Ich habe guten Grund, diesen Spruch in meiner Signatur zu tragen. Ich habe drei Kinder, von denen jetzt das dritte
einigermaßen gut schläft. Allerdings nur bis halb fünf.

und sie ist jetzt knapp 15 Monate alt.
Mein erster Sohn hat auch nach 6 Wochen das "gute" Schlafen aufgegeben-es war tags wie nachts ein großss Problem. Dabei wusste ich nichtmal, dass das erste halbe Jahr noch okay war: er schlief ab Mitternacht im 1-2 Stundenrhythmus, tagsüber nur an und auf mir oder in Dauerbewegung. Ablegen ging nie.
Mit einem halben Jahr wurde es tagsüber besser, dafür konnte ich abends nicht mehr aus dem Zimmer und nachts steigerte er sich auf halbstündliches Stillen bis um fünf, dann wollte er aufstehen. Er ist bis heute ein bedürfnisstarkes Kind, schläft am liebsten mit Körperkontakt. Er ist jetzt vier...
Mein zweiter war nur bedingt entspannter, er hatte eine ganz lange Phase, in der er nachs 2 Stunden wach war... Furchtbar, vor allem mit zwei so kleinen, wird haben nur 16 Monate Abstand.
Bei allen dreien war die Hochphase des schlechten Schlafes IMMER im Krabbelalter und wurde besser als sie laufen lernten.
Wir haben alles durch: Ostheopathie, Spezialisten für HWS, Heilpraktiker - manches half kurzfristig, aber nicht wirklich. Deswegen bin ich heute überzeugt davon, dass die Kinder in diesem weltverändernden Alter einfach zu unruhig und aufgeregt sind-je nach Charakter mehr oder weniger.
Ich habe auch immer nebenbei gearbeitet und ich weiß noch gut, wie es mir damit ging. Ich konnte oft ja auch nur abends, weil ich grad den Großen ja nie ablegen konnte. Mir ging es lange wirklich elend.
Was mir half, war die Veränderung meiner Einstellung. Davon wird man nicht fitter, aber gelassener. Ich wusste eine zeitlang genau die Uhrzeiten des Stillens und die Dauer. Das hat mich noch mehr gestresst.
Mein Tipp wäre daher auch eher, an der Stillposition zu arbeiten und nicht am nächtlichen Abstillen. Er braucht Dich. Wirklich. Zu diesem Zeitpunkt arbeiten zu müssen IST hart,ich kann es Dir gut nachempfinden. Doch ja, die Zeit ist kurz, auch wenn es jetzt nicht so scheint.
Kann Dein Mann ihn Dir in den Morgenstunden abnehmen? So haben wir das immer gemacht. Nachts muss ich, morgens ist Papa dran. Damit ging und geht es mir oft schon besser. Wobei: mit dreien geht auch das meist nicht. Dur h die Kleine sind alle heut um fünf wach geworden und haben so herumgetobt, dass an Schlaf nicht zu denken war. Mein Mann geht gleich arbeiten und ich müsste auch, werde heute Abend aber wohl umfallen...

entschuldige, ich schweife ab...
Ich wünsche Dir, dass Du gut durch diese Zeit kommst und eine Lösung für etwas mehr Erholung findest!