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Re: Milchmenge erhöhen

Verfasst: 26.01.2014, 13:29
von jusl
Ich überlege, ob ich nochmal irgendwo anders hingehen sollte deswegen. Es ist einfach fies, keine Ursache zu wissen, weil es das Gefühl zurücklässt, nicht genug oder etwas falsch gemacht zu haben :| .
Ja, das verstehe ich - die Kenntnis der Ursache würde einfach Klarheit bringen, so dass man damit eben auch "abschließen" kann und einfach das beste draus macht. So, wie es derzeit ist, ist das einfach "offen" und lädt permanent zum Grübeln ein.
Den Syntospray kann ich mir also sparen, oder?
Ja.
Glaubst du denn, das Hoffnung besteht dass das Domperidon anschlägt?
Klares ja - die Möglichkeit besteht auf jeden Fall.
Was verstehst du unter hohen Dosen beim Domperidon?
Darunter verstehe ich die offizielle Dosierungsempfehlung von wahlweise 4 x 20 mg oder 3 x 30 mg täglich, nachzulesen hier. Meist gibt's die als Tabletten à 10 mg, das entspräche dann 4 x 2 Tabletten oder 3 x 3 Tabletten, also 8-9 Tabletten pro Tag. Mit einer einzelnen 20er Packung oder sowas käme man also absolut nicht weit - in Fällen ausgeprächter Hypogalaktie wie bei Dir müsste man sich schon auf langfristige Einnahme einstellen.
oder besteht die Möglichkeit, es privat zu kaufen, also ohne Verordnung?
Diese Möglichkeit besteht. Dazu folgende zwei allgemeine Infos:
1. In der Schweiz ist Doperidon nicht verschreibungspflichtig.
2. Es existieren schweizerische Internetapotheken.

Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Domperidon in Deutschland um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, vor dessen Einnahme ein Arzt konsultiert werden sollte.

LG
Julia

Re: Milchmenge erhöhen

Verfasst: 26.01.2014, 23:01
von Isabella
Ok, vielen Dank für die Infos. Ich bin derzeit sehr unentschlossen ... mal bin ich entschlossen, das mit dem Domperidon auf jeden Fall zu versuchen, dann mag ich eigentlich gar nicht mehr und würde am Liebsten nur noch "beziehungsstillen", also der Kleinen die Brust anbieten solange sie halt mag, auch wenn keine Milch da ist. Naja. Ich denke, ich werde als erstes mit einer Hausärztin sprechen, ob sie mir das verschreibt, und mir sonst überlegen ob das mit der Schweiz für mich in Frage kommt.

Gut eine Packung für 2 Tage ist aber natürlich schon eine Menge (auch zum Einnehmen, ich schaffe es nicht mal meine eine Eisentablette täglich zu nehmen :oops: :oops: ). Die Frage ist natürlich, wie lange ich das dann mache, ich fürchte langzeitstillen werde ich unter den Umständen eher nicht, sondern vermutlich mit Beikostbeginn die Medikamente absetzen und die Brust nur so anbieten. Anders scheint es mir fast eine Illusion zu sein ... und selbst so sind das noch ca. 60-75 Packungen Tabletten, die ich bräuchte :shock: . Uff!!

Und dann ist natürlich die Frage, wieviel Zufüttern ich mir damit ersparen würde. Wenn ich wenigstens die Hälfte der Fläschchen (bzw. Bes) weglassen könnte, wäre das ja schon super, von mehr wage ich gar nicht zu träumen. Aber was ist wenn es gerade mal für 1-2x Stillen reicht?!
Ja, das verstehe ich - die Kenntnis der Ursache würde einfach Klarheit bringen, so dass man damit eben auch "abschließen" kann und einfach das beste draus macht. So, wie es derzeit ist, ist das einfach "offen" und lädt permanent zum Grübeln ein.
Ja, das ist es ... im Moment fürchte ich aber ein bisschen, was wäre wenn auch die Brust in Ordnung wäre. Was bliebe dann noch? Könnte es überhaupt an einer Störung des Hypophysenvorderlappens liegen, wenn das Prolaktin doch eigentlich passt (wobei ich mir nicht sicher bin, beim googlen habe ich gefunden, dass Prolaktin in der Stillzeit eigentlich höher ist als der Referenzrahmen, der bis 25 geht; eher in einem Graubereich bis 150 oder so, und dann erst spricht man von einem zu hohen Wert. Aber keine Ahnung, ich habe bei den Hormonen nach wie vor keinen Durchblick, und ich habe das Gefühl viele Ärzte auch nicht (und ich war ja wirklich schon bei vielen Ärzten wegen meiner Hormonstörung)). Ich habe allerdings eine Stillambulanz gefunden, in der eine Dr.Med die IBCLC ist arbeitet, vielleicht gehe ich da noch hin. Ich denke, diese Dame könnte mehr Ahnung haben als mein Frauenarzt (wobei der auch "Hormonspezialist" ist laut Schild an der Tür... aber einer mit Gottkomplex oder so).

Sorry dass ich dich so zutexte, ich bin wirklich sehr unschlüssig wie es weitergeht und überlege hier vor mich hin :oops: