Kruemelmama hat geschrieben:Brauch er doch auch nicht. Es gibt doch auch Frauen die ein adoptiertes Baby stillen können. Die Milchproduktion wird doch wohl hauptsächlich durchs saugen angekurbelt und nicht durch die SwS. Soweit ich weiß
Krümel (07/2013)
So meinte ich das nicht. Es gibt Dinge, die sind eben weiblich und andere eben maennlich.
Fuer mich wirkt das eben nicht "maennlich" und ja, ich mag Maenner auch maennlich. Ich finde zugewandte Vaeter toll - aber stillend? Nein. Das fuehlt sich mehr als komisch an. Und warum?
Ja Badinter kenne ich zumindest oberflächlich. Nun ja, ich versuche mich freundlich auszudrücken, aber als ich einige ihrer Aussagen hörte haben sich bei mir die Nackenhaare aufgestellt. Sie ist halt wie andere Feministinnen vom alten Schlag.
Ich finde es gar nicht falsch, dass sie Dinge - in Bezug auf Muttersein usw. - kritisch hinterfragen möchte. Das ist gut und wichtig. Nur ist sie in sie dabei zu radikal und verliert dadurch extrem an Glaubhaftigkeit.
Achso, dann hab ich dich da falsch verstanden. Einerseits sehe ich es auch wie du. Andererseits ist mein Mann glaube ich manchmal auch neidisch auf die stillbeziehung. Wobei die zwei echt ne Super Bindung haben. Lieben sich heiß und innig.
Ich fände es super wenn mein mann auch mal abends das stillen hätte übernehmen können... wir leben eben als mutter vater kind in einer Wohnung und nicht als Sippe, wo man das baby auch mal einer anderen stillenden frau überlassen kann.
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mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015) Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!
Was ich mir nicht vorstellen kann, dass die Männer wirklich Milch produzieren. Dafür brauchen sie ja Brustdrüsengewebe und das wird ja zum größten Teil während des weiblichen Zykluses oder in der Schwangerschaft angelegt. Glaube mich daran zu erinnern, dass sehr junge Mütter auf Grund der geringen Zahl an Monatsblutungen vor der Schwangerschaft manchmal nicht voll stillen können. Aber Anscheind geht das. Ich werde mal meinen Mann davon berichten, mal sehen was er sagt.
LG
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Manche männliche Neugeborene bekommen auch eine Brustdrüsenschwellung, genau wie manche weibliche Neugeborene. Manchmal wird dabei auch Milch, die sogenannte "Hexenmilch" gebildet. Da macht die Natur zwischen männlich und weiblich keinen Unterschied. Natürlich bildet sich das Drüsengewebe bei Jungs/Männern zurück, ist aber am Anfang angelegt.
Davon mal abgesehen, sehe ich ganz das Stillen auch als etwas ur-weibliches. Aber naja, es gibt einem zu denken, wie auch immer.
Als Biologin finde ich die Sache mit der male lactation faszinierend und hat für mich primär nichts mit Gleichstellung und sonstigem kulturellem Überbau zu tun. Was wir als Gesellschaft aus einer simplen physiologischen Gegebenheit machen und was wir alles darin hinein interpretieren, ist natürlich eine andere Geschichte.
Ich fände es schön, wenn Männer diese tiefe innige Verbindung zu ihren Kindern, die das Stillen (mit oder ohne Lactation) mit sich bringt, auch erleben dürfen. Wieso soll eine weitere tiefe und liebende Bindung grundsätzlich irgendwen schädigen?
Vorallem fände ich die neuen Streitfelder in der Beziehung dann faszinierend: Ich habe nur nen Milchstau, weil du gestern zu oft gestillt hast. Du hast nach der Benutzung die Milchpumpe nicht saubergemacht.... Und wenn dann beide unter Stilldemenz leiden wird's bestimmt ganz interessant .
Neee, für mich wäre das auch nichts, wir versagen schon daran in den Ferien oder im Wochenbett die Haushaltsteilung gebacken zu bekommen und da ist es nur ärgerlich wenn man's nicht hinbekommt, beim Stillen müsste es besser laufen sonst tut's weh
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)