Kommentare zur Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Reh
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Reh »

Heute war die U5 vom Reh-Mini. Korrigiert 4,5 Monate alt. Fragt die KiÄ "Brei isst er fleißig?"
Und dann, "er braucht aber was!" (Ja, das Reh-Mini ist in der Gewichtskurve tatsächlich etwas abgerutscht... aber dann sollte man doch eher nicht puren Gemüsebrei rein stopfen, sondern mehr kalorienhaltige Muttermilch...)
Als ich den noch vorhandenen Zungenstoßreflex erwähnte, meinte sie, was denn mit Fingerfood wäre. 8)
Die mitgegebene Broschüre von MAM erwähnt immerhin auch BLW :)
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Seiltänzerin
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Seiltänzerin »

Reh hat geschrieben: 17.08.2023, 10:56 Heute war die U5 vom Reh-Mini. Korrigiert 4,5 Monate alt. Fragt die KiÄ "Brei isst er fleißig?"
Und dann, "er braucht aber was!" (Ja, das Reh-Mini ist in der Gewichtskurve tatsächlich etwas abgerutscht... aber dann sollte man doch eher nicht puren Gemüsebrei rein stopfen, sondern mehr kalorienhaltige Muttermilch...)
Als ich den noch vorhandenen Zungenstoßreflex erwähnte, meinte sie, was denn mit Fingerfood wäre. 8)
Die mitgegebene Broschüre von MAM erwähnt immerhin auch BLW :)
Erinnert mich an meinen Großen, bei dem ich mit 4 Monaten und einer Woche vom Kinderarzt nach dem Brei gefragt wurde und der entsetzt war, dass er noch GAR KEINEN bekommen hat, das wäre ja meine Verantwortung, wenn ich einen Eisenmangel riskieren wollte etc.
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JoJu
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von JoJu »

Boah…genau das Thema hatten wir gestern bei der Rückbildung auch…der eisenwert muss zwingend mit Brei erhöht werden oder was auch immer…🙄
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Stine
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Stine »

Ich habe in meinem Umfeld neulich eine "Fütterungszene" beobachtet. Die Mutter meinte dann "zum Kind": "Ja, das ist schön, wenn man das Essen mit allen Sinnen erkunden darf, gell."
Ich nehme stark an, der Kommentar war eigentlich an mich gerichtet und sollte mir zeigen, wie ich die Situation zu interpretieren hätte. So ganz ohne Interpretationshilfe wäre ich zu folgendem Schuss gekommen:
Das Kind wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Unmengen an Blumenkohlbrei, die ihm in den halbgeöffnet oder geschlossen Bund geschoben werden und hat weder bei der Menge noch der Art der Speise ein Mitspracherecht, es darf zudem weder die Schüssel anfassen, noch den Löffel führen.
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GemeineEsche
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von GemeineEsche »

Das ist ja ein total schräger Spruch zu dem Verhalten :? Weckt in mir irgendwie alarmierende Gefühle...
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Stine
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Stine »

Ich vermute tatsächlich die Mama will sich eigentlich so verhalten, wie es zum Gesagten passen würde, fällt aber wieder in Muster aus ihrer eigenen Herkunftsfamilie zurück. In dem Moment hat sie sich dabei quasi selbst ertappt und das war ihr vor Publikum besonders unangenehm, deshalb dieser komische Spruch. Schöner wäre natürlich gewesen, wenn sie sich im Verhalten korrigiert hätte, aber vielleicht fand sie es schwierig, diesen Fehler einzugestehen, eben weil ich dabei wahr, von wegen Gesicht wahren und so. Alarmierend fand ich es insofern nicht, als dass ich glaube, dass sie schon gemerkt hat, dass das nicht das Gelbe vom Ei ist, was sie da gerade treibt und es eigentlich besser machen will. Sie hat sich da quasi schon reflektiert. Zu der Aussage hat sie sicher eine Angst vor Verurteilung meinerseits bewogen (nicht ganz unbegründet). Schräg war es allemal.
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Furlica
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Furlica »

Die Wutz hat sieben Monate vollgestillt, den ersten Beikostversuch mit 5 Monaten hab ich gestanzt wril er das erste Mal in seinem Leben grausige Blähungen hatte. Bös war ich darum gar nicht, denn ich hab auch nicht draufhingefiebert.

Jetzt gibts 90% BLW und 10% Brei, weil beides gut geht. Aber die Kommentare

'Wenn der mal sei Breile isst, schläft er dir au durch' (hahaha)
'Gurke?? Ich hab noch nie gehört dass ein Kind Gurke isst'
Meine Oma kocht Pudding für eine Tortencreme 'Und die Reste kann dann die Wutz essen' (Wutzi damals 8 Monate alt)

Lutscher wurden auch schon angeboten. Aber was wirklich süss war: Auf Heimaturlaub bin ich in eine kleine Bäckerei und die hatten extra kleine Brezeln als Geschenk für Kinder ohne Salz. Hat er dann bei einer Freundin bekommen, die freudig rief 'Ja, erschtes Brezele bei mir im BaWü-Besuch' <3

Ein Riesenthema war und ist aber sein Trinkverhalten. Weil er muss ja Durst haben so ohne Wasser. Und mein Schwiegervater ernsthaft 'Er muss doch trinken lernen!!!'

Da ich ihn gleich ans Trinken aus Gläsern gewöhnt hab, wird jetzt wieder der Mangel an Fläschchen und Trinklernbechern bekritelt.
mit der Wutz (09/22)und dem Butzi (08/24)
Stine
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Stine »

Die Maus hat das Trinken auch direkt aus (Schnaps)Glas gelernt, das hat auch immer für Heiterkeit und Sprüche gesorgt.
Sie könnte auch relativ früh, so mit 10/11 Monaten schon wirklich selbstständig trinke , also das Glas auch mit beiden Händen zu Mund führen und kippen.
Da ist der Uropa immer völlig aus dem Häuschen geraten.
"Guck doch mal wie toll die trinkt, ja schau doch mal wie gut die schon trinken kann. Der Enkel von der XY braucht ja immernoch ein Schnabeltässchen. Mensch und du kannst schon ganz alleine trinken, Wahnsinn..."
Jedes Mal- irgendwie süß!
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Furlica
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Furlica »

Ja, hier sind jetzt auch einige baff wie gut er trinkt. Nur halten müssen wir, weil er nur aus großen Gläsern trinkt. Schnapsgläser betrachtet er schon immer als Spielzeug. Und ich bin gottfroh dass wir jetzt nicht umtrainieren müssen. Ich war ein klassisches unfreiwillig früh abgestilltes Flaschenkind (schlechtes Stillmanagment), noch dazu Schnulli-süchtig, ich hab mit 15 noch 'genuckelt' beim Trinken aus Gläsern und Tassen :oops:
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Lanea
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Re: Kommentare zur Beikost

Beitrag von Lanea »

Die Hummel hatte heute ihre U5 und ich war schon gespannt, was es zur Beikost zu sagen gibt, denn zur u2 und u3 gabs kleine Hipp-Schachteln, in denen dann allerdings jeweils ein Spucktuch war.
Bei der U4 kam das Thema nicht auf und heute: „Stillen Sie noch ausschließlich oder kriegt die Hummel auch schon Beikost?“ Ich meinte dann, dass wir in ca. zwei Wochen starten, wenn mein Mann auch wieder Elternzeit hat und damit war das Thema beendet. Kein Breikost-Fahrplan etc. Fand ich ganz sympathisch. 😀
Lanea mit wilder Hummel (06/23).
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