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Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 09:02
von andallthatjazz
ShinyCheetah hat geschrieben: 24.03.2022, 18:57
Also euer Rhythmus ist jetzt sowas wie: Um 8 ins Bett, um 5 aufstehen, um 11 Mittagsschlaf für 1 - 2h?
Falls ja, klappt es den Mittagsschlaf zu begrenzen, also nach 30 min wecken und dann raus an die frische Luft zum Wachwerden? Abends vielleicht noch etwas hinhalten durch Bücher lesen und sowas? Bei F geht das problemlos, den können wir locker mal 1 - 2h über seinen müden Punkt hinauszögern bei Bedarf, aber da ist ja jedes Kind anders
Um 5 Wachwerden und eine Stunde stillen, bis ich nicht mehr kann, um 6 aufstehen, evtl. um 12 Mittagsschlaf für 1-2h bei aktivem Vormittag, um 10 ins Bett (und von da an eine Stunde Einschlafbegleitung) oder keinen Mittagsschlaf, weil Vormittag nur drinnen, dann geht's um 8 ins Bett innerhalb von 10min wird geschlafen.
Aus dem Mittagsschlaf wecken funktioniert so gar nicht, es wird mega geheult vor Müdigkeit und dann im Heulen weitergeschlafen. Da ist einfach total der Tank leer. Abends länger ziehen mit ruhigen Aktivitäten wird auch schwer, da würde sie wahrscheinlich auch wegpennnen, was geht, ist rumrennen und völlig aufdrehen, dabei dann Kopfeinschlagen und so Späße
Am einfachsten wäre, den Tag also total lahm zu gestalten und erst am Nachmittag raus zu gehen, damit da dann die Restenergie vertan wird. So richtig erstrebenswert finde ich das allerdings nicht, da sie ja eigentlich "nur" länger schlafen müsste morgens, um fit zu sein für einen ereignisreichen Tag. Aber kann man da was drehen? Was meint ihr?
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 10:18
von Serafin
Ich würde wirklich das mal zwei Wochen so machen. Also lahmen Vormittag, nachtmittags raus. Damit sich der Mittagsschlaf ausschleicht. (ich weiß wovon ich rede, meine Kandizdaten sind mit Mittgsschlaf auch net ins Bett. aber so früh aufgestnden sind se doch nicht).
Aber hier gibts langsam Erfolge. Kind groß hat die ganze Nacht in seinem Bett geschlafen. Kind klein bis halb Fünf. Dann gestillt bei uns drin und dann nochmal um halb sieben. Morgen wirds wieder furchtbar vermute ich.
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 13:27
von andallthatjazz
Serafin hat geschrieben: 25.03.2022, 10:18
Ich würde wirklich das mal zwei Wochen so machen. Also lahmen Vormittag, nachtmittags raus. Damit sich der Mittagsschlaf ausschleicht. (ich weiß wovon ich rede, meine Kandizdaten sind mit Mittgsschlaf auch net ins Bett. aber so früh aufgestnden sind se doch nicht).
Aber hier gibts langsam Erfolge. Kind groß hat die ganze Nacht in seinem Bett geschlafen. Kind klein bis halb Fünf. Dann gestillt bei uns drin und dann nochmal um halb sieben. Morgen wirds wieder furchtbar vermute ich.
Mit lahmen Vormittag sind wir seit Dezember mittagsschlaffrei

also ausschleichen hat nicht so geklappt, zumindest nicht, mit der frühen Aufstehzeit

Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 13:30
von Serafin
andallthatjazz hat geschrieben: 25.03.2022, 13:27
Serafin hat geschrieben: 25.03.2022, 10:18
Ich würde wirklich das mal zwei Wochen so machen. Also lahmen Vormittag, nachtmittags raus. Damit sich der Mittagsschlaf ausschleicht. (ich weiß wovon ich rede, meine Kandizdaten sind mit Mittgsschlaf auch net ins Bett. aber so früh aufgestnden sind se doch nicht).
Aber hier gibts langsam Erfolge. Kind groß hat die ganze Nacht in seinem Bett geschlafen. Kind klein bis halb Fünf. Dann gestillt bei uns drin und dann nochmal um halb sieben. Morgen wirds wieder furchtbar vermute ich.
Mit lahmen Vormittag sind wir seit Dezember mittagsschlaffrei

also ausschleichen hat nicht so geklappt, zumindest nicht, mit der frühen Aufstehzeit
Hast du das auch mehrere TAge am Stück durchgezogen? Das musste sich bei uns wirklich einschleiffen.
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 13:32
von andallthatjazz
Serafin hat geschrieben: 25.03.2022, 13:30
andallthatjazz hat geschrieben: 25.03.2022, 13:27
Serafin hat geschrieben: 25.03.2022, 10:18
Ich würde wirklich das mal zwei Wochen so machen. Also lahmen Vormittag, nachtmittags raus. Damit sich der Mittagsschlaf ausschleicht. (ich weiß wovon ich rede, meine Kandizdaten sind mit Mittgsschlaf auch net ins Bett. aber so früh aufgestnden sind se doch nicht).
Aber hier gibts langsam Erfolge. Kind groß hat die ganze Nacht in seinem Bett geschlafen. Kind klein bis halb Fünf. Dann gestillt bei uns drin und dann nochmal um halb sieben. Morgen wirds wieder furchtbar vermute ich.
Mit lahmen Vormittag sind wir seit Dezember mittagsschlaffrei

also ausschleichen hat nicht so geklappt, zumindest nicht, mit der frühen Aufstehzeit
Hast du das auch mehrere TAge am Stück durchgezogen? Das musste sich bei uns wirklich einschleiffen.
Ja
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 13:40
von Serafin
Oh, ich weiß wie blöd es ist. IRgendwann wirds besser, vieles hat einfach das Alter geregelt. Aber wahrscheinlich ist dann das neue Baby da.
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 15:25
von Lösche Benutzer 27440
Bei uns wars auch viel das Alter... ich selber konnte wenig ändern.. außer dafür zu sorgen, dass ich auch über Tag Schlaf bekomme.
Ich habe im Grunde gute Schläfer, aber Kind 1 und 2 haben ganz unterschiedlichen Bedarf zu verschiedenen Zeiten. Das war hin und wieder sehr anstrengend.
Kind 1 hat noch Mittagsschlaf gemacht, das mussten 3 Stunden sein... wecken ging nicht, sonst hat er die restliche Zeit nur noch geweint. Bei 5 Minuten Mittagsschlaf konnte ich schon gut 40 Minuten später am Abend schlafen legen... bei 3 Stunden war das dann so 12 Uhr... Kind 2 war Frühaufsteher und schon um 5 wach. Nachts wurden natürlich beide noch hin und wieder mal wach...
Man konnte weder den einen später schlafen legen noch den anderen etwas früher. Und ganz ehrlich... wir haben alles mögliche versucht. Und dann einfach aufgegeben... es ging quasi nur noch darum irgendwie durch den Tag zu kommen. Und schlafen... zur Not hab ich Kind 1 spielen gelassen und hab mich mit Kind 2 zum Mittagaschlaf hingelegt.
Das hat eine Weile gedauert aber irgendwann ließ sich Kind 1 nicht mehr freiwillig zum Mittagsschlaf hinlegen. Ab da haben wir das Abschaffen in Angriff genommen. Und da ging es auch. So konnten beide Kinder um 19 Uhr ins Bett und ich konnte um 5 aufstehen.
Das ist bestimmt nicht das was du hören willst.
Noch etwas, was für mich gegen das frühe Abschaffen vom Mittagsschlaf spricht: meine Kinder haben extrem schlecht Nachts geschlafen, wenn sie zu übermüdet waren. Und zu früh sind sie dann auch wieder wach geworden.
Kind 2 schläft übrigens immer noch hin und wieder mal mittags und braucht das auch. Jetzt wo das Wetter besser wird gehen sie den ganzen Tag raus und fallen dann um 19 wieder erschöpft ins Bett.
Ich kenne aber auch einen 4 Jährigen, der mittags noch schlafen muss, sonst schafft er es nicht durch den Tag.
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 15:44
von Serafin
LinaJaSi hat geschrieben: 25.03.2022, 15:25
Noch etwas, was für mich gegen das frühe Abschaffen vom Mittagsschlaf spricht: meine Kinder haben extrem schlecht Nachts geschlafen, wenn sie zu übermüdet waren. Und zu früh sind sie dann auch wieder wach geworden.
Hihi, ich würde genau das gegenteil schreiben. Meine Kinder haben extrem schlecht in der Nacht geschlafen. Bei beiden hat die Abschaffung des Mittatsschlafs das verbessert. Sie waren nämlich dann endlich mal müde abends und mussten nicht um 10 ins Bett weil Mama nicht mehr konnte. Eher ins Bett gehen führt hier erstaunlicherweise nicht zu eherem aufstehen.
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 25.03.2022, 20:46
von ShinyCheetah
Bei der Tochtereiner Bekannten, die knapp 3 ist, ist es wohl wie Lina beschreibt: Wenn der Mittagsschlaf ausfällt, schläft sie sehr schlecht, sehr unruhig, wird oft wach etc.. Bei F war es ganz klar wie bei Serafin. Ich glaube, das ist Charaktersache, muss man ausprobieren.
Also außer Umarmungen weil das echt super anstrengend klingt (()) fällt mir als Tipp tatsächlich nur noch ein, das morgendliche Dauernuckeln abzuschaffen. Das hat bei F ein paar Tage lang zu frühem Aufstehen geführt, aber dann hat er, oh Wunder, diese Zeit plötzlich einfach ohne Nuckeln geschlafen. Stell dir mal vor, du könntest tatsächlich einfach bis 6:00 oder sogar 6:30 schlafen. Das wär doch immerhin eine Verbesserung. Ich hatte bei F total Respekt davor, dieses morgendliche Dauernuckeln abzuschaffen (ist auch irgendwo im Abstill-Plauderstrang nachzulesen

), aber es hat sich damals echt gelohnt. Er war da knapp 2 Jahre alt.
Re: Nächtliche Wutanfälle nach Abstillen und allgemeine Schlaflosigkeit
Verfasst: 26.03.2022, 05:58
von splischsplasch
Mittagsschlaf: Haben wir beim Großen erst mit 3 abgeschafft beim Übergang von Tagesmutter zum Kindergarten ohne räumliche Schlafmöglichkeit. Es wäre auch keine Woche früher gegangen.
Wir haben es nicht durch aktiv Hinlegen und dann wieder wecken gemacht. Er ist meist sowieso nach 30 min aufgemacht, wenn wir einmal in sein Zimmer gegangen sind.
Wir haben stattdessen eine ruhige Mittagspause eingeführt. Da konnte er kuscheln beim Lesen und etwas dösen. Manchmal ist er eingedöst, dann musste doch geweckt werden. Manchmal aber auch nicht und dann haben wir es meist trotzdem entspannt durch den Tag geschafft.
Dadurch waren auch die Nächte sehr entspannt. Gestillt habe ich da aber nicht mehr, das habe ich so mit 2 bewusst ausschleichen lassen.