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Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 10:16
von Schokoflocke
Alles klar, Danke. Dann machen wir einfach so weiter wie bisher. Ich hätte eh nicht gewusst, wie ich die Stillmenge reduzieren sollte, wenn er Hunger/Durst hat, kriegt er was.
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 10:18
von taschi
Bzgl. Spucken.hier wird nur mal gaaanz selten ein wenig gespuckt und meist will sie gleich weitertrinken...ich denk mir dann immer, das sie ja schon wissen wird ob da jetzt noch was reingeht und bis jetzt ging es immer gut..
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 11:46
von Lollipop
Dankeschön
Dann weiter wie bisher

Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 11:47
von Menschenkind
Ich glaube, ein Teil des Puzzles ist doch auch der unterschiedliche Saugreiz durch BW versus hartem Sauger. Dass es schwerer für die Kleinen ist, auch bei Sättigung gegen den durch den künstlichen Sauger ausgelösten Saugreflex anzukommen? Korrigiert mich bitte, wenn das nicht stimmt.
Demzufolge könnte man das Kind mit der Kombination Abpumpen und Flasche eher "überfüttern" (nach welcher Definition auch immer) als an der Brust.
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 11:54
von Suleikha
Menschenkind hat geschrieben:Ich glaube, ein Teil des Puzzles ist doch auch der unterschiedliche Saugreiz durch BW versus hartem Sauger. Dass es schwerer für die Kleinen ist, auch bei Sättigung gegen den durch den künstlichen Sauger ausgelösten Saugreflex anzukommen? Korrigiert mich bitte, wenn das nicht stimmt.
Demzufolge könnte man das Kind mit der Kombination Abpumpen und Flasche eher "überfüttern" (nach welcher Definition auch immer) als an der Brust.
So hab ich das auch immer verstanden...
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 13:04
von katjuscha1210
Mir ging das ganz genauso. Bubbel war was das Gewicht anging immer ganz gut dabei (mittlerweile hat sich das etwas verwachsen). Ständig durfte ich mir dann anhören, dass ich ihn nur alle 4 Stunden füttern soll. Das ging los im angeblich stillfreundlichen KH (lächerlich), weiter mit meiner Hebamme und meiner Diabetologin. Letztere berichtete mir dann, dass sie das ihrer Nachbarin auch beibringen musste. Schließlich lernt das Kind so kein Sättigungsgefühl
Ich mein, die Frau ist Ärztin, noch dazu auf Ernährung spezialisiert. Die hat mich echt verunsichert.
Dank ner tollen Stillberaterin, KiÄ und nicht zuletzt dem Internet hab ich aber gelernt auf meinen Instinkt zu hören und das mach ich heute noch.
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 13:34
von sternenweib
frei nach renz-polster:
es wäre schwachsinn, wenn es von der natur so eingerichtet ist, dass ein kind "zu viel" trinkt, weil das zu viel ja immer zu lasten der mutter ginge - ohne einen positiven effekt für das kind zu haben. da kinderaufzucht ja immer eine kosten-nutzen-rechnung ist, wäre das wie ein faß ohne boden.
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 14:46
von AliceImWunderland
Mir sagen auch immer wieder Leute, dass ich meine Kleine zu häufig stille. Frei nach dem Motto: Früher hat es auch gereicht alle 4 Stunden zu trinken. Bisher habe ich das immer ganz gut ignoriert. Jetzt hat allerdings eine Bekannte gemeint, dass wenn man das Kind anlegt, obwohl es keinen richtigen Hunger hat, sondern nur Nähe etc sucht, man ihm beibringt, dass es sich mit Essen trösten kann. So als wenn man einem Kleinkind immer Schokolade zum Trösten gibt. Als Konsequenz würde sich das Kind dann auch später mit Essen trösten. Nun bin ich etwas verunsichert. Denke aber, dass mein Kind eher lernt, dass es Nähe bekommt wenn es sie braucht, oder?
Re: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 15:03
von AliceImWunderland
Habe gerade die Antwort in "stillen nach Bedarf" gefunden

Re: AW: Überfüttern mit Muttermilch
Verfasst: 30.07.2013, 21:05
von honigtopf2010
jusl hat geschrieben:Och mensch Julia, jetzt hast du mit aber wieder nen Knoten ins Hirn gedreht.
Tut mir leid.

Vielleicht löst sich der Knoten etwas, wenn Du genauer darüber nachdenkst, was eigentlich mit "Überfüttern" gemeint ist - da gibt's ja ganz unterschiedliche Definitionsansätze.
Überfüttern = Übergewicht (Gewicht oberhalb der 97-Perzentile herbeiführen?
Überfüttern = Milch kommt dem Baby aus den Ohren heraus (Baby spuckt viel und scheidet auffällig viel aus)?
Überfüttern = Baby wird 20 mal pro Tag gestillt und quengelt viel an der Brust?
Überfüttern = Baby trinkt riesige Portionen und weint wegen Bauchschmerzen?
Überfüttern = alles bisher genannte zusammen?
....
Welches "Überfüttern" meinst Du?
LG
Julia
Ich meine das Überfüttern, in dem ich meinem Kind wider besseren Wissens mehr Muttermilch verabreiche als gesund für das Baby ist. Mit der Konsequenz Stillen wegzulassen, um ein geringeres Gewicht zu erreichen.
Also genau genommen meine ja nicht ich das sondern mein Gegenüber.
Daher war die Sache mit den Fettzellen ein griffiger Hinweis.
Ich glaube ich habe das nicht genug differenziert ausgedrückt. In der Argumentation von schlecht informierten Menschen wird Stillen ja oft mit Füttern gleich gesetzt. Sie sehen darin keine aktive Beteiligung des Säuglings. Außerdem implizieren sie damit eine stetige Nahrungsaufnahme, was ja auch nicht der Fall ist.
Wäre die korrekte Antwort für diese Menschen also:
Ja, du hast Recht. Ich überfüttere mein Baby, da es gewichtsmäßig über der 97. Perzentile liegt und damit per Definition Übergewicht hat, was ihm aber nicht schadet, da:
1. Es daraus keine Langzeitschäden zu befürchten hat.
2. Stillen mehr ist, als Füttern?