Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Verfasst: 19.09.2013, 14:15
Vielen lieben Dank, Eleanor für die Glückwünsche, das Mitgefühl und die Nachfragen - und die bunten Smileys.
Nachmittags sieht die Welt wieder etwas besser aus. Mein Darm scheint sich langsam gnädig zu zeigen.. die Portion Haferbrei von vor einer Stunde ist jedenfalls noch drin und so komme ich wieder zu Kräften. Sonst kenne ich Durchfälle aller üblen Arten von meinen vielen Asien-Aufenthalten und weiß a) was ich zu tun habe und b) dass ich nicht allzu lange leiden muss. Ich hatte nur heute Morgen echt genug von allem. Aber nachdem ich bis 12.30 Uhr geweint hatte, geht es wieder. Ich ignoriere einfach alles, lese Reiseberichte und träume von den ersten längeren Trekkingtouren mit dem Mini - und natürlich der ersten Nacht im Zelt. Irgendwann haben wir es geschafft und dann wird die Welt erkundet!
OT zu unserer Unterstützungssituation:
Unterstützung in praktischen Dingen ist hier wirklich schwer. In gewissem Maße war mir das bewusst vor der Geburt, weshalb ich auch viel vorgekocht etc. habe, aber ich muss auch gestehen, dass mich das Ausmaß der Isolation bedrückt. Meine Eltern sind Extrem-Bergsteiger/Weltreisende ohne festen Wohnsitz. Eigentlich wollten sie nach der Geburt herkommen, aber dann war das Auto kaputt in Peru und jetzt wollen sie auf dem Weg nach Quito noch ein paar Berge mitnehmen bevor sie irgendwann Ende Oktober kommen. In absoluten Notfällen könnte meine Mama zwar alleine in 3-4 Tagen hier sein, aber dann habe ich ganz andere Probleme
. Mein Mann ist Vollwaise und hat nur seine Pflegefamilie, in der er im Alter von 3 Monaten - 9 Jahren gelebt hat. Die sind zwar nett und großzügig, was Geschenke anbelangt, aber sonst nicht besonders an unserem Alltag interessiert - und sowieso gegen Stillen, Tragen, Familienbett und alles andere, für das wir uns nach reiflicher Überlegung entschieden haben. Wir haben zwar einen recht kleinen, aber bisher auch engen und unterstützenden Freundeskreis - sozusagen ein Stück Wahlfamilie. Allerdings sind diese Menschen alle kinderlos und älter als wir und verstehen die Situation nicht so richtig bzw. ist es einfach Alltag geworden, dass die Weltenbummlerin nicht zu Treffen kommen kann und irgendwie ausfällt, weil ich ja schon vor der Geburt 10 Wochen liegen musste. Selbst wenn ich um Hilfe bitte, kommen nur Zusicherungen, die dann aber im Alltag untergehen. Ich mache keine Vorwürfe und verstehe das alles gut, aber es macht es nicht einfacher. Die eine Freundin, die normalerweise in solchen Fällen sehr zuverlässig ist und auch die Zeit hätte, hat leider 4 Wochen nach der Geburt ihr Baby verloren, woraufhin ihre Ehe kaputt ging usw., so dass wir sie zwar beteiligen, aber auch noch immer schonen wollen, gerade solange der Mini noch so zerbrechlich aussieht.
Und meine Großfamilie lebt am anderen Ende von Deutschland.. aber am 28.9. fahren wir dorthin und dann lassen wir uns eine Woche von meiner Oma und einem ganzen Rattenschwanz an ehemals tragenden und stillenden (Groß-)Tanten und Onkel aufbauen
.
Auf eine Haushaltshilfe haben wir keinen Anspruch, weil mein Mann ja daheim ist. Normalerweise sind wir aber auch ein starkes, autarkes 2er-Team, der Weltenbummler und ich. Nur wenn wir halt beide krank sind... aber das wird schon. Ich bin sehr robust, heute Abend bin ich wieder fast wie neu außer dem Herpes, aber da muss ich halt nur aufpassen und dem Mini mit dem Mund fern bleiben. Aber der ist eh nur an meinen Brüsten interessiert im Moment.. und an meinen Wickelkünsten
.
In diesem Sinne muss ich mich auch da mal wieder drum kümmern.. aber ich wollte kurz danke sagen!
Nachmittags sieht die Welt wieder etwas besser aus. Mein Darm scheint sich langsam gnädig zu zeigen.. die Portion Haferbrei von vor einer Stunde ist jedenfalls noch drin und so komme ich wieder zu Kräften. Sonst kenne ich Durchfälle aller üblen Arten von meinen vielen Asien-Aufenthalten und weiß a) was ich zu tun habe und b) dass ich nicht allzu lange leiden muss. Ich hatte nur heute Morgen echt genug von allem. Aber nachdem ich bis 12.30 Uhr geweint hatte, geht es wieder. Ich ignoriere einfach alles, lese Reiseberichte und träume von den ersten längeren Trekkingtouren mit dem Mini - und natürlich der ersten Nacht im Zelt. Irgendwann haben wir es geschafft und dann wird die Welt erkundet!
OT zu unserer Unterstützungssituation:
Unterstützung in praktischen Dingen ist hier wirklich schwer. In gewissem Maße war mir das bewusst vor der Geburt, weshalb ich auch viel vorgekocht etc. habe, aber ich muss auch gestehen, dass mich das Ausmaß der Isolation bedrückt. Meine Eltern sind Extrem-Bergsteiger/Weltreisende ohne festen Wohnsitz. Eigentlich wollten sie nach der Geburt herkommen, aber dann war das Auto kaputt in Peru und jetzt wollen sie auf dem Weg nach Quito noch ein paar Berge mitnehmen bevor sie irgendwann Ende Oktober kommen. In absoluten Notfällen könnte meine Mama zwar alleine in 3-4 Tagen hier sein, aber dann habe ich ganz andere Probleme
Und meine Großfamilie lebt am anderen Ende von Deutschland.. aber am 28.9. fahren wir dorthin und dann lassen wir uns eine Woche von meiner Oma und einem ganzen Rattenschwanz an ehemals tragenden und stillenden (Groß-)Tanten und Onkel aufbauen
Auf eine Haushaltshilfe haben wir keinen Anspruch, weil mein Mann ja daheim ist. Normalerweise sind wir aber auch ein starkes, autarkes 2er-Team, der Weltenbummler und ich. Nur wenn wir halt beide krank sind... aber das wird schon. Ich bin sehr robust, heute Abend bin ich wieder fast wie neu außer dem Herpes, aber da muss ich halt nur aufpassen und dem Mini mit dem Mund fern bleiben. Aber der ist eh nur an meinen Brüsten interessiert im Moment.. und an meinen Wickelkünsten
In diesem Sinne muss ich mich auch da mal wieder drum kümmern.. aber ich wollte kurz danke sagen!