Der Pferde-Fred
-
mayo9121
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1542
- Registriert: 11.12.2021, 16:12
Re: Der Pferde-Fred
Sie ist normal reitbar. Sie hat eine Heustauballergie, die zum Glück sehr früh erkannt wurde. Und wir haben jetzt den Punkt erreicht, an dem normal Heu&Wiese im Offenstall nicht mehr reicht, um sie symptomfrei zu halten. Da sie Heulage nicht verträgt, muss es bedampftes Heu sein. Gewässertes hatten wir schonmal, hat sie auch nicht vertragen, das stand aber auch immer lange nass, da nur zwei Mal am Tag gefüttert wurde. Das einzige, was ich noch machen könnte, wäre per EKA einen passenden Stall zu suchen. Allerdings sind die zwei in der „näheren“ Umgebung, die mir bekannt sind, voll ausgebucht. Und ich weiß halt echt nicht, ob das die Gesamtsituation verbessern würde. Aktuell schaffe ich es 3x die Woche hin
und wir wollen ja noch ein zweites Kind. Das sorgt auch nicht unbedingt dafür, dass ich mehr Zeit habe… ach, doof ist das alles
Papagei
05/21
Känguru
04/24


Känguru
-
Apis
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2471
- Registriert: 16.02.2009, 21:40
- Wohnort: bei Mainz
Re: Der Pferde-Fred
Ich kann gut verstehen, dass 2 Kinder plus Pferd (zu?) viel sind. Ich selber bin ich froh „nur“ eine Reitbeteiligung zu haben. Zwar habe ich immer wieder gute Phasen, wo alle gesund sind, ich Energie habe und mir öfter wünschen würde beim Pferd zu sein. Aber wenn es eben mal alles viel ist, hier Kinder und/oder ich krank sind, dann muss ich nicht hin. Das entlastet.
Aber ich stelle mir es auch sehr schwer vor sein Pferd abzugeben. Gerade wenn das Reiten Spaß macht. Zum Anderen finde ich aber ein 7-jähriges Pferd sollte sich ganz gut verkaufen lassen. Eben weil es noch jung ist und man auch noch reiterlich lange etwas voneinander hat. Das bedampfte Heu schränkt es natürlich ein. Kann da schon verstehen, dass Du hin und hergerissen bist.
Und weiß gar nicht, was ich Dir raten kann
…
Was sagt Dein Herz?
Ich glaube da würde ich genauer hinfühlen und dem dann folgen. Aber ob das der richtige Weg für Dich ist?
Aber ich stelle mir es auch sehr schwer vor sein Pferd abzugeben. Gerade wenn das Reiten Spaß macht. Zum Anderen finde ich aber ein 7-jähriges Pferd sollte sich ganz gut verkaufen lassen. Eben weil es noch jung ist und man auch noch reiterlich lange etwas voneinander hat. Das bedampfte Heu schränkt es natürlich ein. Kann da schon verstehen, dass Du hin und hergerissen bist.
Und weiß gar nicht, was ich Dir raten kann
Was sagt Dein Herz?
Ich glaube da würde ich genauer hinfühlen und dem dann folgen. Aber ob das der richtige Weg für Dich ist?
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
-
mayo9121
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1542
- Registriert: 11.12.2021, 16:12
Re: Der Pferde-Fred
Mein Herz ist hin- und hergerissen. Einerseits hänge ich sehr an ihr. Ich habe sie roh gekauft und alles allein mit ihr erarbeitet. Andererseits wünsche ich mir mehr Beschäftigung und Zeit für sie, die ich ihr nicht geben kann (obwohl sie auch auf der Weide ganz glücklich ist). Und ein Pferdi bringt ja nunmal auch viel finanzielle Verantwortung mit sich. Die laufenden Kosten können wir decken. Falls sie mal in die Klinik muss, sieht es aktuell schlecht aus. Es sind mehrere Faktoren, die da reinspielen. Vernünftiger wäre sicher der Verkauf. Ob es das richtige für mich ist? Wahrscheinlich nicht…
Papagei
05/21
Känguru
04/24


Känguru
-
davisalo
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3343
- Registriert: 19.06.2010, 20:25
Re: Der Pferde-Fred
Und Reitbeteiligung ist so gaaar keine zu finden???mayo9121 hat geschrieben: 14.02.2023, 19:41 Mein Herz ist hin- und hergerissen. Einerseits hänge ich sehr an ihr. Ich habe sie roh gekauft und alles allein mit ihr erarbeitet. Andererseits wünsche ich mir mehr Beschäftigung und Zeit für sie, die ich ihr nicht geben kann (obwohl sie auch auf der Weide ganz glücklich ist). Und ein Pferdi bringt ja nunmal auch viel finanzielle Verantwortung mit sich. Die laufenden Kosten können wir decken. Falls sie mal in die Klinik muss, sieht es aktuell schlecht aus. Es sind mehrere Faktoren, die da reinspielen. Vernünftiger wäre sicher der Verkauf. Ob es das richtige für mich ist? Wahrscheinlich nicht…
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
-
mayo9121
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1542
- Registriert: 11.12.2021, 16:12
Re: Der Pferde-Fred
Irgendwie nicht. Ist halt kein Teenie- oder Anfänger-Pferddavisalo hat geschrieben: 14.02.2023, 19:42Und Reitbeteiligung ist so gaaar keine zu finden???mayo9121 hat geschrieben: 14.02.2023, 19:41 Mein Herz ist hin- und hergerissen. Einerseits hänge ich sehr an ihr. Ich habe sie roh gekauft und alles allein mit ihr erarbeitet. Andererseits wünsche ich mir mehr Beschäftigung und Zeit für sie, die ich ihr nicht geben kann (obwohl sie auch auf der Weide ganz glücklich ist). Und ein Pferdi bringt ja nunmal auch viel finanzielle Verantwortung mit sich. Die laufenden Kosten können wir decken. Falls sie mal in die Klinik muss, sieht es aktuell schlecht aus. Es sind mehrere Faktoren, die da reinspielen. Vernünftiger wäre sicher der Verkauf. Ob es das richtige für mich ist? Wahrscheinlich nicht…
Papagei
05/21
Känguru
04/24


Känguru
-
Traeumi
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1432
- Registriert: 17.05.2015, 22:05
Re: Der Pferde-Fred
Was auf jeden Fall ein Faktor ist - in zwei Jahren oder so kannst du dein Kind mitnehmen und du kannst trotzdem was mit dem Pferd arbeiten. Zumindest ist es bei uns so, seit sie etwa 4 sind. Entweder longiere ich, während sie reiten oder gehe spazieren/klettern im Wald, wenn sie drauf sitzen. Und inzwischen (meine sind 6 & 7) kann ich auch selbst reiten und sie schauen zu.
Bei entsprechender Haltung find ich 3 x die Woche aber auch eigentlich ok. Klar, besser wäre 4 oder 5 x, aber ich hab aktuell auch keine RB, weil ich einen neuen Stall suche und noch nicht weiß, wo ich lande und bin auch nur so 3 oder 4 x draußen und für mein Pferd ist das ok. Der ist allerdings inzwischen schon älter (17). Rücklagen für Klinik o.ä. haben wir ehrlicherweise auch nicht.
Bei entsprechender Haltung find ich 3 x die Woche aber auch eigentlich ok. Klar, besser wäre 4 oder 5 x, aber ich hab aktuell auch keine RB, weil ich einen neuen Stall suche und noch nicht weiß, wo ich lande und bin auch nur so 3 oder 4 x draußen und für mein Pferd ist das ok. Der ist allerdings inzwischen schon älter (17). Rücklagen für Klinik o.ä. haben wir ehrlicherweise auch nicht.
... mit (02/2015) & (12/2016) & (06/2022).
-
mayo9121
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1542
- Registriert: 11.12.2021, 16:12
Re: Der Pferde-Fred
Das beruhigt mich irgendwieTraeumi hat geschrieben: 15.02.2023, 06:35 Was auf jeden Fall ein Faktor ist - in zwei Jahren oder so kannst du dein Kind mitnehmen und du kannst trotzdem was mit dem Pferd arbeiten. Zumindest ist es bei uns so, seit sie etwa 4 sind. Entweder longiere ich, während sie reiten oder gehe spazieren/klettern im Wald, wenn sie drauf sitzen. Und inzwischen (meine sind 6 & 7) kann ich auch selbst reiten und sie schauen zu.
Bei entsprechender Haltung find ich 3 x die Woche aber auch eigentlich ok. Klar, besser wäre 4 oder 5 x, aber ich hab aktuell auch keine RB, weil ich einen neuen Stall suche und noch nicht weiß, wo ich lande und bin auch nur so 3 oder 4 x draußen und für mein Pferd ist das ok. Der ist allerdings inzwischen schon älter (17). Rücklagen für Klinik o.ä. haben wir ehrlicherweise auch nicht.
Dass ich es eigentlich häufiger als 3x schaffen möchte, hat mit Druck wegen der Lunge durch die TÄ zu tun. Sie meint, wenn wir die Lunge 5x die Woche ordentlich durchpusten, dass wir damit länger die Heufütterung ermöglichen, weil der Schleim abtransportiert werden kann.
Vielen Dank für euer aller Gedanken zu dem Thema
Papagei
05/21
Känguru
04/24


Känguru
-
mayo9121
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1542
- Registriert: 11.12.2021, 16:12
Re: Der Pferde-Fred
Ich müsste allerdings tatsächlich reiten können, wenn das Kind dabei ist. Sie hasst Longieren. Ich habe es letzte Woche drei Mal gewagt (sogar mit Stangen und Abwechslung) und jetzt mag sie nicht mehr zu mir kommen auf der Weide
Papagei
05/21
Känguru
04/24


Känguru
-
Alpaka
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1537
- Registriert: 20.03.2020, 15:02
Re: Der Pferde-Fred
Ich hab meine beiden privat im Offenstall und mache alles selbst. Ich reite aktuell eigentlich gar nicht, weil ich es nicht schaffe. Ich habe 2 RB. Ich denke aber , dass man Pferden wirklich nichts schlechteste tut , wenn man sie nicht reitet. Im Gegenteil. Das ist ja total aus Menschen/ Reiter Sicht gedacht. Sie brauchen Bewegung, klar. Die haben sie ja im Offenstall, zumindest wenn er groß genug ist oder auf der Wiese.
Ich spiele Grade (auch ) auf Zeit. Ab Sommer hab ich durch den Kindergarten Platz endlich wieder mehr Luft. Kind wird größer, kann dann irgendwann verlässlich mit laufen am Stall oder auch mit zum ausreiten kommen.
Rücklagen habe ich immer 1000 Euro. Das reicht zumindest für ne dicke TA Rechnung, der große hat eine OP Versicherung, der kleine nicht. (Ich weiß schon wen es im Zweifelsfall treffen wird ,
) .
Mit Vernunft hat das bei mir alles nichts zu tun. Man muss es einfach wollen.
Im Moment belastet mich es auch von der Energie die ich reinstecken muss. Aber ich sehe die Perspektive....
Ich spiele Grade (auch ) auf Zeit. Ab Sommer hab ich durch den Kindergarten Platz endlich wieder mehr Luft. Kind wird größer, kann dann irgendwann verlässlich mit laufen am Stall oder auch mit zum ausreiten kommen.
Rücklagen habe ich immer 1000 Euro. Das reicht zumindest für ne dicke TA Rechnung, der große hat eine OP Versicherung, der kleine nicht. (Ich weiß schon wen es im Zweifelsfall treffen wird ,
Mit Vernunft hat das bei mir alles nichts zu tun. Man muss es einfach wollen.
Im Moment belastet mich es auch von der Energie die ich reinstecken muss. Aber ich sehe die Perspektive....
- Kuriburi
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1883
- Registriert: 02.08.2016, 07:36
- Wohnort: Nördliches Flachland
Re: Der Pferde-Fred
Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen, ich hardere ebenso gerade. Meine Stute ist 5-jährig (wirklich 5 erst Ende Mai 2023) und möchte was tun. Sie ist absolut kein Anfängerpferd und eher griffig und benötigt noch viel Ausbildung. Ich schaffe es aktuell 3x die Woche sie zu reiten. 2x macht meine Reitlehrerin (auf dem Hof steht sie auch) Teilberitt. Aber leider schafft sie es dann doch manchmal nicht, sodass meine Stute dann diese Woch z.B. Montag und Dienstag nicht gearbeitet wurde. Dazu kommt, dass sie nur kurz in den Auslauf kommt an den Tagen wo keiner reitet. Vom Temperament her müsste sie täglich lange raus und zusätzlich noch geritten werden. Ich merke da tatschlich große Unterschiede und obwohl sie nicht böse ist, so ist es doch irgendwie nicht so toll wenn sie (zu) wenig getan hat. Allerdings ist der Stall nur mit dem Auto zu erreichen und als RB würde sich nur jemand mit ausreichend Jugpferdeerfahrung und eben ähnlichem Reitstil eignen. Das ist super schwierig, vor allem weil man bei einem so jungen Pferd auch leider noch viel kaputt machen kann (und sie es schnell ausnutzen würde wenn man z.B. unsicher wäre, gleichzeitig aber auch ganz schön sensibel ist). Ich hätte super gerne eine RB für 3x die Woche. Und wenn diese Person "nur" longieren und Bodenarbeit machen würde. Aber findet man so jemanden? Am liebsten würde ich mein Pferd woanders unterbringen, mit mehr Auslauf und in meiner Nähe. Aber ich benötige momentan noch dringend die Unterstützung bei der Ausbildung (anderer Ausbilder kommt nicht in Frage für mich). Das ginge also nur mit RB. Vielleicht gehe ich das Thema RB mal gezielt im Sommer an.
Zum Thema Allergikerpferd ist es tatsächlich super wichtig dass sie regelmäßig Bewegung bekommen. Im selben Stall steht in einem kleinen extra Offenstall ein solches Pferd welches leider nicht entsprechend gearbeitet wurde die letzten Jahre und rapide abgebaut hat.
Tierarztkosten sind ein weiteres Thema. Ich habe eine oP-Versicherung und auch Rücklagen. Leider vermiest mir das Thema mein Hobby langsam. Die Kosten sind unglaublich gestiegen, ohne Mehrwert für mich oder das Tier. Ich hatte kürzlich wegen eines Infektes mit Husten die TÄ da. Ich wollte nur, dass sie die Lunge abhört (bin da gebranntes Kind) und zack, war ne Spritze zur Stärkung des Immunsystems im Pferd und noch Blut abgenommen um einen Entzündungswert zu bestimmen. Und nen Hustensaft gab es. Der Spaß hat mal eben 300€ gekostet. Wer kann das denn noch bezahlen wenn das Pferd mal wirklich krank wird??? Ich bin gerade etwas gefustet wie man merkt...
Reiten oder Longieren mit den Kindern dabei kann ich komplett knicken. Auf der Stallgasse rumlaufen ist auch zu gefährlich während ich sie fertig mache. Der Kleine hat beim letzten Mal (mein Mann war dabei) fast die gesamte Zeit geweint während ich longiert habe. Das macht keinen Spaß leider. Aber es wird einfacher mit der Zeit, der Große ist da pflegeleichter. Allerdings hat der mittlerweile auch nachmittags Termine und Verabredungen, wenn der Kleine noch dazu Hobbies hat wird das ja auch nicht besser. Ach ja, ich träume ja vom Pferd am Haus. Aber davon muss ich wohl weiter träumen...
Zum Thema Allergikerpferd ist es tatsächlich super wichtig dass sie regelmäßig Bewegung bekommen. Im selben Stall steht in einem kleinen extra Offenstall ein solches Pferd welches leider nicht entsprechend gearbeitet wurde die letzten Jahre und rapide abgebaut hat.
Tierarztkosten sind ein weiteres Thema. Ich habe eine oP-Versicherung und auch Rücklagen. Leider vermiest mir das Thema mein Hobby langsam. Die Kosten sind unglaublich gestiegen, ohne Mehrwert für mich oder das Tier. Ich hatte kürzlich wegen eines Infektes mit Husten die TÄ da. Ich wollte nur, dass sie die Lunge abhört (bin da gebranntes Kind) und zack, war ne Spritze zur Stärkung des Immunsystems im Pferd und noch Blut abgenommen um einen Entzündungswert zu bestimmen. Und nen Hustensaft gab es. Der Spaß hat mal eben 300€ gekostet. Wer kann das denn noch bezahlen wenn das Pferd mal wirklich krank wird??? Ich bin gerade etwas gefustet wie man merkt...
Reiten oder Longieren mit den Kindern dabei kann ich komplett knicken. Auf der Stallgasse rumlaufen ist auch zu gefährlich während ich sie fertig mache. Der Kleine hat beim letzten Mal (mein Mann war dabei) fast die gesamte Zeit geweint während ich longiert habe. Das macht keinen Spaß leider. Aber es wird einfacher mit der Zeit, der Große ist da pflegeleichter. Allerdings hat der mittlerweile auch nachmittags Termine und Verabredungen, wenn der Kleine noch dazu Hobbies hat wird das ja auch nicht besser. Ach ja, ich träume ja vom Pferd am Haus. Aber davon muss ich wohl weiter träumen...
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)