Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

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bide6
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von bide6 »

Total interessant dieser Bericht...ich hab nämlich auch einen Bocken. :D

Und genau diese Erfahrung hab ich auch gemacht:
Moehrchen hat geschrieben:Als meine Tochter mit 12 Wochen unter Durchfall litt und alle anderen Babys im KH landeten, war meine Kleine noch froh am trinken und nahm sogar noch zu währenddessen. --Zwar nicht mehr so viel aber immerhin.

Wir lassen uns nicht ärgern und freuen uns über die gut gedeihenden Babys auch wenn das Tragen manchmal zum Krampf wird --- das erspart das Fitnessstudio!
Bei Krankheit helfen die paar kg nämlich meist wirklich was...und irgendwann wird sichs verwachsen. 8)
Unendlich geliebt von einer (nicht mehr) alleinerziehenden Mami.
Gestillt wurde die Maus 2 Jahre, 3 Monate, 2 Wochen und 3 Tage. ;-)
Getragen und Familiengebettet.

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tania
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von tania »

meiner war halt nie krank, sondern hat immer weiter so zugenommen. inzwischen kratzt er an der 20 kilo marke. mit 25 monaten. nuja. und er will seeeeehr viel getragen werden. (tragestreik - was ist das??)

essen tut er finde ich schon relativ viel. zu süßen hat er unbegrenzten zugang und isst sehr wenig (so einmal die woche maximal und da auch nicht viel). stillen tut er unmäßig.

ich fand mein kind immer nur im nachhinein dick :lol: . also wenn ich mir jetzt fotos von früher anschaue.. :shock: er ist mit über 4600 gestartet, die werte dazwischen weiß ich grad nicht. er war mal bei einer messung auf der 97er perzentile, sonst immer weit drüber.
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duduja
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von duduja »

Bei solche Freds kann ich immer nur auf meinen zweiten Sohn schauen....geboren mit 4.110 Kilo, nach drei Monaten das gewicht verdoppelt....heute 17 Jahre alt, ca. 180 m groß und er besteht nur aus Sehnen, Knochen und Muskeln....total schlank und sportlich!
Irgendwie kann man die bestehenden Messtabellen bei scheinbar zu schweren Stillkindern echt kippen ;-)...... und wie gesagt: Bei Krankheiten sind die Pfunde manchmal ganz nützlich!
Liebe Grüße, Duduja - und die wilde SIEBEN mit 20, 22, 24, 26, 29, 31 und 33 - plus zwei Sternenkindern
Und einem Enkelkind :)

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Anjuma
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von Anjuma »

Ich kann es auch bestätigen, unser "Kleiner" wog bei Geburt 3890g, bei der U3 5800g und bei der U4 7500g. 10 Tage vor der U4 wog er auch bereits 7500g, bekam dann aber eine obstruktive Bronchitis mit der er jetzt gute zwei Wochen kämpft - in der Zeit stillt er nachts teilweise alle zwei Stunden und hat nicht mehr zugenommen, aber hat dieser halt auch etwas entgegen zu setzen, so dass er wirklich unglaublich gut drauf ist dabei. Meine Erstgeborenen hatten mit 10 Monaten eine Bronchitis und als ehemalige Frühchen ganz schön zu kämpfen dabei.
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GiGi
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von GiGi »

...was bin ich dankbar für diesen Thread. Nachdem mich heute die Hebamme verliess und wir vorher beim Wiegen eine Gewichtszunahme von 500g in einer Woche verzeichnen durften, hab ich mir schon Gedanken gemacht. :? Bei einem Geburtsgewicht von 4150g und einer kaum stattgefundenen Abnahme in den ersten Tagen hatten wir letzte Woche 4500g und heute nun die 5kg. :shock: Der Knirps trinkt aber auch... Tags haben wir meist Abstände von ca. 3h, in der Nacht nach dem ersten Stillen 4-5h und danach kommt er öfter - so aller 2-3h.

Dachte auch gleich an irgendwelche Stoffwechselgeschichten...
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blueberry
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von blueberry »

GiGi hat geschrieben:Der Knirps trinkt aber auch... Tags haben wir meist Abstände von ca. 3h, in der Nacht nach dem ersten Stillen 4-5h und danach kommt er öfter - so aller 2-3h.
Wow, da ist er aber ein effizienter Trinker - meiner hat ungefähr doppelt so häufig getrunken :wink: (und geht jetzt mit reichlich 10 Monaten langsam auf die 12 kg zu :lol: 8) )
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
GiGi
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von GiGi »

Mein Großer war auch so ein "Druckbetanker" - irgendwann trank er dann nur noch eine Brust und die in wenigen Minuten und dann war wieder für Stunden Ruhe!!

Ist es nicht verrückt - es gibt hier so viele "mein Kind nimmt nicht zu"-Threads und wir machen uns nen Kopf über das Gegenteil... bin ja mal gespannt, was bei der U3 auf der Waage steht und was meine Hebamme nächste Woche misst.

Aber wie ich schon schrieb, hat es mich ungemein erleichtert zu lesen, dass es eben Kinder gibt, die rasant zunehmen und trotzdem gesund sind. Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass ich so abnehme wie mein Süßer zunimmt!! :lol:
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bide6
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von bide6 »

GiGi hat geschrieben:...was bin ich dankbar für diesen Thread. Nachdem mich heute die Hebamme verliess und wir vorher beim Wiegen eine Gewichtszunahme von 500g in einer Woche verzeichnen durften, hab ich mir schon Gedanken gemacht. :? Bei einem Geburtsgewicht von 4150g und einer kaum stattgefundenen Abnahme in den ersten Tagen hatten wir letzte Woche 4500g und heute nun die 5kg. :shock: Der Knirps trinkt aber auch... Tags haben wir meist Abstände von ca. 3h, in der Nacht nach dem ersten Stillen 4-5h und danach kommt er öfter - so aller 2-3h.

Dachte auch gleich an irgendwelche Stoffwechselgeschichten...
Meine trinkt auch jetzt, mit einem halben Jahr, noch allerhöchstens aller zwei Stunden, meist aber schon aller ein bis anderthalb...trinkt dann zwar auch nur ein paar Minuten und auch nur eine Brust, aber sie hat nen ordentlichen Zug... :mrgreen:
(-> 9 kg mit 6 Monaten)
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hexedoro
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von hexedoro »

Bin ich froh zu lesen, dass auch andere solche Moppelchen haben :D . Mein Kleiner kam mit 4080g auf die Welt, das geht ja eigentlich, aber dann...4370g bei der U2, 6800g bei der U3 (Vermerk: Übergewicht), 9000g bei der U4 (Vermerk: Übergewicht), 10700g bei der U5 (Vermerk: Übergewicht)... Vor ein paar Wochen hab ich ihn spaßeshalber gewogen, da war er grade 8 Monate alt und hatte fast 12kg. Er wird immer noch fast voll gestillt. Tja, mal schauen, wo das noch hinführt. Mein Großer zieht übrigens inzwischen die Klamotten an, die dem Kleinen zu eng geworden sind... :lol:
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blueberry
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von blueberry »

Dass da jedesmal "Übergewicht" vermerkt wird, finde ich ja krass :shock: . Meiner hatte ja ähnliche Maße, hatte mit 8 Monaten etwas über 11,5 kg und jetzt mit einem Jahr die 12 kg geknackt. Aber "ÜBergewicht" hat da nie jemand irgendwo vermerkt - auch wenn eine Arzthelferin das einmal wollte (hatte dem Arzt die Seite mit dem BMI auf dem Rechner offengelassen :wink: ) - aber ich bin immer nach dem Abtragen der Maße in die Kurven direkt gefragt worden, wie das Kind denn ernährt würde, und als ich sagte, dass er außer Muttermilch, gesunden Sachen wie Gemüse etc. (von denen er eh nicht wirklcih was isst - hab ich auch dazugesagt) und Wasser NICHTS anderes bekommt, wurde mir immer gesagt, dann müsse ich mir wegen des Gewichtes keine Sorgen machen und das Wort "Übergewicht" ist nicht ein einziges Mal gefallen. Dabei waren wir durchaus bei verschiedenen Ärzten, in der Kinderklinik usw. Im Arztbrief der Kinderklinik stand mal irgendwann letzten Sommer "Gewicht ca. 1,5 kg oberhalb der 97. Perzentile" :lol: Aber das war einfach nur so vermerkt wie der Kopfumfang mit Perzentilenangabe, die Größe etc. Kein Ausrufezeichen kein nichts. 8)

Mein Endokrinologe (ich hab eine SD-Unterfunktion) sah ihn jetzt und meinte, ob die Schilddrüse bei ihm okay sei - er habe da bei den Fersenbluttests schon manchmal erlebt, dass da beim SD-Wert was durcheinanderging und ich solle evtl. ansprechen, ob der KiA das nochmal überprüfen wolle. Aber das sei reine Vorsicht, das Kind sehe überhaupt nicht aus wie SD-krank. Nur um ganz ganz sicher zu gehen... ) Wir sprechen das also beim Arzt nochmal an.

Aber "Übergewicht" - kann das ein (fast) vollgestilltes Kind überhaupt definitionsgemäß haben?
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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