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Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 12:44
von Karinke
kartoffeln, fenchel, und im Mass Saisonfrüchte. damit hätte ich begonnen. Die Kartoffeln möglichst ganz gelassen - also salzkartoffeln z.b.
Polenta, Sauerteigbrote wären weitere Möglichkeiten.
damit habe ich gute erfahrung.
Wenn du magst, schau dich noch im Thema Windelfrei um. vielleicht könntest du damit etwas entlastung bringen. nicht ganz ohne windeln, nur mit Abhalten.

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 12:47
von Toncks
Karinke hat geschrieben:kartoffeln, fenchel, und im Mass Saisonfrüchte. damit hätte ich begonnen. Die Kartoffeln möglichst ganz gelassen - also salzkartoffeln z.b.
Polenta, Sauerteigbrote wären weitere Möglichkeiten.
damit habe ich gute erfahrung.
Wenn du magst, schau dich noch im Thema Windelfrei um. vielleicht könntest du damit etwas entlastung bringen. nicht ganz ohne windeln, nur mit Abhalten.

Gut dann schau ich mal, dass ich eine Kartoffel-Früchte-Diät mache :) damit kann ich mich anfreunden und in dem Thema Windelfrei werd ich gleich mal reinschauen!

Vielen Dank!

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 12:47
von MelCel
Toncks hat geschrieben: Sie schreit dann auch richtig herrisch. Aber ich denke mir auch, dass es doch langsam mal wieder Zeit werden sollte, dass ich auch wieder etwas von meinem Leben zurückbekomme. Sie kann sich halt sehr schlecht alleine beschäftigen oder will es einfach auch nicht.
Ich mag dich in deiner Verzweiflung wirklich nicht noch zusätzlich kritisieren. Aber mir scheint, du hast vielleicht ein bisschen falsche (oder eben nicht zutreffende) Erwartungen an dein Kind. Kinder sind unterschiedlich und sicher gibt es Babys, die mit 3 Monaten fröhlich in ihrer Wippe sitzen und der Mama beim Kaffee trinken zuschauen.

Mein Kind war nicht so! Und ganz viele Babys die ich kenne auch nicht! Es ist vollkommen normal wenn deine Tochter sich nicht alleine "beschäftigt" (das kann mein Sohn erst seit kurzem, und ganz sicher nicht dann wenn ich das gerne hätte). Es IST eine riesen Belastung wenn man noch Dinge "zusätzlich" schaffen möchte (wie in deinem Fall Uni).
Ehrlich, ich war nach vier Monaten so runter mit den Nerven, den Haushalt hat komplett mein Freund geschmissen und ich hab mich "nur" ums Stillen und Baby-bei-Laune-halten gekümmert. Bei uns wurde es übrigens schlagartig mit der richtigen Mobilität besser (Robben und dann bald krabbeln mit sechs Monaten). Wie ist sie denn drauf, wenn ihr "unter Leute geht"? Mein Sohn war im PEKiP immer sehr entspannt. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass er dort NICHT alles zusammenbrüllen würde, und siehe da, er lag auf seiner Decke und beobachtete sein "Nachbarbaby". Und ich konnte mich bei den anderen Mamas ausheulen.

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 12:52
von co+lu
Toncks hat geschrieben:Gibt es denn irgendetwas was wirklich nicht bläht?
vielleicht kartoffeln?

wenn du so wenig schläfst, ist es dann überhaupt möglich, noch was für die uni zu tun und noch entspannt für dein kind da zu sein? vielleicht ist es auch grad ein teufelskreis?

ich wünsche euch alles gute, viel kraft und ein wenig entspannung!

lg

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 12:57
von Toncks
MelCel hat geschrieben:
Toncks hat geschrieben: Sie schreit dann auch richtig herrisch. Aber ich denke mir auch, dass es doch langsam mal wieder Zeit werden sollte, dass ich auch wieder etwas von meinem Leben zurückbekomme. Sie kann sich halt sehr schlecht alleine beschäftigen oder will es einfach auch nicht.
Ich mag dich in deiner Verzweiflung wirklich nicht noch zusätzlich kritisieren. Aber mir scheint, du hast vielleicht ein bisschen falsche (oder eben nicht zutreffende) Erwartungen an dein Kind. Kinder sind unterschiedlich und sicher gibt es Babys, die mit 3 Monaten fröhlich in ihrer Wippe sitzen und der Mama beim Kaffee trinken zuschauen.

Mein Kind war nicht so! Und ganz viele Babys die ich kenne auch nicht! Es ist vollkommen normal wenn deine Tochter sich nicht alleine "beschäftigt" (das kann mein Sohn erst seit kurzem, und ganz sicher nicht dann wenn ich das gerne hätte). Es IST eine riesen Belastung wenn man noch Dinge "zusätzlich" schaffen möchte (wie in deinem Fall Uni).
Ehrlich, ich war nach vier Monaten so runter mit den Nerven, den Haushalt hat komplett mein Freund geschmissen und ich hab mich "nur" ums Stillen und Baby-bei-Laune-halten gekümmert. Bei uns wurde es übrigens schlagartig mit der richtigen Mobilität besser (Robben und dann bald krabbeln mit sechs Monaten). Wie ist sie denn drauf, wenn ihr "unter Leute geht"? Mein Sohn war im PEKiP immer sehr entspannt. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass er dort NICHT alles zusammenbrüllen würde, und siehe da, er lag auf seiner Decke und beobachtete sein "Nachbarbaby". Und ich konnte mich bei den anderen Mamas ausheulen.

Joa ich weiß :( aber ich fühle mich mittlerweile auch schon richtig ausgezehrt. Ich habe das Gefühl, kein eigenes Leben mehr zu haben. Ich bin nur noch 24 Stunden für die Kleine da. Und das war auch bis sie drei Monate alt wurde auch nicht schlimm. Doch weil uns alle gesagt haben, dass es danach aufhört mit den Bauchschmerzen und es hörte einfach nicht auf, ist der Optimismus einfach verflogen und seit dem sind wir fast jeden Tag nur noch genervt und hoffen, dass es doch endlich bald aufhört. Wenn wir in der Öffentlichkeit sind, ist sie das liebste Baby der Welt. Sie grinst und lacht alle fremden Passanten an, die sie anlachen und man bekommt immer wieder zu hören, was man doch für ein braves Kind habe... manchmal würden wir diesen Leuten am liebsten ins Gesicht schlagen :) Ich fühl mich selbst schon oft als Rabenmutter, weil ich es einfach des öfteren nicht so toll finde 24-h-Mutter zu sein. Aber vielleicht sollte ich mich mit diesem Gedanken wieder anfreunden und irgendwann wird dann schon alles gut!

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 13:12
von MelCel
Ich kann deine Gedanken wirklich soo gut verstehen. Ich hab teilweise ganz schlimm negative Gedanken mit meinem Baby verbunden. Ich hatte mich aufs Stillen gefreut, aufs Gute-Nacht-Lieder-singen, aufs Kuscheln.. und dann saß ich heulend mit einem brüllenden Baby im Schlafzimmer und hab gedacht "wer wollte mich eigentlich mit diesem Kind strafen". Total bescheuert. Dazu noch die körperliche Abhängigkeit.
Ich war nach ungefähr 4 Monaten das erste Mal wieder im Kino mit einer Freundin (Milch hab ich abgepumpt). Obwohl mir das ein paar Stunden meiner wertvollen Schlafenszeit geklaut hat (ich bin im ersten halben Jahr ungefähr um 21 Uhr ins Bett gegangen) hat es mich psychisch enorm aufgebaut. Ich war ohne Baby unterwegs, ich bin einer normalen Beschäftigung nachgegangen und hatte ein "Nachtleben". Natürlich war das nicht notwendig, viele verspüren auch nicht den Wunsch danach. Mir hat es aber eine Menge Energie gegeben. Hast du sowas schonmal gemacht?

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 13:22
von Toncks
MelCel hat geschrieben:Ich kann deine Gedanken wirklich soo gut verstehen. Ich hab teilweise ganz schlimm negative Gedanken mit meinem Baby verbunden. Ich hatte mich aufs Stillen gefreut, aufs Gute-Nacht-Lieder-singen, aufs Kuscheln.. und dann saß ich heulend mit einem brüllenden Baby im Schlafzimmer und hab gedacht "wer wollte mich eigentlich mit diesem Kind strafen". Total bescheuert. Dazu noch die körperliche Abhängigkeit.
Ich war nach ungefähr 4 Monaten das erste Mal wieder im Kino mit einer Freundin (Milch hab ich abgepumpt). Obwohl mir das ein paar Stunden meiner wertvollen Schlafenszeit geklaut hat (ich bin im ersten halben Jahr ungefähr um 21 Uhr ins Bett gegangen) hat es mich psychisch enorm aufgebaut. Ich war ohne Baby unterwegs, ich bin einer normalen Beschäftigung nachgegangen und hatte ein "Nachtleben". Natürlich war das nicht notwendig, viele verspüren auch nicht den Wunsch danach. Mir hat es aber eine Menge Energie gegeben. Hast du sowas schonmal gemacht?

Nein das hab ich noch nicht versucht. Ich sollte es vielleicht mal, obwohl ich mich davor etwas fürchte, da ich glaub ich eine sehr sehr anhängliche Mutter bin. Aber ich werd mich damit jetzt mal anfreunden und mir mal was raussuchen, was mir gut tun könnte :)

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 13:40
von animaus
Huhu,
meine Maus hatte auch so Bauchweh. Wir haben auch alles probiert, uns nix hat wirklich geholfen. Wenn überhaupt das Rumtragen im Fliegergriff oder das "radfahren" mit den Beinchen (Wenn sie es zugelassen hat .. uns wurde immer gesagt, das Kind zieht die Beine an,w enn es Bauchweh hat .. unsere Tochter hat sich immer langgestreckt und verkrampft) Das Fiberthermometer kam dann auch manchmal zum Einsatz und mir war egal, was andere sagten, ihr gings dannach besser.
Mit dem Essen hab ich auch alles probiert bzw eggelassen.. Windsalbe, Zäpfchen, alle möglichen Tropfen, Tees fürs Kind und für mich, Massagen, Kirschkernkissen etc.
Wobei sie wenn sie dann mal eingeschlafen war nach lauten Pupsen auch ganz ruhig geschlafen hat für meist 7 stunden.
Uns hat das auch regelmäßig nah an den Wahnsinn getrieben. Wir sind dann irgendwann dazu übergegangen uns abzuwechseln ... damit einer mal Ruhe hatte n8 vor der Schreierei. Das hat Entlastung gebracht .. und völlig verzweifelt weinend mit dem Kind auf dem Schoß im Schlafi sitzen kenne ich auch, oder Gefühle der Abneigung/mir ist alles zu viel zu entwickeln und sich dann zu schämen, da das arme Kind ja nix dafür kann ...
Kinderarzt meinte auch Beikost beginnen würde helfen ... fand ich total unlogisch. Waren uns ja sicher, dass es definitiv was mit dem Verdauungstrakt zu tun haben musste (es wurde über die Ziet besser und war nur noch 2-4 mal in 24 std die Weinerei und das Gepupse und als wir es dann als für unser Kind normal angenommen hatten und nur probiert haben, ihr das so gut wie möglich zu Erleichtern mit der Pupserei), und neue Nahrungsmittel ... ne danke.
Was soll ich sagen: wurde besser natürlich gabs auch immer mal wd schlechtere Tage und mit 5 Monaten war der Spuk rum (Dreimonatskolik is da auch ein irreführender Begriff)
In unserem Leben zu Dritt hat sich in dieser Zeit, zu der das Buachweh wegging nix geändert. Wir denken also nach wie vor, dass es etwas mit der Unreife des Verdauungstraktes zu tun hatte und sich nun ausgewachsen hat. Nun hat die Maus auch die Beikost für sich entdeckt und vertägt alles soweit super.

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 14:59
von seelenkind
Hallo,

wenn dein Kind erst nach 8 Tagen Stuhlgang hat, wie ist denn dann die Stuhlkonsistenz? Ist das normaler (also weicher bis sehr weicher) Stillstuhl? Hast du dir die Bauchmassage von jemandem zeigen lassen? Ich hab das im Krankenhaus von einer der Kinderkrankenschwestern gelernt (Mausi ist darmoperiert und neigt sehr zu Blähungen und Verstopfung) und sehe seitdem, dass viele beim Babymassieren sehr zimperlich sind und den Bauch eigentlich mehr streicheln als richtig massieren...

Re: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.

Verfasst: 08.09.2011, 15:04
von Toncks
Liebe Animaus,

das ist genau das, was wir auch haben. Ich vermute ja auch, dass der Kleinen ihr Darm einfach noch nicht so weit ist und da würde Brei sicherlich auch nicht viel helfen.

Also vielen Dank, nun geht es mir viel besser und ich werde in Zukunft auch weiterstillen. Werde mir eure Tipps und Rats zu Herzen nehmen und versuchen in Zukunft alle zu befolgen und vor allem die Zeit mit der kleinen Maus genießen, auch wenn sie ab und an mal schwierig wird. Sie ist ja so ein unglaublich fröhliches und aufgewecktes Mädchen.

Vielen lieben Dank euch allen und wir werden einfach noch weiter durchhalten! Chakka!