Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berliner?
Moderator: Marla84
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Lösche Benutzer 1828
Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
naja, die Vorzug von alternativen Schulsystem sind für mich so offensichtlich - weil ich das normale Schulsystem total menschenfeindlich finde......
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NikesMom
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Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
Ja, Mirimama, deine Konzepte will ich auch unbedingt wissen!
Vielleicht gibt es ja noch eine Zwischenlösung - Regelschule und Auffangen der Wissbegierde dann zu Hause
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Mami von 3 kleinen Göttern (08/07 - 12/09 - 11/12)
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Lösche Benutzer 1828
Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
es geht aber leider doch um viel mehr - nicht nur um die Wissbegierde......NikesMom hat geschrieben:Ja, Mirimama, deine Konzepte will ich auch unbedingt wissen!
Vielleicht gibt es ja noch eine Zwischenlösung - Regelschule und Auffangen der Wissbegierde dann zu Hause
Schon allein der Umgang mit dem Kind, die Sicht aufs Kind ist für mich oft total falsch.
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Potsdame
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Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
ist das arbeitsleben nicht auch menschenfeindlich?Sandküste hat geschrieben:naja, die Vorzug von alternativen Schulsystem sind für mich so offensichtlich - weil ich das normale Schulsystem total menschenfeindlich finde......
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen 
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
- Mirimama
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Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
Also, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Es wurde hier so viel gesagt, zu dem ich mich gerne äußern würde, aber ich habe gerade auch nicht ganz so viel Zeit
, Möppi erwacht nämlich ständig, daher fasse ich mich kurz:
1. Das Thema scheint ja hohe Wellen zu schlagen. Und tatsächlich dachte ich eigentlich eher daran, hier vielleicht auf andere eher wohlwollend Interessierte zu stoßen. Ich will ganz bestimmt niemanden dazu zwingen, sein Kind aus der Regelschule zu nehmen. Absolut nicht. Ich habe ja selbst als Lehrerin an einer Regelgrundschule gearbeitet und hatte mit meinen Kindern dort auch sehr viel Spaß. In meiner letzen Regelschul-Klasse gab es übrigens einige sehr engagierte Lerner, die sich gegenseitig motivierten, was z.T. sehr schön zu beobachten war. Nicht schön war allerdings der enorme Druck, der von den Noten ausging und regelmäßig zu Tränen und Streitigkeiten führte. Ich bin dafür, Kindern zu einer Selbsteinschätzung zu helfen, damit sie vom Urteil anderer unabhägiger werden.
2. Ich engagiere mich aktiv für ein besseres Schulsystem für alle Kinder und zwar in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Auch in meiner praktischen Arbeit war mir der Umgang mit den Kindern und die Umsetzung alternativer Konzepte immer wichtig. Meine Zulassungsarbeit habe ich zum Thema "Demokratieerziehung" geschrieben und darin auch neue Theorieschemata entwickelt.
Leider muss ich meinen Vorrednerinnen recht geben, auch ich schätze die Möglichkeiten, eine breite Masse für diese Themen zu gewinnen, eher gering ein. Selbst als Lehrerin treffe ich auf Elternabenden oder in Elterngesprächen oft auf Unverständnis in diesen Fragen, obwohl ich ja in den Fällen ganz konkret das Wohl ihrer Kinder im Sinn habe. Zu viele Menschen halten sehr stark fest an dem was sie kennen und als sicher einschätzen. Methoden, die Zeit brauchen und deren Ergebnisse von außen auch nicht immer sichtbar sind, sind schwer zu vermitteln. Sehr gut hat mir gefallen, was Herbert Gudjons mal dazu sagte: "(Als Lehrer) sähen wir, aber wir sind nicht immer dabei, wenn geerntet wird." Aber genau das wird in unserem Schulsystem oft verlangt: Wissen nach Plan. Heute kommt es rein, nächste Woche wird es abgerufen. Ich wünsche mir eine Schule, in der Kinder Dinge in ihrem Tempo und auf ihre Weise verarbeiten können.
3. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Schulen. Ich bin sogar sehr gerne Lehrerin. Weil ich weiß, dass es Themen gibt und Methoden, die Kindern (und Lehrern) großen Spaß machen. Aber die meisten Schulen bieten zu wenige Möglichkeiten dazu. Zuletzt habe ich sogar an einer freien Schule gearbeitet, aber ich war davon sehr enttäuscht, weil vieles auf dem Papier toll klang, aber letztendlich schon allein an der Klassenstärke scheiterte...
3. Unschooling interessiert mich sehr, weil ich mit meinem Baby gerade hautnah erlebe, wie es sich die Welt erschließt und alle Lerntherorien vom selbstbestimmten Lernen und der intrinsischen Motivation kriegen einen völlig neuen Sinn. Warum sollte ein Kind mit dem Erreichen eines bestimmten Alters plötzlich eine Institution zum Lernen brauchen?
4. Sozialisation hat viele Gesichter. Heißt ja eigentlich eine Eingliederung in die Gemeinschaft. Schule hat auch die Aufgabe einer Reproduktion der Gesellschaft. Das ist aber nur zum Teil erstrebenswert, finde ich. Es ist ein Spannungsfeld von Erhalt einer Gemeinschaft und Innovation. Nur wer offen denkt, kann die Gesellschaft auch verändern.Tatsächlich finde ich es aber auch manchmal bereichernd in der Gruppe zu sein, zu spielen, zu arbeiten. Die Frage ist nur, ob das wirklich jeden Tag und in dieser Form stattfinden muss.
5. Mein "Schulkonzept" ist ja so was, wie eine Mischung von schooling und unschooling. Da ja Unschooling in Deutschland ja auch nicht möglich ist, geht es ja auch gar nicht anders. Grob gesagt, stellte ich mir eine Art Schulgründung vor, allerdings eher temporär und in sehr kleinem Rahmen. Z.B. ca. 10 Familien, die sich zusammenschließen und eine Wohnung anmieten mit z.B. drei Räumen, die unterschiedlich eingerichtet werden, als anregende Lernumgebung, aber unaufdringlich und wohnlich. Die Kinder unterschiedlichen Alters kommen hier zusammen und können frei lernen, quasi Unschooling nur in der Schule und ich biete immer wieder so "Unterrichtsinseln" an, zu bestimmten Themen, an denen die Kinder neben ihren eigenen Projekten teilnehmen KÖNNEN. Nebenbei gibt es Zeit für Gemeinschaft, immer zwei Kinder kochen für den Rest Mittagessen, etc. Natürlich habe ich mir dazu noch viel mehr überlegt, aber das würde meiner "kurzen" Nachricht nun wirklich den Boden ausschlagen...
Ein schöner Film, nicht direkt zum Thema Unschooling, eher Lernen, besonders auch im Alter vor der Schule, aber auch freies Lernen anschließend, ist der Film "Kinder!" von Reinhard Karl. Den empfehle ich euch sehr!
(Die PN habe ich übrigens nicht gekriegt
)
1. Das Thema scheint ja hohe Wellen zu schlagen. Und tatsächlich dachte ich eigentlich eher daran, hier vielleicht auf andere eher wohlwollend Interessierte zu stoßen. Ich will ganz bestimmt niemanden dazu zwingen, sein Kind aus der Regelschule zu nehmen. Absolut nicht. Ich habe ja selbst als Lehrerin an einer Regelgrundschule gearbeitet und hatte mit meinen Kindern dort auch sehr viel Spaß. In meiner letzen Regelschul-Klasse gab es übrigens einige sehr engagierte Lerner, die sich gegenseitig motivierten, was z.T. sehr schön zu beobachten war. Nicht schön war allerdings der enorme Druck, der von den Noten ausging und regelmäßig zu Tränen und Streitigkeiten führte. Ich bin dafür, Kindern zu einer Selbsteinschätzung zu helfen, damit sie vom Urteil anderer unabhägiger werden.
2. Ich engagiere mich aktiv für ein besseres Schulsystem für alle Kinder und zwar in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Auch in meiner praktischen Arbeit war mir der Umgang mit den Kindern und die Umsetzung alternativer Konzepte immer wichtig. Meine Zulassungsarbeit habe ich zum Thema "Demokratieerziehung" geschrieben und darin auch neue Theorieschemata entwickelt.
Leider muss ich meinen Vorrednerinnen recht geben, auch ich schätze die Möglichkeiten, eine breite Masse für diese Themen zu gewinnen, eher gering ein. Selbst als Lehrerin treffe ich auf Elternabenden oder in Elterngesprächen oft auf Unverständnis in diesen Fragen, obwohl ich ja in den Fällen ganz konkret das Wohl ihrer Kinder im Sinn habe. Zu viele Menschen halten sehr stark fest an dem was sie kennen und als sicher einschätzen. Methoden, die Zeit brauchen und deren Ergebnisse von außen auch nicht immer sichtbar sind, sind schwer zu vermitteln. Sehr gut hat mir gefallen, was Herbert Gudjons mal dazu sagte: "(Als Lehrer) sähen wir, aber wir sind nicht immer dabei, wenn geerntet wird." Aber genau das wird in unserem Schulsystem oft verlangt: Wissen nach Plan. Heute kommt es rein, nächste Woche wird es abgerufen. Ich wünsche mir eine Schule, in der Kinder Dinge in ihrem Tempo und auf ihre Weise verarbeiten können.
3. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Schulen. Ich bin sogar sehr gerne Lehrerin. Weil ich weiß, dass es Themen gibt und Methoden, die Kindern (und Lehrern) großen Spaß machen. Aber die meisten Schulen bieten zu wenige Möglichkeiten dazu. Zuletzt habe ich sogar an einer freien Schule gearbeitet, aber ich war davon sehr enttäuscht, weil vieles auf dem Papier toll klang, aber letztendlich schon allein an der Klassenstärke scheiterte...
3. Unschooling interessiert mich sehr, weil ich mit meinem Baby gerade hautnah erlebe, wie es sich die Welt erschließt und alle Lerntherorien vom selbstbestimmten Lernen und der intrinsischen Motivation kriegen einen völlig neuen Sinn. Warum sollte ein Kind mit dem Erreichen eines bestimmten Alters plötzlich eine Institution zum Lernen brauchen?
4. Sozialisation hat viele Gesichter. Heißt ja eigentlich eine Eingliederung in die Gemeinschaft. Schule hat auch die Aufgabe einer Reproduktion der Gesellschaft. Das ist aber nur zum Teil erstrebenswert, finde ich. Es ist ein Spannungsfeld von Erhalt einer Gemeinschaft und Innovation. Nur wer offen denkt, kann die Gesellschaft auch verändern.Tatsächlich finde ich es aber auch manchmal bereichernd in der Gruppe zu sein, zu spielen, zu arbeiten. Die Frage ist nur, ob das wirklich jeden Tag und in dieser Form stattfinden muss.
5. Mein "Schulkonzept" ist ja so was, wie eine Mischung von schooling und unschooling. Da ja Unschooling in Deutschland ja auch nicht möglich ist, geht es ja auch gar nicht anders. Grob gesagt, stellte ich mir eine Art Schulgründung vor, allerdings eher temporär und in sehr kleinem Rahmen. Z.B. ca. 10 Familien, die sich zusammenschließen und eine Wohnung anmieten mit z.B. drei Räumen, die unterschiedlich eingerichtet werden, als anregende Lernumgebung, aber unaufdringlich und wohnlich. Die Kinder unterschiedlichen Alters kommen hier zusammen und können frei lernen, quasi Unschooling nur in der Schule und ich biete immer wieder so "Unterrichtsinseln" an, zu bestimmten Themen, an denen die Kinder neben ihren eigenen Projekten teilnehmen KÖNNEN. Nebenbei gibt es Zeit für Gemeinschaft, immer zwei Kinder kochen für den Rest Mittagessen, etc. Natürlich habe ich mir dazu noch viel mehr überlegt, aber das würde meiner "kurzen" Nachricht nun wirklich den Boden ausschlagen...
Ein schöner Film, nicht direkt zum Thema Unschooling, eher Lernen, besonders auch im Alter vor der Schule, aber auch freies Lernen anschließend, ist der Film "Kinder!" von Reinhard Karl. Den empfehle ich euch sehr!
(Die PN habe ich übrigens nicht gekriegt
Ich und my little lovers of life (07/11, 07/14, 07/17 und 02/22)
- Mirimama
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Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
Wie ich gerade sehe, hab ich falsch nummeriert. Sorry!
Ich und my little lovers of life (07/11, 07/14, 07/17 und 02/22)
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Lösche Benutzer 1828
Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
naja - was willst Du damit sagen?Potsdame hat geschrieben:ist das arbeitsleben nicht auch menschenfeindlich?Sandküste hat geschrieben:naja, die Vorzug von alternativen Schulsystem sind für mich so offensichtlich - weil ich das normale Schulsystem total menschenfeindlich finde......
Schon von Kindesbeinen an abhärten für die harte Welt?
Also raus mit unseren Kindern aus unseren Betten, rein in die Frühstbetreuung - damit sie sich gewöhnen....das ist doch das Argument, das alle immer bringen und das absolut unsinnig ist.
-
jusa
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Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
Hallo Mirimama,
mich interessiert das thema unschooling/ homeschooling auch sehr. ich habe auch schon sehr viel dazu gelesen. zwei meiner kinder gehen auch auf eine schule, die für mich sehr nah am unschooling ist, gleichzeitig aber auch eine demokratische schule ist.
ich habe hier allerdings keine lust zu diskutieren. du kannst mir gern ein PN schicken, wenn du fragen hast oder dich austauschen willst.
LG Ulrike
mich interessiert das thema unschooling/ homeschooling auch sehr. ich habe auch schon sehr viel dazu gelesen. zwei meiner kinder gehen auch auf eine schule, die für mich sehr nah am unschooling ist, gleichzeitig aber auch eine demokratische schule ist.
ich habe hier allerdings keine lust zu diskutieren. du kannst mir gern ein PN schicken, wenn du fragen hast oder dich austauschen willst.
LG Ulrike
- Dana
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Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
Hallo Mirimama,
mich bewegt das Thema seit langem sehr. Ich kenne auch (allein in Berlin, aber auch deutschlandweit) unzählige Familien, denen es genauso geht. Für unsere Familie wäre Auswandern der letzte Ausweg, daher bleiben wir in Berlin. Hier gibt es unzählige freie Schulen, die deinem Konzept sehr nahe kommen oder auch entsprechen. Falls du einen Verteiler machst, in dem du Neuigkeiten zu deinem Projekt verschickst, kannst du mich gerne mit aufnehmen. Allerdings brauchen wir schon nächstes Jahr im Herbst einen Platz und so schnell wird es bei dir wahrscheinlich nicht gehen oder?
Insgeheim strebe ich immer noch ein gemeinsames Wohnprojekt mit anderen Familien an. Da ist das soziale Miteinander von kleinen und großen Leuten gegeben und den Rechtsvorschriften entsprechend bräuchte man dann noch besagte Schule in Eigengründung.
@Cornelia, ich sehe es absolut genauso wie du und ich finde es sehr stark von dir, dass und wie du hier eine Lanze brichst für das freie Lernen. Für viele Menschen gehört die Schulpflicht in eine Reihe mit essen, trinken, ausscheiden, sterben - man MUSS es halt. Wenige Menschen hinterfragen den Schulzwang. Es ist sehr schwer aus den konventionellen Denkmustern heraus, in diese Denkweise hineinzukommen. Wie soll so etwas aus dem Kind werden? Wie soll es sein Abi schaffen? Wie soll es auf dem Arbeitsmarkt bestehen? Du und ich und einige andere hier, haben einen sehr spezifischen Informationshintergrund zu diesem Thema, der langsam gewachsen ist und durch den wir uns eine andere Denkweise überhaupt nicht mehr vorstellen können. Ich selber habe keine Muße, hier irgendjemanden zu überzeugen.
mich bewegt das Thema seit langem sehr. Ich kenne auch (allein in Berlin, aber auch deutschlandweit) unzählige Familien, denen es genauso geht. Für unsere Familie wäre Auswandern der letzte Ausweg, daher bleiben wir in Berlin. Hier gibt es unzählige freie Schulen, die deinem Konzept sehr nahe kommen oder auch entsprechen. Falls du einen Verteiler machst, in dem du Neuigkeiten zu deinem Projekt verschickst, kannst du mich gerne mit aufnehmen. Allerdings brauchen wir schon nächstes Jahr im Herbst einen Platz und so schnell wird es bei dir wahrscheinlich nicht gehen oder?
Insgeheim strebe ich immer noch ein gemeinsames Wohnprojekt mit anderen Familien an. Da ist das soziale Miteinander von kleinen und großen Leuten gegeben und den Rechtsvorschriften entsprechend bräuchte man dann noch besagte Schule in Eigengründung.
@Cornelia, ich sehe es absolut genauso wie du und ich finde es sehr stark von dir, dass und wie du hier eine Lanze brichst für das freie Lernen. Für viele Menschen gehört die Schulpflicht in eine Reihe mit essen, trinken, ausscheiden, sterben - man MUSS es halt. Wenige Menschen hinterfragen den Schulzwang. Es ist sehr schwer aus den konventionellen Denkmustern heraus, in diese Denkweise hineinzukommen. Wie soll so etwas aus dem Kind werden? Wie soll es sein Abi schaffen? Wie soll es auf dem Arbeitsmarkt bestehen? Du und ich und einige andere hier, haben einen sehr spezifischen Informationshintergrund zu diesem Thema, der langsam gewachsen ist und durch den wir uns eine andere Denkweise überhaupt nicht mehr vorstellen können. Ich selber habe keine Muße, hier irgendjemanden zu überzeugen.
mit den 3 Elfen 2007, 2010, 2013 und Little foot 9/18
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Lösche Benutzer 1828
Re: Sind hier Unschooling-/Homeschooling-Interessierte Berli
dana: ich bin nicht ganz auf dem aktuellen Stand - aber vor 5-6 Jahren, als wir auf Schulsuche für das erste Kind waren, hat uns absolute kein freie Schule in Berlin überzeugt....