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Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 15:45
von klimaforscherin
Zum Milchgangssoor:
http://www.stillen-institut.com/de/brus ... tudie.html
Meinst du, das passt?

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 16:13
von vivi
Wortgewitter hat geschrieben:
Dass sie ihre Stilltechnik nach zwei Jahren spontan ändert, kann ja auch nicht sein, oder?
Ich hatte bei meiner Tochter tatsächlich den Eindruck, dass sie mit 3 Jahren eine falsche Trinktechnik hatte. Vielleicht hatte ich auch nur zu wenig Milch, da wir sehr selten gestillt hatten. Aber ab da tat das Stillen zunehmend weh und wurde mir immer unangenehmer, so dass wir dann langsam abgestillt haben

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 17:00
von Wortgewitter
klimaforscherin hat geschrieben:Zum Milchgangssoor:
http://www.stillen-institut.com/de/brus ... tudie.html
Meinst du, das passt?
Also, das macht schon Sinn - es ist wie beschrieben. Ich kann äußerlich bei mir zwar immer noch nix feststellen, mein Freund hat aber unserer Tochter heute morgen mal freundlicherweise in den Mund geguckt :wink: und meinte, er würde da so einen weißen Belag sehen...?!

Ich werd mal morgen zu unserem Hausarzt dackeln, vielleicht hat der ne Idee.

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 20:21
von Lucccy
Hallo,

Meines Wissens ist Milchgangssoor eine Ausschlussdiagnose, d.h. man schließt alles andere aus und dann behandelt man auf Soor. Wenns hilft, wars richtig.

Aber zu Deiner Überlegung, ob 2jährige ihre Stilltechnik ändern: ich bilde mir ein, dass ich zahnen "an der Brust" spüre.
Alternativ möchte ich noch in den Raum werfen, dass auch der Gebrauch von Strohhalmbechern bei manchen Kindern noch was an der Stilltechnik beeinflussen könnte.

Gruß Lucccy

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 20:47
von Wortgewitter
Wie gesagt, Zähne hat sie alle. Und das zahnen habe ich schon gemerkt, aber nicht SO. Ich könnte echt brüllend im Kreis rennen wenn ich nur ans Stillen DENKE.

Soor ist das einzige, was Sinn ergibt, nachdem ich mich dazu schlau gelesen hab. Ich sehe in ihrem Mund miiiiiinimal was Weißes, sie hat viel geweint an der Brust in letzter Zeit und ihr Atem ist auch komisch...

Nun muss ich damit zum Arzt und auch wenn der echt tolerant ist, der wird mir bestimmt nen doofen Spruch drücken, weil sie sooooooo alt ist :? . Naja.

Wie wird das diagnostiziert? Abstrich oder wie?

Ich würde das so gerne wirklich fix machen. Weil sonst stille ich ab, ich bin ein Weichei :oops:

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 20:51
von klimaforscherin
Meines Wissens muss das Kind nicht unbedingt auch Symptome haben - kann trotzdem Milchgangssoor bei dir sein. Und man schaut sich eben die Symptome an, tippt auf Soor und wenn ein systemisches Mittel hilft, dann war es Soor.
Nimm doch dein Kind nicht mit zum Arzt. Sprich von deinem "Baby".... Und frag ihn halt direkt nach Milchgangssoor.

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 20:52
von Wortgewitter
Wie dramatisch ist das denn, wenn man das 'auf Verdacht' behandelt? Also, wie sind die Nebenwirkungen?

Wir wohnen hier auf dem Dorf und der Arzt macht auch die U´s, der kennt uns eh :wink: ... Naja, da muss ich halt durch.

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 20:57
von klimaforscherin
Mal kurz gegoogelt, ohne Gewähr, ob es das richtige Medikament ist:
http://www.hexal.de/praeparate/dokument ... 6f9f3943be
http://www.embryotox.de/fluconazol.html

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 21:48
von Lucccy
Hallo,
Wortgewitter hat geschrieben:Wie wird das diagnostiziert? Abstrich oder wie?
wie bereits erwähnt: im Ausschlussverfahren. Im Link von der klimaforscherin steht ja auch, dass Kulturen wegen der Wirkung der Mumi nicht möglich sind.

Und zur Behandlung stand in dem Link ja zu Milchgangssoor:
Die Behandlung der Soorinfektion in der Brust erfolgt systemisch. Manchmal ist bei sehr kurzer Beschwerdedauer eine Einmalgabe von Fluconazol (200 mg) ausreichend, meist ist jedoch eine länger andauernde Therapie notwendig. Dazu wird empfohlen, einer Initialdosis von 200 - 400 mg Fluconazol eine mehrtägige bis mehrwöchige Einnahme von 100 - 200 mg Fluconazol täglich folgen zu lassen, auch einige Tage über die Beschwerdefreiheit hinaus.
Falls Du beim Hausarzt keinen Erfolg hast, hast Du denn evtl andere Ärzte Deines Vertrauens? Ich könnte z.B. meine Frauenärztin anrufen und mit ihr das Vorgehen besprechen.

Bis Du beim Arzt warst: helfen denn stillfreundliche Schmerzmittel ein wenig?

Gruß Lucccy

Re: Schmerzen beim Stillen - Hilfe bitte!

Verfasst: 11.12.2013, 21:56
von Wortgewitter
Danke nochmal, nu check ich das langsam :oops: ... Schmerzmittel will ich heute nacht versuchen. Ich gucke mal, dass ich morgen einen Termin mache.

Nee, der Arzt wird das schon machen, wenn ich das so will, das ist ja sein Job. Nur fühl ich mich gerade etwas dünnhäutig und mag nicht rumdiskutieren - werde ich aber zur Not machen.