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Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 20:43
von 08u11
carrymehome hat geschrieben:
2) Ibuprofen: war ärtzlich verschrieben, ist unter 6 Monaten zugelassen und wurde in einer geringen Dosis (Körpergewicht) gegeben. Ich bevorzuge generell Ibuprofen zu Paracetamol (ich empfehle hierzu die Studien zu Paracetamol, Asthma und Kleinkindern in pubmed). Jeder macht das was er für sein Kind am besten hält, ich möchte mir hier nicht unterstellen lassen dass ich meinem Kind einfach irgendwas gebe. Mir ist bei einer einmaligen/erstmaligen Gabe von Ibuprofen etwas aufgefallen, dass ich hier geschildert habe. Punkt.
Okay, ich entschuldige mich. Ich hatte vor meinem Beitrag zwar extra nochmal gegoogelt, ab wann Ibuprophen zugelassen ist, dabei aber vergessen, dass es da einen Unterschied zwischen Zäpfchen und Saft gibt. Ich selbst gebe übrigens auch viel lieber Ibuprophen als Paracetamol - insofern korrigiere ich mich: auf konkrete ärztliche Anweisung hätte ich mich ebenfalls für Ibu entschieden

. Ich persönlich hätte es trotzdem nicht gegeben - merke aber dass das bei mir eine ziemlich emotionale Entscheidung ist, hinter der sehr unschöne und tragische Erfahrungen stehen, die aber mit Deiner Geschichte wenig zu tun haben und deshalb hier auch nicht ausgebreitet werden sollen.
Okay - ich gelobe Besserung - wenn bei mir in Zukunt im Halbschlaf wegen einem blöden Stichwort die Alarnglocken schrillen, schlafe ich mich erstmal aus und schaue genau nach, bevor ich meinen Senf dazu gebe.
Hoffentlich geht's dem Kleinen bald besser.
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 21:06
von carrymehome
Ich bedanke mich mal schnell für die vielen netten antworten. Ich kann erst morgen darauf genauer eingehen. Heute gehts bei uns drunter und drüber.
Kurz zum Ibuprofen: ich hatte die Situation als Zahnen interpretiert, weil ich mir essenstechnisch keiner Schuld bewusst war und Zahnen realistischer war. Dafür war es auch verschrieben worden. Erst nach Zäpchengabe kamen noch ein paar andere Anzeichen, die stark auf Milchprodukt gedeutet haben. Ein kurzes klärendes Gespräch mit der mich bekochenden Person hat das dann am nächsten Tag bestätigt. Wegen Bauchkrämpfen würde ich kein ibu geben.
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 21:13
von 08u11
Ah okay. Das kann ich verstehen - wäre aber nie auf die Idee gekommen: Meine beiden haben erst recht spät und dann relativ unproblematisch gezahnt. Aber gut, ich sollte nicht so schnell von mir/uns auf andere schließen (und wenn, dann nur freundlich

).
Nochmals: Gute Besserung für den Kleinen.
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 22:32
von Stefania
mmhh..aber einen Bluttest hat man nicht gemacht , um eine Kuhmilchallergie nachzuweisen?
Mein Sohn hatte eine schwere Kuhmilchallergie, im Blut per RAST nachgewiesen, aber ich durfte weiterhin Milchprodukte zu mir nehmen .Meinem Sohn hat das nichts ausgemacht..und er hatte eine wirklich heftige Reaktion auf HA Milch damals, die Notfallmedis haben zum Glück schnell geholfen.
4 Jahre später hat er noch so stark auf Kuhmilch reagiert, da habe ich ihn auf die Stirn geküsst und vorher noch den letzten Rest meines Milchkaffees getrunken, also mini Reste Milchkaffee an den Lippen.An der geküssten Stelle seiner Stirn bildeten sich Minuten später riesige , rote Quaddeln...
Ich weiß, daß man unterschiedlich auf Kuhmilchunverträglichkeit reagieren kann, aber ich kenne es wirklich immer nur im direkten Kontakt , also wenn das Kind die Kuhmilch , in welcher Menge und Form auch immer zu sich nimmt , und nicht, wenn es Muttermilch bekommt , von der Mutter, die Kuhmilchprodukte auch in minimalen Menge zu sich genommen hat ( oh weh, kann man das jetzt verstehen??)
LG Stefania
Re: AW: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufütt
Verfasst: 17.11.2013, 22:40
von kiezkind
Hier auch...ich weiß das es nicht nachweisbar ist... Und nicht erklärbar. Aber hier wird auch auf MilchProdukte mit Bauchschmerzen reagiert. Immer wieder getestet, auch blind. Aber zunehmend gehen wieder kleinere mengen...
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 18.11.2013, 10:12
von baum
Allergien sind auch im Blut nachweisbar,
Unverträglichkeiten aber nicht-das heißt man kann auf NAhrungsmittel etc reagieren und findet im Blut aber nichts-die Unverträglichkeiten werden zum Glück meißtens weniger über die Jahre, oder verschieben sich....
wie gesagt ich bin kein Fachmann-aber wir haben auch schon einiges hinter uns....
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 06.12.2013, 09:11
von carrymehome
So ich melde mich mal schnell auf das Thema zurück. Ich habe nun alle wesentlichen Nahrungsmittel wieder durchprobiert nachdem ich immer eine Woche brav das gegessen habe, was er wirklich gut verträgt: geblieben ist trotzdem:
Milch
Kohl (getestet: Wirsing und Blumenkohl)
Hülsenfrüchte (gestestet: Soja und Linsen)
auf Kohl und Hülsenfrüchte bekommt er wirklich schreckliche Blähungen (da kann man nach dem Stillen die Uhr stellen wann er sich windet und wann es wirklich donnert und auf die Milch wirklich grauslige Krämpfe mit schlimmen Weinen und Schreien).
Der KiA hat mir auch wirklich auf einen Umstieg auf hypoallergene Milch aus der Apo geraten, also bin ich froh, dass ich mich hier im Forum mal "ausheulen" und schlau machen durfte, da war die Verzweiflung beim KiA dann nicht so gross, dass ich auf diesen Vorschlag eingegangen wäre. Danke fürs Helfen!