Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Missie
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Das habe ich mir auch schon öfter gedacht! Unser Kinderarzt fragt immer nur, ob mit der Nahrung alles klappt oder ob ich irgendwelche Fragen habe. Habe ich nicht
und gut ist. Ich wette, er geht davon aus, dass wir höchstens sechs Monate gestillt haben und ihm kommt gar nicht die Idee, dass das auch anders sein könnte :0)
Drei Jungs:
Januar 2014, März 2016, Februar 2020
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- Carraluma
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Das schockt mich jetzt. Nach langem eifrigen Mitlesen im Stillforum, dachte ich, dass man Babys mit Stillen nicht überfüttern kann und man immer Stillen anbieten darf.deidamaus hat geschrieben:Leider kann auch ein vollgestilltes Baby zu dick sein. Produziert die Mutter sehr viel Milch, so kann es passieren, dass das Baby, wenn es einen Saugreflex hat, der stärker als die Sattwahrnehmung ist, nicht aufhört zu trinken. Viel mehr, als es eigentlich bräuchte.fillin hat geschrieben:Ein vollgestilltes Baby kann nicht zu dick sein oder?
Überfütterung kann sich im Zusammenhang mit überhoher Gewichtszunahme auch durch den Kreislauf "Baby quengelig, dauerstillen, häufiges Spucken, Baby immernoch quengelig" zeigen. Oder bei Babys, die generell sehr viel weinen und angespannt sind, sich nicht wohlfühlen, Koliken haben usw. und zum Trost deshalb 20 mal pro Tag gestillt werden.
Auch kann dies bei Müttern passieren, die praktisch keine andere Reaktion auf Unmutsäußerung des Babys als das Stillen haben.
Das bedeutet aber nicht, dass automatisch jedes schwere Stillbaby übergewichtig ist, sondern nur, dass Frau auch durch Stillen das Baby überfüttern kann.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Ich habe, das auch öfters erzählt, wenn betreffende Kommentare von der älteren Generation kamen, wie doch jetzt nicht schon wieder, der hat vorhin doch schon usw...
Wann ist ein Baby dann übergewichtig? Wenn es über der 95sten Perzentile ist? Aber auch dort muss e ja Babys geben. BMI gilt für Babys ja auch nicht wirklich.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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mafe
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
*unterschreib* Kann das vielleicht nochmal ein Mod erklären?Carraluma hat geschrieben:Das schockt mich jetzt. Nach langem eifrigen Mitlesen im Stillforum, dachte ich, dass man Babys mit Stillen nicht überfüttern kann und man immer Stillen anbieten darf.deidamaus hat geschrieben:Leider kann auch ein vollgestilltes Baby zu dick sein. Produziert die Mutter sehr viel Milch, so kann es passieren, dass das Baby, wenn es einen Saugreflex hat, der stärker als die Sattwahrnehmung ist, nicht aufhört zu trinken. Viel mehr, als es eigentlich bräuchte.fillin hat geschrieben:Ein vollgestilltes Baby kann nicht zu dick sein oder?
Überfütterung kann sich im Zusammenhang mit überhoher Gewichtszunahme auch durch den Kreislauf "Baby quengelig, dauerstillen, häufiges Spucken, Baby immernoch quengelig" zeigen. Oder bei Babys, die generell sehr viel weinen und angespannt sind, sich nicht wohlfühlen, Koliken haben usw. und zum Trost deshalb 20 mal pro Tag gestillt werden.
Auch kann dies bei Müttern passieren, die praktisch keine andere Reaktion auf Unmutsäußerung des Babys als das Stillen haben.
Das bedeutet aber nicht, dass automatisch jedes schwere Stillbaby übergewichtig ist, sondern nur, dass Frau auch durch Stillen das Baby überfüttern kann.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Ich habe, das auch öfters erzählt, wenn betreffende Kommentare von der älteren Generation kamen, wie doch jetzt nicht schon wieder, der hat vorhin doch schon usw...
Wann ist ein Baby dann übergewichtig? Wenn es über der 95sten Perzentile ist? Aber auch dort muss e ja Babys geben. BMI gilt für Babys ja auch nicht wirklich.
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- blueberry
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Nein, bitte kein Schock und keine Verunsicherung deswegen. Einer von uns hat heute oder morgen (nach Beantwortung der laufenden Beratungsfälle mit akuten Fragen, die Vorrang haben) sicher noch Zeit, darauf ausführlicher einzugehen. Aber schonmal vorweg: Die Faustregel "Ein Baby kann durch Stillen nicht überfüttert werden" gilt und kann so ganz unbesorgt weitergegeben werden. Zu Sonderfällen später.
LG blueberry
LG blueberry
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Oxymoron
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Oh, ein sehr spannendes Thema.
Ich habe auch ein ehemals extrem schweres Stillbaby hier. Allerdings, und das führt mich zu meiner Frage, wird er immer schmaler. Geboren auf der 65. (?) Perzentile und dann hatte er bald die 95. überschritten... Zur U4 allerdings lag er auf der 85. und nun zur U5 mit 5,5 Monaten auf der 75., wenn ich mich nicht verrechnet habe. Die Kreuzchen im U-Heft sitzen falsch, glaube ich.
Er ist gut genährt und lag mit der Zunahme immer irgendwie im Bereich der WHO-Empfehlung, aber er sinkt immer weiter in den Perzentilen und ist nicht mehr "speckig". Ist das normal?
Ich habe auch ein ehemals extrem schweres Stillbaby hier. Allerdings, und das führt mich zu meiner Frage, wird er immer schmaler. Geboren auf der 65. (?) Perzentile und dann hatte er bald die 95. überschritten... Zur U4 allerdings lag er auf der 85. und nun zur U5 mit 5,5 Monaten auf der 75., wenn ich mich nicht verrechnet habe. Die Kreuzchen im U-Heft sitzen falsch, glaube ich.
Er ist gut genährt und lag mit der Zunahme immer irgendwie im Bereich der WHO-Empfehlung, aber er sinkt immer weiter in den Perzentilen und ist nicht mehr "speckig". Ist das normal?
- deidamaus
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ja, das ist normal. Gerade speckigen Stillbabys, die weit oben im Perzentilenbereich liegen, verlassen ihre Perzentile oft nach unten umso älter sie werden. Meine Tochter lag auch mal jenseits der 95. Perzentile. Jetzt mit neun Jahren liegt sie auf der 40 ten Perzentile.Oxymoron hat geschrieben: Er ist gut genährt und lag mit der Zunahme immer irgendwie im Bereich der WHO-Empfehlung, aber er sinkt immer weiter in den Perzentilen und ist nicht mehr "speckig". Ist das normal?
Es meldet sich später nochmal jemand allgemein zu dem Thema, bis dahin mag ich aber allen Lesern ein "Stillen führt im Normalfall nicht zu Übergewicht beim Baby, selbst wenn das Gewicht dieses jenseits der 97ten Perzentile liegt." Stillen nach Bedarf ist immer richtig. Es gibt ganz, ganz, ganz, ganz wenige Ausnahmefälle, in denen das Baby mit Stillen überfüttert werden kann. Dies ist aber wirklich sehr selten und ich gehe ganz stark davon aus, dass alle hier Mitlesenden nicht in diese Gruppe fallen.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
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mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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- Vivilotta
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Meine Tochter war von der 3. bis zur 10. Lebenswoche nur am Quengeln oder Schreien, außer sie wurde gestillt (Zunahme war sehr gut, Hunger war's also nicht). Ich hab sie in dieser Zeit bestimmt auch 20mal am Tag gestillt, wenn man die kurzen Nickerchen als Pause rechnet. Ich hatte auch irgendwann keine andere Reaktion als Stillen auf ihren Unmut, weil nichts anderes half. Sie wollte kein Tragetuch, auf dem Arm rumgetragen werden auch nicht, Kinderwagen wäre gut gegangen, ich war aber körperlich nur zu einem Spaziergang pro Tag in der Lage. Und plötzlich hatten wir wieder 2 Stunden Abstände und das Schreien war vorbei. Laut der obigen Definition hab ich mein Baby also überfüttert...?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Oder sie hat das gebraucht und weil du ihr Bedürfnis erfüllt hast, ist es verschwunden.
Ich denke, die Aussage war viel zu Allgemein, um sie jetzt auf sich zu beziehen. Ich hatte auch Phasen, wo ich 20Mal pro Tag gestillt habe und das Baby hat immer gut zugenommen. Sehr viel Milch hatte ich auch. Das trifft wohl auf viele hier zu, die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle unsere Babys überfüttert haben, ist doch gering. Und es bringt doch auch nichts, sich das jetzt zu fragen. Du hast nach deinen Möglichkeiten reagiert und deinem Baby hat es in dieser Situation geholfen und es geht im gut. Alles gut also... Und wenn du wieder in eine ähnliche Situation geraten solltest, kannst du ja die Mods hier fragen, wie das in deinem konkreten Fall ist.
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Ich denke, die Aussage war viel zu Allgemein, um sie jetzt auf sich zu beziehen. Ich hatte auch Phasen, wo ich 20Mal pro Tag gestillt habe und das Baby hat immer gut zugenommen. Sehr viel Milch hatte ich auch. Das trifft wohl auf viele hier zu, die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle unsere Babys überfüttert haben, ist doch gering. Und es bringt doch auch nichts, sich das jetzt zu fragen. Du hast nach deinen Möglichkeiten reagiert und deinem Baby hat es in dieser Situation geholfen und es geht im gut. Alles gut also... Und wenn du wieder in eine ähnliche Situation geraten solltest, kannst du ja die Mods hier fragen, wie das in deinem konkreten Fall ist.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Nein, hast du nicht. Du hast dein Baby nach Bedarf gestillt. Ein Problem kann dann auftreten, wenn Mütter NIE anders auf das Quengeln ihres Babys reagieren, als zu stillen und dies vielleicht über Jahre hinweg machen. In so einem Fall stimmt dann aber etwas in der Beziehung zwischen Mutter und Kind nicht. Babys (und hier besonders junge Vollstillbabys) sollten immer die Brust angeboten bekommen, wenn sie danach verlangen. In allen Fällen, die ich persönlich kenne, hört das Baby auf zu trinken, wenn es satt ist oder spuckt die Milch, die es zu viel getrunken hat, wieder aus.Vivilotta hat geschrieben:Meine Tochter war von der 3. bis zur 10. Lebenswoche nur am Quengeln oder Schreien, außer sie wurde gestillt (Zunahme war sehr gut, Hunger war's also nicht). Ich hab sie in dieser Zeit bestimmt auch 20mal am Tag gestillt, wenn man die kurzen Nickerchen als Pause rechnet. Ich hatte auch irgendwann keine andere Reaktion als Stillen auf ihren Unmut, weil nichts anderes half. Sie wollte kein Tragetuch, auf dem Arm rumgetragen werden auch nicht, Kinderwagen wäre gut gegangen, ich war aber körperlich nur zu einem Spaziergang pro Tag in der Lage. Und plötzlich hatten wir wieder 2 Stunden Abstände und das Schreien war vorbei. Laut der obigen Definition hab ich mein Baby also überfüttert...?
mit Fini 02/15
Es wurde oben gefragt, ob ein Stillkind durchs Stillen Übergewicht bekommen kann. Ja, das kann passieren, ist aber so extrem selten, dass sich ein normales Stillpaar darüber keine Gedanken machen muss. Ich wollte nur nicht schreiben, nein, das kann nie passieren, weil es einfach nicht richtig ist.
Hilft das weiter?
Liebe Grüße von deidamaus
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Danke für die Antworten! Es ist nicht so, dass ich mir heute noch deswegen Sorgen mache, es ist ja heute nicht mehr so. Aber damals hab ich mir viele Gedanken gemacht, alle (Kinderarzt, Hebamme, Osteopathin, Heipraktikerin) pochten auf zumindest 2 Stunden Abstand, alles andere würde nur Bauchweh machen. Das Forum hier kannte ich noch nicht.
Nach einer Woche mit viel erfolglosem Rumtragen und Geschrei, hab ich angefangen zu googlen, erst da verstanden, was Stillen nach Bedarf heißt und dann einfach immer gestillt. Deswegen war ich jetzt so "erschrocken" zu lesen, dass immer anlegen doch nicht immer richtig ist. Aber es leuchtet mir ein, dass es hier um längere Zeitspannen geht.
mit Fini 02/15
Nach einer Woche mit viel erfolglosem Rumtragen und Geschrei, hab ich angefangen zu googlen, erst da verstanden, was Stillen nach Bedarf heißt und dann einfach immer gestillt. Deswegen war ich jetzt so "erschrocken" zu lesen, dass immer anlegen doch nicht immer richtig ist. Aber es leuchtet mir ein, dass es hier um längere Zeitspannen geht.
mit Fini 02/15
mit Fini 02/15 und Paulini 05/19