Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

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Nuala
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Nuala »

DANKE für die Infos *notier* und DANKE für den Zuspruch!!!
Ich werd jetzt schauen, dass ich es so gut wie möglich schaffe ihr zu helfen wenn sie es will und braucht, ohne sie einzuengen oder sie ihrer Eigenerfahrungen zu "berauben".
Ich versuche einfach für sie da zu sein, ihr die Informationen zukommen zu lassen nach denen sie fragt (sie ist eh eine die gerne nachfragt) und ihr den Rücken zu stärken wenn sie es braucht.
Haltet mir die Daumen, dass es mir gelingt!
Ich halte euch auf dem Laufenden...
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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Nuala
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Nuala »

Altraia hat geschrieben:Ja, das mit den 2-20 ml stimmt wirklich.
Das gilt für die Tage VOR dem Milcheinschuss, ja?
Altraia hat geschrieben:7 % von 3625 g sind ca. 250 g. Bei 3370 g sollte sie sich also Gedanken machen.
Gedanken, aber noch keine Panik, ja? Weil da hat man noch Zeit etwas zu unternehmen bevor man zur Flasche greift.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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Altraia
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Altraia »

Keine Panik, nein.

Noch einmal konkret zu den Trinkmengen:

1. Tag 5-7 ml
3. Tag 22-27 ml
10. Tag 45-60 ml

pro Stillmahlzeit. Selbstverständlich sollte oft angelegt werden, also 8-12 mal in 24 Stunden. Wenn es mehr ist, ist es natürlich auch okay.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
kja1985

Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von kja1985 »

Ich hatte erst am dritten Tag Milch, hab sie aber nur gespürt, nicht gesehen. Den ersten Tropfen hab ich erst nach einer Woche gesehen...

Bitte steh ihr bei, das Klinikpersonal kann einen diesbezüglich echt fertig machen, gerade wenn man noch nicht Bescheid weiss und alles neu ist. Ich hätte mich gefreut, wenn mir jemand den Weg gezeigt hätte. Hätte mir viel erspart :-(
susannehanssen
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von susannehanssen »

Es muss auch nciht sein, dass man einen Tropfen sieht. Es gibt ja genug Frauen, die drücken, es kommt ncihts, aber das Kind ist so effektiv, dass es ordentlich was erwischt.
Captainsparrow

Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Captainsparrow »

Bei mir war es ähnlich, nach KS war mein Milcheinschuss leider erst am 5Tag und mein Kleiner rutschte natürlich über die 10% Gewichtsabnahme, selbst Vormilch war kaum da. Zudem total blutige Brustwarzen. Abhilfe im KH: Anlegen, anlegen, anlegen, anlegen ( bzw. bei mir pumpen, pumpen, pumpen, pumpen.......)und etwas Pre HA in einem Schnapsgläschen/spritzchen füttern. Am 5.Tag kam dann die Milch, und er schaffte 40 ml pro Mahlzeit aus der Brust zu saugen, für mich unter unerträglichen Schmerzen. Dann sofort weg von Pre und nur noch pumpen/schöppeln und zusätzlich so oft anlegen wie ich von den Schmerzen her konnte.
Heute stille ich ihn voll, ohne Pumpen, ohne Hütchen, er ist jetzt fast 6 Wochen und nimmt bisher immer über 200g die Woche zu.
Du siehst, auch zufüttern muss nicht das Ende der Stillzeit bedeuten wenn man es RICHTIG gezeigt bekommt und nicht zuf Flasche sondern zu anderen Dingen greift. Viel Kraft für Deine Freundin wünsch ich Euch.
Lösche Benutzer 4984

Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Lösche Benutzer 4984 »

susannehanssen hat geschrieben:Im SPital kann nichts unternommen werden, ohne dass die Mutter die Zustimmung gibt, sag ihr das am besten. Leider sind die meisten Mütter sehr unsicher (ich arbeite auf dem Wochenbett) und können sich schlecht durchsetzen und sind dann enttäuscht.
Das Problem, was ich erfahren habe, ist dass man mit Kaiserschnitt echt aufgeschmissen ist. Gut, es mag Ausnahmen geben, die am Tag des Kaiserschnittes schon Tango tanzen, aber ich konnte mich die ersten 2-3 Tage kaum bewegen und war auf jegliche Hilfe angewiesen. Wenn man nun das erste Kind bekommt und eh total unsicher ist, dann denkt man, das was die Schwestern sagen muss schon irgendwie stimmen, bzw. braucht man deren Hilfe, um z.B.: das Baby zu wickeln, oder aus dem Kinderbettchen in das eigene zu hiefen und so... Und vergesst den Babyblues nicht!

Vielleicht wäre es echt eine gute Idee so oft wie möglich vorbei zu kommen und ihr helfen und den Schwestern gegenüber den Wunsch Deiner Freundin noch mal deutlich machen! Klar, Du solltest Dich vorher mit ihr absprechen, ob das ihr Wunsch ist. Wichtig ist, sie in ihren Selbstvertrauen zu stärken! Und natürlich auch ihre Wünsche respektieren, falls sie sich doch anders entscheiden sollte.

Ich war nach dem Kaiserschnitt meiner Tochter echt fertig und habe mich selber und durch die Schwestern auch total unter Druck setzen lassen, und deswegen hat es dann überhaupt nicht mehr geklappt. Vielleicht hilft es, ihr einfach beizustehen und ihr Deine Hilfe anbieten, in dem Du ihr das Kind ins Bettchen legst und so weiter, wenn sie sich durch den Kaiserschnitt schlecht bewegen kann.
chrissi hat geschrieben:Du siehst, auch zufüttern muss nicht das Ende der Stillzeit bedeuten wenn man es RICHTIG gezeigt bekommt und nicht zuf Flasche sondern zu anderen Dingen greift.
das kann ich nur unterstützen, so ähnlich war es bei mir mit Sami auch! Also nicht die Hoffnung aufgeben, vor allem die Ruhe bewahren und das Selbstvertrauen unterstützen!
susannehanssen
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von susannehanssen »

Aber nach dem Kaiserschnitt muss man sich wirklich für Hilfe melden, es tut natürlich meist sehr weh. Aber dafür ist ja das Pflegepersonal zuständig. Ich finde es praktisch, wenn das Baby bei der Mama ist, dann muss es nicht immer aus und ins Bett gelegt werden. Und sie kann immer mal wieder stillen (wenns ohne Hilfeklappt), ohne zu klingeln. Aber es stimmt, viele taruen sich auch nciht, nach Hilfe zu fragen.
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Sisi666
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Sisi666 »

Ich habe die ersten Tage abgepumpt und daher gesehen, was da kam. Das waren beim ersten Versuche so etwa drei Tropfen nach einer halben Stunde pumpen. Das war schon frustrierend. Aber die Hebi war so suß, hat gesagt "Drei Tropfen pures Gold. Und es wird jetzt mit jedem Mal mehr." Und es wurden mit jedem Mal mehr. Mach ihr weiterhin Mut!
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Ich blogge jetzt auch: www.moppimei.blogspot.com
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Nuala
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Re: Zu wenig Milch schon am ersten Lebenstag???

Beitrag von Nuala »

Ich hab gerade mit ihr telefoniert... sie klang etwas besser.
Ich gehe morgen mittag zu ihr, heute kommt die (Schwieger)Familie.
Ich halte euch am Laufenden.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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