ICH????
IM ERNST?
Ich treib die Leute noch in den Ruin
Was mir total hilft, jetzt auch immer wieder, ist nebenbei immer wieder mal was lesen. Das tut mir gut und hilft, meine Entscheidung zu bestärken.
Und mein Mann zum Beispiel liest nix. Er macht nur aus Liebe mit und profitiert jetzt von den positiven Veränderungen und findet es trotzdem total toll, dass er es geschafft hat. Am Anfang haben die Kinder hier echt nach Nudeln geheult. WARUM ESSEN WIR KEINE NUDELN MEHR??? Oder Wildschweinmettwurst, ganz heisses Thema. Und manchmal wusst ich keine kindgerechte Antwort, war ich selbst so verwirrt, so mit mir beschäftigt. Aber ich hab fest dran geglaubt, dass das der Entzug ist von der Kochkostsucht. Matteo ist auch ziemlich schnell total dünn geworden, beängstigend dünn. Jetzt peppel ich ihn mit Datteln in der Brotdose wieder auf. Da tuts mir gut, zu lesen, dass es ganz normal ist und dass man bald wieder zunimmt. Und so wars ja nun auch. Gerade bei den Anfangswehwehchen brauche ich Hintergrundwissen, um das durchzuhalten. Es macht mich stark für den Sturm da draussen.
Ich kann kaum noch rausgehen und der Menge beim Essen zuschaun. Im Zirkus heut zum Beispiel. Da könnt ich heulen, was da in die Kinder an Zucker reingestopft wird. Was die Menschen sich antun.
Kürzlich las ich noch mal den Pottenger Katzenversuch. Und da hatte ich ein AhA-Erlebnis. Die Menschen, die sich schlecht ernähren, die wird es nicht mehr lange geben. Die vermehren sich nicht mehr. Sie werden immer mehr fortpflanzungsunfähig. Da sind wir doch schon. DDamit hab ich mal angefangen. Mit Unfruchtbarkeit. Und dann bin ich durch Ernährungsumstellung und Entgiftung doch noch zu Wunschkindern gekommen.
Kennt ihr den Katzenversuch? Da hat jemand 2 Gruppen Katzen in Käfigen gehalten. Eine Gruppe bekam rohes Fleisch, die andere Gruppe gekochtes. Die Veränderungen der gekocht ernährten Gruppe kommen mit unseren Zivilisationskrankheiten überein. Ich kann mal im Detail schaun, was dort beschrieben war. Die andere Gruppe war gesund. Die gekochte Gruppe

war bald so krank und degeneriert, dass sie nicht mehr fortpflanzungsfähig war. Die rohe Gruppe vermehrte sich und bekam gesunde Kinder.
Jetzt kommts: Der Boden, auf dem die gekocht ernährten Tiere lebten, war tod, dort wuchs nichts mehr. Nicht so auf dem Boden, wo die roh ernährten Tiere lebten und ihre Ausscheidungen hinterliessen. Der Boden war gesund.
Sowas hält mich in schwierigen Momenten bei der Stange. Ich seh es als meine Verantwortung, meine kinder nach bestem Wissen und Gewissen zu ernähren. Und nach dem, was ICH weiss, kann ich nicht anders. Und was ich auch merke, erklären, erklären, erklären.... immer wieder. immer wieder. Das bringt viel, also, beim Großen immerhin.
Und wenn jemand meine Kinder mit WeissmehlZuckerwasweissichnichtnoch füttern will, dann lehne ich das dankend ab. Und die Kinder akzeptieren das (meistens). Wenn nicht, akzeptiere ich das, dass sie traurig und wütend sind. Das dürfen sie auch sein. ICH kann das aushalten. Und die Kinder auch. Mit Matteo klappts auch gut, wenn wir im Auto auf dem Weg zu anderen, nochmal zu besprechen. Meist einigen wir uns dann auf Vollwertkost (also vollkornprodukte sind erlaubt). Und EINE Ausnahme für den ganzen Tag. Also ein kleines Stück Kuchen ODER eine Bratwurst ODER gebackene Kartoffeln oder so. Bei Geburtstagen, die mit Kaffee und Abendbrot sind, geht es eben nicht rohköstlich. Bei Tessa mach ich hinsichtlich Zucker und Weissmehl KEINE Ausnahme.
Zu Matteos Veränderungen muss ich mal später ausführlicher schreiben...
Liebe Grüße
Verena