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Re: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 09:17
von Morgaine47
Verstehe ich das richtig? Deine Frage ist: Muss sich das Kind erst ans Tragen gewöhnen sprich Muskeln aufbauen?
Dann ist die Antwort jein. Unter Umständen muss sich das Kind erst ans Tragen gewöhnen, es kennt es ja noch nicht. Aber nicht wegen Muskelaufbau, sondern manche (ich denke vor allem wenn man erst mit ein paar Wochen anfängt) müssen sich halt an die Enge gewöhnen. Aber in einem gut gebundenen Tuch oder einer richtig angelegten guten Trage braucht das Kind keine Muskeln. Es wird ja vom Tuch gestützt.

Re: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 09:25
von annikki
katemiddleton2011 hat geschrieben:Ich bin keine Trageberaterin, aber eine recht erfahrene Tragemama und vor allem eine Kissmama.

Die Osteopathin erzählt absoluten Blödsinn. Ich bin prinzipiell von Osteopathie begeistert, aber wenn wirklich Kiss vorliegt, dann stößt die Osteopathie meist an ihre Grenzen. Wirklich effektiv ist da oft nur eine manualtherapeutische Behandlung nach Gutmann. Bei Kiss unterscheidet man ja 2 Arten. Kinder, die Probleme mit der Kopfdrehung/Neigung haben und welche, die nach hinten überstrecken. Meist liegen Mischformen vor, wo eine Art dominiert. Meine Tochter hatte vorwiegend Probleme damit, den Kopf zu drehen, die Überstreckung war nicht soo dramatisch bei ihr. Bei uns hat Osteopathie gute
Vorarbeit geleistet, aber keinen durchschlagenden Erfolg gebracht.
Einen verformten Schädel kriegen Kinder mit Kiss entweder, weil sie den Kopf nur nach einer Seite drehen oder weil sie den Hinterkopf wegen der Überstreckung ins Kissen drücken. Im ersten Fall plattet der Kopf meist einseitig ab und eine Gesichtshälfte wird oft kleiner und im zweiten Fall plattet der Kopf in der Mitte ab.

Bei uns beides nicht geschehen, weil (Zitat Dr.Koch), das viele Tragen dazu beigetragen hat, schlimmeres zu vermeiden. Zudem war meine Tochter durch die Vorarbeit der Osteopathin schon etwas beweglicher.

Wenn der Kopf des Kindes sich nach allen Seiten drehen lässt, immer schön abwechselnd auf die Brust lagen. Je nach Nackenempfindlichkeit muss man eben die Kopfkante gestalten.

LG
Kate
es gibt aber auch kiss-kinder, da hilft die manualtherapie nicht. auch nicht die therapie nach gutman. mein sohn ist ein beispiel dafür. da helfen nur die kleinen schritte der osteopathie, immer wieder und manchmal immer wieder von vorn. es kommt wohl auf die quelle der symmetriestörung an. hals oder schädel oder innere organe oder hüfte.....
nur mal so erwähnt. :wink:

ich kann mir nicht vorstellen, dass das tuch die schädelplatten so verschoben hat. bei meinem sohn waren ein zu enges becken und 2 stunden presswehen dazu notwendig.
auf der anderen seite ist durch die kräftigung der nackenmuskulatur ein normalisieren des schädelbildes möglich. aber auch das muss mehrere male am tag trainiert werden.

Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 09:32
von EhMiwm
Um es zu verstehen:
Wie lautet denn die konkrete Frage?


Gesendet vom Handy mit Tapatalk. *Rechtschreibprüfung ist mein Untergang*

Re: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 09:32
von Kirschquark
die Enge und Begrenzung kennen die Kinder eigentlich ja schon aus der Gebärmutter und vielen Kindern (vor allem den kissfreien) gefällt bzw. hilft eine äußere Begrenzung auch beim Beruhigen und sich geborgen Fühlen. Im Tuch, beim Pucken usw.
Der erste "Trainingsgegner" außerhalb des Bauchs ist für die Kinder die Schwerkraft. Und so trainieren sie ihre Muskulatur von Anfang an - aber sie müssen sie nicht fürs Getragenwerden im Tuch trainieren. Da stützt das Tuch ja.
Und wie sich die Schädelplatten verschieben können (alleine durchs Tragen im Tuch) ist mir ein Rätsel.

grad gesehen, ja, es ist einfacher zu antworten, wenn die Frage etwas konkreter formuliert ist.

Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 09:33
von Lösche Benutzer 7681
meisterlich hat geschrieben:Um es zu verstehen:
Wie lautet denn die konkrete Frage?


Gesendet vom Handy mit Tapatalk. *Rechtschreibprüfung ist mein Untergang*
Wenn ich das richtig verstehe, lautet sie: "brauchen Babys Muskulatur, bzw. Training, um getragen werden zu können?"

Re: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 10:14
von Fluffelinchen
Ich melde mich auch mal zu Wort. Ich kann nur die Worte unserer Osteopathin wiedergeben und die ist sowas von für das Tragen. Mein Kleiner geht zu ihr in regelmäßigen Abständen seit er 3 Wochen alt ist (hat auch noch einen anderen Grund) und sie war die erste die mir gesagt hat, das ich es versuchen sollte mein Kind zu tragen und mich zu einer Trageberatung geschickt hat.

Re: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 10:41
von katemiddleton2011
es gibt aber auch kiss-kinder, da hilft die manualtherapie nicht. auch nicht die therapie nach gutman. mein sohn ist ein beispiel dafür. da helfen nur die kleinen schritte der osteopathie, immer wieder und manchmal immer wieder von vorn. es kommt wohl auf die quelle der symmetriestörung an. hals oder schädel oder innere organe oder hüfte.....
nur mal so erwähnt. :wink:

ich kann mir nicht vorstellen, dass das tuch die schädelplatten so verschoben hat. bei meinem sohn waren ein zu enges becken und 2 stunden presswehen dazu notwendig.
auf der anderen seite ist durch die kräftigung der nackenmuskulatur ein normalisieren des schädelbildes möglich. aber auch das muss mehrere male am tag trainiert werden.[/quote]

Ja, ich meinte ja auch eine Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung;-) Meine Tochter hatte auch noch Beckenprobleme, die die Osteopathin gut in den Griff gekriegt hat. Kommt eben immer darauf an, woran es letztlich hapert. Ein Röntgenbild würde ich aber mittlerweile immer anfertigen lassen.

LG

Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 10:43
von katemiddleton2011
Siijay hat geschrieben:
meisterlich hat geschrieben:Um es zu verstehen:
Wie lautet denn die konkrete Frage?


Gesendet vom Handy mit Tapatalk. *Rechtschreibprüfung ist mein Untergang*
Wenn ich das richtig verstehe, lautet sie: "brauchen Babys Muskulatur, bzw. Training, um getragen werden zu können?"
So verstehe ich es mittlerweile auch. Aber das war nur ein Teilaspekt der Behauptung der Osteopathin. Ich würde ganz klar sagen nein, denn ein Kind muss sich nicht selber halten können, wenn es korrekt vom Tuch gestützt wird.

Und den Kram mit den Schädelplatten verstehe ich immer noch nicht.

LG

Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 10:46
von katemiddleton2011
honigtopf2010 hat geschrieben:Vielen Dank für deine Antwort Kate. Aber darum geht es ja nicht bei meiner Frage ;-) .

Dann bringe doch mal Licht ins Dunkel, ich war gestern abend auch sehr müde :wink:

Re: Die Osteopathin empfiehlt...

Verfasst: 20.11.2012, 10:55
von sunnie79
War vielleicht die Kopfkante viel zu fest? :shock:
Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, wie durch das Tragen die Schädelplatten verrutschen können?
Wie wurde das Tuch denn gebunden?Welche Bindeweise?

Das ein Baby erst Muskeln aufbauen muss um getragen zu werden würde ich verneinen, denn das gute stützen des Kindes ist ja die Aufgabe des Tragetuchs und der guten! Bindeweise!