Meine Große war auch so, nur Stillen, nichts anderes, keine Flasche, kein Schnuller, kein Schnuffeltuch, kein Schmusetier, nichts. Und es gibt Kinder, denen kann man sowas auch nicht schmackhaft machen, egal, wie sehr man es versucht. Bis heute braucht sie die Mama zum Einschlafen. Puppen sind für Rollenspiele tagsüber.
Feste Nahrung würde ich nachts nicht anbieten. Wir haben der Großen nach unfreiwilligem Abstillen Kuhmilch aus dem Becher angeboten, das hat sie gern genommen, aber eben erst NACH dem Abstillen. Ich persönlich fand die Unterbrechung meines Schlafes durch einen Becher Kuhmilch schon größer als durch Stillen, und ein Butterbrot und danach Zähne putzen jede Nacht 3.30 Uhr will ich mir gar nicht vorstellen

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MaareMum, was mir noch einfällt: Du schreibst, Du stillst tagsüber nicht mehr UND Dein Kind isst nur Fingerfood. Ich kann mir vorstellen, dass die nächtliche Stillfrequenz echter Hunger ist, echter Bedarf an Nährstoffen. Mein Fingerfood-Kind hatte immer einen lustigen Windelinhalt, will heißen, ihr Bauch war voll mit Essen, aber nicht zerkleinertes Essen geht so raus, wie es reingekommen ist, und das Kind hat nichts davon, keine Kalorien, keine Nährstoffe. Kannst Du Dir vorstellen, die nächtlichen Stillmahlzeiten bewusst tagsüber anzubieten, und dafür nachts konsequent abzustillen? Wenn Dein Kind nachts 5 mal stillt, tagsüber bewusst 5 mal Stillen anbieten, und dafür nachts dann abstillen? Denn egal ob Stillen oder Abstillen oder was auch immer, irgendwie muss ja gewährleistet sein, dass das Kind tatsächlich die Nährstoffe und Kalorien bekommt, die es braucht.