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Re: AW: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 15:48
von Schneekugel
Genau, es kam immer so einbisschen. Kann dir nicht sagen ob es eine konsequenz hätte...meine aber wen es ganz schlimm ist, dann kann man es mit medikamenten einbisschen eindämmen. Sonst verwächst es sich wohl.
War bei uns ja nur begleiterscheinung. Wieso habt ihr ein monitor? Sorry die abkürzungen sagen mir gar nichts *rotwerd*


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Re: AW: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 16:03
von annea
chrissi hat geschrieben:Ja. Ein pathologischer Reflux wird - falls notwendig- mit Protonenpumpenblockern behandelt. Nicht nur wegen der Apnoen, sondern auch um die Speiseröhre und Lunge zu schützen. Oft verwächst es sich von alleine, bei meinen Kindern mit 1 bzw. fast 2. Falls es das nicht tut, wird es operiert. Wobei es eine große OP ist bei der man eine deutliche Nutzen- Risiko- Abschätzung machen muss mit den Ärzten.
Unbehandelter Reflux verursacht häufig wiederkehrende Bronchitiden, Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen sowie Fütterungsprobleme.
Aha, danke (danke auch für die ehrliche und ausführliche pn! Komme gern auf dein angebot zurück sobald die kraft dafür reicht.). Dh also ph-metrie wäre ggf das diagnostische mittel der wahl? Das wäre doch dann eigentlich gleich im rahmen der psg/ocrg sinnvoll um ggf einen kausalzusammenhang mit den apnoen ausmachen zu können, oder? Dann musste ich den wunsch vermutlich vorab bekannt geben damit die sich darauf einstellen können.
Und OT: Gibts einen richtwert wieviele apnoe-alarme pro tag “im rahmen“ sind bzw aus erfahrungswerten wieviele alarme wirklich viel sind? Ich hab von “keine“ bis “200 echte pro nacht“ schon vieles gehört und hab daher gar keine idee, wie man die anzahl einordnen könnte.
Schneekugel hat geschrieben:Genau, es kam immer so einbisschen. Kann dir nicht sagen ob es eine konsequenz hätte...meine aber wen es ganz schlimm ist, dann kann man es mit medikamenten einbisschen eindämmen. Sonst verwächst es sich wohl.
War bei uns ja nur begleiterscheinung. Wieso habt ihr ein monitor? Sorry die abkürzungen sagen mir gar nichts *rotwerd*


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Wegen der apnoen und familienanamnese

~ unterwegs ~

Re: AW: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 16:09
von annea
Wiki sagt, dass ppi erst bei kindern ab zwei jahren zugelassen sind und da nur eine gruppe...

~ unterwegs ~

Re: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 16:16
von Captainsparrow
Ja, unsere PH- Metrien wurden parallel zur PSG gemacht, eben wegen des Kausalzusammenhangs der dort deutlich sichtbar wurde. Bei der Einschätzung kann Dir der überwachende Arzt helfen. Es ist nicht die Anzahl der Apnoen wichtig, sondern die Art ( obstruktiv oder zentral), die Dauer, die Schlafphase in der sie stattfinden ( im REM Schlaf haben de Kinder z.B. eh mehr Apnoen und auch der Anteil periodischer Atmung ist hoch) und vor Allem die Begleitumstände ( Umfang der Entsättigung, Herzbeteiligung). Dazu muss der Arzt den Monitor auslesen, dort kann er auch echte von unechten Alarmen unterscheiden, aber auch die komplette PSG ist wichtig, denn viele Dinge sieht man auf dem Heimmonitor nicht.

Re: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 16:18
von Captainsparrow
PPI werden bei Refluxkindern erfolgreich von Geburt an eingesetzt, keine Sorge. Omeprazol ist ein altbewährtes, wobei es mittlerweile neuere und bessere gibt.

Re: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 16:21
von Captainsparrow
Bei den scharfen Einstellungen die ihr habt, würde ich von sehr vielen ( echten für den Moni, aber unkomplizierten für das Kind) ausgehen. Je weiter Du die Grenze runtersetzt, desto eher werden physiologische Atemmuster auch mal als Apnoe erkannt.
Ich schätze wir wären mit dieser Einstellung keine viertel Stunde ohne Alarm geblieben.

Re: AW: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 17:02
von annea
Na dann hoffe ich mal, dass sut gleich ordentlich viele Parameter bei der PSG checken und ich die ph-metrie durchbringe.
Im KH waren Sättigung und HF nie betroffen, auch nicht wenn sie einen Tick länger gebraucht hat um zu reagieren, wobei es immer schnell und ohne viel Reiz geht. Ich denke, dass wir am Monitor noch keine einzige wirklich bedrohliche Apnoe hatten. Mal sehen, was die PSG zeigt.

~ unterwegs ~

Re: Übermäßiges Spucken

Verfasst: 02.04.2014, 17:12
von Captainsparrow
Die OSG läuft eigentlich soweit immer gleich ab, nur manchmal zusätzlich mit EEG . Das wurde bei uns aber erst gemacht als man wusste, da ist etwas richtig im Argen. Wir hatten ja gar keine Richtung , in der wir einen Verdacht hatten. Also hatten wir PSG, die Minoaufzeichnungen ( pathologisch) dann wurden ganz vele Tests inklusive MRT gemacht, und dann nochmal PSG mit pH- Metrie und EEG. Und dann nochmal ein sepaparates EEG.