Re: Stillberatung erwünscht
Verfasst: 31.05.2016, 10:35
Hallo!
So nun hat er sich gemeldet. Er hat mit der Gastroenterologin der Klinik gesprochen und sie geht am ehesten von einer Unverträglichkeit aus. Es soll zunächst noch eine Stuhlprobe auf Erreger untersucht werden, auch wenn das unwahrscheinlich bei dem langen Verlauf ist. Zudem soll nochmal eine Blutprobe genommen werden mit Gerinnungswerten, Blutbild und IgE. Wenn sich da schon was zeigen würde was spezifisch für ein Nahrungsmittel ist, wäre es klar. Wenn es sonst nicht besser wird, schlimmer wird, er unleidlicher wird (die letzten Tage war er recht unruhig, was natürlich aber an allem möglichen liegen kann) dann soll ich eine Stillpause machen und eine hydrolysierte Nahrung füttern. Genau die letzte Empfehlung habe ich ja erwartet und sie ist aber ein Alptraum für mich. Nach dem Kampf, den vielen Tränen möchte ich nicht aufhören zu stillen. Und klar 2 Wochen Pause wären im Prinzip "verkraftbar" aber wer sagt mir, dass ich mit Pumpen die Menge wirklich aufrecht erhalten könnte und wer sagt mir, dass er danach noch an die Brust mag... Das werde ich wirklich unter allen Umständen versuchen zu verhindern. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich nun seit Sonntag wieder eine hypoallergene Kost bei mir ausprobiere (beim letzten Mal hatte ich ja nur auf Milch und alle möglichen Milchprodukte verzichtet). Da sagte er, dass man das natürlich versuchen könne, ich ja dann aber immer noch irgendwas zu mir nehmen müsse und man es ja nie wisse, ob es da nicht auch noch Stoffe geben würde, die er nicht verträgt. Klar aber im Moment esse ich wirklich nur Reis, Kartoffeln, Blumenkohl, Brokkoli, Wasser, Salz, Pfeffer, Zucker, Rapsöl. So habe ich es im Internet gefunden, dass man dies alles essen dürfe. Außerdem habe ich täglich eine Tasse schwarzen Tee getrunken, den mag ich ganz gerne, ist auch erlaubt und auch wenn es in der Stillzeit eigentlich vermieden werden sollte, brauchte ich wenigstens einmal am Tag etwas Tee und alles andere steht nicht auf der Liste mit erlaubten Lebensmitteln. Ich nehmen nochmal weiter ein Vitaminpräparat und Calcium, klar da sind auch Zusätze drin (aber Milch und Glutenfrei) aber irgendwie muss ich ja meinen Bedarf auch decken.
Einen Termin zur Blutentnahme habe ich für morgen - super gleich den ersten Tag ohne Papa zusammen mit beiden Kindern zum Arzt und Blut abnehmen... Ich bin gespannt!
Leider kommt mit der Sorge welche Unverträglichkeit das nun ist und was ich dagegen machen kann nun auch gleich noch die Angst wegen des Gewichts. Der Kinderarzt will übrigens nicht häufiger wiegen, kennt zwar meine Vorgeschichte aber sieht es glaube ich einfach so, dass es ja jetzt klappt. Hat aber sicher auch nicht das riesen Wissen über Stillen. Es gibt objektiv keinen wirklichen Anlass, aber er kommt mir gerade so schmal vor und das Stillen ist nun oft wirklich kurz - es kommen wieder so 30 Schluck (1-3 min) dann nichts mehr, auf der anderen Seite noch ein paar Schlücke und dann wird er total unruhig, dockt ab und an und ab und an. Eigentlich nur wenn er im Halbschlaf nuckelt kommt dann nach einer Zeit nochmal ein MSR mit ein paar Schlücken... Ach man ich will diese Angst nicht haben. Und natürlich denke ich, dass ich gerade wenn ich dann alleine mit den zwei Süßen bin, wird weniger Ruhe und Zeit zum Stillen sein (der Große mochte eine zeitlang stundenlang lesen, aktuell gar nicht). Wie soll das dann werden?
Nachts schläft er manchmal 5 Stunden am Stück, manchmal stillt er stündlich. Da ist auch keine Regelmäßigkeit, aber ich glaube ich werde ihn doch mal wieder nach 3 Stunden wecken. Oder doch nochmal pumpen (ich wollte die Pumpe eigentlich zurückschicken aber nun behalte ich sie mal noch, der Kinderarzt stellt nochmal ein Rezept aus)?
Ach man wieseo ständig diese Unsicherheit? Ich habe einfach kein Vertrauen, dass mein Körper sich an seinen Bedarf anpassen kann.
Sorry fürs Jammern...
Liebe Grüße
Hempelchen
So nun hat er sich gemeldet. Er hat mit der Gastroenterologin der Klinik gesprochen und sie geht am ehesten von einer Unverträglichkeit aus. Es soll zunächst noch eine Stuhlprobe auf Erreger untersucht werden, auch wenn das unwahrscheinlich bei dem langen Verlauf ist. Zudem soll nochmal eine Blutprobe genommen werden mit Gerinnungswerten, Blutbild und IgE. Wenn sich da schon was zeigen würde was spezifisch für ein Nahrungsmittel ist, wäre es klar. Wenn es sonst nicht besser wird, schlimmer wird, er unleidlicher wird (die letzten Tage war er recht unruhig, was natürlich aber an allem möglichen liegen kann) dann soll ich eine Stillpause machen und eine hydrolysierte Nahrung füttern. Genau die letzte Empfehlung habe ich ja erwartet und sie ist aber ein Alptraum für mich. Nach dem Kampf, den vielen Tränen möchte ich nicht aufhören zu stillen. Und klar 2 Wochen Pause wären im Prinzip "verkraftbar" aber wer sagt mir, dass ich mit Pumpen die Menge wirklich aufrecht erhalten könnte und wer sagt mir, dass er danach noch an die Brust mag... Das werde ich wirklich unter allen Umständen versuchen zu verhindern. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich nun seit Sonntag wieder eine hypoallergene Kost bei mir ausprobiere (beim letzten Mal hatte ich ja nur auf Milch und alle möglichen Milchprodukte verzichtet). Da sagte er, dass man das natürlich versuchen könne, ich ja dann aber immer noch irgendwas zu mir nehmen müsse und man es ja nie wisse, ob es da nicht auch noch Stoffe geben würde, die er nicht verträgt. Klar aber im Moment esse ich wirklich nur Reis, Kartoffeln, Blumenkohl, Brokkoli, Wasser, Salz, Pfeffer, Zucker, Rapsöl. So habe ich es im Internet gefunden, dass man dies alles essen dürfe. Außerdem habe ich täglich eine Tasse schwarzen Tee getrunken, den mag ich ganz gerne, ist auch erlaubt und auch wenn es in der Stillzeit eigentlich vermieden werden sollte, brauchte ich wenigstens einmal am Tag etwas Tee und alles andere steht nicht auf der Liste mit erlaubten Lebensmitteln. Ich nehmen nochmal weiter ein Vitaminpräparat und Calcium, klar da sind auch Zusätze drin (aber Milch und Glutenfrei) aber irgendwie muss ich ja meinen Bedarf auch decken.
Einen Termin zur Blutentnahme habe ich für morgen - super gleich den ersten Tag ohne Papa zusammen mit beiden Kindern zum Arzt und Blut abnehmen... Ich bin gespannt!
Leider kommt mit der Sorge welche Unverträglichkeit das nun ist und was ich dagegen machen kann nun auch gleich noch die Angst wegen des Gewichts. Der Kinderarzt will übrigens nicht häufiger wiegen, kennt zwar meine Vorgeschichte aber sieht es glaube ich einfach so, dass es ja jetzt klappt. Hat aber sicher auch nicht das riesen Wissen über Stillen. Es gibt objektiv keinen wirklichen Anlass, aber er kommt mir gerade so schmal vor und das Stillen ist nun oft wirklich kurz - es kommen wieder so 30 Schluck (1-3 min) dann nichts mehr, auf der anderen Seite noch ein paar Schlücke und dann wird er total unruhig, dockt ab und an und ab und an. Eigentlich nur wenn er im Halbschlaf nuckelt kommt dann nach einer Zeit nochmal ein MSR mit ein paar Schlücken... Ach man ich will diese Angst nicht haben. Und natürlich denke ich, dass ich gerade wenn ich dann alleine mit den zwei Süßen bin, wird weniger Ruhe und Zeit zum Stillen sein (der Große mochte eine zeitlang stundenlang lesen, aktuell gar nicht). Wie soll das dann werden?
Nachts schläft er manchmal 5 Stunden am Stück, manchmal stillt er stündlich. Da ist auch keine Regelmäßigkeit, aber ich glaube ich werde ihn doch mal wieder nach 3 Stunden wecken. Oder doch nochmal pumpen (ich wollte die Pumpe eigentlich zurückschicken aber nun behalte ich sie mal noch, der Kinderarzt stellt nochmal ein Rezept aus)?
Ach man wieseo ständig diese Unsicherheit? Ich habe einfach kein Vertrauen, dass mein Körper sich an seinen Bedarf anpassen kann.
Sorry fürs Jammern...
Liebe Grüße
Hempelchen