweise hängt sie noch so sehr an ihrer mutter und lässt sich von ihr stark beeinflussen, wie ein kleines mädchen. mein onkel leidet regelmäßig unter depressionen.
meine halbgeschwister wurden schreien gelassen (hinzu kommt scheidung der eltern ) mein bruder nimmt drogen und schlug seine ex.meine schwester hat zig ängste, die ich gar nicht alle aufzählen kann, depressionen, selbstmordgeganken, verfolgungswahn.. sie hasst ihre mutter und doch hängt sie an ihr..sie war schon in anstalten etc..
mein neffe und meine nichten wurden schreien gelassen. alle 3 waren immer sehr schüchtern und zurückhaltend und irgendwie immer schon ZU artig. die älteste (15 jahre)leidet auch unter ängsten und steht kurz vor der magersucht, hängt extrem an den eltern und hat kein selbsrbewusstsein, redet sehr leise. bei den anderen beiden konnte ich nichts erkennen. ich war übrigens total perplex als meine tante mir erzählte sie habe geferbert..ich hielt die familie immer für eine aus dem bilderbuch..
so das von mir
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sandrilea
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
In diesem Thread gibt es Erfahrungsberichte.
Viele Grüße
sandrilea
sandrilea
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Lösche Benutzer 7681
Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
Ich bin ganz traurig. Gestern hat mir eine schwangere Bekannte geschrieben, daß sie "das" Buch (JKksl) von einer Freundin bekommen hat, deren "KInder ein Traum sind, die gehen ohne geweine ins Bett und schlafen durch".
Ich hab ihr die HP ferbern.de und gute Bücher zum Thema ans Herz gelegt, jetzt meldet sie sich nicht mehr.
Ach mann, bestimmt kam ich total belehrend und Zeigefingermäßig rüber, das will ich doch gar nicht, aber WIE sagt man sowas denn, daß es nicht einmischend wirkt??
Ich hab ihr die HP ferbern.de und gute Bücher zum Thema ans Herz gelegt, jetzt meldet sie sich nicht mehr.
Ach mann, bestimmt kam ich total belehrend und Zeigefingermäßig rüber, das will ich doch gar nicht, aber WIE sagt man sowas denn, daß es nicht einmischend wirkt??
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besucherritze
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
@Siijay: Ja, das ist schwierig. Das Thema wird leider oft sehr emotional disskutiert. Eigentlich gibt es viele Fakten, die gegen das Ferbern sprechen und man könnte sachlich darüber reden. Das Problem ist aber, dass es bei dem Thema ganz grundsätzlich um die Beziehung zwischen Eltern und Kind geht und das ist ein sensibles Thema. Besonders, weil da auch eigene, frühe Beziehungserfahrungen der Eltern einfließen und diese sind oft unbewusst und dem Verstand nur schwer zugänglich.
Ich versuche immer zu sagen, wie ich es mache und was meine Erfahrung ist. Ich hoffe, dass die Leute sich dann weniger angegriffen fühlen. Aber gerade Schwangere sind normalerweise für Tipps sehr empfänglich. Sie wollen nur das Beste für ihre Kinder und haben auch noch Zeit und Kraft sich mit Erziehungsfragen auseinanderzusetzen. In der ersten Zeit nach der Geburt ist das ja manschmal schwierig. Also vielleicht meldet sich deine Bekannte ja noch und ist sogar froh über deinen Rat. Du kannst ja mal berichten.
Ich versuche immer zu sagen, wie ich es mache und was meine Erfahrung ist. Ich hoffe, dass die Leute sich dann weniger angegriffen fühlen. Aber gerade Schwangere sind normalerweise für Tipps sehr empfänglich. Sie wollen nur das Beste für ihre Kinder und haben auch noch Zeit und Kraft sich mit Erziehungsfragen auseinanderzusetzen. In der ersten Zeit nach der Geburt ist das ja manschmal schwierig. Also vielleicht meldet sich deine Bekannte ja noch und ist sogar froh über deinen Rat. Du kannst ja mal berichten.
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Mayotte
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
Vielen Dank für die vielen Berichte und den wissenschaftlichen Background. Das hat micht echt nochmal bestärkt, in dem was ich ohnehin schon vermute/vermutet habe. Und ich denke auch, es gibt eben auch andere Faktoren und solche und solche Kinder. So ist vielleicht erklärlich, dass man bei manchen Kindern (bei denen man weiß, dass sie schreien gelassen wurden) das Gefühl hat, es sei alles okay und bei anderen schon bauchschmerzen hat, wenn man sie sieht.
Ich würde mir echt wünschen, da würde noch mehr geforscht werden, aber es scheint, dass unsere Generation zu der unserer Elltern immerhin einen kleinen Schritt weiter ist. Ich denke es kommt auch sehr auf die Leute/Kreise an. Zum Beispiel habe ich den Eindruck, dass von meinen Bekannten, die eher ein kopf- und faktenorientiertes Studium haben viele Schreien lassen als von denen, die zum Beispiel Lehramt o.ä. studieren. Es kommt halt sehr stark darauf an, wie viel Wert man /frau den Emotionen des einzelnen bei misst und natürluch auch wie man/frau das bei sich selbst gelernt hat.
Ich würde mir echt wünschen, da würde noch mehr geforscht werden, aber es scheint, dass unsere Generation zu der unserer Elltern immerhin einen kleinen Schritt weiter ist. Ich denke es kommt auch sehr auf die Leute/Kreise an. Zum Beispiel habe ich den Eindruck, dass von meinen Bekannten, die eher ein kopf- und faktenorientiertes Studium haben viele Schreien lassen als von denen, die zum Beispiel Lehramt o.ä. studieren. Es kommt halt sehr stark darauf an, wie viel Wert man /frau den Emotionen des einzelnen bei misst und natürluch auch wie man/frau das bei sich selbst gelernt hat.
- Erdbeerbaby
- alter SuT-Hase
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?
hier heute in der Krabbelgruppe, Baby 6 wochen alt, immer bei Oma. Mutter des Babys heute, gestern hat er ne Stunde oben gebrüllt und sein ganzes Nestchen runtergerissenSiijay hat geschrieben:Ich bin ganz traurig. Gestern hat mir eine schwangere Bekannte geschrieben, daß sie "das" Buch (JKksl) von einer Freundin bekommen hat, deren "KInder ein Traum sind, die gehen ohne geweine ins Bett und schlafen durch".
Ich hab ihr die HP ferbern.de und gute Bücher zum Thema ans Herz gelegt, jetzt meldet sie sich nicht mehr.
Ach mann, bestimmt kam ich total belehrend und Zeigefingermäßig rüber, das will ich doch gar nicht, aber WIE sagt man sowas denn, daß es nicht einmischend wirkt??
Hab dann gefragt ob sie den kleinen auch schon weinen lässt ( hatte sie mit der großen auch ) sagt sie nein, ich bin immer wieder rauf und hab ihn den schnuller rein
Liebe Grüsse Nadine mit Erdbeerbaby 01/09 und Milchknilch 07/11

