Wir sind definitiv noch in der Phase, wo wir uns zu sechst noch zusammenfinden müssen. Vor allem die beiden Großen (4 und 6) sind gerade ganz schön "aufmüpfig" und alle drei fordern viel Aufmerksamkeit ein... Das bringt uns gerade immer wieder nervlich ganz schön ins Schwitzen, aber zum Glück sind wir normalerweise ganz gut Stressresistent, so dass wir zur Zeit zwar sicherlich eher mal ins schleudern geraten, aber das Schiff nicht kentert (um mal wild Metaphern zu mischen

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In Bezug aufs Stillen bin ich gerade in der Phase, wo ich es noch mal ein wenig betrauern muss, nicht vollstillen zu können, es würde alles SO einfach machen. (Immer steril, immer richtige Temperatur, man kann sogar dabei wieder einschlafen... All die Dinge die so beim BES nicht zutreffen.) Gleichzeitig bin ich dankbar, dass es das BES gibt und ich so ja wirklich mit allen Kindern eine durchaus, für unsere Umstände, erfolgreiche Silberziehung hatte bzw. habe.
Also vermutlich schon aus Angst ansonsten doch die Milchmenge zu gefährden, werde ich wohl doch wieder sechs Wochen lang das BES benutzen. Zum Glück habe ich echt den allertollsten Mann, den es gibt, der unter anderem auch völlig ohne zu murren tagtäglich BESs spült, sterilisiert und bei Anfrage neu befüllt

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Ich merke, dass mir die erste Woche noch sehr in den Knochen steckt, und zwar sowohl psychisch als auch körperlich (mit im Bett liegen war da nix, ich war quasi konstant auf den Beinen. Auf der Säuglingsstation im Kinder-KH sind sie erstaunlicherweise überhaupt nicht auf Wöchnerinnen ausgerichtet, über die Intensiv müssen wir gar nicht erst reden). Aber ich merke auch, wie es von Tag zu Tag besser wird und kann zum Glück mit meinem Mann auch sehr gut über das Erlebte sprechen und diese Gespräche helfen mir sehr bei der Verarbeitung.
Oh man, jetzt ist es wieder so lang geworden. Was das wohl ist? Ich scheine mich hier irgendwie gut aufgehoben zu fühlen

. DANKE!