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Re: AW: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 26.12.2013, 23:56
von MaareMum
An den verschwindenden Speckrollen darfst du es nicht festmachen. Das ist ganz normal, dass ein Kind sich erst Speckrollen anfuttert, die dann im nächsten Wachstumsschub auf einmal verschwinden. Dann kommen sie wieder, dann verschwinden sie wieder. Die Kinder wachsen in Schüben.
Und ich würde den Stillberaterinnen hier (gerade vor allem Mondenkind und Jusl) unendlich mehr vertrauen als irgendwelchen Websiten, auch wenn sie angeblich übers Stillen sind).
Viele Frauen DENKEN, dass ihnen die Milch nicht mehr reicht. Vielen Frauen wird das von anderen (älteren) Frauen pausenlos erzählt. Stimmen tut das noch lange nicht!
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vom Handy aus
Re: AW: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 27.12.2013, 02:47
von Weltenbummlerin
Mein baby ist vier Tage älter als deines und stillt gerade auch die Nächte schlichtweg durch. Ich mache schon zahllose Witze, dass er halt nachts seine festessen veranstaltet. Auch mein baby ist derzeit manchmal ungewöhnlich unzufrieden für seine Verhältnisse. Seit dem 24. Habe ich ihn oft 3-5 Stunden durchgängig im Halbschlaf an der Brust gehabt und wenn ich dann schnell ins Bad laufe, ist binnen 30 Sekunden seine Welt kaputt.. kullertraenen ohne Ende. Papa hat da keine Chance. Ich denke, es liegt an weihnachten und daran, dass er immer mehr mit bekommt.... jede verwandte, die meint, mir nahe zu legen müssen, dass mein Kind zusätzlich pre bekommen muss, bekommt trotzdem eine freundliche ablehnende Antwort. Denn ich bin mir sehr sicher, dass er gut gedeiht, auch wenn wir immer mal wieder speckrollen-wellen ( kommen und gehen) spielen.
Wer hier regelmäßig mitliest, weiß welche Probleme wir am Anfang hatten.. und dass das gedeihen meines Sohnes am Anfang vom gewicht aus betrachtet nicht so klar war. Trotzdem mache ich mir keine Sorgen, weil ich hier gut beraten wurde und die Gewichtsdaten auch einfach keinen Anlass mehr dazu boten... wenn mondenkind ausgerechnet hat, dass bisher kein Grund zur Sorge bestand, kannst du ihr vertrauen. Die fälle, in denen es Anlass zur Beobachtung gibt, werden hier sehr gut begleitet.
Vielleicht konnte ich dich ja damit etwas beruhigen, denn deine Gedanken und die Verunsicherung durch die widersprüchlichen Informationen kann ich gut verstehen. Euch weiterhin alles gute!
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 27.12.2013, 08:15
von deidamaus
Das Verhalten seines Babys hat auch nicht unbedingt etwas damit zu tun, das es nicht genug Milch bekommt. Du Schreibst, dass es dann ruhiger wird, wenn durch Brust Kompression mehr Milch kommt. Vielleicht kann es dann einfach nicht anders, als zu trinken und ist deswegen ruhig.
Ich kenne das Verhalten in dem Alter von allen meinen drei Kindern und ich gehöre eher zur Gattung "Milchkuh"

. Die Welt wurde einfach interessanter und ich hatte das Gefühl, das Stillen diente viel zum Abschalten und Runterkommen. Selbst meine beiden Großen wachen nachts noch auf, wenn viel Trubel ist (der Mittlere sogar mehrmals). Babys trinken sich dann halt wieder in den Schlaf und stillen dann sehr häufig.
Und die Gewichts Entwicklung ist ja unauffällig. Also keinen Kopf machen und dem Großen beim Stillen was vorlesen, dann kommt er auch nicht so arg zu kurz.
LG
Deidamaus
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 27.12.2013, 09:47
von Morgaine47
Hast Du mal was über die Brustschimpfphase gelesen? Da ist Dein Kind jetzt im passenden Alter. Ich finde das beschriebene Verhalten auch eher normal, wenn sicher auch etwas nervig manchmal.
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 27.12.2013, 10:38
von Mondenkind
Ich kann dir keine festen Werte geben, da ich im Babytreff mehrmals gewogen, aber nie notiert habe. Da dachte ich noch, es wäre nur ne Phase. Dumm von mir, ich wollte mich nur nicht verrückt machen.
Ich kann nur die Daten beurteilen, die ich habe. Zu denen hab ich Dir gesagt, wie ich sie bewerte. Daten, die ich nicht habe, kann ich nicht einschätzen. Ich weiß jedoch nicht, wie schlecht die sein sollen, wenn die, die Du mir hier präsentierst, ok sind.
Wie gesagt, den letzten Wert können wir gerne erst mal bestätigen und dann weitersehen.
Dass die Milch plötzlich nicht mehr reicht, wäre eine medizinische Rarität, denn wenn man die bisherige Gewichtszunahme betrachtet, dann hattest Du immer reichlich Milch und der Bedarf steigt in dem Alter nicht mehr nennenswert an. Im Netz liest man viel, ich weiß. Für den Laien ist das mitunter schwer auszumachen, was seriöse und fachlich fundierte Stillberatung ist und was nicht. Hier im SuT ist die Stillberatung extrem gut. Ich will mich da nicht selber über Gebühr loben, aber ich weiß was ich kann und ich kann auch beurteilen, wie exzellent Jusl und Blueberry sind und all die, die hier früher beraten haben.
Ich kann mich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, dass es hier um etwas anderes geht. Ich will überhaupt nicht kleinreden, wie anstrengend Deine Situation ist. Und wenn Du Dich mit Zufüttern besser fühlen würdest, dann tu das. Eine Zufütter
indikation lässt sich jedoch aus den vorhandenen Daten nicht ableiten. Oder fang mit 4 Monaten mit hochkalorischer Beikost an. Alles ist ok, wenn Du es für Euch richtig findest und ich begleite Euch gern auf Eurem gewählten Weg. Was ich jedoch ehrlich gesagt nicht möchte, sind seitenlange "Ja aber da und da hab ich gelesen"-Diskussionen. Ich erkläre Dir gern alles, was ich sage, aber gegen Daten, die ich nicht vorliegen habe und gegen Sachen, die irgendwo im Netz stehen, mag ich nicht andiskutieren.
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 16.01.2014, 22:18
von Puksie
Puh, ich musste mich von euren teils für mich verletzenden Antworten erholen.
Also, zu euren Fragen:
Das las ich, geschrieben von einer SB des IBCLC.
Ich kann sie auch gerne noch mal raussuchen.
Ja, ich kenne die Brustschimpfphase und ich weiß, das es nur Schubreaktionen sein können. Ich bekam "Panik", weil es bei meinem Sohn in dem Alter anfing und nicht mehr aufhörte, das stündliche Stillen nachts und das kann ich so nicht noch einmal aushalten. DA werden am Tag meine Familienangehörigen drunter leiden und das will ich nicht.
Mondenkind
Da hast du etwas falsches rausgehört. Ich kann auch gar nicht zufüttern, da sie keine Flasche nimmt.
Beikostreif ist sie noch nicht, da gebe ich ihr auch keine.
Ich habe mich nun auf die Finger gesetzt und warte ab, wie es sich weiter entwickelt.
Seit ca. einer Woche schläft sie wieder besser und ist auch tagsüber zufriedener.
Ich möchte noch die letzte Wiegung zur Beurteilung eintragen.
28.08.2013 4080 g (Krankenhaus) kein Entlassungsgewicht, da am nächsten Morgen schon entlassen)
02.09.2012 4080 g (Hebamme)
04.09.2013 4200 g (Kinderarzt U2)
02.10.2013 5000 g (Kinderarzt, (andere Waage) U3)
05.12.2013 6300 g (Waage Babytreff)
19.12.2013 6370 g (Kinderarzt, (Waage wie beim U2) U4)
13.01.2014 6800g (Waage Babytreff)
Ich habe es eine Zeit lang nun beobachtet, sie hat zwischen 3 und 5 nasse Windeln am Tag.
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 16.01.2014, 22:37
von nido56
Ich möchte nur kurz anmerken, dass der Pirat im Alter vin 4-5 Monaten auch angefangen hat, nachts ständig zu stillen. Das ist dann bis zum Alter von 18 Monaten (!) tatsächlich nicht besser geworden. Da hat er schon längst beachtliche Mengen vom Familientisch gefuttert. Will sagen, sein schlechtes Schlafen hatte überhaupt nichts mit der Milchmenge zu tun (was es natürlich nicht weniger ätzend gemacht hat).
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 16.01.2014, 22:38
von Mondenkind
Hallo, schön von Dir zu lesen. Tut mir leid, wenn Du hier Antworten als verletztend empfunden hast.
Mit 120g/Woche ist die Gewichtszunahme der letzten Wochen vollkommen im Normalbereich.
Puksie hat geschrieben:
Ich kann auch gar nicht zufüttern, da sie keine Flasche nimmt.
Zufüttern ist ja nicht immer gleich Flasche geben. Es gibt viele Möglichkeiten, zuzufüttern.
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 16.01.2014, 22:55
von Puksie
Wenn ich die Wiegungen vom Babytreff vergleiche sind es die letzten 6 Wochen 83g/ pro Woche.
Wenn ich KiA und letzter Babytreff vergleiche sind es 107g/ Woche.
Aber mann soll ja immer die gleichen Waagen vergleichen.
Wie kamst du jetzt auf 120?
Re: Bekommt sie am Ende doch zu wenig
Verfasst: 16.01.2014, 23:06
von Mondenkind
Ich hab die Zunahme seit dem 19.12. gemeint, das sind 430 g in ca. 3,5 Wochen, mach gerundet 120g/Woche. Klar kann man auch unterschiedliche Waagen vergleichen, man muss nur bedenken, dass das Wiegen mit unterschiedlichen Waagen die Ungenauigkeit erhöht. Da ein Kind von 3-4 Monaten wöchentlich 110g, ab 4 Monaten sogar nur noch 70g/Woche Zunahme als Untergrenze hat, finde ich das jetzt nicht so dramatisch.