DKMS - ist Knochenmarkspende trotz Stillen möglich?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Amygdala
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Re: DKMS - ist Knochenmarkspende trotz Stillen möglich?

Beitrag von Amygdala »

Jep. Ich.^^

Hatte fast dasselbe Dilemma vor ca. 4 Wochen - allerdings ist meine Tochter bereits älter. Inzwischen 15 Monate.

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=179550

Nach Rücksprache mit der DKMS (bei mir gings nicht um die HLA-Typisierung (die hatte ich kurz nach Weihnachten gemacht), sondern um eine CT-Typisierung (mit der hatte ich so schnell nicht gerechnet) sind wir so verblieben, dass ich die CT-Typisierung habe vornehmen lassen und auch zur Verfügung stehe. Allerdings werde ich keinesfalls peripher spenden, sondern, wenn ich weiterhin als Spender infrage komme nach der CT-Typisierung, per operativer Entnahme aus dem Beckenkamm - und da wäre fürs Kind kein Risiko. Das bissi Narkosezeugs ist bereits, wenn ich wach bin, kein Problem mehr.

Stillst du denn noch voll? Das wäre dann wohl noch mal eine andere Kiste bezüglich der Verwertbarkeit der Spende.
Telefoniere doch einfach mal mit denen. Bei mir waren sie sehr nett.

LG
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anirahtaK
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Re: AW: DKMS - ist Knochenmarkspende trotz Stillen möglich?

Beitrag von anirahtaK »

Ja versteh ich...
Ich bin auch schon ewig registriert und komme nicht infrage zur Zeit - wg Übergewicht. Für mich total unverständlich denn abgesehen davon bin ich gesund. Und eine Vollnarke ist immer ein Risiko.

Zwergin * 12.12.12

Moppetüte *12.12
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
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Ellipirelli
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Re: DKMS - ist Knochenmarkspende trotz Stillen möglich?

Beitrag von Ellipirelli »

Amygdala hat geschrieben:Jep. Ich.^^

Hatte fast dasselbe Dilemma vor ca. 4 Wochen - allerdings ist meine Tochter bereits älter. Inzwischen 15 Monate.

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=179550

Nach Rücksprache mit der DKMS (bei mir gings nicht um die HLA-Typisierung (die hatte ich kurz nach Weihnachten gemacht), sondern um eine CT-Typisierung (mit der hatte ich so schnell nicht gerechnet) sind wir so verblieben, dass ich die CT-Typisierung habe vornehmen lassen und auch zur Verfügung stehe. Allerdings werde ich keinesfalls peripher spenden, sondern, wenn ich weiterhin als Spender infrage komme nach der CT-Typisierung, per operativer Entnahme aus dem Beckenkamm - und da wäre fürs Kind kein Risiko. Das bissi Narkosezeugs ist bereits, wenn ich wach bin, kein Problem mehr.

Stillst du denn noch voll? Das wäre dann wohl noch mal eine andere Kiste bezüglich der Verwertbarkeit der Spende.
Telefoniere doch einfach mal mit denen. Bei mir waren sie sehr nett.

LG
Danke, das hilft mir schon einmal weiter.
Ja voll- und Tandem... Aber den großen nur morgends.
Da alles weitere bis zu 12 Wochen dauern kann, wären wir ja schon bei 9 Monaten.aber vll ist es sinnvoller abzusagen, damit die zeit zur suche eines optimaleren Spenders genutzt werden kann.
Oder würde ich vll sogar abstillen?! Wenn es andersrum wäre...ahhh ..:-(


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liebe Grüsse von Elli
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Ich habe sooo viel schlimmes gesehen,dass man es mit 2 Worten besser nicht ausdrücken kann: Fuck Cancer
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Amygdala
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Re: DKMS - ist Knochenmarkspende trotz Stillen möglich?

Beitrag von Amygdala »

Es ist ne saublöde Sache. Über eventuell abstillen habe ich auch nachgedacht - auch, wenn's mir für meine Maus leidgetan hätte. Aber Bauchschmerzen hatte ich dann doch mit dem Gedanken - so oder so. Umso froher war ich, als sich dann in meinem Fall herausstellte, dass bei dem bisschen, was das Mausekind noch bei mir trinkt, die Spende hormonell nicht nennenswert davon beeinflusst würde und prinzipiell verwertbar wäre und dass ich außerdem per OP durchaus Spenden und dann weiterstillen könnte. Damit war für mich alles in Ordnung, da ich eine periphere Spende wegen des Granocyte eh abgelehnt hätte - selbst, wenn ich es hätte nehmen dürfen. Mein Weg wäre so oder so die operative Entnahme gewesen - und so war nach dem Telefonat "schwupps" alles gut.

Bei mir hat sich übrigens nach der CT-Typisierung bisher nichts Neues mehr getan. Ich soll zwar nicht mehr in Urlaub fahren, ohne zumindest Bescheid zu geben und eine Kontaktadresse zu hinterlassen. Und Blut spenden soll ich auch nicht mehr - aber ansonsten im Westen nix Neues... Vllt haben sie jemanden gefunden, der allein schon von den Gewebemerkmalen her besser passt... oder "bessere Qualität" verspricht, weil nicht schon mit 7 Schwangerschaften "vorbelastet". Oder... oder... oder...
Ich versuch's einfach mal als positiv für den Patienten zu deuten.^^

Grundsätzlich isses aber echt ein Dilemma! Wenn ich noch mal schwanger werden würde, würde ich sofort nach positivem Test bei der DKMS anrufen und mich für die Dauer der Schwangerschaft und Stillzeit sperren lassen - von vornherein, um gar nicht erst in diesen blöden Gewissenskonflikt zu kommen. Sag ich jetzt einfach mal so. Wobei mir dieses 3-Affen-Prinzip eigentlich gar nicht liegt...

Vielleicht wirklich einfach mal dort anrufen und deine konkrete Situation schildern.

LG
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zwieback
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Re: DKMS - ist Knochenmarkspende trotz Stillen möglich?

Beitrag von zwieback »

Ich hab mich heute typisieren lassen.

Ich muss gestehen ich war etwas enttäuscht.

Ich bin rein,
Hab gefragt wo ich hin muss.
Sollte mich direkt an den Tisch setzen.
Ich sollte kurz auf eine Liste mit Ausschlusskriterien gucken ( darunter KEINE Schwangerschaft oder Stillen)
Dann wurden persönliche Daten aufgeschrieben.
Weiter Zettel abgeben
Weiter Blutabnehmen
Weiter Blut abgeben
Fertig
Alles zusammen vielleicht 10min (wenn überhaupt so lange)

Hätte da irgendwie mehr erwartet
Aufklärung oder so
Keine Ahnung
Mal sehen was jetzt passiert.
Trageberaterin Clauwi GK 80/09 und AK 05/10

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