Seite 3 von 4

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 13.12.2012, 22:01
von Seerose
sternenweib hat geschrieben:und ich weiß auch nicht, was an dem wort "spannend" so schlimm ist?
Wer hat das geschrieben? Das es schlimm ist??? Kann ich hier nirgends lesen.

Der Troll hier fragt was die nicht Langzeitstillenden vom Langzeitstillen halten. Das hört sich fast so an als handele es sich um zwei verschiedenen Tätigkeiten. Das ist Blödsinn. Stillen ist Stillen und ist natürlich und das war's dann auch schon. Wer's nun spannend findet, gut, essen und trinken kann ja auch spannend sein. :wink:

Irgendwie hört es sich so an, als passiere mit dem zweiten oder dritten Geburtstag plötzlich etwas ganz Besonderes und dann ist es auf einmal kein Stillen mehr sondern Langzeitstillen... :roll: :roll: :roll: Langsam denke ich, die Wortwahl war ein Fehlgriff. :? (Manchmal könnte man meinen, es sei eine Art Steigerung: Flasche - Stillen - Langzeitstillen.... :roll: Und das soll's ja nun wirklich nicht sein)

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 13.12.2012, 22:22
von 4tiere
Ach weisst du Seerose, das ganze Leben ist spannend, alles neue ist spannend.
Essen und trinken sowieso ...
Naja und zum (Langzeit)Stillen: Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt, wie oft, wann, wie gehe ich damit um? Z.B. in der Öffentlichkeit stillen, eventuell Tandemstillen (Hoff) und darüber ist doch der Austausch interessant.
Heute war ich in einer Beratungsstelle und unsere Maus wollte während des Gesprächs stillen, das war mir unangenehm, da ich mich dann nicht so auf die Dame mir gegenüber hätte konzentrieren können, dann nach dem Gespräch im Wartezimmer stillte ich sie und da sassen mehrere leute. Komisch kann das noch nicht so sortieren ...

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 13.12.2012, 22:28
von sternenweib
einen graduellen unterschied gibt es schon, ob ich ein kind mit zwei monaten oder mit zwei jahren stille. selbst wenn ich das selber nicht so sehen würde, so ist das zumindest von außen her suggeriert. ich denke, dass 90% der menschen, die es relativ normal finden, wenn ein kleines baby gestillt wird, bei einem kleinkind schon ganz anders gucken. natürlich sind die grenzen fließend und jeder mensch definiert sie anders, aber ich denke schon, dass die meisten menschen ein "das ist (zu) lang" irgendwo im hinterkopf haben.

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 13.12.2012, 23:14
von 4tiere
Und auch die Interaktion zwischen Mutter und Kind ändert sich. mittlerweile zeigt unsere Maus recht deutlich, was sie will auch bzgl. des Stillens. Und Zuhause stillt sie gerne vor mir sitzend, trinkt einen Schluck oder auch ein paar Schlucke, guckt mich an, spielt, erzählt mir was und trinkt weiter. Das hat sie als klitzekleines Baby nicht getan. Insofern ändert es sich eben schon.
Ja und das Verhalten der Aussenwelt und wie frau selbst damit umgeht, ist schon spannend. Dafür hätte ich gerne noch mind. zwei weitere Kinder, um zu sehen wie ich daran wachse.

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 13.12.2012, 23:23
von greenie bird
wegen jusls Beitrag war ich schon stutzig und habe gegoogelt :shock:



ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 14.12.2012, 00:01
von Seerose
greenie bird hat geschrieben:wegen jusls Beitrag war ich schon stutzig und habe gegoogelt :shock:
Ach echt, der läßt sich schon ergooglen?

Tja, ich hab's zu spät gelesen.. :oops:

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 14.12.2012, 00:03
von Seerose
Tatsächlich.. :shock: Der Typ hat nichts zu tun... :lol:

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 27.12.2012, 23:28
von Lisamaria
Also meine Tochter wird im Januar 2,5 Jahre alt und wird noch gestillt.
Zwischenzeitlich waren wir mal bei nur noch morgens und abends, aber seit einigen Monaten habe ich das Gefühl, wenn es nach ihr ginge, würden wir wieder voll stillen.
Dauernd kommt sie und möchte an die Brust. Und nachts wacht sie öfter auf und schläft erst weiter, wenn sie in meinem Arm an der Brust angedockt hat. Und dann suckelt sie die ganze Nacht durch..
DAS ist mir dann ehrlich gesagt deutlich zu viel! Zumal sie tagsüber kaum etwas essen möchte. Sie holt sich wohl nachts alles, was sie braucht und ist sehr aufgeweckt und quirlig...

Wir hatten nach ihrer Geburt einen schweren Start. Sie hatte Neugeborenen-Sepsis und lag noch 10 Tage lang auf der Intensivstation. Dadurch hatten wir einen sehr schwierigen Stillstart, und zuhause habe ich noch ewig alles geben müssen, damit das Stillen endlich klappt. Wenn ich heute sehe, wie viel ihr das bedeutet (Zitat: "Hmmmm..... das schmeckt mir soooooo guuuuut!"), bringe ich es einfach nicht übers Herz, sie ganz abzustillen. Aber morgens und abends würde mir reichen. Naja, vielleicht bekomme ich das auch irgendwann wieder hin. Wahrscheinlich wächst sie gerade???

In der Öffentlichkeit traue ich mich nicht mehr, zu stillen. Da wird man mit einem Kind in diesem Alter doch sehr schräg und verständnislos angeschaut.
Ich binde auch nicht unbedingt jedem auf die Nase, dass ich noch stille. Das wissen nur ausgewählte Personen. Finde ich zwar sehr schade, weil es doch eigentlich etwas sehr schönes und natürliches ist, aber andererseits habe ich einfach keine Lust, mich ständig wieder in Diskussionen verwickeln zu lassen... Und es geht ja auch niemanden wirklich was an...

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 28.12.2012, 09:22
von Läuferin
Was ist jetzt noch nicht ganz verstanden habe: was bringt das jemandem, ein Troll zu sein, und was ist da jetzt der Witz daran wenn wir uns hier übers Langzeitstillen austauschen und er liest darüber?

Re: Langzeitstillen

Verfasst: 28.12.2012, 10:05
von Turmglocke
Läuferin hat geschrieben:Was ist jetzt noch nicht ganz verstanden habe: was bringt das jemandem, ein Troll zu sein, und was ist da jetzt der Witz daran wenn wir uns hier übers Langzeitstillen austauschen und er liest darüber?
und genau das habe ich eben auch gefragt als ich das oben lesen musste...