Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!
Verfasst: 21.03.2012, 21:45
Hallo Wiebke, hallo all die anderen Mamas!
Ich hab grad den Thread gelesen und bin grad ein bißchen aufgemuntert dadurch.
Mein Sohn ist wie Wiebkes Tochter ein 24-Std-Kind. Ich werde auch oft belächelt, wenn ich sage, wir stillen noch voll, er mag nicht essen, er schläft nur auf dem Arm ein... Viele denken, das wäre von mir forciert und er ist einfach nur verwöhnt.
Dabei habe ich nur darauf geachtet, was mein Kind braucht und nicht seine Bedürfnisse unterdrückt. Er hat eben starke Bedürfnisse und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist (manchmal kann ich es Außenstehenden allerdings nicht richtig vermitteln; aber egal).
Wir gehen seit 3 Tagen in die Krippe zur Eingewöhnung. Sie planen 2 Wochen ein; bisher hätte noch kein So junges Kind länger gebraucht. Ich gehe bei uns aber eigentlich von mehr aus, lasse mich aber gern überraschen, wenn es anders wäre.
Heute sollte ich für eine halbe Stunde weggehen und mein Kleiner hat schon beim Abschied geweint. Ich hatte auch gar kein gutes Gefühl dabei, habe aber die halbe Stunde durchgehalten. Als ich wiederkam hat er immer noch geweint.
Er muss sich doch wirklich verlassen gefühlt haben. Es war dann so schön, ihn im Arm zu halten und Trost geben zu können. Er hat sich dann sofort beruhigt, daher denke ich, er hat nur aus Angst und Unsicherheit geweint und nicht aus Enttäuschung oder Wut über mich. Obwohl ich denke, dieses lang aufgebaute Vertrauen wird durch solche Trennungen bestimmt auch verletzt; was meint ihr?
An sich sind die Erzieherinnen ganz lieb und bemüht. Aber die Krippe existiert erst seit 8Monaten, so dass ich denke, ihnen ist ein so bedürfnisstarkes Kleinkind vielleicht noch nicht untergekommen und sie stempeln mich als zu umsorgend ab.
Ich hoffe, dass sich meine Maus bald wohler fühlt und ich merke, dass er eine Betreuung bekommt, die sowohl für ihn als auch für die Erzieherinnen ok ist.
...noch kurz zum ursprünglichen Thema:
Mein 13 Monate altes Vollstillkind ist seit 6Wochen dreimal 6Stunden mit seinem Papa zuhause während ich arbeite.
In dieser Zeit trinkt er nur sehr wenig Wasser (weniger als 50ml) und isst nicht annähernd sattmachende Minimengen (zB: 5 Scheibchen Banane, 3 Löffel Joghurt, manchmal gar nichts). Er hält aus bis ich wieder zuhause bin und stillt dann genüsslich.
Ich hab grad den Thread gelesen und bin grad ein bißchen aufgemuntert dadurch.
Mein Sohn ist wie Wiebkes Tochter ein 24-Std-Kind. Ich werde auch oft belächelt, wenn ich sage, wir stillen noch voll, er mag nicht essen, er schläft nur auf dem Arm ein... Viele denken, das wäre von mir forciert und er ist einfach nur verwöhnt.
Dabei habe ich nur darauf geachtet, was mein Kind braucht und nicht seine Bedürfnisse unterdrückt. Er hat eben starke Bedürfnisse und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist (manchmal kann ich es Außenstehenden allerdings nicht richtig vermitteln; aber egal).
Wir gehen seit 3 Tagen in die Krippe zur Eingewöhnung. Sie planen 2 Wochen ein; bisher hätte noch kein So junges Kind länger gebraucht. Ich gehe bei uns aber eigentlich von mehr aus, lasse mich aber gern überraschen, wenn es anders wäre.
Heute sollte ich für eine halbe Stunde weggehen und mein Kleiner hat schon beim Abschied geweint. Ich hatte auch gar kein gutes Gefühl dabei, habe aber die halbe Stunde durchgehalten. Als ich wiederkam hat er immer noch geweint.
Er muss sich doch wirklich verlassen gefühlt haben. Es war dann so schön, ihn im Arm zu halten und Trost geben zu können. Er hat sich dann sofort beruhigt, daher denke ich, er hat nur aus Angst und Unsicherheit geweint und nicht aus Enttäuschung oder Wut über mich. Obwohl ich denke, dieses lang aufgebaute Vertrauen wird durch solche Trennungen bestimmt auch verletzt; was meint ihr?
An sich sind die Erzieherinnen ganz lieb und bemüht. Aber die Krippe existiert erst seit 8Monaten, so dass ich denke, ihnen ist ein so bedürfnisstarkes Kleinkind vielleicht noch nicht untergekommen und sie stempeln mich als zu umsorgend ab.
Ich hoffe, dass sich meine Maus bald wohler fühlt und ich merke, dass er eine Betreuung bekommt, die sowohl für ihn als auch für die Erzieherinnen ok ist.
...noch kurz zum ursprünglichen Thema:
Mein 13 Monate altes Vollstillkind ist seit 6Wochen dreimal 6Stunden mit seinem Papa zuhause während ich arbeite.
In dieser Zeit trinkt er nur sehr wenig Wasser (weniger als 50ml) und isst nicht annähernd sattmachende Minimengen (zB: 5 Scheibchen Banane, 3 Löffel Joghurt, manchmal gar nichts). Er hält aus bis ich wieder zuhause bin und stillt dann genüsslich.