Liebe Daniela,
also ob man jetzt wirklich gleich mehrmals täglich Hose, Unterwäsche und Socken wechseln muss, wenn ein Baby mal einen Schluck Wasser verschüttet, kommentiere ich jetzt mal nicht weiter.

Und wie gesagt: es gibt wasserdichte Ärmellätzchen...
Aber auf Deine Antworten zum Thema Wiegen möchte ich gerne noch eingehen:
ne sorry, da kann ich jetz nur noch mit dem Kopf schütteln, mein Sohn wiegt so wie ich geschrieben habe.
Ich glaube Dir auf's Wort, dass Du die Werte GEMESSEN hast, die Du geschrieben hast. Was man "gemessen hat" ist aber absolut nicht das Gleiche wie "was das Baby tatsächlich gewogen hat".
Ich kann da nur nochmals auf den Wiege- und Gedeih-Link verweisen. Bei der Messungenauigkeit geht es nicht darum, ob die messende Person dabei irgendetwas falsch macht. Sondern allen Messprozessen wohnt eine Messungenauigkeit /Messunsicherheit inne, die UNVERMEIDBAR ist.
Im Falle des Wiegens von Babys ist diese Ungenauigkeit ausgesprochen hoch, und zwar deshalb, weil die Störvariablen, die das Messergebnis beeinflussen, so zahlreich sind.
Deshalb ist man auf mehrere Werte angewiesen, wenn man genau Aussagen treffen will.
Ich habe mehrmals nachgefragt, ob Du weitere Gewichtsdaten vorliegen hast oder nicht. Darauf hast Du nicht geantwortet, bis Du in Deinem letzten Posting angabst, Du hättest "das teilweise täglich gemacht und Buch geführt". Sorry, aber eine vernünftige Stillberatung ist so nicht möglich.
lt. Deinem Link:Die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme liegt für gesunde Stillkinder
in den Monaten 6-12 im Bereich 40-110 g.
ja und wo sind die 40 g pro Woche seit April? Soll ich warten bis er ein Pfund weniger hat und dann wieder schreiben???
Du zweiffelst meine Methodik an,
Deine Wiegemethodik kann ich nicht beurteilen, da Du dazu bislang keine Angaben gemacht hast. Aber Deine Interpretationsmethodik bezweifle ich tatsächlich - laut Deiner Daten hat Dein Baby nämlich bisher im Bereich 6-12 Monate durchschnittlich über 50 g wöchentlich zugenommen.

"Durchschnittlich" bedeutet, wie schon meine Vorschreiberin erläuterte, dass man dabei über mehrere Wochen/Monate mittelt. Gewichtsschwankungen sind - wie schon mehrfach gesagt - normal. Das kannst Du gerne selbst noch mal nachrechnen: von Februar bis Mai, 11 Wochen, 590 g Unterschied, das macht rund 54 g pro Woche. Normaler Bereich.
irgendwie kommen wir nicht zusammen, du verstehst mein problem nicht, meinst es ist alles gut, das seh ich anders. ich finde den link zur Beikost in meinem fall nen witz. demnach könnte ich ja abstillen und er könnte sich nur von beikost ernähren, mh, und wenn er dann noch mehr abnimmt? was ist dann?
In der Tat habe ich Probleme, Deinen Ansatz zu verstehen. Bislang ist aus den Daten, die Du hier gepostet hast, kein Problem erkennbar, auch keine übermäßige Gewichtsabnahme, die irgendeine medizinsche Relevanz hätte. Die Antwort auf die Frage "Und wenn er dann noch mehr abnimmt? Was ist dann?" liegt damit auf der Hand: Falls Dein Kind, obwohl es gut ernährt wird, künftig stark abnimmt, dann ist es KRANK. Dann muss es zum Arzt, und der muss rausfinden, was es hat. Dies ist völlig unabhängig von der Frage, ob Du noch stillst oder nicht.
ich werd nix mehr schreiben, weil da kann ich auch zu irgendeinen kia gehen, der mir auch irgendwelche komischen sachen sagt die hinten und vorne nicht passen, gegen verstopfung sauerkraut geben und linsen, die schön blähen. ich bin jetz echt ärgerlich!
Abgesehen davon, dass mir nicht klar ist, wo Dein Problem in Punkto Sauerkraut und Linsen liegt (Sauerkraut ist sehr gesund, und Linsen ist Grundnahrungsmittel von Millionen von Menschen, deren Babys auch nicht mehr mit Blähungen zu kämpfen haben als unsere...), bedauere ich, dass Du ärgerlich bist. Ich verstehe zwar nicht warum, aber es ist in diesem Falle auf jeden Fall besser, wenn Du Dich mit Deinen Fragen an jemanden wendest, mit dessen Antworten Du mehr anfangen kannst.
Dafür für Dich und Dein Baby alles Gute und
LG
Julia