Zu häufiges Stillen schädlich?
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- Kinsale
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Muskeln der Eltern meinte ich natürlich 
- Yashira
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Ich empfand es nur am Anfang beruhigend das manchmal halt "nichts" klappt u das Baby vll einfach nur mal weinen muss (Weltschmerz oder was weiß ich). Das hat mir geholfen einfach nur zu trösten u nicht zu verzweifeln.
Eine generelle Strategie habe ich aus der These natürlich nicht abgeleitet. Es gab immer erst Brust - auch mehrfach angeboten. U ja - zu 99% hilft die.
Unterwegs mit einem Apfelgerät
Eine generelle Strategie habe ich aus der These natürlich nicht abgeleitet. Es gab immer erst Brust - auch mehrfach angeboten. U ja - zu 99% hilft die.
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- tania
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
ich finde es gut immer wieder zu hinterfragen und zweifel zuzulassen.
ich sehe hier gerade zwei voneinander getrennt zu bedenkende dinge. einmal: schweres kind, ueberfuettern, immer gleich essen in den mund stopfen usw. hier kannst du vielleicht das mal in die suche eingeben (vor allem ueberfuettern), ein bisschen jusl zu dem thema lesen und diese informationen immer wieder auffrischen. brust ist nicht flasche, ist nicht banane, ist nicht schokolade, ist nicht frustessen. du kannst dein kind nicht ueberstillen. mein grosser hatte ein sehr starkes nuckelbeduerfnis und bevor er stillen konnte ohne viel mlch zu trinken hat er sich bitterlich beschwert dass milch kam obwohl er doch nur nuckeln wollte. und hat es dann einfach direkt alles wieder rauslaufen lassen.
je aelter meine babys wurden desto haeufiger habe ich stillen ohne zeichen angeboten (ok, als sie kleiner waren lagen sie eh an der nackten brust rum, das war also quasi ein staendiges angebot). aber so gerade mit 4-6 monaten haben meine kinder nicht "angezeigt", sondern wurden nur noelig oder unruhig oder grob oder was weiss ich. ich habe oft angeboten, der grosse hat die brust immer in den mund genommen kurz und dann wieder losgelassen. beide hab ich oft an de brust "gezwungen" (so richtig in die brust gedrueckt) und sie haben dann laaaange gestillt. das war wenn ich den richtigen moment verpasst hatte und sie schon drueber waren.
anderer punkt: troesten, weinen lassen, ablenken. ich finde grundsaetzliches ablenken nicht gut. kinder duerfen traurig sein, ohne dass es uns in den wahnsinn treibt, sie haben ein recht auf negative gefuehle. weinen des eigenen kindes anzunehmen und zu begleiten ohne es abstellen zu wollen ist eine wichtige aufgabe von uns als eltern. das gilt aber fuer KINDER. fuer babys st weinen stress und sie haben dafuer gewichtige gruende. klar dass wir die nicht immer kennen und wir koennen sie erst recht nicht immer beheben. aber wenn wir es beruhigen koennen, dann sollten wir es tun.
es kommt der moment, wo stillen nicht mehr die welt wieder gerade biegt fuer babys (und es gibt ja einige babys, die trotz haeufigem stillens viel weinen). fuer mich war das beim grossen eine schwierige umstellung im zweiten lebensjahr, dass ich ihn nicht mehr gluecklich machen kann, nicht mehr vor allem bewahren kann. aber das hat ER mir angezeigt. und auch in dieser phase hat stillen noch geholfen.
ich sehe hier gerade zwei voneinander getrennt zu bedenkende dinge. einmal: schweres kind, ueberfuettern, immer gleich essen in den mund stopfen usw. hier kannst du vielleicht das mal in die suche eingeben (vor allem ueberfuettern), ein bisschen jusl zu dem thema lesen und diese informationen immer wieder auffrischen. brust ist nicht flasche, ist nicht banane, ist nicht schokolade, ist nicht frustessen. du kannst dein kind nicht ueberstillen. mein grosser hatte ein sehr starkes nuckelbeduerfnis und bevor er stillen konnte ohne viel mlch zu trinken hat er sich bitterlich beschwert dass milch kam obwohl er doch nur nuckeln wollte. und hat es dann einfach direkt alles wieder rauslaufen lassen.
je aelter meine babys wurden desto haeufiger habe ich stillen ohne zeichen angeboten (ok, als sie kleiner waren lagen sie eh an der nackten brust rum, das war also quasi ein staendiges angebot). aber so gerade mit 4-6 monaten haben meine kinder nicht "angezeigt", sondern wurden nur noelig oder unruhig oder grob oder was weiss ich. ich habe oft angeboten, der grosse hat die brust immer in den mund genommen kurz und dann wieder losgelassen. beide hab ich oft an de brust "gezwungen" (so richtig in die brust gedrueckt) und sie haben dann laaaange gestillt. das war wenn ich den richtigen moment verpasst hatte und sie schon drueber waren.
anderer punkt: troesten, weinen lassen, ablenken. ich finde grundsaetzliches ablenken nicht gut. kinder duerfen traurig sein, ohne dass es uns in den wahnsinn treibt, sie haben ein recht auf negative gefuehle. weinen des eigenen kindes anzunehmen und zu begleiten ohne es abstellen zu wollen ist eine wichtige aufgabe von uns als eltern. das gilt aber fuer KINDER. fuer babys st weinen stress und sie haben dafuer gewichtige gruende. klar dass wir die nicht immer kennen und wir koennen sie erst recht nicht immer beheben. aber wenn wir es beruhigen koennen, dann sollten wir es tun.
es kommt der moment, wo stillen nicht mehr die welt wieder gerade biegt fuer babys (und es gibt ja einige babys, die trotz haeufigem stillens viel weinen). fuer mich war das beim grossen eine schwierige umstellung im zweiten lebensjahr, dass ich ihn nicht mehr gluecklich machen kann, nicht mehr vor allem bewahren kann. aber das hat ER mir angezeigt. und auch in dieser phase hat stillen noch geholfen.
tania mit sohn *09 und sohn *12
- tania
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
aaah vergessen: was ich mich bei der weinen lassen theorie immer frage: wer bin ich dass ich entscheide, WANN mein kind jetzt weinen sollte ohne abgelenkt zu werden? vielleicht hat es gerade hunger, ich finde aber, dass es jetzt mal seinen weltschmerz ausleben soll. also nee. da checke ich lieber schnell, ob es stillen will, die windel voll ist usw.
tania mit sohn *09 und sohn *12
- tania
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
und noch: man kann sein kind uebrigens super beim weinen begleiten NACHDEM man abgeklaert hab, ob es sich mit stillen geheben laesst.
tania mit sohn *09 und sohn *12
- Carraluma
- alter SuT-Hase
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Nein, Stillen anbieten, kann mMn nie schaden!
Und ich muss den erwähnten Theorien widersprechen. Gerade die Bevormundung durch Stillen ist unsinnig. Beim Stillen hat das Baby doch mit die größte "Mitbestimmung", die es für ein Baby überhaupt gibt. Als Mutter kann man das Stillen ja nur anbieten. Das Baby stilt doch nur, wenn es das möchte. Und viele haben auch schon erlebt, dass das Baby nicht trinkt, nur weil die Mutter es möchte. Ein Baby mag noch nicht krabbeln oder Laufen können und sich seinen Eltern auch nur durch Schreien verständlich machen, aber zu stillen aufhören oder gar nicht erst andocken, kann es!
Und als gute Gastgeberin biete ich meinen lieben Gästen lieber zu oft etwas an (was sie ablehnen können) als nur einmal meine Gäste am Durst- odee Hungergefühl leiden zu lassen. Da kommt es mir unsinnig vor mein Baby schreien/weinen zu lassen ohne ihm etwas anzubieten, nur weil ich nicht weiß, warum es weint. Und mein Gast kann sich auch nach einem kleinen Snack noch trösten lassen, falls nötig.
Und ich muss den erwähnten Theorien widersprechen. Gerade die Bevormundung durch Stillen ist unsinnig. Beim Stillen hat das Baby doch mit die größte "Mitbestimmung", die es für ein Baby überhaupt gibt. Als Mutter kann man das Stillen ja nur anbieten. Das Baby stilt doch nur, wenn es das möchte. Und viele haben auch schon erlebt, dass das Baby nicht trinkt, nur weil die Mutter es möchte. Ein Baby mag noch nicht krabbeln oder Laufen können und sich seinen Eltern auch nur durch Schreien verständlich machen, aber zu stillen aufhören oder gar nicht erst andocken, kann es!
Und als gute Gastgeberin biete ich meinen lieben Gästen lieber zu oft etwas an (was sie ablehnen können) als nur einmal meine Gäste am Durst- odee Hungergefühl leiden zu lassen. Da kommt es mir unsinnig vor mein Baby schreien/weinen zu lassen ohne ihm etwas anzubieten, nur weil ich nicht weiß, warum es weint. Und mein Gast kann sich auch nach einem kleinen Snack noch trösten lassen, falls nötig.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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solcita
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 89
- Registriert: 11.04.2014, 11:51
- Wohnort: Nahe KA
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Gastgeberin ist auch ein schönes Bild. Und es stimmt: man kann ein Baby nicht zum Trinken zwingen... und ich nasche auch gern zwischendurch; )
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Jellybelly Bean 10/13
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Happymam27
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 6
- Registriert: 02.12.2013, 12:48
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Ich denke auch nicht, dass man sagen kann, dass man ein Kind zu oft stillt. Nähe und Geborgenheit sind für die Kleinen besonders wichtig und das durchleben die Knirpse beim Stillen eben ganz besonders. Ich stille meine Kleine auch noch und auch, wenn Sie weint.
Ich denke, dass man sich einfach nicht zu viele Sorgen machen sollte! Alles Gute!
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Zuletzt geändert von blueberry am 16.04.2014, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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vivi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2092
- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Das eine Buch sagt dies, das andere das
Ich les gerade " Das glücklichste Baby der Welt" und der Autor meint, dass das Schreien daher rührt, dass Babys eine physiologische Frühgeburt sind. Eigentlich sind sie erst mit 3 Monaten reif für die Welt, können aber nicht so lange ausgetragen werden, weil der Kopf zu groß ist. Im Grunde brauchen Babys in den ersten 3 Monaten noch ähnliche Bedingungen wie im Mutterleib, da sie sich selbst schlecht regulieren können ( manche besser, manche schlechter). Es gibt Kulturen in denen Babys nie lange weinen, dafür fast 24h Körperkontakt haben und jederzeit stillen können
Der Autor empfiehlt pucken, schaukeln und Zischgeräusche sowie Nuckeln um den sog. " Beruhigungsreflex" auszulösen. Meine Erfahrung ist, dass diese Methode tatsächlich funktioniert, meine Kleine wird dadurch sehr schnell ruhig.
Der Autor empfiehlt pucken, schaukeln und Zischgeräusche sowie Nuckeln um den sog. " Beruhigungsreflex" auszulösen. Meine Erfahrung ist, dass diese Methode tatsächlich funktioniert, meine Kleine wird dadurch sehr schnell ruhig.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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MamaSunshine
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 334
- Registriert: 16.01.2014, 00:08
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Kurz: ich verstehe deine fragen (/ängst?) - die hatte und hab ich manchmal auch.
Wir hatten eine phase mit abendweinen, etwa mit 3 monaten, da waren alle bedürfnisse gestillt, brust vor der nase, aber baby weinte. Da habe ich mich benüht, nicht rumzulaufen, abzulenken, zu sagen "du musst nicht weinen"... Habe versucht dem baby ein gefühl von geborgenheit und verständnis zu geben, weil mir das richtiger vorkam, als das weinen sozusagen abzulehnen.
Starkes hemmungsloses weinen haben wir mittlerweile meist an tagen wo besonders viel los war, und ich biete, wie früher, stillen an. Manchmal, oder nein, oft hilft das und ist damit richtig, meiner meinung nach.
Überfüttern... Meine hebamme hat mich sehr schlecht beraten, wollte schnuller einführen bei wöchling, und nach 3 wochen nacht wasserflasche weil eben vielstiller und groß mit entsprechendem gewicht. Ich habe da auf mein gefühl gehört und viel hier gelesen, und das war genau richtig! Lass dich nicht irre machen! Zu jeder fachmeinung aus ratgeberbüchern gibt es eine gegenmeinung...
Du machst das schon richtig! (())
Wir hatten eine phase mit abendweinen, etwa mit 3 monaten, da waren alle bedürfnisse gestillt, brust vor der nase, aber baby weinte. Da habe ich mich benüht, nicht rumzulaufen, abzulenken, zu sagen "du musst nicht weinen"... Habe versucht dem baby ein gefühl von geborgenheit und verständnis zu geben, weil mir das richtiger vorkam, als das weinen sozusagen abzulehnen.
Starkes hemmungsloses weinen haben wir mittlerweile meist an tagen wo besonders viel los war, und ich biete, wie früher, stillen an. Manchmal, oder nein, oft hilft das und ist damit richtig, meiner meinung nach.
Überfüttern... Meine hebamme hat mich sehr schlecht beraten, wollte schnuller einführen bei wöchling, und nach 3 wochen nacht wasserflasche weil eben vielstiller und groß mit entsprechendem gewicht. Ich habe da auf mein gefühl gehört und viel hier gelesen, und das war genau richtig! Lass dich nicht irre machen! Zu jeder fachmeinung aus ratgeberbüchern gibt es eine gegenmeinung...
Du machst das schon richtig! (())
Mama Sunshine mit dem kleinen Sonnenschein (09/13) und dem Fröschlein (11/18)


