Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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anni1110
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von anni1110 »

Ohja, mayra, hier ist auch Mama für die Einschlafbegleitung zuständig seit 5,5 Jahren. Der Papa kann/darf/muss aber auch ran und nach kurzem Protest geht es dann auch wunderbar. Protest heißt nur kurzes Meckern, nicht schreien und reinsteigern.

@struppi: Das klingt aber sehr anstrengend. Du Arme!
Hier war der Knackpunkt das Weglassen des Mittagsschlafes und eine ruhige Abendgestaltung (ja, wir schauen dann zusammen Sandmann und noch ne Folge Petersson un Findus), dann Bad, ins Bett, Buch lesen, Licht aus.

Achja, als unsere Kinder kleiner waren, haben die auch einfach im Wohnzimmer bei uns geschlafen und wir haben sie dann mit ins Bett genommen als wir ins Bett sind. ist nun nicht mehr möglich, da wir zwei Kinder haben, die einfach NICHT einschlafen, außer im Bett mit Einschlafbegleitung.
Liebe Grüße
anni mit Wintersohn (2006), Herbsttochter (2008) und Frühlingskämpfer (2013)
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Amelie
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von Amelie »

Ah, dani, Hannes schläft schon seit zwei Jahren mittags nicht mehr. Steht um acht auf und liegt um acht wiederim Bett. Ok manchmal neun, wenn es m warm ist ;-)

Ich frag ihn tragen oder liegen. Wenn er nah 5 min im Bett nicht einschläft, trag ich ihn, räum auf und nach 5 min schläft er. Er wiegt aber auch nur 14 kg, so viel wie der kleine. Ansonsten wärs hart.
LG Amelie
mit Finn (09/06),Hannes (05/08),
Lenn (12/10) und Lola (05/2014)
Aynjel
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von Aynjel »

Wir haben ebenfalls Terror beim Einschlafen. Unser 4-jähriger will und will nicht einschlafen. Morgens muss er früh raus, um in den Kindergarten zu gehen und dann gähnt er und klagt den ganzen Tag über Müdigkeit. Dann abends wieder Terror. Ich hab`s so satt :evil: :evil: :evil: und finde es so schwierig, da noch Verständnis zu zeigen. Am liebsten würde ich um 20 Uhr Kindertür zumachen und dann soll er machen, was er will...
Félicie :-)
bella7510
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von bella7510 »

Oh man, ich bin gerade auch so verzweifelt, dabei ist mein Sohnemann erst 10 Monate...Also wirds noch schlimmer? :shock:
Jetzt wo er sich überall hochziehen und hinstellen will, ist abends im bett nicht mehr dran zu denken, ihn auf den Rücken oder die Seite zu legen (er schläft in unserem Bett). Er dreht sich mit solcher Gewalt wieder auf den Bauch. Ich dachte dann: "Mhm, vielleicht möchte er lieber auf dem Bauch einschlafen?" Pustekuchen, egal wie müde er ist, die Augen sind fast zu...er krabbelt los und stellt sich überall hin, wo er es schafft. Stößt sich den Kopf, knallt irgendwo gegen.. Ich war nachher so verzweifelt, weil er soooo laut brüllt, wenn man ihn so feste wieder zurückdreht. Er hält mit voller Kraft dagegen und schreit. Da hab ich mir gedacht, dass das ja auch nicht sein kann. Da unser Bett offen ist und somit die Gefahr besteht, dass er abhaut und schließlich rausknallt, hat mein Mann vorhin die Gitterstäbe angeschraubt. Das Bett ist nun an unserem Bett drangeschoben, halt nur mit Gitterstäben. Elias fand es zunächst total lustig, sich stundenlang am Gitter festzuhalten und sich kaputtzulachen. Mit geschlossenen Augen, weil man ja eigentlich totmüde ist :x In der Zeit habe ich Brot gebacken und die Küche aufgeräumt, hatte aber irgendwie ein komisches Gefühl. Sonst warte ich immer so lange, bis er schläft. Er ist also nicht allein. Irgendwann fing er auch an zu knöttern und ich bin zu ihm. Umdrehen war aber nicht, also hab ich ihn turnen lassen und hab mich aufs bett gelegt. Ich hätte heulen können, denn es sah aus wie ein Gefängnis. Elias hinter Gitter. Hört sich irgendwie lustig an, find ich aber total bescheuert. Ende vom Lied war, dass mein Mann sich neben ihn legte, ihn festhielt und nicht zugelassen hat, dass er sich wieder auf den Bauch dreht um davon zu krabbeln.... :cry: Ich verzweifel gerade ein bisschen, weil ich nicht weiß, wie man die Situation entspannen kann. Fest steht für mich, dass ich ihn nicht alleine weinen lasse.
Da ihr alle ziemlich "kampferprobt" klingt, könnte es ja sein, dass jemand noch Anregungen für mich hat?!

Vielen Dank und weiterhin gute Nerven und anschließend erholsame Nächte :wink:
Isabell
*Jedes Kind hat das Recht zu lernen, zu spielen, zu lachen, zu träumen, zu lieben, anderer Ansicht zu sein, vorwärtszukommen und sich zu verwirklichen*
EUfqtw

Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von EUfqtw »

Die Großen bekommen eine geschichte, ein Gebt und ein Lied und das ist nach ein paar Minuten Ruhe. Zu 99%. Wenn nicht, lass ich sie wieder aufstehen, dann sind sie nicht müde genug.

Der Kleine wird eineshclafgestillt, das dauert max 5 Minuten. Dauert es länger (bzw macht er schon direkt die Augen nicht zu), lasse ich es und probiere es nach 30 Minuten nochmal.
melbo
möchten wir nicht mehr missen
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von melbo »

bella7510 hat geschrieben:Oh man, ich bin gerade auch so verzweifelt, dabei ist mein Sohnemann erst 10 Monate...Also wirds noch schlimmer? :shock:
Jetzt wo er sich überall hochziehen und hinstellen will, ist abends im bett nicht mehr dran zu denken, ihn auf den Rücken oder die Seite zu legen (er schläft in unserem Bett). Er dreht sich mit solcher Gewalt wieder auf den Bauch. Ich dachte dann: "Mhm, vielleicht möchte er lieber auf dem Bauch einschlafen?" Pustekuchen, egal wie müde er ist, die Augen sind fast zu...er krabbelt los und stellt sich überall hin, wo er es schafft. Stößt sich den Kopf, knallt irgendwo gegen.. Ich war nachher so verzweifelt, weil er soooo laut brüllt, wenn man ihn so feste wieder zurückdreht. Er hält mit voller Kraft dagegen und schreit. Da hab ich mir gedacht, dass das ja auch nicht sein kann. Da unser Bett offen ist und somit die Gefahr besteht, dass er abhaut und schließlich rausknallt, hat mein Mann vorhin die Gitterstäbe angeschraubt. Das Bett ist nun an unserem Bett drangeschoben, halt nur mit Gitterstäben. Elias fand es zunächst total lustig, sich stundenlang am Gitter festzuhalten und sich kaputtzulachen. Mit geschlossenen Augen, weil man ja eigentlich totmüde ist :x In der Zeit habe ich Brot gebacken und die Küche aufgeräumt, hatte aber irgendwie ein komisches Gefühl. Sonst warte ich immer so lange, bis er schläft. Er ist also nicht allein. Irgendwann fing er auch an zu knöttern und ich bin zu ihm. Umdrehen war aber nicht, also hab ich ihn turnen lassen und hab mich aufs bett gelegt. Ich hätte heulen können, denn es sah aus wie ein Gefängnis. Elias hinter Gitter. Hört sich irgendwie lustig an, find ich aber total bescheuert. Ende vom Lied war, dass mein Mann sich neben ihn legte, ihn festhielt und nicht zugelassen hat, dass er sich wieder auf den Bauch dreht um davon zu krabbeln.... :cry: Ich verzweifel gerade ein bisschen, weil ich nicht weiß, wie man die Situation entspannen kann. Fest steht für mich, dass ich ihn nicht alleine weinen lasse.
Da ihr alle ziemlich "kampferprobt" klingt, könnte es ja sein, dass jemand noch Anregungen für mich hat?!

Vielen Dank und weiterhin gute Nerven und anschließend erholsame Nächte :wink:
Isabell

hallo isabell,
hier war es so dass ich eigentlich auch immer gestillt habe und er auch in unserem bett schlief. als er mobiler wurde und ebenfalls die gefahr bestand, dass er aus dem bett fällt (gleiche situation wie bei euch), habe ich ihn erst in unserem bett gestillt und dann in sein bett gelegt, später habe ich ihn auf einem gymnsatikball in den schlaf gewippt (ohne stillen) und dann in sein bett gelegt. seit 2 wochen in etwa setze ich ihn in sein bett, dann setze ich mich daneben und halte eine hand durch die gitterstäbe. die ersten abende waren auch grauenvoll (abend nr. 1 zog sich über 3 stunden... :shock: ) er stand auch ständig auf, ging an den gitterstäben lang, schaute was passiert wenn man den kopf gegen das bett haut (mit absicht, aber das macht er nun nicht mehr, sonst wäre ich zu alten ritualen zurückgekehrt). nun läuft es so, dass er sich zwar immer wieder mal hinstellt oder setzt, aber er weiß dass er schlafen soll und er ist ja auch sehr müde.. also legt er sich hin, spielt mit meiner hand oder legt sich drauf *g*
was ich eigentlich sagen wollte ist, dass es am anfang etwas schwierig ist und lange dauert, aber es legt sich..irgendwann ist es auch langweilig für ihn jeden abend da an den gitterstäben zu stehen etc..
ich bin auch nicht dafür ein kind so festzuhalten.. habe das zweimal versucht und ganz schnell wieder sein lassen..jetzt lasse ich ihn einfach machen und er schläft von tag zu tag schneller ein..
allerdings lernt er auch von tag zu tag, dass ich irgendwann gehe und legt sich halt extra mit dem bauch auf meine hand.. er ist gar kein bauchschläfer *g* naja..ich wünsche euch, dass es besser wird ;-)

iebe grüße
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fruba
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von fruba »

Ein Thread für mich.
Aynjel hat geschrieben:Wir haben ebenfalls Terror beim Einschlafen. Unser 4-jähriger will und will nicht einschlafen. Morgens muss er früh raus, um in den Kindergarten zu gehen und dann gähnt er und klagt den ganzen Tag über Müdigkeit. Dann abends wieder Terror. Ich hab`s so satt :evil: :evil: :evil: und finde es so schwierig, da noch Verständnis zu zeigen. Am liebsten würde ich um 20 Uhr Kindertür zumachen und dann soll er machen, was er will...
Oh das kenne ich auch wenn die Maus ein Jahr jünger ist. Wir haben heute um 20.00 Uhr angefangen und sie ist immernoch wach :? gerade im Sommer wenn es länger hell ist nervt ist es besonders schlimm weil sie dann noch länger wach bleibt. Sorry ich schlafe hier beim tippen gleich ein, :oops:

Ich kann das genöle, gemotze und geweine in der Kombination ich habe noch Hunger nicht mehr hören. :evil: ich habe keine Lust mehr den ganzen Abend zu bespaßen und am nächsten Morgen von einem schlecht gelaunten unausgeruhten "ich bin müde Kind" aufgeweckt zu werden. Wenigstens ist sie nun so weit das sie mal alleine Pixibücher anschaut, etc.
Ich habe ne Zeitlang zum Einschlafen gestreichelt und auf dem Handy nebenher was in der Mediathek angeschaut. Aber ich mag auch einfach mal in Ruhe hinsitzen,...zumal sie ja einfach nicht schlafen mag :?

Ach so, sie macht im Kindergarten Mittagsschlaf, aber sie sagt jeden Morgen das sie müde ist,.... ich meine ohne Mittagschlaf ist es auch nicht unbedingt besser.
Glücklich mit drei Kindern 2009, 2011 und 2016.

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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von youtee »

Ich bin auch gerade genervt. Wir 3 Großen sind alle Vielschläfer - der Kleine NICHT! Zum Mittagschlaf ist er schon meistens nicht mehr zu bewegen, dabei ist er doch noch so klein :( . Und trotz fehlendem Mittagschlaf findet er abends nicht in den Schlaf. Manchmal zieht es sich ewig und ich werde dann, trotz besseren Vorsätzen, immer genervter. Ich will einfach abends mindestens 2 Stunden für mich haben und nicht nur neben wühlenden und nölenden (und am allerschlimmsten albernen :evil: ) Kindern liegen. Nochmal rausgehen kommt bei mir nicht in Frage, davon wird es nur schlimmer. Und in letzter Zeit hat er die blöde Angewohnheit, beim bettfertig machen nochmal so aufzudrehen, daß er sich nicht genug entspannen kann, um seinen Stuhlgang rauszulassen. Hat zur Folge, daß er dann irgendwann nach ewigem rumgewühle im Bett dann PIPI sagt, und damit natürlich Kacka meint und wieder raus und auf's Klo will. Und auch muß, allermeistens. Aber bis das dann alles geschehen ist, ist es NOCH später geworden. In der Zwischenzeit schnarcht die Große schon längst... Und dann ist er oft der erste, der morgens aufwacht :shock:
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Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von cher123blau »

Sternenfaengerin hat geschrieben:das wird aber besser!! wirklich! spätestens, wenn sie sprechen können ;)

wir haben die phasen auch durch und ich wusste nicht, wie wir sie durchhalten sollen und irgendwann waren sie einfach vorbei, dann kamen sie in veränderter form wieder vor...
Mein Sohn spricht schon sehr lange, und es ist immer noch oft :(
"Wenn Mama ihr T-Shirt hochschiebt, werde ich vor Aufregung ganz zappelig, weil ich weiß: Jetzt darf ich an den schönsten Ort der Welt!"
:slürp*

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fruba
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Re: Gelassenheit bei Einschlafbegleitung

Beitrag von fruba »

Ja vielleicht kann man es gelassener sehen. Aber ich merke halt auch den Schlafmangel bei mir. Eigentlich ist es ja auch goldig, die Große fängt dann an Lieder zu singen (Hänsel und Gretel) und wenn man vorbei kommt erzählt sie einem auch teilweise mal ne lustige Geschichte. Mal schauen wie es heute läuft.
Glücklich mit drei Kindern 2009, 2011 und 2016.

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