Langsames abstillen? Viele Fragen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Kasano

Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Kasano »

Arw... Text gelöscht! :( nochmal...

@Milchmenge: In Ordnung, das hab ich verstanden. Dann versuch ich mib jetzt etwas zu entspannen.

Eine Interessensfrage noch: du schriebst zu Anfang, dass eine Kapsel des höchstdosierten Bochshornkleesamens nicht ausreicht um die Milchmenge zu steigern. Bezieht sich das auf das Präparat selbst oder meinst du, dass man für die Wirkung mehr benötigt? Zu Beginn der Einnahme habe ich 3x täglich genommen und hatte schon das Gefühl die Milchmenge wird mehr.

@Vasospasmus: Bei mir reichen die insg. 300mg Mg ja anscheinend auch nicht. Einzeln genommen bekomme ich trotzdem innerhalb kürzester Zeit Schmerzen. In welchem Intervall dosiert man dann hoch? Und wie kann es sein, dass meine Symptomatik bei Lecithin besser wird? Kopfsache? Aber die Brustwarze wird deutlich weniger weiss, seitdem ich die Kombi nehme und schmerzfrei bin.
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Teazer
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Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Teazer »

Kasano hat geschrieben:du schriebst zu Anfang, dass eine Kapsel des höchstdosierten Bochshornkleesamens nicht ausreicht um die Milchmenge zu steigern. Bezieht sich das auf das Präparat selbst oder meinst du, dass man für die Wirkung mehr benötigt?
Man fängt zur Milchsteigerung mit einer Tagesdosis von ca. 3600 mg, verteilt auf drei Dosen an. Mir ist kein Präparat bekannt, das so viel enthält und mit Retard-Wirkung arbeitet.
Zu Beginn der Einnahme habe ich 3x täglich genommen und hatte schon das Gefühl die Milchmenge wird mehr.
Ausschließen kann ich das nicht. Die richtige Dosis erkennt man am Geruch von Ahorn oder Curry in Schweiß und Urin. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass das bei 3 Kapseln am Tag der Fall ist.
In welchem Intervall dosiert man dann hoch?
Jeden Tag ein bisschen mehr. Das kommt auch auf die Darreichungsform und die Dosierung einer Tablette o.ä. an.
Und wie kann es sein, dass meine Symptomatik bei Lecithin besser wird? Kopfsache? Aber die Brustwarze wird deutlich weniger weiss, seitdem ich die Kombi nehme und schmerzfrei bin.
Dann ist es doch gut. Ich kann Dir nur sagen, dass Lecithin nicht zur Standardbehandlung gehört. :)


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Carraluma
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Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Carraluma »

Kasano hat geschrieben: Hallo!
Was meinst du denn mit "Abhalten"? :?:
Windel runter und übers Klo/Töpfchen/geeignetes Gefäß halten und pieseln lassen. Eine Beschreibung der besten Haltung findest du im Windelfrei-Unterforum. Bei uns scheint es manchmal zu helfen, wenn früh stark hin und her gewälzt wird und stillen nicht hilft. Auch wenn das Kind dann nicht muss, hoffe ich einfach, dass es mit frischer Windel besser weiterschläft. ;-)
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EhMibima

Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von EhMibima »

Kasano hat geschrieben: Minime ist ein Bauchschläfer und pieselt echt viel und wir wickeln schon jede Nacht. Auch an Windelsorten haben wir einiges ausprobiert, es wird nicht so recht besser. Spätestens nach 6-7 Std läuft er aus. Leider bedeutet Wickeln vor dem Stillen ziemlich Geschrei und Wickeln danach zieht oft ein waches Kind mit sich. Mehr als einmal saß ich dann schon im Bett und musste ihn wieder in den Schlaf singen und schaukeln und das stört Papas Nachtruhe, aber meine und Minime's ganz sicher auch. Ich bin also ziemlich hin und hergerissen.
Wo wickelst du denn? Kannst du im Bett wickeln(schläft er bei dir?), am Besten wenn er gestillt hat und grad wieder weggeschlummert ist? Würde das funktionieren? Bei meinen ging das in gewissen Schlafphasen. ZB wenn die Atmung besonders leise und tief ist und das Baby besonders ruhig liegt.
Kasano

Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Kasano »

bienesmama hat geschrieben:
Kasano hat geschrieben: Minime ist ein Bauchschläfer und pieselt echt viel und wir wickeln schon jede Nacht. Auch an Windelsorten haben wir einiges ausprobiert, es wird nicht so recht besser. Spätestens nach 6-7 Std läuft er aus. Leider bedeutet Wickeln vor dem Stillen ziemlich Geschrei und Wickeln danach zieht oft ein waches Kind mit sich. Mehr als einmal saß ich dann schon im Bett und musste ihn wieder in den Schlaf singen und schaukeln und das stört Papas Nachtruhe, aber meine und Minime's ganz sicher auch. Ich bin also ziemlich hin und hergerissen.
Wo wickelst du denn? Kannst du im Bett wickeln(schläft er bei dir?), am Besten wenn er gestillt hat und grad wieder weggeschlummert ist? Würde das funktionieren? Bei meinen ging das in gewissen Schlafphasen. ZB wenn die Atmung besonders leise und tief ist und das Baby besonders ruhig liegt.
Ich wickel mittlerweile im Bett, fast im dunkeln. Manchmal habe ich Glück und er blinzelt mich nur kurz an, wird aber nicht richtig wach. Das er dabei weiterschläft funktioniert aber leider nicht. Er scheint einen sehr leichten Schlaf zu haben. Ganz egal zu welcher Nachtzeit ich es versuche. :?

@Caraluna: Achso! Ja, das machen wir tatsächlich. Allerdings verbessert das die Grundsituation nicht. Wach wird er trotzdem und ob ich ihn jetzt wickel oder abhalte nimmt sich dann nicht wirklich etwas.
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Teazer
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Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Teazer »

Mein Vorschlag wäre, eine gefettete Wollüberhose wie sie für Stoffwindeln genutzt wird drüber zu ziehen.

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Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Kasano »

Teazer hat geschrieben:Mein Vorschlag wäre, eine gefettete Wollüberhose wie sie für Stoffwindeln genutzt wird drüber zu ziehen.

Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Muss ich mal googlen. Wieso muss die gefettet sein? :shock:
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Teazer
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Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Teazer »

Weil der Urin vom Lanolin gebunden wird. Im Stoffwindel-Unterforum findest Du mehr Informationen dazu.

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Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Kasano »

Ok, danke. Da geh ich mal schauen! :idea:
Kasano

Re: Langsames abstillen? Viele Fragen

Beitrag von Kasano »

Ich bin es nochmal!

Ich habe mir die letzten Tage viele Gedanken übers Stillen gemacht. Ich möchte keines Falls jetzt schon abstillen, dazu genießen wir Beide die Kuscheleinheiten viel zu sehr. Aber bis zum 2. Geburtstag möchte ich das dann auch irgendwie nicht, glaub ich. Für mich gehört Stillen zum Baby und wenn der Kurze läuft und spricht, dann ist das für mich der Moment, wo ich meinen Körper gern wieder "zurück" hätte. Ich kann es nicht beschreiben, so sehr ich stillen liebe, ich kann mir so richtiges Langzeitstillen nicht vorstellen. Wie kann ich meinen Sohn denn sanft darauf vorbereiten? Ich will ihn - wie gesagt - nicht radikal abstillen. Momentan haben wir ja noch massig Zeit und bis Ende des Jahres darf das mindestens noch so bleiben. Danach muss man dann weitersehen. Aber wenn er von sich aus die Stillmahlzeiten (gerade in der Nacht) nicht minimiert, dann muss ich ja in irgendeiner Form intervenieren. Wie mache ich das, ohne meinen Zwerg (und mich?) besonders zu stressen? Bisher hat sich das alles irgendwie immer einfach mit der Zeit ergeben, aber ich denke, wenn ich darauf warte, dass er sich von selbst abstillt, dann wird das länger dauern, wie ich mir das vorstellen kann. Versteht man, was ich meine?

LG
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