Sakura hat geschrieben:kleineRaupeN hat geschrieben:Dort hat der Papa dann probiert, sie in den Schlaf zu tragen, aber das hat natürlich nicht so einfach geklappt

Als ich sie dann allerdings wieder angelegt hat (sie hatte angefangen zu weinen), hat mir mein Mann gleich vorgeworfen, dass ich jetzt alles zu nichte mache, was wir heute abend angefangen haben und dass ich konsequent sein muss... irgendwann muss er mir mal erklären, was er unter "nicht weinen lassen" versteht, wenn er in so einem Moment nicht nachgeben will.

hm..... ich kann deinen mann so ein minikleines bisschen verstehen. er springt über seinen schatten und ist bereit, das kind in den schlaf zu tragen (was er vermutlich noch vor kurzer zeit abgelehnt hätte????). und dann "mischt sich sofort die mutter wieder ein". mein mann wäre/ist da auch sauer. und auch bei uns beruhigt sich das mäusel beim papa, aber sie weint erst mal. weint erst mal, und weint auch länger, als wenn ich sie tragen würde. aber sie beruhigt sich dann ganz schnell. ich persönlich finde, es gibt einen unterschied zwischen kind weint in meinen armen / im TT / beim papa, oder kind weint
ALLEIN!!!!!. letzteres finde ich persönlich ganz furchtbar, ersteres..... nun ja. ich habe halt auch meine grenzen.
Seh ich auch so. Auf dem Arm weinen find ich in nem gewissen Rahmen schon ok. Denn das Kind ist ja nicht alleine, man nimmt seine Sorgen/Ängste ja trotzdem ernst.
Bei uns weint er beim Papa auch immer länger und lässt sich weniger schnell beruhigen. Das ist für den Papa schon frustig genug. Wenn ich da sofort beim ersten Weinen das Kind abnehmen würde, weil Papa es ja nicht kann, da wär aber jemand stinkig.
Bei uns ist meistens die Grenze, wenn Papas Geduld am Ende ist. Dann nehm ich ihn wieder. Oder wenn er so sehr weint, dass man merkt, dass die Not beim Papa trotzdem zu groß ist.
kleineRaupeN hat geschrieben:Aber das Einschlafstillen abzuschaffen ist auf meiner Prioritätenlisten nur Nummer zwei, denn als erstes soll die Miniraupe sanft dazu gebracht werden wieder in ihrem eigenen Bett (neben unserem) zu schlafen. Als die Zähne anfingen einzuschießen, haben wir sie nämlich zu uns geholt und jetzt will sie nur noch neben mir schlafen und ab und zu nuckeln. Sind wir also selbst schuld
Kann ich auch verstehen. Wir haben das auch geübt (und üben weiter), weil ich schon besser schlafe, wenn er mir nicht nachts in den Bauch trampelt und sich quer legt

Aber das läuft bei uns parallel zum Einschlaf-Ritual. Man muss es einfach immer wieder probieren. Manchmal klappts, manchmal nicht, aber es wird immer öfter klappen und es wird immer wieder Rückschritte wegen irgendeiner Wachstumsphase/Krankheitsphase/... geben.
Wir legen ihn zum Einschlafen in sein Bett (angestellt an meine Seite). In der Nacht versuch ich ihn dann nach dem Stillen wieder reinzulegen, wenn ich nicht selber einschlafe. Oft genug klappt es nicht. Muss man halt einfach Geduld haben. Ich will auch eigentlich nachts um 4 keine Erziehungs"kämpfe"
