Er sucht mich im Schlaf ständig, somit ist Rausschleichen unmöglich. Ich halte schon die Luft an wenn ich nachts auf Toilette muss

Dann ist er oft schon auf meine Seite gerobbt weil er mich sucht und nicht findet. Er pennt dabei weiter, ich leg ihn dann zurück und kuschel mit ihm.
Im Prinzip hab ich zwei Gründe aus denen ich doch wenigstens im Ausnahmefall gerne ein Mittagsschläfchen ohne Mama hätte:
a) wenn wir bei meinen Eltern sind wäre es toll, wenn er sich mal hinlegen könnte ohne Brust
b) meine ständige Angst davor, wie es wird, wenn er in die Krippe (oder zur TaMu) muss. Ich muss im Januar wieder arbeiten gehen.
Wenn wir bei meinen Eltern sind ist es immer so, dass wir zusammen Essen, dann wird er müde, ich stille ihn im Wohnzimmer und er schläft auf mir während der Rest meiner Familie weiterhin in der Küche sitzt weil bei meinen Eltern das Wohnzimmer irgendwie nicht zum Tagprogramm gehört. Während ich das schreibe fällt mir natürlich auch auf, dass das eigentlich das Problem meiner Eltern ist und nicht meins bzw. das meines Sohnes.
Ach, doof...
Dazu kommt der Druck von außen. "Oh mein Gott, Du machst einen Riesenfehler, wenn Du wieder arbeitest, wie soll das dann alles werden?????? Das wird ja schrecklich für das Kind wenn Du weg bist wenn er immer nur auf Dir schläft." Und solche Kommentare eben...

Die vergrößern natürlich mein jetzt schon vorhandenes schlechtes Gewissen, aber ich muss einfach arbeiten gehen, anders geht es nicht.