Re: ich soll aufhören zu stillen.... (langzeitstillen)
Verfasst: 10.11.2012, 14:29
Hi rose,
ich bin ein Eisenmangelkandidat, habe mir in der Stillzeit aber über Eisen keinen Kopf gemacht, da im Hinterkopf immer der Satz rumspukte, dass in der Muttermilch zu wenig Eisen wäre (was ein Ammenmärchen ist). Ende vom Lied: ich wurde immer erschöpfter und immer müder, obwohl ich objektiv genug geschlafen habe. Bei einer Blutuntersuchung kam dann raus, dass ich einen massiven Eisenmangel hatte. Da Stillen eben doch gut Eisen verbraucht.
Normale Eisentabletten vertrage ich nicht, aber ich und mehrere meiner Bekannten haben exzellente Erfahrungen mit Hübner Eisen Vital. Gibt es meines Wissens nach nur in deutschen Reformhäusern, müsstest Du Dir evtl. schicken lassen. Wenn ich mich an die Dosierungsempfehlung halte, habe ich keinerlei Nebenwirkungen, auch keine Schwarzfärbungen o.ä.
Und Eisenmangel und Appetitlosigkeit können durchaus zusammen hängen!
Eisenmangel ist übrigens in der westlichen Welt einer der häufigsten Nährstoffmängel überhaupt, und trifft besonders Frauen, aber da alle durch die Bank. Und eben NICHT nur die Vegetarier oder die stillenden Mamas. Ich habe es schon mein ganzes Leben, auch als gesunde, junge Fleischesserin schon gehabt. Und in drei Schwangerschaften und drei Geburten mit entsprechendem Blutverlust, da braucht frau schon einiges an Eisen!
Wenn Du Deiner Meinung nach oder nach der Meinung Deines Umfeldes zu dünn bist, dann spricht das tatsächlich dafür, dass Du zuwenig isst. Und wenn Du zuwenig isst, dann ist die Chance sehr sehr hoch, dass Dir tatsächlich wichtige Nährstoffe fehlen. Zuwenig essen liegt aber nicht am Stillen, sondern an der Belastung, die Du mit 3 Kindern sicherlich hast. Viele Süßigkeiten sind da eher kontraproduktiv, denn die mögen zwar Kalorien enthalten, leider haben sie null Nährstoffe, was ebenfalls für das Risiko einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen spricht.
Wenn du jetzt abstillst, dann wird sich meiner Meinung nach vermutlich wenig ändern. Die Flaschenmamis, die ich kenne, die haben sehr viel Zeit mit dem ganzen drumrum verbracht, die Flaschen machen sich ja nicht von selbst, füttern sich nicht von selbst, und spülen sich nicht von selbst. Du hättest vermutlich nicht mehr Zeit, Dich um Deine Ernährung zu kümmern oder Dich mal in Ruhe zum Essen zu setzen, vermutlich sogar weniger. Ich konnte stillend am Essenstisch sitzen und mit einer Hand essen, gleichzeitig füttern und selbst essen ist glaube ich ungleich komplizierter. Hilfreicher als Abstillen würde ich finden, wenn Dir ab und zu jemand ALLE Kinder abnimmt, und Du in Ruhe etwas wirklich gehaltvolles Essen kannst, und danach ein Nickerchen machen kannst. Abgesehen davon würde ich an Deiner Stelle mal ein Bluttest machen, inkl des Ferritinwertes. Auf gekaufte Säfte würde ich mich nicht zur Nährstoffversorgung verlassen. Wenn überhaupt sind da wasserlösliche Vitamine drin aber eher wenig Mineralstoffe.
ich bin ein Eisenmangelkandidat, habe mir in der Stillzeit aber über Eisen keinen Kopf gemacht, da im Hinterkopf immer der Satz rumspukte, dass in der Muttermilch zu wenig Eisen wäre (was ein Ammenmärchen ist). Ende vom Lied: ich wurde immer erschöpfter und immer müder, obwohl ich objektiv genug geschlafen habe. Bei einer Blutuntersuchung kam dann raus, dass ich einen massiven Eisenmangel hatte. Da Stillen eben doch gut Eisen verbraucht.
Normale Eisentabletten vertrage ich nicht, aber ich und mehrere meiner Bekannten haben exzellente Erfahrungen mit Hübner Eisen Vital. Gibt es meines Wissens nach nur in deutschen Reformhäusern, müsstest Du Dir evtl. schicken lassen. Wenn ich mich an die Dosierungsempfehlung halte, habe ich keinerlei Nebenwirkungen, auch keine Schwarzfärbungen o.ä.
Und Eisenmangel und Appetitlosigkeit können durchaus zusammen hängen!
Eisenmangel ist übrigens in der westlichen Welt einer der häufigsten Nährstoffmängel überhaupt, und trifft besonders Frauen, aber da alle durch die Bank. Und eben NICHT nur die Vegetarier oder die stillenden Mamas. Ich habe es schon mein ganzes Leben, auch als gesunde, junge Fleischesserin schon gehabt. Und in drei Schwangerschaften und drei Geburten mit entsprechendem Blutverlust, da braucht frau schon einiges an Eisen!
Wenn Du Deiner Meinung nach oder nach der Meinung Deines Umfeldes zu dünn bist, dann spricht das tatsächlich dafür, dass Du zuwenig isst. Und wenn Du zuwenig isst, dann ist die Chance sehr sehr hoch, dass Dir tatsächlich wichtige Nährstoffe fehlen. Zuwenig essen liegt aber nicht am Stillen, sondern an der Belastung, die Du mit 3 Kindern sicherlich hast. Viele Süßigkeiten sind da eher kontraproduktiv, denn die mögen zwar Kalorien enthalten, leider haben sie null Nährstoffe, was ebenfalls für das Risiko einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen spricht.
Wenn du jetzt abstillst, dann wird sich meiner Meinung nach vermutlich wenig ändern. Die Flaschenmamis, die ich kenne, die haben sehr viel Zeit mit dem ganzen drumrum verbracht, die Flaschen machen sich ja nicht von selbst, füttern sich nicht von selbst, und spülen sich nicht von selbst. Du hättest vermutlich nicht mehr Zeit, Dich um Deine Ernährung zu kümmern oder Dich mal in Ruhe zum Essen zu setzen, vermutlich sogar weniger. Ich konnte stillend am Essenstisch sitzen und mit einer Hand essen, gleichzeitig füttern und selbst essen ist glaube ich ungleich komplizierter. Hilfreicher als Abstillen würde ich finden, wenn Dir ab und zu jemand ALLE Kinder abnimmt, und Du in Ruhe etwas wirklich gehaltvolles Essen kannst, und danach ein Nickerchen machen kannst. Abgesehen davon würde ich an Deiner Stelle mal ein Bluttest machen, inkl des Ferritinwertes. Auf gekaufte Säfte würde ich mich nicht zur Nährstoffversorgung verlassen. Wenn überhaupt sind da wasserlösliche Vitamine drin aber eher wenig Mineralstoffe.